Montag, 20. August 2018

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Internet und Digitalisierung

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Auch unsere Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau wird sich vor diesen Themen nicht wegducken können. Wir als Junge Union Bad Ems-Nassau möchten als sogenannte „digital natives“ mit unserer Sachkompetenz auf dem Gebiet in Zukunft tatkräftig daran mitwirken, dass wir nicht nur von der allseits beschworenen Bedeutung des Buzzwords „Digitalisierung“ reden, sondern sie ganz real in politische Entscheidungen einbeziehen und vorantreiben. Deshalb begrüßen wir die starke

Jugendförderung der CDU Bad Ems-Nassau – die uns konkret in Form von Listenplätzen und Teilhabe an Entscheidungen unterstützt – und insbesondere unserer Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz.

Auch ihr ist bewusst, dass unsere Verbandsgemeinde nur dann ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort sein kann, wenn eine reibungslose Modernisierung in allen Bereichen gewährleistet wird: Sei es durch Effizienzsteigerungen mithilfe digitalisierter Prozesse in der Verwaltung (Bsp.: Automatische

Steuererklärung ohne Antrag, durch Datenaustausch und Datenspeicherung), sei es durch die

Gründung von Online-Shops durch kleine Einzelhändler auf dem Land, die nicht mehr genug Kundschaft haben, als Gegenmaßnahme, um deren Existenz vor E-Commerce-Giganten wie Amazon zu schützen oder sei es durch die Möglichkeit, mithilfe des Internets effektiver das Interesse der Menschen für Kommunalpolitik zu wecken – beispielweise indem man über Facebook die Menschen erreicht, die sich von gesellschaftlicher/kommunalpolitischer Teilhabe zurückgezogen haben – um zu diskutieren, sich zu vernetzen, um ein digitales Wir-Gefühl in unserer Verbandsgemeinde herzustellen: Beispielsweise sehen wir dies bei regionalen Facebook-Pages wie „Emser

Ansichtssachen“, „Bad Ems sucht“ und weiteren, die zum Ort des Austauschs für alle Bürger werden. Ereignisse aus der Region verbreiten sich beispielsweise in Windeseile und werden von zahlreichen Einheimischen kommentiert und diskutiert.

Dies waren nur einige Beispiele wie Digitalisierung auf Kommunalebene aussehen kann, doch zusammen mit Marion Krätz wollen wir uns in all diesen Fragen einsetzen, damit einer zukunftsfähigen VG Bad Ems-Nassau nichts im Wege steht!

Lahn-Konferenz

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Bruchhäuser: Bundeswasserstraße Lahn muss erhalten bleiben und die Grundkonzeption für den Tourismus in der neuen Verbandsgemeinde zusammen geführt und weiterentwickelt werden

Die SPD um ihren Bürgermeisterkandidaten Uwe Bruchhäuser ist sich einig: Die Lahn muss als schiffbare Bundeswasserstraße erhalten bleiben und die vorhandene Grundkonzeption für den Tourismus in der neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Dies sind klare Ansagen, die auch Kreisvorsitzender Mike Weiland und die Gemeindeverbandsvorsitzende Marlene Meyer als Veranstalter der SPD-Lahn-Konferenz in Bad Ems unterstreichen: „Das Projekt Living Lahn ist ein guter Weg, viele Interessen von Bund, Ländern, Kommunen, Vereins- und Interessenverbänden sowie Bürgerinnen und Bürgern zu bündeln. Am Ende muss aber ganz klar stehen, dass sich der Bund finanziell nicht aus der Verantwortung stiehlt und dies auf Länder oder Kommunen abwälzt.“

Eine Abstufung der Verantwortung hätte umfangreiche Auswirkungen, so unter anderem auf den Unterhalt der Schleusen und Wehre, den Hochwasserschutz oder die Wirtschaft. Die Existenz einer großen Zahl von Arbeitsplätzen hängt ebenso vom Erhalt der schiffbaren Bundeswasserstraße Lahn ab, wie auch die positive Entwicklung des Tourismus und dieser habe sich in den zurückliegenden 10 Jahren in der VG Bad Ems bei den Übernachtungen mit plus 37 % und satten plus 76 % bei den Gästezahlen sehr positiv entwickelt, so Kreisvorsitzender Mike Weiland. Dies sei unter anderem auf für die Region wichtige und tolle Kulturveranstaltungen, aber auch Bad Ems und Nassau als Gesundheitsstandort zurück zu führen. Gerade Bad Ems gehöre zu den Hochburgen im Land für den Kur- und Rehatourismus, so Weiland weiter und dieses Potenzial müsse man nutzen und noch mehr ausreizen.

Bürgermeisterkandidat Uwe Bruchhäuser sieht die Lahn als das verbindende Element und das sichtbare Zeichen der Identifikation in der zukünftigen VG Bad Ems-Nassau: „Der Tourismus ist für die zukünftige Entwicklung sehr wichtig, er wird große Bedeutung für die VG als Gesundheitsstandort und als Region der aktiven Erholung  und qualifizierten Urlaubsgestaltung  haben.“ Er selbst sei Vorsitzender des Rudervereins Bad Ems und wisse um die Bedeutung der Lahn als Bundeswasserstraße mit den dazu gehörenden Schleusen. Klar positionierte er sich auch im Hinblick auf weitere Fakten: „Wie soll es eine Personenschifffahrt geben, wie sollen die Kanu- und Bootsverleiher überleben, wie die Campingplatzbetreiber ihre Plätze modern und anspruchsvoll gestalten, wenn sie ihr Geschäft nicht mehr gewinnbringend betreiben können?“ Daher müsse noch mehr getan werden. Für den Tourismus liege eine Grundkonzeption für die Entwicklung und Organisation bereits vor. Diese müsse jedoch weiterentwickelt werden. Das sei für ihn Verpflichtung als Bürgermeister der neuen VG. Selbstverständlich muss hier auch die Finanzierung gesichert sein, wozu er als neuer Bürgermeister unmittelbar mit allen Beteiligten Gespräche führen und die Kräfte bündeln möchte. „Ich werde mich dieser Aufgabe stellen“, so Bruchhäuser, der in dieser Frage auch eng mit Landrat Frank Puchtler und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn zusammenarbeiten will.

Die Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bad Ems Gisela Bertram stößt ins gleiche Horn: „Nur mit der Lahn als Bundeswasserstraße können sich die Unternehmen halten, die ihr Geschäft mit  dem Fluss betreiben.“ Ihnen müssten auch Gewinne möglich sein, schließlich schaffen sie Arbeitsplätze, generieren Kaufkraft und seien für unsere Region neben den Vereinen, die die Lahn nutzen, unverzichtbar. Doch Gisela Bertram geht noch weiter: „Aber auch wenn die Lahn nicht abgestuft wird, muss ein schleichender Verfall der Wasserbauwerke verhindert werden, um eine ungehinderte Schifffahrt zu ermöglichen.“ Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Ems Frank Ackermann verspricht sich genauso wie Mike Weiland weitere positive Impulse für das Lahntal von der möglichen Anerkennung der Kurstadt als UNESCO Welterbe im Rahmen der Great Spas of Europe sowie der Bundesgartenschau, die voraussichtlich im Jahr 2029 im Mittelrheintal stattfinden wird. Bis dahin müsse man die Lahn in einer herrlichen Kulturlandschaft mit Burgen, Weinbau, Industriekultur, Natur und Freizeitangeboten, wie Radfahren, Wandern und Flusswandern noch mehr erlebbar machen. Lothar Hofmann sieht hier auch gewichtige Pfunde im Nassauer Bereich: „Nassau, Obernhof oder Weinähr hätten sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Nicht umsonst sei Obernhof beispielsweise Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geworden. Alle drei Gemeinden spielen für Hofmann eine große Rolle in der künftigen Tourismusentwicklung.

Die spannendste Frage für die Anwesenden, unter ihnen auch Vertreter von Pro Lahn und von der Lahn lebende Unternehmer, war jedoch, wie sich die beiden Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog, seines Zeichens stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und Wahlkreisabgeordneter Detlev Pilger nach all den Forderungen aus der Kommunalpolitik verhalten würden. Auch sie zeigten klare Kante: Für sie gehören Tourismusentwicklung und Bundeswasserstraße Lahn untrennbar zusammen. Daher werden sie sich in Berlin genau für das einsetzen, was die örtliche SPD fordert und Gustav Herzog wurde sogar noch deutlicher: „So lange Herzog und Pilger dem Deutschen Bundestag angehören, wird die Lahn nicht abgestuft.“ Dafür wollen sich die beiden Abgeordneten einsetzen.

Langner und Puchtler: Herausforderungen gemeinsam angehen

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Rhein-Lahn-Kreis. Zu einem ersten „offiziellen“ Gespräch zwischen dem neuen Koblenzer Oberbürgermeister David Langner und Landrat Frank Puchtler kam es jetzt im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises. Bei dem „Gespräch auf Augenhöhe“ (wie Oberbürgermeister Langner betonte) ging es um Themen, die für beide Seiten – Stadt wie Landkreis – von großer Bedeutung sind: öffentlicher Personennahverkehr, Bundesgartenschau, die Initiative „Regiopolregion“, die medizinische Versorgung oder das Standortmarketing. Beide betonten, dass viele der anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können, und sicherten sich ihre gegenseitige Unterstützung zu.

Foto: Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner (rechts) traf sich mit Landrat Frank Puchtler zum Gespräch im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises in Bad Ems.

Befallene Buchsbäume im Abfallwirtschaftszentrum abgeben

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Rhein-Lahn-Kreis. Auch im Rhein-Lahn-Kreis häufen sich in diesem Jahr wieder die Meldungen über den Befall von Buchsbäumen mit der grünen, schwarzgepunkteten Raupe des Buchsbaumzünslers. Um eine weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, bittet die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn um eine Anlieferung der befallenen Pflanzen und Pflanzenteile im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn (AWZ) bei Singhofen.

Mit der direkten Anlieferung in die Bioabfallbehandlungsanlage im AWZ ist gewährleistet, dass der Zünsler sicher abgetötet wird. Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um eine telefonische Anmeldung der Anlieferung unter Tel.: 02604/960-662. Die Behandlung kann dann umgehend veranlasst werden und eine längere Lagerung der mit dem Buchsbaumzünsler befallenen Pflanzen wird vermieden.

Von einer Eigenkompostierung im eigenen Garten wird dringend abgeraten, da der Kompost nicht überall warm genug wird, um die Schädlinge zu töten. Auch würde der Zünsler weitere Eier ablegen; die weitere Vermehrung des Schädlings würde somit gefördert.

Die Öffnungszeiten des AWZ stehen im aktuellen Abfall-Info „Re:Tour“ oder auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de.

Abfallgebühren sind wieder fällig

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Rhein-Lahn-Kreis. Am 1. September 2018 ist die zweite Rate der Abfallgebühr fällig! Darauf macht die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft aufmerksam. Die Abfallwirtschaftsberater empfehlen allen Gebührenzahlern, ein SEPA-Lastschriftmandat einzurichten. Wer ein solches Lastschriftmandat erteilt hat, muss sich um nichts kümmern – die Gebühren für die Abfallentsorgung werden automatisch abgebucht. Das Lastschriftmandat muss der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft schriftlich vorliegen. Einen Vordruck findet man auf der Homepage www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de unter dem Menüpunkt Service/Anträge. Wenn kein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, sind die Gebühren unter Angabe des Kassenzeichens/Mandatsreferenz (siehe Gebührenbescheid) auf das Konto des Abfallwirtschaftsbetriebes zu überweisen. Die Gebühr muss fristgerecht überwiesen werden, da ansonsten eine Mahnung erfolgt.

Weitere Informationen: Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Tel.:  02603/972-301, Fax: 02603/972311.

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