Stich nach Vorfällen in Washington: „Die Demokratie muss immer und überall verteidigt werden“

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Der rheinland-pfälzische SPD-Generalsekretär Daniel Stich äußert sich zu den Vorfällen in Washington:

„Ich bin schockiert über die verstörenden Bilder aus den USA vom gestrigen Abend. Aufgestachelte Rechtsradikale haben im Kapitol in Washington randaliert und damit das ganze Land beschädigt. Ihr eigener Präsident trägt mit seiner wirren Geisteshaltung dafür die Verantwortung.

Der gestrige Tag hat gezeigt: Quer denken, Hass säen und Verschwörungen verbreiten führt zu unmittelbarer brandgefährlicher Gewalt. Das geht uns auch in Deutschland etwas an. Denn auch hierzulande verbreiten Rechtsradikale und Antidemokraten ihre abstruse Ideologie. Die Folge: Von der AfD unterstützte Randalierer und Störer vor und im Reichstag im vergangenen Jahr. So weit wie in den USA darf es bei uns nicht kommen. Die Demokratie muss immer und überall entschieden verteidigt werden. Unsere Lehre muss sein, Faschisten und Extremisten mit aller Klarheit entgegen zu stehen. Dafür steht seit jeher zuvorderst die SPD.“

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, hatte sich bereits am gestrigen Abend geäußert. Auf ihrer Facebook-Seite teilte sie mit: „Unfassbare Bilder, die uns gerade aus den USA erreichen. Rechte Gewalttäter und Trump-Anhänger randalieren im Kapitol und greifen die Demokratie dieser großen Nation an. Meine Gedanken sind bei unseren Freunden und Freundinnen in Übersee. Frieden, Freiheit und Demokratie müssen weltweit immer wieder aufs Neue verteidigt werden.“