Mittwoch, 24. Oktober 2018

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Gut vorbereitet für den Ernstfall

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Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz und zahlreiche Einsatzkräfte aus dem Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Koblenz führten Katastrophenschutzübung durch.

Lahnstein, 23. Oktober 2018 – Bei einer Katastrophenschutzübung beim Chemieunternehmen Zschimmer & Schwarz wurde am Samstag, 20. Oktober 2018, die Umsetzung des externen Notfallplans bei einem Brand mit Gefahrstoffen simuliert. Weitere Schwerpunkte der rund vierstündigen Übung waren, die Zusammenarbeit aller Gefahrenabwehrkräfte sowie die reibungslose Koordination der Einsatzkräfte zu trainieren. Außerdem wurden die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne überprüft. Insgesamt waren mehr als 350 Einsatzkräfte und Mitarbeiter der Wehren aus Lahnstein und den Verbandsgemeinden Bad Ems, Loreley und Nastätten sowie der Katastrophenschutzeinheiten des Rhein-Lahn-Kreises und der Berufsfeuerwehr Koblenz, des Technischen Hilfswerks aus Lahnstein und der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz an der realistisch angelegten Übung beteiligt.

Die Ziele der Übung des Rhein-Lahn-Kreises als Aufgabenträger des überörtlichen Brandschutzes und der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz waren unter anderem, die praktische Umsetzung des externen Alarmeinsatzplans, die Übergabe der einzelnen Einsatzabschnitte zur Technischen Einsatzleitung sowie die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte im Katastrophenschutz wie THW, SEG und Feuerwehr zu prüfen, die Arbeitsweise im Stab weiter zu verbessern sowie die Erreichbarkeit der Stabsmitglieder und die Dauer bis zur Arbeitsaufnahme zu prüfen. Ebenso galt es, die Wasserversorgung sicherzustellen und den Gefahrguteinsatz durchzuführen.

In diesem Jahr bildete ein Schwelbrand in einem Palettenlager den Ausgangspunkt der Übung. Durch die starke Hitze- und Rauchentwicklung wurden andere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, unter anderem das angrenzende Tanklager, in dem Leitungen zum Pumpen von zwei stark ätzenden Flüssigkeiten beschädigt wurden. Im weiteren Verlauf kam es noch zu einer größeren Verpuffung, in deren Folge es zu einer Brandausweitung kam. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.

Die Feuerwehren hatten die Aufgabe, Menschen zu retten, den Brand zu bekämpfen sowie die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierfür wurde von den Einsatzkräften eine Wasserversorgung vom Rhein gelegt, um genügend Löschwasser zur Niederschlagung der Dämpfe zur Verfügung zu haben. Zahlreiche Einsatzkräfte kühlten mit Wasser zeitgleich das angrenzende Tanklager und durch eine Riegelstellung die benachbarte Kesselwagenstation. Hierfür kam auch die ortsfeste Berieselungsanlage zum Einsatz. Parallel wurden durch den Gefahrstoffzug Luftmessungen vorgenommen, um den Gefahrenbereich festzulegen und eine mögliche Beeinträchtigung der umliegenden Bevölkerung auszuschließen. Die Bevölkerung wurde durch Lautsprecherwagen und KATWARN-Meldungen informiert.

Bei einer derartigen Übung ist es notwendig, zahlreiche Einsatzkräfte und Vorgänge zu steuern. Dies stellt hohe Anforderungen bezüglich Führungs- und Koordinationsaufgaben an alle Beteiligten. „Die Zusammenarbeit mit den externen Kräften hat gut funktioniert. Bei einigen Details sind allerdings noch Nacharbeiten erforderlich. In den kommenden Wochen werden die neuen Erkenntnisse in die Melde- und Alarmierungswege einfließen und so alle Abläufe weiter perfektioniert“, so Sascha Lauer, Leiter der Werkfeuerwehr bei Zschimmer & Schwarz.

Mit dem Gesamtablauf der Übung zeigte sich auch Geschäftsführer Wolfgang Nowak nach Abschluss sehr zufrieden: „Durch solche Szenarien mit hohem Realitätsfaktor trainieren wir seit vielen Jahren das Sicherheitskonzept bei Zschimmer & Schwarz. So sind wir perfekt vorbereitet, falls es zum Ernstfall kommen sollte. Der heutige Test hat gezeigt, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte hervorragend funktioniert. Ich danke allen Mitwirkenden – insbesondere dem Einsatzleiter Marcus Grün, dem Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler, dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Lars Ritscher, dem Wehrleiter der Stadt Lahnstein Marcus Schneider sowie dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Loreley Jörg Preißmann – für ihr großes Engagement und die hervorragende Kooperation.“

Job-Coaching für einen guten Wiedereinstieg in den Beruf

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Rhein-Lahn-Kreis/Bad Ems. Nach einer beruflichen Auszeit ist es oft nicht einfach, wieder in die Berufswelt hineinzufinden. Und oftmals sind es Unsicherheiten in der Organisation, nunmehr Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Wer genau in dieser Lebenssituation steckt und Hilfe benötigt, dem bietet die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises in Kooperation mit Familie & Beruf e.V., Neue Kompetenz – Netzwerk Beruf ein Job-Coaching an.

Dabei handelt es sich um ein kostenfreies, da gefördertes, und kompetentes Beratungsangebot. Es bietet die Gelegenheit, den beruflichen Wiedereinstieg mit Profis zu planen. Das Coaching findet am Dienstag, 20. November, zwischen 10 und 12 Uhr im Kreishaus in Bad Ems, Raum 217A, statt. Da es sich bei der Beratung um vertrauliche Einzelgespräche handeln wird, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich bei: Familie & Beruf e.V. Neue Kompetenz-Netzwerk Beruf, Telefon: 0 26 81/ 98 61 29, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .Weitere Informationen: www.neuekompetenz.de..


Zum Job-Coaching:
Die Chancen für Frauen und Männer für einen Wiedereinstieg sind gut, aber aufkommende Selbstzweifel angesichts hoher Anforderungen sowie eine Fülle an Fragen zu Recherche, Planung und Bewerbung etc. erweisen sich häufig als echte Hürden. Und das ist mehr als verständlich. Familienarbeit bedeutet in den meisten Fällen voll ausgelastet zu sein!

Da bleibt häufig zu wenig Gelegenheit, um auch noch die Trends auf dem Arbeitsmarkt im Blick zu behalten. Umfassende Orientierung, hilfreiche Infos und Best Practice-Tipps sind die ersten Meilensteine auf dem Weg zum eigenen Gehalt! Und die Bandbreite der Zielsetzungen ist groß: Minijob, Teil- bzw. Vollzeit oder die eigene Selbständigkeit. Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet neben Einzelberatungen auch attraktive Projekte zur beruflichen Entwicklung.

Marcel Willig ist JU-Spitzenkandidat für den Kreistag

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Der Kreisverband der Jungen Union Rhein-Lahn fiebert der Kommunalwahl am 26. Mai 2018 entgegen und möchte gemeinsam mit der CDU ein starkes Ergebnis erzielen. Während die Themen der Jungpolitiker noch in der finalen Abstimmung sind, hat sich die JU bereits auf ihre Kandidaten festgelegt und Marcel Willig aus Niederneisen als Spitzenkandidaten nominiert.

Der 32-jährige Kreisgeschäftsführer der CDU Rhein-Lahn und Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick aus Niederneisen ist bereits seit zehn Jahren in der Kommunalpolitik engagiert. Neben seinem politischen Einsatz ist Marcel Willig durch sein Engagement in der Jugendarbeit und im Sport über die Grenzen der neuen Verbandsgemeinde Aar-Einrich hinaus bekannt.

Auf den Plätze 2 und 3 folgen Cedric Crecelius (25, Miehlen) und Kevin Vogelpoth (26, Singhofen). Mit Cedric Crecelius, der aktuell im Verbandsgemeinderat Nastätten sowie im Ortsgemeinderat Miehlen engagiert ist, hat die Junge Union Rhein-Lahn einen weiteren bekannten JU-Kandidaten nominiert. Erstmals für den Kreistag möchte Kevin Vogelpoth kandidieren. Der Verwaltungsfachmann aus der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau hat vor wenigen Monaten sein Studium beendet und will sein Wissen aktiv in die Kreispolitik einbringen. 
„Ich freue mich, dass wir sehr viele gute Nachwuchspolitiker in unseren Reihen haben, die für den Kreistag kandidieren wollen. Gemeinsam mit den weiteren Persönlichkeiten aus der CDU Rhein-Lahn werden wir damit eine erfolgreiche Liste zusammenstellen“ so der Geschäftsführer der Jungen Union, Maximilian Müller aus Diez.

Ebenfalls für den Kreistag kandidieren die noch 28-jährige JU-Kreisvorsitzende Flavia Schardt aus Flacht, die aktuell ihr Rechtsreferendariat zu Ende bringt und die Region bereits seit 2014 im Landesvorstand der CDU Rheinland-Pfalz vertritt sowie Lena Lorch – mit 18 die jüngste Kandidatin auf der CDU Liste. Die Abiturientin aus Eisighofen absolviert vor Beginn ihres Studiums zurzeit mehrere Praktika in Berlin und Mainz und lernt im Nachwuchsförderprogramm der CDU Rheinland-Pfalz wichtige Grundlagen für die politische Arbeit. Beide Nachwuchskräfte kandidieren auf dem Ticket des neuen CDU Gemeindeverbandes Aar-Einrich. Ebenfalls im Nachwuchsförderprogramm und Kandidat auf der Kreistagsliste ist Paul Schoor aus Nassau. Der 21-jährige Jurastudent ist Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes Bad Ems-Nassau und wurde vor wenigen Wochen als jüngstes Mitglied in den neuen Verbandsgemeinderat der VG Bad Ems-Nassau gewählt.

Die Junge Union zeigt sich begeistert bei der guten Unterstützung im Bereich Nachwuchsförderung der CDU Rhein-Lahn. „Wir sind sehr dankbar, dass sich unser Kreisvorsitzender Matthias Lammert dafür eingesetzt hat, dass sowohl Lena Lorch aus Eisighofen als auch Paul Schoor aus Nassau beim Nachwuchsförderprogramm der CDU Rheinland-Pfalz teilnehmen dürfen“ so Flavia Schardt, welche die Vorzüge dieses Programmes ebenso wie Marcel Willig und Andreas Schelke aus Niederneisen in den Vorjähren genießen durfte. Sehr zufrieden ist die JU auch mit der generellen Unterstützung der CDU Rhein-Lahn, welche die Kandidaturen junger Politikerinnen und Politiker aktiv fördert und so dafür sorgt, dass auch junge Menschen sich in der Kommunalpolitik Gehör verschaffen können.

Ein wichtiges Anliegen ist es der JU, neue Ideen und viel Schwung in den Kreistag bringen, was die ohnehin schon sehr gute Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion sinnvoll ergänzt. Die inhaltlichen Schwerpunkte der JU werden in Kürze auf einer Klausurtagung besprochen. Bei diesem Prozess möchten die Jungpolitiker/innen der CDU auch Jugendliche außerhalb der Politik teilhaben lassen.

Das gesamte Team der JU Rhein-Lahn freut sich auf die Kommunalwahl und wird die CDU sowie ihre JU Kandidaten/innen mit voller Kraft unterstützen.

Mitten ins Herz: Die Gruppe JONTEF tritt bei „Gegen das Vergessen“ im Kreishaus auf

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Rhein-Lahn-Kreis. Andrea Eckert, Klezmers Techter, Dany Bober, Esther Bejarano und viele andere: Große Namen und beeindruckende Darbietungen haben die Veranstaltungsreihe „Gegen das Vergessen“, stets am 9. November des Jahres im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises, seit mehr als 30 Jahren zu einem besonderen Höhepunkt im Jahreskreislauf werden lassen. In diesem Jahr ist es nun gelungen, das bekannte Ensemble „JONTEF“  für die Veranstaltung am 9. November zu gewinnen. Der Name ist Programm, denn JONTEF bedeutet Festtag – ein Festtag mit Musik und Theater, ein Festtag der ,klejnen Mentschelach‘, ein Festtag der Menschen nicht nur im jiddischen Schtetl der Vergangenheit, sondern auch heute, hier und anderswo, ein Festtag der Menschen, die sich begegnen, sich verlieben und verlieren, bekriegen und versöhnen

„Gegen das Vergessen“ erinnert an den 9. November 1938, das Datum, das untrennbar mit der Verfolgung und millionenfachen Ermordung der Juden in Deutschland und Europa verbunden ist. Der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises ist es ein besonders Anliegen, das Gedenken daran wach zu halten. Die Ausschreitungen in jener Nacht („Reichspogromnacht“) markieren den Beginn der fast vollständigen Auslöschung der jüdischen Kultur in Deutschland. Mit  Konzerten, Vorlesungen, Theateraufführungen und Liedern soll daher alljährlich im Kreishaus an die Welt der Juden, ihr Leben und ihre Musik, ihr Lachen und ihr Weinen erinnert werden.

Die Gruppe JONTEF wurde 1988 am Landestheater Tübingen gegründet und hat bereits viele Auszeichnungen, darunter den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg oder den Preis der Internationalen Bodenseekünstlerbegegnung erhalten. Neben zahlreichen Konzerten und in Rundfunk und Fernsehen hat die Gruppe bereits fünf CDs aufgenommen. Die Presse zeigt sich begeistert: „JONTEF ist ein Quartett aus Tübingen, das nicht nur auf eine fabelhaft unspektakuläre natürliche Art jiddische Klezmermusik interpretiert, sondern auch mit hinreißend erzählten Geschichten ein ganz eigenes Lebensgefühl vermittelt.“ oder: „Ohne großen technischen Aufwand, nur durch Wort und Musik und die virtuose Beherrschung der Instrumente erweckt JONTEF die überschäumende Lebensfreude, den augenzwinkernden Humor und die Melancholie der Welt des Schtedls wieder zum Leben.“ Oder auch: „JONTEFs Musik trifft die Zuhörer mitten ins Herz“,

Die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises freut sich, mit JONTEF wieder einen unvergesslichen Abend mit Musik und Texten aus der so facettenreichen Welt des Judentums anbieten zu können. Das Konzert beginnt am Freitag, 9. November 2018, um 19.30 Uhr im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau, 56130 Bad Ems. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Vorverkauf: Buchhandlung Meckel, Römerstraße, Bad Ems sowie Information im Kreishaus, Insel Silberau 1, Bad Ems. Restkarten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, unsere Vorverkaufsstellen aufzusuchen, nehmen wir gerne Ihre telefonischen Reservierungen entgegen: Tel.: 02603/972-177.

Kreismusikschule Rhein-Lahn bietet Schnupperstunden an

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Rhein-Lahn-Kreis. Kinder haben von Natur aus Spaß an Klängen, Rhythmus und Bewegung: Deshalb bietet die Kreismusikschule Rhein-Lahn immer wieder Kurse für die Allerkleinsten an.  Zurzeit gibt es wieder freie Plätze in Arzbach, Bad Ems, Diez, Kamp- Bornhofen, Singhofen, Katzenelnbogen und Weisel.

Mit den Kursen lernen die Kinder, musikalisch die Welt zu entdecken. Sie werden spielerisch an die Musik herangeführt, und gleichzeitig werden die kreativen und motorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert. Mit Bewegungsspielen, Singen, Sprechen und kleinen Instrumenten wie Klanghölzer, Xylophon, Rasseln und Trommeln können die Kinder sich musikalisch ausdrücken.

Es gibt zwei Angebote: Zum einen die „Musikzwerge“, die sich an  Kinder im Alter von 18 Monaten bis drei Jahren in Begleitung eines Erwachsenen richten. Zum anderen werden Kinder ab drei Jahren in der „Musikalischen Früherziehung“ durch Singen, Spielen, Tanzen und Musizieren gefördert.

Für beide Angebote bietet die Kreismusikschule kostenlose Schnupperstunden. Weitere Informationen bei der Kreismusikschule Rhein-Lahn, Tel.; 02603/972-204, Internet: www.kreismusikschule-rhein-lahn.de.

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