Mittwoch, 27. Mai 2020

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Verkehrsunfall-Fahrzeug landet im Rhein

Am frühen Freitagmorgen wurde die Dienstselle um 02:10 Uhr über Notruf durch eine Zeugin über ein Fahrzeug im Rhein in Kenntnis gesetzt. Ersten Ermittlungen zu Folge befuhr der Pkw- Fahrer mit seinem Fahrzeug die Fährgasse in Remagen in Richtung Rhein. Aus bislang ungeklärter Ursache durchbrach er das Brückengeländer und landete mit seinem Fahrzeug im Rhein. Bei Eintreffen der Streifen war das Fahrzeug bereits etwa 150 Meter abgetrieben und befand sich etwa 15 Meter vomUfer entfernt. Der Fahrzeugführer konnte durch die Polizeibeamten aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Ergänzung zur Erstmeldung von 03.20 Uhr

Dramatische Szenen haben sich am frühen Freitagmorgen am und im Rhein in Remagen abgespielt. Um 02.10 Uhr meldeten Passanten über Notruf im Bereich der innerstädtischen Rheinanlagen einen Pkw im Wasser, in welchem sich vermutlich noch Personen befinden. Sofort wurden zwei Funkstreifen entsandt sowie DRK und Feuerwehr alarmiert.

Die nur wenige Minuten später am Einsatzort eintreffenden Beamten fanden die Angaben der Mitteiler bestätigt vor. Etwa 15 Meter vom Ufer entfernt, in mannshohem Wasser, war gerade noch das Dach eines Pkw zu erkennen. Vier Polizeibeamte der PI Remagen begaben sich unverzüglich in den Rettungseinsatz in den Rhein. Halb gehend, halb schwimmend gelangten sie zu dem Pkw, in dem sie eine heftig gestikulierende Person wahrnahmen. Mit einem Nothammer gelang es, eine Seitenscheibe einzuschlagen. Mit vereinten Kräften konnte ein junger Mann aus dem Fahrzeug geborgen und ans Ufer gebracht werden. Gleichzeitig wurde das sinkende und im Rhein abzutreiben drohende Fahrzeug auf weitere mögliche Insassen überprüft, ebenso der angrenzende Rhein bzw. Uferbereich. Kurz darauf aufatmen: Es ergeben sich keine Hinweise, dass weitere Personen in Gefahr oder sonst an dem Vorfall beteiligt sind.

Der Pkw-Insasse und mutmaßliche Fahrer, ein 25-jähriger Mann aus der Region, wird mit erheblicher Unterkühlung, aber ansonsten nur geringfügigen Blessuren ins Remagener Krankenhaus eingeliefert und dort zunächst intensivmedizinisch betreut. Bei dem Rettungseinsatz haben sich drei der vier beteiligten Polizeibeamten Schnittwunden und Prellungen zugezogen, blieben aber weiter dienstfähig. Der Pkw, ein VW Golf älteren Baujahres, wurde mit erheblichem Aufwand geborgen. Diese Maßnahmen zogen sich bis etwa 04.30 Uhr hin.

Zum eigentlichen Unfallablauf ist derzeit noch nicht viel bekannt, da es keine unmittelbaren Hergangszeugen gibt und der 25-Jährige noch nicht im Detail befragt werden konnte. Klar zu sein scheint, dass der VW Golf die zum Rhein hin stark abschüssige Fährgasse befahren hat, die nahezu rechtwinklig auf die Rheinpromenade bzw. den Rhein zuführt. An dieser Stelle ist das Sicherungsgeländer am Ufer durchbrochen und es gibt ein korrespondierendes Spurenbild in der Uferböschung. Danach ist der Pkw samt Insasse ca. 150 Meter im Rhein abgetrieben, ehe er auf Grund aufsetzte.

Insgesamt geht die Polizei von einem Unfallgeschehen aus, jedenfalls liegen bislang keine Anhaltspunkte dafür vor, dass der junge Mann absichtlich in den Rhein fahren wollte. Wie es dazu kam bzw. warum er die Kontrolle über den Pkw verloren hat, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

In jedem Fall hatte der 25-Jährige einen sehr aufmerksamen Schutzengel und ebenso couragierte und entschlossen handelnde Polizeibeamte zur Seite. Ob es dem jungen Mann aus eigener Kraft gelungen wäre, sich aus dem sinkenden und möglicherweise im Rhein abtreibenden Fahrzeug zu entkommen, darf als zumindest fraglich angesehen werden.

Polizeiinspektion Remagen

Westerburg - mutige Zeugen trennen Schläger, weitere Zeugen gesucht

Am Donnerstag, 28.02.2019, 17:35 Uhr, prügelten zwei Männer in der Günther-Koch-Straße im Bereich der dortigen Einkaufsmärkte auf einen anderen ein. Sie boxten ihn, einer trat sogar noch auf den am Boden liegenden Verletzten ein, bis mutige Beobachter einschritten und die Männer trennten. Die Täter flüchteten, der Verletzte, ein 42jähriger aus der Verbandsgemeinde Westerburg, wurde mit stark blutenden Gesichtsverletzungen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Mit dem bekannten Haupttäter, einem 39jährigen Mann, auch aus der VG Westerburg, hatte das Opfer zuvor verbale Streitigkeiten um eine Angehörige des Opfers gehabt. Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter dauern an. Daher werden weitere Zeugen gesucht, die möglicherweise ergänzende Hinweise geben können.

Polizeiinspektion Westerburg

Verkehrsunfall mit Pferdefuhrwerk in Miehlen

Mehrere parkende Fahrzeuge beschädigt

Zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall kam es heute Vormittag gegen 11:30 Uhr in Miehlen, im Bereich der Straße Bornköppel. Ein mit Holz beladenes Pferdefuhrwerk befuhr die L 323 in Fahrtrichtung Miehlen, als plötzlich ein Teil des Kutschwagens abbrach. Hierdurch scheuten die beiden Zugtiere, wodurch der Kutscher abgeworfen wurde. Die Pferde mit dem nun führerlosen Wagen liefen weiter in Richtung Ortseingang Miehlen und stießen dort gegen einen am rechten Fahrbahnrand abgestellten Pkw, der wiederum auf zwei davor parkende Fahrzeuge geschoben wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 13000 EUR. Der abgeworfene Führer wurde leicht verletzt. Ebenso die beiden Pferde, wie eine tierärztliche Untersuchung vor Ort ergab.


Polizeiinspektion St. Goarshausen

12-Jähriger geschlagen - Polizei sucht Zeugen

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es am Samstag, 16.02.2019, am Busbahnhof des Koblenzer Löhr Centers zu einem Angriff auf einen 12-jährigen Jungen.

In Höhe der dortigen Apotheke schlug mindestens ein Täter aus einer etwa 20-köpfigen Gruppe unvermittelt auf den Jungen ein.

Erst durch das Einschreiten von zwei ca. 20-jährigen Frauen ließen der oder die bislang unbekannten Täter von dem Jungen ab. Der 12-Jährige erlitt Hämatome und Hautabschürfungen am Körper.

Da die Identitäten der Helferinnen aber auch die der Angreifer unbekannt sind, wendet sich die Polizei heute an die Bevölkerung und fragt:

   - Wer hat am 16. Februar 2019, gegen 16.30 Uhr den Angriff auf den
     Jungen gesehen? 
   - Wer kann Angaben zur Identität der Angreifer machen? 

Weiterhin werden die beiden Frauen, die dem 12-Jährigen zur Hilfe kamen, gebeten, sich bei der Polizei zu melden, da sie wertvolle Zeuginnen des Geschehens sind.

Hinweise richten Sie bitte an das Geschäftszimmer des Haus des Jugendrechts unter 0261-103 1300 oder an die Polizeiinspektion Koblenz 0261-103 2510.

Polizeipräsidium Koblenz

Brand eines Wohngebäudes mit Scheune

Am Donnerstagmorgen gegen 00.41 Uhr wurde der Brand eines Wohngebäudes in der Hauptstraße in Moschheim gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr stand eine Scheune im Vollbrand und die Flammen waren dabei auf eine Scheune des Nachbarhauses und ein weiteres Wohngebäude überzugreifen. Die Feuerwehr konnte durch starke Kräfte schlimmere Folgen verhindern. Alle drei Gebäude wurden erheblich beschädigt. Durch den Brand ist kein Personenschaden entstanden. Alle Bewohner der drei Anwesen konnten rechtzeitig die Häuser verlassen. Die Schadenshöhe und die Brandursache müssen noch ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeidirektion Montabaur

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