Mittwoch, 24. Oktober 2018

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Unfall auf dem Moselring in Koblenz - Polizei sucht Zeugen

Am Sonntag, 21.10.2018 kam es gegen 17.00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem vierspurigen Teil der B 9 / Moselring in Koblenz. Der Fahrer / die Fahrerin eines Pkw war dort auf der zweiten Spur von rechts in Richtung Saarplatzkreisel unterwegs.

Kurz vor dem Polizeipräsidium wechselte der Pkw auf die dritte Spur nach links und drängte hierbei einen von hinten herannahenden Pkw Ford von der dritten auf die vierte Spur ab.

Ein auf dieser vierten Spur fahrender VW Passat musste, um eine Kollision zu vermeiden, ebenfalls nach links ausweichen und prallte gegen den Bordstein. Eine Mitfahrerin in diesem Pkw wurde hierbei leicht verletzt. An dem VW wurden Reifen und die Felge vorn links, sowie die Spurstange beschädigt.

Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Bei diesem Fahrzeug soll es sich um einen Kleinwagen, ähnlich eines Minis, gehandelt haben. Weitere Hinweise liegen derzeit nicht vor. Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Koblenz 1, Telefon: 0261-1030, in Verbindung zu setzen.


Polizeipräsidium Koblenz

Polizei zieht Kleinbus-Gespann aus süd-osteuropäischem Raum aus dem Verkehr

Fahrzeug wegen gefährlicher Mängel direkt stillgelegt

Am Montag, 22.10.2018 kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz gegen 09:30 Uhr auf dem Rastplatz Heiligenroth auf der BAB 3 ein aus dem südosteuropäischen Raum stammendes Kleinbus-Gespann. Der Fahrer war mit dem Gespann auf der Rückfahrt von Großbritannien und beförderte neben drei Fahrgästen noch eine Vielzahl von Stückgütern.

Im Rahmen der Kontrolle fiel auf, dass der Fahrer bereits seit circa 18 Stunden das Gespann lenkte, ohne ausreichende Ruhezeiten einzulegen. Der Umfang der verladenen Güter erweckte den Verdacht, dass der mit Waschmaschinen, Fenstern, Paketen und sonstigem Gepäck beladene Transporter überladen seit könnte. Eine direkt durchgeführte Verwiegung bestätigte den Verdacht. Nicht nur, dass die Ladung nahezu ungesichert war, der Transporter war um insgesamt 35 % überladen. Weder für die Personenbeförderung, noch für die Güterbeförderung konnte der Fahrer die erforderlichen Genehmigungen vorlegen.

Auch der technische Zustand erschreckte insgesamt. Es war festzustellen, dass der Kleinbus eigentlich nur für Güterbeförderungen konstruiert war. Für die Beförderung von Personen wurden bedarfsorientiert einfach Sitze oder Sitzbänke in das Fahrzeug eingebaut, welche in unfachmännischer und mehr als bedenklicher Art befestigt wurden. Eine Überprüfung des Fahrzeugs bei einer Prüforganisation bestätigte den ersten Eindruck der Kontrolleure. Nach der Feststellung von Mängeln an der Bremsanlage, diverser ausgeschlagener Achsaufhängungen und der desolaten Befestigung von Sitzen und Sitzbänken lautete das ernüchternde Ergebnis des Prüfers: Gefährliche Mängel!

Das Fahrzeug wurde direkt stillgelegt und sowohl Fahrzeugzulassungsbescheinigung, als auch die Kennzeichen des Fahrzeugs werden an die ausländische Zulassungsbehörde übersandt.

Da illegale Personen- und Güterbeförderung vorlag, das Fahrzeug technisch einen die Verkehrssicherheit und vor allem die Insassen gefährdenden Zustand aufzeigte und auch die Ladung unzureichend gesichert war, wurde gegenüber dem Fahrer eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.100,- EUR und gegenüber dem Unternehmen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.100,- EUR angeordnet.


Verkehrsdirektion Koblenz

Ladungsverlust, fünf zum Teil stark beschädigte Fahrzeuge

Heute gegen 07.45 Uhr verlor ein bislang unbekannter Fahrzeugführer auf der BAB 48, Fahrtrichtung Koblenz, kurz hinter der Anschlussstelle Mayen ein Aluminium-Klemmbrett zur Ladungssicherung. Insgesamt fünf Fahrzeugführer fuhren über den o.g. Gegenstand und beschädigten sich ihre Fahrzeuge. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich schätzungsweise auf 15.000 Euro.

Zeugen, die Angaben zu dem mutmaßlichen Verlierer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Mendig zu melden. Tel.: 02652/9795-0 Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Polizeiautobahnstation Mendig

Braubach: 86-jährige Frau aus Braubach weiterhin vermisst

Weiterhin wird die 86-jährige Elisabeth Steinmetz aus Brauchbach, Ortsteil Hinterwald, vermisst.

Sie ist am Nachmittag des 14. Oktober 2018 zu einem Spaziergang aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt.

Nach der bereits veröffentlichten Fahndung,(https://s.rlp.de/uGkUr) meldeten sich mehrere Zeugen, die angaben, die betagte Seniorin am 14. Oktober zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr auf der K 70 von Hinterwald kommend in Richtung Braubach gehend, gesehen zu haben.

Ob Frau Steinmetz Braubach erreicht hat, ist bislang unbekannt.

Eine intensive Absuche der Umgebung K 70 in diesem Bereich führte bislang nicht zum Auffinden der 86-Jährigen. Leider bislang ohne Erfolg.

Frau Steinmetz wird wie folgt beschrieben:

   - 157 cm groß
   - 52 kg schwer
   - gepflegtes Erscheinungsbild.
   - Am Abend des 14. Oktober 2018 war sich mit einer dunklen, 
     vermutlich blauen oder grünen Jacke bekleidet. 

Hinweise nehmen die Kripo Koblenz unter der Telefonnummer 0261/1032690 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Polizeipräsidium Koblenz

Zwei schwerstverletzte Personen nach innerfamiliärer Auseinandersetzung

Heute um 17.13 Uhr informierte die Integrierte Rettungsleitstelle Trier die Polizei über einen Noteinsatz in der Nikolausstraße.

Vor Ort wurde eine 35 Jahre alte Frau mit schweren Schnittverletzungen im Bereich des Halses im Flur des Mehrfamilienhauses vorgefunden und nach Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Trierer Krankenhaus verbracht.

In der Wohnung fand die Polizei einen ebenfalls schwerverletzten 63 Jahre alten Mann mit einer Stichverletzung. Auch der Mann musste notärztlich versorgt werden und in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Bei den beiden verletzten Personen handelt es sich um Tochter und Vater, beide sind lebensgefährlich verletzt.

Was sich in der Wohnung zugetragen hat und wie es zu den Verletzungen kam, wird zurzeit von den Ermittlern der Kriminalpolizei Trier untersucht. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand hat es den Anschein, dass es sich um eine innerfamiliäre Auseinandersetzung gehandelt haben könnte. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Polizei und Staatsanwaltschaft Trier werden, sobald neue, gesicherte Erkenntnisse vorliegen, am Montag eine weitere Presseerklärung abgeben.

Polizeipräsidium Trier

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