Sonntag, 25. August 2019

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Landtagsabgeordnete Roger Lewentz und Jörg Denninghoff:

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Personalversorgung an Schulen im Rhein-Lahn-Kreis wird weiter verstärkt

Mit einem Versorgungsgrad von 99,1 Prozent an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2018/2019 konnte in Rheinland-Pfalz erneut eine sehr gute Unterrichtsversorgung festgestellt werden. Die öffentlichen berufsbildenden Schulen verzeichneten sogar die beste strukturelle Unterrichtsversorgung seit Beginn der Statistik. Mit 97,2 Prozent hat sie sich zum Vorjahr zudem noch einmal leicht verbessert. Ähnliche Werte hat der Rhein-Lahn-Kreis vorzuweisen: Während der Versorgungsgrad an allgemeinbildenden Schulen im Rhein-Lahn-Kreis mit 98,2 Prozent nur knapp unter dem Landesdurchschnitt liegt, herrscht bei den berufsbildenden Schulen hingegen mit 98,8 Prozent eine Unterrichtsversorgung, die den Durchschnitt im Land sogar übertrifft. Bei der Betrachtung der Unterrichtsversorgung ist allerdings auch Folgendes zu beachten: Ein Defizit bedeutet nicht, dass der in den Stundentafeln vorgesehene Unterricht ausfällt, sondern dass in erster Linie nicht alle Differenzierungen und möglichen Fördermaßnahmen vorgenommen werden können.

Auf Anfrage der beiden Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und Jörg Denninghoff (beide SPD) teilte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig nun mit, dass die Unterrichtsversorgung nochmals verbessert soll. „Mit den im Doppelhaushalt des Landes zusätzlichen 260 vorgesehen Stellen wird die Unterrichtsversorgung nochmals gestärkt. Hiervon werden alle Schularten profitieren“, informiert Roger Lewentz. „Dieser Stellenzuwachs zur Sicherung der Unterrichtsversorgung auf hohem Niveau ist ein deutliches Ausrufezeichen und unterstreicht, dass die Bildung eines der wichtigsten Anliegen der Landesregierung ist“, betonen die Abgeordneten Lewentz und Denninghoff.

Darüber hinaus teilte das Bildungsministerium mit, es sei erklärtes Ziel der Landesregierung die Kontinuität der Versorgung mit Lehrkräften und deren Beschäftigungsbedingungen zu verbessern. Hierzu wurde in den vergangenen Jahren ein Vertretungspool aufgebaut, der es ermöglicht, Lehrkräfte auf Planstellen einzustellen. Die Anzahl der Stellen wurde seit 2016 von 800 auf inzwischen 1300 Stellen erhöht. Im kommenden Schuljahr sollen weitere 200 Stellen hinzukommen.

„Es ist erfreulich zu sehen, dass die Landesregierung sich nicht auf ihren Erfolgen ausruht, sondern weiterhin Maßnahmen ergreift, die Bedingungen sowohl für unsere Schülerinnen und Schüler als auch für das Lehrpersonal zu verbessern“, so der Abgeordnete Denninghoff abschießend.

Abfallgebühren am 1. September fällig

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Rhein-Lahn-Kreis. Am 1. September 2019 ist die zweite Rate der Abfallgebühr fällig! Darauf macht die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft jetzt aufmerksam. Wer ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, muss sich um nichts kümmern – die Gebühren für die Abfallentsorgung werden automatisch abgebucht. Wenn kein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, sind die Gebühren unter Angabe des Kassenzeichens/Mandatsreferenz (siehe Gebührenbescheid) auf das Konto des Abfallwirtschaftsbetriebes zu überweisen. Die Gebühr muss fristgerecht überwiesen werden, da ansonsten eine Mahnung erfolgt.

Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft empfiehlt allen Gebührenzahlern das SEPA-Lastschriftmandat. Die Vorteile bestehen darin, dass die Überwachung der Zahlungstermine entfällt und Säumniszuschläge wegen verspäteter Zahlung nicht entstehen können. Das SEPA-Lastschriftmandat muss der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft (Adresse: Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems. Fax: 02603/972311) schriftlich vorliegen. Einen Vordruck „SEPA-Lastschriftmandat“ findet man auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de unter Service/Anträge.

Großer Besucherandrang beim Tag der offenen Tür im Kreishaus

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. Rhein-Lahn-Kreis. Mit mächtigen Böllerschüssen, am Lahnufer abgefeuert von den „Nassauer Schützen“, ging’s los: Das Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises öffnete seine Türen. Das ganze Haus konnten die Bürgerinnen und Bürger, Groß und Klein in Besitz nehmen – endlich einmal wieder, denn der letzte Tag der offenen Tür lag schon zehn Jahre zurück. Und die Bürgerinnen und Bürger nahmen die Einladung dankend an, das Kreishaus platzte fast aus allen Nähten.

Anlass war natürlich der 50. Geburtstag des Kreises, ein Jubiläum, das in diesem Jahr schon mit einigen Festen und besonderen Veranstaltungen gefeiert wurde und noch wird. Hunderte Menschen aller Generationen nahmen das zentrale Verwaltungsgebäude des Kreises in Besitz und zeigten sich äußerst interessiert an dem vielseitigen Informations- und Unterhaltungsprogramm, das die einzelnen Abteilungen, aber auch partnerschaftlich verbundene Institutionen aus allen Lebensbereichen auf die Beine gestellt hatten.

Schon zur Eröffnung durch Landrat Frank Puchtler – festlich umrahmt von den Jagdhornbläsern des Kreisjägerschaft und dem kreiseigenen Chor „Ad Acta“ – konnte der große Sitzungssaal die Besucherscharen kaum fassen. In seiner Ansprache machte Landrat Puchtler dabei deutlich, dass die Kreisverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger da sei und auch er persönlich für alle ein offenes Ohr habe. Nach einer Ehrung langjährig tätiger Dozenten der Kreisvolkshochschule wurde es dann feierlich: In einer bewegenden Einbürgerungsfeier wurde insgesamt 14 Personen aus dem gesamten Kreisgebiet die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen.

Das war aber auch der einzig wirklich feierliche Moment an diesem Tag, denn selten ging es im Kreishaus so fröhlich, bunt und gut gelaunt zu wie beim Tag der offenen Tür. Mitmach- und Ratespiele, Schminken, Hüpfburg und vieles mehr für die Kinder, aber ebenso auch lustige wie informative Mitmachaktionen für die Erwachsenen standen in und um das Haus auf dem Programm. Jede Abteilung, jedes Referat hatte etwas vorbereitet – von der „Melkkuh“ der Veterinäre bis hin zur Oldtimershow der Kfz-Zulassungsstelle. Aber auch die Kooperationspartner wie die Stiftung Scheuern, die Pflegestützpunkte oder die Kreisjägerschaft reihten sich nahtlos in das bunte informativ-unterhaltsame Angebot ein. Stromerzeugung per Fahrrad? Endlich einmal eine Trompete ausprobieren? Eine Schlange in die Hand nehmen oder einen Habicht halten? Alles war möglich, auch ganz „normale“ Dinge wie Mittanzen, Mitsingen oder sich am Seniorentheater erfreuen. Und nicht wenige nutzten die Möglichkeit, sich ganz einfach mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin zu unterhalten – und stellte fest: Es arbeiten ja ganz normale Menschen bei der Kreisverwaltung!

CDU Rhein-Lahn fordert das „Rhein-Lahn-Ticket“

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ÖPNV muss attraktiver werden

Die CDU Rhein-Lahn will, dass der ÖPNV langfristig attraktiver wird. Dies haben die CDU`ler bereits in ihrem letzten Wahlprogramm verabschiedet. Aktuell, so die Christdemokraten, sei es nahezu leider unmöglich, sich im Rhein-Lahn-Kreis und den angrenzenden Gemeinden ohne Auto vernünftig zu bewegen.
Und das fordern die Christdemokraten: 1.) Verbindungen müssen besser aufeinander abgestimmt sein, vor allem dann, wenn von Bus auf Bahn oder umgekehrt gewechselt werden muss. 2.) Erhöhung der Durchgängigkeit zwischen den Tarifverbünden 3.) Ein vertretbarer Preis (Wenn man z.B. für eine einfache Fahrt von Lahnstein nach Koblenz 3,80 € bezahlt, ist dies alles andere als attraktiv ist).

Natürlich ist klar, dass ein preislicher günstigerer ÖPNV Geld kostet. „Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen, müssen wir die Voraussetzungen schaffen“ heißt es in der Pressemitteilung der CDU Rhein-Lahn. Da es wirtschaftlich noch nicht möglich sei, einen attraktiven ÖPNV mit einem vernünftigen Angebot zu bieten, braucht es jetzt schon Angebote, die auch angenommen werden.

Hierzu hat die CDU Fraktion in einem Antrag die Kreisverwaltung um Prüfung gebeten, ob und zu welchen Kosten ein attraktives "Rhein-Lahn-Ticket" eingeführt werden kann. Dies könnte zum Beispiel das vom Städtetag geforderte „365 € -Jahresticket“ sein.

Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen großer Erfolg

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Sektionsleiterin Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer informierte im Rahmen der Reihe  „Durchblick Gesundheit“ über Schilddrüsenerkrankungen und deren Behandlung.

Lahnstein. Knapp 50 Personen waren gekommen, um den Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen zu hören. „Das zeigt die Relevanz des Themas“, so Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer, die im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein den Bereich Endokrine Chirurgie verantwortet. „Viele Menschen im Großraum Koblenz wissen gar nicht, dass wir hier in Lahnstein so hohe Expertise in der Behandlung hormonell bedingter Erkrankungen haben. Umso schöner, dass heute so viele Menschen hier waren und sich über unser Leistungsspektrum informiert haben.“

In einem abwechslungsreichen Vortrag informierte die Medizinerin über „das kleine Organ mit großer Wirkung“. Nach Vorstellung von Lage und Funktion erläuterte sie dem interessierten Auditorium, welche Erkrankungen es gibt, wie diese behandelt werden und welche medizinischen Fachgebiete Hand in Hand zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten müssen: neben den Hausärzten sind das u. a. Endokrinologen, Nuklearmediziner und ggf. auch Chirurgen.

„Immer noch sorgen sich viele Menschen, dass in Deutschland an der Schilddrüse gedankenlos viel zu viel operiert wird. Das stimmt aber nicht“, so Dr. Schaffrath-Zimmer. „Es gibt hier bei uns klare Leitlinien und Standards, an die man sich bei der Behandlung zu halten hat.“ Diese hat sie vorgestellt und auch – falls eine OP wirklich unumgänglich sein sollte - über den Ablauf vom Erstkontakt im Lahnsteiner Krankenhaus bis zur Entlassung nur zwei Tage nach einer OP aufgeklärt.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ findet am 10.09.2019 am Standort in Bad Ems statt. Dann wird das Thema „Schlafapnoe“ sein.

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