Freitag, 26. Februar 2021

Letztes Update:04:26:11 PM GMT

region-rhein.de

Rheinland-Pfalz ist bereit – Spahn muss Impfstoffversorgung sicherstellen

Drucken

Impfzentren im Land öffnen über drei Wochen früher als in NRW

Zur Debatte um die deutschlandweit anlaufenden Corona-Schutzimpfungen erklärt der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz Daniel Stich:

„Es war immer klar, dass der Kampf gegen das Corona-Virus auch ab Verfügbarkeit eines Impfstoffs ein Marathon und kein Sprint wird. Und Rheinland-Pfalz ist auf diesen Marathon optimal vorbereitet. Während in Alten- und Pflegeheimen bereits 2.000 Dosen pro Tag verimpft werden, öffnen die Impfzentren mit Kapazitäten für über 7.000 Impfungen täglich bereits diesen Donnerstag. Zum Vergleich: Das CDU-geführte Nordrhein-Westfalen öffnet seine Impfzentren erst im Februar, über drei Wochen später!“

Klar sei aber auch, dass nur mit voller Kraft geimpft werden könne, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, so Stich weiter. „Es ist die Verantwortung und die Pflicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den Impfstoff-Nachschub sicherzustellen. Mein Eindruck ist: Jens Spahn hat es versäumt, sich auf EU-Ebene für die rechtzeitige und ausreichende Beschaffung des BioNTech-Impfstoffs aus Rheinland-Pfalz einzusetzen. Dabei war absehbar, dass dieser Impfstoff die größten Erfolge verspricht.“

Daniel Stichs Fazit: „Länder wir Rheinland-Pfalz sind darauf angewiesen, dass ihre guten Vorbereitungen nicht durch die Bräsigkeit des Bundesgesundheitsministers konterkariert werden. Gerne darf dabei auch der CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf helfen, indem er seinem Parteifreund Spahn Druck macht, anstatt für Fototermine durch die rheinland-pfälzischen Impfzentren zu tingeln.“