Diskussion über Homeoffice-Pflicht

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DANIELA SCHMITT: Unternehmen gehen verantwortungsbewusst mit der Pandemie um

MAINZ. Zur Diskussion über eine Homeoffice-Pflicht sagt die Spitzenkandidatin der FDP Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl, Daniela Schmitt:

„Eine generelle Homeoffice-Pflicht für Unternehmen lehnen wir ab. Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz gehen sehr verantwortungsbewusst mit der Corona-Pandemie um. Dort, wo es möglich ist, wird in den allermeisten Fällen auch Homeoffice ermöglicht.

Dennoch: Die betrieblichen Voraussetzungen sind sehr unterschiedlich. Nicht überall lässt sich das Arbeiten von zu Hause aus umsetzen. In diesen Fällen haben die Betriebe auch tragfähige Hygienekonzepte entwickelt, die die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auch der Kundinnen und Kunden bestmöglich schützen.

Wer nun eine Homeoffice-Pflicht oder gar Bußgelder für Betriebe fordert, die Homeoffice nicht ermöglichen können, setzt Arbeitsplätze und damit auch Existenzen aufs Spiel. Gleichzeitig wird unterstellt, den Betrieben wäre die Gesundheit ihrer Beschäftigten völlig egal. Das ist eine Ohrfeige für alle anständigen Unternehmerinnen und Unternehmer im Land.

Die wirtschaftliche Situation ist bei zahlreichen Firmen schon jetzt sehr angespannt. Viele warten immer noch auf die versprochenen Corona-Hilfen des Bundes, die im Oktober vollmundig angekündigt wurden.

Statt sich immer neue bürokratische Regelungen einfallen zu lassen, muss die Bundespolitik endlich ihre Hausaufgaben machen. Das geht vor allem an die Adresse des CDU-Wirtschaftsministers Peter Altmaier. Die Geduld ist bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern am Ende.“