Dienstag, 02. März 2021

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Joachim Paul (AfD): zum 1. Schultag nach dem Lockdown: digitaler Fehlstart!

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Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, zum 1. Schultag nach dem Lockdown: „Der erste Schultag beginnt als krasser digitaler Fehlstart. Weder die Lernplattform moodle, noch der Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz waren erreichbar.

Rheinland-Pfalz erweist sich erneut als digitales Schwellenland. Die AfD-Fraktion hatte mehrfach auf die negativen Folgen der Bildungspolitik und die sozialen Folgen aufmerksam gemacht, die den Lernerfolg der Kinder im Schul-Lockdown gefÀhrden.

Was machen Eltern, die jeden Tag zur Arbeit gehen mĂŒssen? Die Landesregierung muss jetzt zĂŒgig handeln und das digitale Desaster beenden!

Es ist durchaus angebracht, auch darauf hinzuweisen, dass das Unterrichtsfach Informatik stiefmĂŒtterlich behandelt wird. So wird 90 % des Informatikfaches an der Realschule plus fachfremd erteilt.“

Joachim Paul schließt: „Die AfD-Fraktion weist schon lĂ€nger darauf hin, dass nur der PrĂ€senzunterricht an den Schulen den Bildungserfolg sicherstellen kann!“

Joachim Paul (AfD): Bildung braucht Bindung - Schulen schnellstmöglich öffnen!

Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, zur Diskussion ĂŒber den Ablauf des Schulunterrichts nach den Ferien:

„Ich stelle fest:

1. Bildungsinhalte können im PrĂ€senzunterricht besser als im Fernunterricht vermittelt werden. Bildung braucht Bindung. Das Recht auf Bildung ist ein sehr hohes Gut. Deshalb haben wir in der Vergangenheit selbst in schwersten Krisen am PrĂ€senzunterricht festgehalten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass leistungsschwache SchĂŒler immer weiter zurĂŒckfallen. Nur die AfD beschĂ€ftigt sich mit den SpĂ€tfolgen eines monatelangen Schul-Lock-Downs, die sehr dramatisch ausfallen können.

2. Aufgrund einer völlig unzureichenden Digitalisierung der Schulen ist zu befĂŒrchten, dass viel zu hĂ€ufig die Netze ĂŒberlastet sein werden und der geplante Fernunterricht immer wieder zum Erliegen kommt.

3.  Bildungsministerin Hubig hat mehrfach betont, dass unsere Schulen keine Infektionstreiber sind.“

Daraus ergeben sich folgende Forderungen der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. Joachim Paul (AfD) erlÀutert:

„1. Unsere Schulen mĂŒssen schnellstmöglich wieder geöffnet werden und zum PrĂ€senzunterricht zurĂŒckkehren.

2. Es ist dringend erforderlich, dass vorerkrankte und unter QuarantĂ€ne gestellte SchĂŒler die Möglichkeit erhalten, den Unterricht als Live-Übertragung von Hause zu verfolgen. Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden, die Landesregierung muss die Schulen deshalb aktiv dazu ermuntern.“ Joachim Paul (AfD) schließt: „Wir nehmen Corona keineswegs auf die leichte Schulter. Eine Aussetzung des PrĂ€senzunterrichts ist allerdings nicht verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig. Deshalb fordern wir Ministerin Hubig dazu auf, schnellstmöglich die RĂŒckkehr zum PrĂ€senzunterricht zu ermöglichen. Zudem muss die Landesregierung ihre passive Haltung hinsichtlich einer Live-Übertragung des Unterrichts fĂŒr vorerkrankte oder unter QuarantĂ€ne gestellte SchĂŒler aufgeben. Die Antwort auf unsere Kleinen Anfragen (17/13753; 17/13754; 17/13755) ist diesbezĂŒglich unbefriedigend.“