Dienstag, 02. Mrz 2021

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Corona: Erwin Rüddel verschärft seine Kritik an der Landesregierung

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Lob für „Moderna“-Freigabe durch die EMA – „Zusätzliche Impfstoffe in Sicht“

Berlin / Wahlkreis. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Berliner Parlaments, Erwin Rüddel, hat seine Kritik an der Landesregierung wegen deren Versagen in der Corona-Krise erneuert und verschärft: „Die Corona-Hotline 0800-5758100 in Rheinland-Pfalz gibt momentan weiter ein katastrophales Bild ab. Die Situation ist nicht besser, sondern schlimmer geworden. Und besonders ärgerlich: Es gibt den Impfstoff, auf den die Schwächsten sehnlichst warten, aber keine Termine zum Impfen“; beklagt Rüddel.

Das Land hinke beim Impfen weiter hinterher. Die Verantwortlichen hätten die Krise offenkundig unverändert in keiner Weise im Griff. Sowohl in absoluten Zahlen wie auch mit Blick auf die Impfquote pro 100.000 Einwohner, bewege sich Rheinland-Pfalz immer noch am unteren Ende der Bundesländer. Das müsse sich jetzt schleunigst ändern, damit sich die Lage im Land nicht noch weiter verschlechtere, fordert der heimische Abgeordnete.

„Einen großen Schritt nach vorn“, sieht der Gesundheitspolitiker aus dem Bundestag hingegen in der Freigabe des „Moderna“-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die in der Europäischen Union für die Beurteilung und Überwachung von Arzneimitteln zuständig ist. „Ich freue mich über die zügige Freigabe durch die EMA, weil wir damit allein von BioNTech und Moderna insgesamt 130 Millionen Dosen erhalten“, erklärt Rüddel.

„Und dann sind darüber hinaus noch einige weitere Impfstoffe potenziell im Zulauf - von AstraZeneca, Johnson & Johnson, CureVac, Sanofi und anderen“, fügt er hinzu. „Für die sogenannte Herdenimmunität bis zum Sommer brauchen wir gut 100 Millionen Dosen. Somit werden alle Bürgerinnen und Bürger zügig ihre Impfchance erhalten“, bekräftigt Erwin Rüddel.