Samstag, 26. September 2020

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Lange Ampelphase auf B 417 sorgt für inakzeptable 30-minütige Wartezeit

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Matthias Lammert (CDU): LBM muss andere Lösung für Baustelle am Herthasee finden!“

Holzappel/Hirschberg. Seit mehreren Wochen wird der Verkehr an der B 417 zwischen dem Herthasee bei Holzappel und dem „Langenscheider Stock“ wegen einer Baumaßnahme per Ampelregelung geregelt. Die dortige Lösung sorgt jedoch für großen Ärger und Unverständnis bei vielen Verkehrsteilnehmern. Es kommt regelmäßig zu immens langen Rückstaus in beiden Richtungen, teilweise bis nach Hirschberg oder Holzappel – und das nicht nur während der typischen Rushhour, sondern ganztägig bis in den Abend hinein.

Der Diezer Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU) sieht den jetzigen Zustand für die Menschen als absolut inakzeptabel und gefährlich an.

Lammert: „Hier muss kurzfristig eine neue Lösung in Absprache mit dem Landesbetrieb Mobilität Diez, der ausführenden Baufirma und den Experten der Polizei umgesetzt werden“, fordert er. Lammert hat selbst vor ein paar Tagen dort im Stau gestanden. Aber auch durch mehrere Beschwerden, mit denen sich Bürger an ihn gewandt haben, weiß er: „Die Wartezeit während der Rotphase der Ampel beträgt rund 15 Minuten. Pro Grünphase wird meist nur ein Teil des Rückstaus abgebaut“. Deshalb stehen die Verkehrsteilnehmer nun regelmäßig rund 30 Minuten lang im Stau.

Die Folge sind zahlreiche Wendemanöver auf der B 417. Viele Verkehrsteilnehmer verlassen während der langen Phase ihre Fahrzeuge und laufen auf der Fahrbahn herum. „Das kann zu wirklich gefährlichen Situationen führen, wenn dann aus der Gegenrichtung Fahrzeug ankommen.“ Immer wieder nutzen außerdem Ortskundige „Schleichwege“, die nur für land- und forstwirtschaftliche Nutzung zugelassen sind. „Auch bei der Polizeiinspektion Diez gehen regelmäßig Beschwerden über die Situation ein oder es gibt Anfragen, ob die Ampel defekt ist“, hat der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert erfahren.

Matthias Lammert wurde nun aktiv und hat einen Brief an den LBM Diez mit der Bitte um Entschärfung der Situation und folgende Ideen geschrieben:

  • Die „lange Ampelphase“ wird zwar per Verkehrsschild angekündigt, allerdings sollte eine Zeitangabe ergänzt werden - „mindestens 15 Minuten“ – dadurch würden viele Verkehrsteilnehmer von sich aus die ausgeschilderte Umleitung durchs Gelbachtal wählen.
  • Denkbar wäre ein „Countdown“-Zeitmesser, der anzeigt, wie lange es bis zur nächsten Ampelphase dauert, um die Verkehrsteilnehmer von unvorsichtigen Manövern abzuhalten, denn „nichts ist in so einer Situation so schlimm, wie keine Informationen zu bekommen.“
  • Hilfreich wäre bereits eine verkürzte Ampelschaltung, damit die gefühlte Wartezeit reduziert wird, indem sich regelmäßig „etwas tut“. Momentan stehen oft Fahrzeuge auf beiden Seiten und es tut sich gefühlt minutenlang nichts.

Aktuelle Corona-Lage

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Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist, wie Landrat Frank Puchtler informiert, um zwei Fälle aus Lahnstein auf 201 gestiegen.

Die sechs aktuell infizierten Patienten befinden sich in Quarantäne, die Kontaktermittlungen laufen.

6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Die Zahl der Genesenen liegt, wie Landrat Frank Puchtler mitteilt, bei 189.

Die aktuell 6 Infizierten aus dem Kreis nach Region:

Bad Ems-Nassau: 1

Lahnstein: 4 Nastätten: 1

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Bad Ems: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0176/64412166 in der Zeit von  8 bis 11 Uhr, Praxis Dr. Simons, Bahnhofplatz 2, Bad Ems

Diez: Montag - Freitag 9 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 06776/7934210 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr, Am Depot 1, Gemmerich

Corona-Hotline: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite)

Schäfchen schwammen für die Kita Allerheiligenberg

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Volksbank Rhein-Lahn-Limburg übergab Erlös

„Bringen Sie Ihre Schäfchen ins Trockene“ unter diesem Motto starteten die letzten Jahre immer rund 2.000 Schäfchen zu einem Schäfchenschwimm-Wettbewerb, den die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg anlässlich der Lehner Kirmes veranstaltet. Die Bank macht seit Jahren mit dieser Aktion darauf aufmerksam, wie wichtig die persönliche Altersvorsorge ist. Pandemiebedingt konnte die Lehner Kirmes und somit auch das Schäfchenschwimmen in gewohnter Weise nicht stattfinden. Kurzerhand wurden die Schäfchen in diesem Jahr durch die Rhein-Lahn-Nixe Sira I. auf dem Festplatz am Lahnufer unter dem Kirmesbaum im Beisein von Volksbank Bereichsleiter und zugleich Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein Günter Groß ausgelost.

Auf die ersten drei „Sieger“ (siehe www.voba-rll.de) entfielen wertvolle Preise, der erste Preis ein 55 Zoll LCD Fernseher, der zweite eine SMEG Küchenmaschine SMF in rot, der dritte eine Digitalkamera sowie jeweils einen TWS Hifi-Kopfhörer mit Ladebox für die Plätze 4-10. Die meisten Preise wurden bereits in der Lahnsteiner Geschäftsstelle der Volksbank am Salhofplatz gegen Vorlage des Losabschnittes abgeholt. Der Erlös wurde jetzt durch Günter Groß, Bereichsleiter der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg an den Trägerverein übergeben. Den erfolgreichen Verkauf der Plastikschäfchen hatten die Mitglieder des Fördervereins Kita Allerheiligenberg Lahnstein e. V. in der Hand. Sie sorgten dafür, dass die Schäfchen rechtzeitig vor Startbeginn am Kirmessonntag genügend Abnehmer fanden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Aktion die Kita Allerheiligenberg unterstützen können“, so Günter Groß.

Kreisgesundheitsamt streicht Kontaktpersonen der Kita LahnEggs ab

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Kommunale Kindertagesstätte LahnEggs in Lahnstein bleibt, wie Landrat Frank Puchtler mitteilt, in Abstimmung mit dem Träger, der Stadt Lahnstein, bis auf weiteres geschlossen.  Ein Elternpaar von zwei KitaKindern wurde positiv auf Corona getestet. Die Testergebnisse der beiden Kinder waren ebenfalls positiv. Aus diesem Grund wird das Kreisgesundheitsamt  am morgigen Donnerstag die Kontaktpersonen in zwei Teams abstreichen.

MdL Matthias Lammert: Kurze Beine brauchen sichere Wege

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Sicherheit von Schulwegen zentral evaluieren

Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert setzt sich für eine von der Landesregierung zentral gesteuerte Evaluation von neuralgischen Punkten auf Schulwegen ein. „Kurze Beine brauchen auch im Rhein-Lahn-Kreis sichere Wege“, so Lammert. Deshalb müsse die Landesregierung hier aktiv werden und dann mit einem entsprechenden Sonderprogramm die finanziellen Voraussetzungen zur Verbesserung der Sicherheit von Schulwegen schaffen:

„Zunächst brauchen wir auch hier im Rhein-Lahn-Kreis eine Reduzierung der Stehplätze bei der Schülerbeförderung in Bussen als echten Sicherheitsgewinn. An einer deutlichen Absenkung der Stehplatzquote in der Schülerbeförderung geht aber für mich kein Weg vorbei. Längerfristig muss das Ziel sein, allen Schülerinnen und Schülern einen Sitzplatz anzubieten. Die ersten Schritte dazu sind getan. Die Verstärkerbusse im Rhein-Lahn-Kreis haben die drängendsten Probleme etwas entschärft.“

Das sei aber nur eine Facette in der Diskussion darüber, wie der Schulweg sicherer gestaltet werden kann, so Matthias Lammert:

„Deshalb müssen wir viel weiter denken. Viele Kinder kommen zur Fuß zur Schule, nutzen das Fahrrad oder auch den Roller. Wie ist es um die Gehwege zur Schule bestellt? Ist die Querung von Straßen sicher möglich? Brauchen wir mehr Fußgängerüberwege, mehr Halteverbots-zonen oder auch Geschwindigkeitsbeschränkungen im Umfeld von Schulen? Wo kann durch Radwege Entlastung geschaffen werden? Das sind beispielhaft einige von vielen Fragen, die sich in diesem Bereich stellen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert plädiert dafür, den Weg zur und von der Schule für die Kinder sicherer zu machen: „Das muss mit einem Sofortprogramm „Sichere Schulwege“ angegangen werden. Die Landesregierung muss das zentral steuern und sie muss die notwendigen Mittel bereitstellen.“ Das lehnt die Landesregierung bislang leider ab.

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