Montag, 25. Mai 2020

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Naspa bietet in allen Filialen wieder persönliche Beratung an

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14. Mai 2020. Ab dem 18. Mai 2020 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen 85 Naspa-Filialen wieder wie gewohnt persönlich für ihre Kundinnen und Kunden da. Nachdem am 27. April bereits 33 Filialen für Kundinnen und Kunden wieder zugänglich waren, folgen ab dem kommenden Montag weitere neun Filialen. Mitte März hatte die Naspa den Kundenverkehr wegen des Coronavirus an diesen Standorten vorübergehend eingeschränkt. Die Sparkasse war damit Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert Koch-Institutes zur Reduzierung sozialer Kontakte nachgekommen.

„Im März hatten wir die nötigen personellen Reserven geschaffen für den Fall, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten unter Quarantäne stellen und Filialen neu besetzen müssen“, so Naspa-Privatkundenvorstand Michael Baumann. „Mittlerweile hat sich gezeigt, dass unsere Maßnahmen zum Schutz unserer Beschäftigten und unserer Kundinnen und Kunden wirken. Deshalb haben wir uns entschlossen, wieder in allen Filialen persönliche Beratung zu ermöglichen unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben an Mindestabstand und Hygiene.“

Folgende Filialen sind ab Montag auch wieder für den Kundenverkehr geöffnet:

  • Rheingau-Taunus-Kreis: Hühnstetten, Hohenstein-Breithardt, Lorch.
  • Frankfurt: Heddernheim, Eschborn.
  • Hochtaunuskreis: Schmitten, Wehrheim.
  • Kreis Limburg-Weilburg: Dornburg-Frickhofen.
  • Rhein-Lahn-Kreis: Holzappel.

AWZ Rhein-Lahn wird mit umweltfreundlicher elektrischer Energie beliefert

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Rhein-Lahn-Kreis. Das Abfallwirtschaftszentrum des Kreises setzt auf die Lieferung von umweltfreundlicher elektrischer Energie. Bei der Vergabe nach der europaweiten Ausschreibung wurde, wie Landrat Frank Puchtler informiert, für den Zeitraum von 2 Jahren die Lieferung zu 100 % mit erneuerbarer Energie entschieden.   Im AWZ wird durch die energetische Verwertung eines Großteils des Restabfalls sowie der getrockneten Biomasse in modernen Kraftwerken eine maßgebliche CO2-Einsparung erreicht. Zusammen mit der bereits erfolgten Umrüstung auf LED-Beleuchtung, dem Betrieb eines Blockheizkraftwerkes und der Einrichtung eines Energielastmanagements trägt die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn zur Klimaentlastung bei.

62. „CDU im Dialog“ – „Wie geht es weiter mit Hotellerie und Gastronomie im Rhein-Lahn-Kreis?"

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DEHOGA Präsident Haumann und IHK Regionalgeschäftsführer Hover informierten

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden in aktuell besonders herausfordernden Zeiten bereits zum zweiten Mal zu einer Videokonferenz ein.

Die 62. CDU im Dialog-Veranstaltung lief als Online-Veranstaltung fast schon wie gewohnt ab: Kreisgeschäftsführer Marcel Willig wies die anwesenden knapp 40 Teilnehmer der Video-Online-Konferenz auf die „technischen Spielregeln“ hin und CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL begrüßte sodann die anwesenden Gäste – unter ihnen auch Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Nick und Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte.

Matthias Lammert freute sich, mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann und IHK-Regionalgeschäftsführer Richard Hover gleich zwei Fachleute präsentieren zu können. Lammert: „Die Öffnung der Gastronomie ab 13. Mai ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Normalität, gleichwohl müssen alle Auflagen und Hygiene-maßnahmen beachtet werden. Wir sind noch mitten in der Pandemie.“

Gereon Haumann dankte vor allem der Bundespolitik und auch der Landespolitik dafür, dass es nun weiterginge in einem durch die Pandemie stark gebeutelten Bereich, den er als Präsident vertrete. Er berichtete von über 100 Telefonaten, die er allein an Muttertag mit Mitgliedsbetrieben geführt habe und sprach deren Sorge und Nöte an.
Sorgen, die die Betriebe hinsichtlich des Themas: „Was ist, wenn die Stundung endet? Was ist, wenn die Öffnung nicht die Umsätze bringt, die erhofft und notwendig sind, um den Betrieb aufrecht zu halten? Und Sorgen, nötige Dinge nicht ändern zu können“.

Gereon Haumann zeigte sich zuversichtlich, dass im Bereich der Hotellerie und der Gastronomie Abstandsregeln eingehalten werden können und auch die nötigen Hygienemaßnahmen umgesetzt werden. Er sagte aber auch sehr deutlich, dass die aktuelle Krise mit nichts vorher vergleichbar ist. Während in den vergangenen Jahren immer wieder Hochwasser – vor allem an Rhein und Mosel zu Betriebsschließungen und anschließenden Renovierungen führte, sei man aktuell noch mitten in der Krise. Und wie lange diese dauert, kann seriös niemand vorhersagen: Deshalb kommt es jetzt darauf an, einen möglichst sicheren „Neustart“ umzusetzen und „alle Regeln peinlich genau einzuhalten“. Präsident Haumann verkannte aber auch nicht, dass die Regeln für in erster Linie getränkegetriebene Gastronomiebetriebe (Kneipen) eher schwer umzusetzen sind.
Im Namen der DEHOGA forderte er die Politik auf, dafür zu sorgen, dass keine ungleichen Voraussetzungen in Nachbarländern entstehen. Am Beispiel der im Land vorhandenen Wellnesshotels machte er dies deutlich. Wenn Schwimmbäder und Saunen in Rheinland-Pfalz geschlossen bleiben, in NRW und Österreich aber öffnen dürfen, würden Touristen abwandern – auch diejenigen, die bereits gebucht hätten.

Neben einigen Fragen, die die Teilnehmer bereits im Vorfeld per E-Mail im Vorfeld eingereicht hatten oder im Chat während der Onlinekonferenz stellten, verwies Haumann auf das 4-Seitige Papier der DEHOGA unter dem Namen „Handreichung Gastgewerbe – Hygiene- und Schutzmaßnahmen“, das allen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung gestellt wurde.

IHK-Regionalgeschäftsführer Richard Hover berichtete von der aktuellen Stimmungslage, die alles andere als rosig aussieht. So erführen momentan 80% aller Betriebe massive Einschränkungen und über 60% der Betriebe im Land spüren den Nachfragerückgang. Vor allem das innerdeutsche – aber auch das EU-Geschäft – bereite den Unternehmen Sorge.
Unterschiedlich sei hingegen die Möglichkeit der einzelnen Gastronomiebetriebe, ihren Betrieb wieder „hochzufahren“. Während einige gar keinen Vorlauf benötigen, sei es bei den meisten innerhalb 1-2 Wochen möglich.

Zum Thema „Prüfungen“, das IHK und auch DEHOGA betrifft, gibt es klare Stellungnahmen und Vorbereitungen. So wurden bereits Pläne entwickelt, so Hover, wer wo wie sitzt, um die Prüfung zu absolvieren. Damit einhergehend sind Desinfektionsregeln, Laufwege und weitere Hygienemaßnahmen.

Richard Hover sprach die Regelung der vier möglichen verkaufsoffenen Sonntage im Land an und bat darum, diese nicht verfallen zu lassen und möglichst auch alle anbieten zu können – wenn es die Lage zulässt. Ebenso bat er darum, dass in diesem besonderen Jahr auch in der Adventszeit verkaufsoffene Sonntage möglich sein sollen.

Günter Groß, stv. Fraktionsvorsitzender der CDU Kreistagsfraktion, bedankte sich bei den Referenten für ihre fundierten Beiträge und auch bei den Teilnehmern der bereits zum zweiten Mal durchgeführten „CDU-Im-Dialog-Onlinekonferenz“. Er verwies darauf, dass es nach der Krise wohl kein „weiter so“ geben wird und der Wunsch vieler, dass es danach linear weitergehe, für ihn eine eher romantische Vorstellung ist. Im Namen des Fraktionskreisvorstands bot er an, weitere Fragen zu dem Thema und an die Referenten an die CDU Kreisgeschäftsstelle ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zu leiten. Im Nachgang würden dann möglichst alle Fragen beantwortet werden.

Die nächste CDU-im-Dialog Veranstaltung findet am 08.06.2020 statt – wahrscheinlich wieder als Videokonferenz. Interessenten können sich auch dazu per E-Mail anmelden und erhalten einen Zugangslink.

Coronavirus bedroht die Partner in Mabira

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Arbeitskreis des Dekanats Nassauer Land unterstützt Menschen im Nordosten Tansanias


MABIRA/RHEIN-LAHN. (12. Mai 2020) Die Menschen im evangelischen Dekanat Nassauer Land sorgen sich um die Partner im Bezirk Mabira in Tansania. Auch dort sorgt das Coronavirus für Ängste und erhebliche Einschränkungen im Alltag. Das Dekanat und dessen Arbeitskreis „Nassau-Mabira“ wollen die Menschen dort unterstützen, um das Schlimmste abzuwenden.

„Schulen, Berufsschulen und Universitäten sind sehr schnell geschlossen worden“, berichtet Berthold Krebs, Vorsitzender des Arbeitskreises, aus Tansania . „In der Karagwe-Diözese, wozu Mabira gehört, hat Bischof Dr. Bagonza ebenfalls alle kirchlichen Veranstaltungen, wie Gottesdienste und andere Zusammenkünfte, untersagt. Ob das auch für alle anderen christlichen Kirchen und Religionen gilt, ist nicht bekannt.“ Offizielle Zahlen über Infizierte gibt die Regierung nicht preis. Private Quellen hätten ihm von einem Todesfall in der Kagera-Region berichtet; in Mabira selbst sei zuletzt noch kein Infektionsfall bekannt geworden, „was sich aber von Tag zu Tag ändern kann“, so Krebs.

Im Vorteil seien jetzt Menschen, die sich weitgehend von ihren Erzeugnissen in der Landwirtsschaft ernähren „Das sind in Mabira immerhin etwa 85 Prozent der Bevölkerung“, so Krebs. „Schwieriger ist es für diejenigen, die keine Landwirtschaft haben, weil sie darauf angewiesen sind, ihre Lebens­mittel auf den Märkten zu kaufen, wo immer ein ziemliches Gedränge herrscht. Zudem haben viele ihren Job verloren und so etwas wie staatliche Unterstützung gibt es nicht.“ Weil es in Mabira derzeit keine Gottesdienste gibt, befinden sich auch die kirchlichen Mitarbeitenden in einer misslichen Lage, wenn sie keine Landwirtschaft haben. Krebs: „Ohne Gottesdienste gibt es keine Kollekten, von denen Pfarrpersonen und die Evangelisten entlohnt werden können.“ Der Arbeitskreis hat deshalb eine Nothilfe organisiert, an der sich die deutschen Kolleginnen und Kollegen beteiligen.

Mit einer Soforthilfe in Höhe von 3500 Euro hat der Arbeitskreis bereits die kirchliche Krankenstation unterstützt, damit zur Vorbereitung auf ernste Zeiten Schutzkleidung für die Angestellten, Desinfektionsmittel, und Medikamente gekauft werden können.

Wie im Nassauer Land ist in Mabira der Schutz mit Gesichts­masken ganz wichtig beim Aufenthalt in der Öffentlichkeit, insbeson­dere auf dem Markt. Auch dabei hilft der Arbeits­kreis, vor allem über das von ihm initiierte Partnerschaftsprojekt „MAVEC“, eine Berufsausbildungs-Kooperation. Im Rahmen des Projekts wurden drei junge Frauen zu Näherinnen ausgebildet. „Sie arbeiten und schlafen in einem selbst restaurierten Haus gegenüber eines zentralen Marktplatzes von Mabira“, erklärt Projekt-Koordinator Dietmar Menze. Dank Spenden des Arbeitskreises konnten sie Stoffe kaufen und haben begonnen, Gesichtsmasken zu nähen. „Anregungen und Anleitungstipps bekamen sie von ihren ehemaligen Lehrerinnen der Berufsschule in Nkwenda weit außerhalb ihres Dorfes und auch übers Internet aus Nassau“, erzählt Menze. „Nun können sie nicht nur Masken für ihre Familien und Freunde herstellen, sondern auch etwas Geld für den Lebensunterhalt über den Verkauf der Masken generieren.“ Ein gutes Beispiel der Hilfe zur Selbsthilfe unter einfachen Bedingungen auch für die Frauengruppen der Mabira-Partnerschaft.

Und schließlich ist da einmal mehr die Herausforderung, die Menschen in den weit verstreuten Siedlungen möglichst schnell und gut darüber zu informieren, wie sie sich am besten vor einer Ausbreitung des Virus schützen können. Die Partner hatten schnell eine Idee, die sie umsetzten. Sie fahren nun mit einem Geländewa­gen mit Lautsprecheranlage und Stromgenerator von Ort zu Ort und rufen vor allem an den zentralen Marktplätzen, wo sich viele Menschen treffen, zur Vorsicht auf. „Abstand halten!“ ist dabei die wichtigste Ansage, weil gerade das „auf den Märkten absolut ungewohnt und bei den vielen Menschen auch nur schwer umsetzbar ist“, weiß Krebs.

Deshalb sei der Mundschutz so wichtig. „Die Besatzung des Wagens verteilt außerdem einen Flyer mit den Maßnahmen zum Schutz vor Corona an die Dorfältesten und Muster von Gesichtsmasken, ver­bunden mit der Aufforde­rung, solche Masken in großen Stückzahlen zu nähen und zu benutzen.“ Sollte die Pandemie tatsächlich ausbrechen, wäre das Gesundheitssystem nicht annähernd in der Lage, alle Kranken adäquat zu behandeln. Krebs: „Bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass das alles Wirkung zeigt und sich die Pandemie in Mabira vielleicht weniger kritisch entwickelt“.

Stufenkonzept des Landes

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14. Mai 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist, wie Landrat Frank Puchtler informiert,  mit 159 Fällen weiterhin gleich geblieben. Ein Infizierter liegt stationär im Krankenhaus in Limburg. 6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Die Zahl der Genesenen im Rhein-Lahn-Kreis hat sich, so Landrat Frank Puchtler, auf  146 erhöht.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 46 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 26 Genesene)

Stadt Lahnstein 28 (davon 26 Genesene)

VG Nastätten 14 (davon 14 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 21 Genesene)

VG Aar-Einrich 16 (davon 13 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Stufen-Konzept des Landes

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein Stufenkonzept mit neuen CoronaRegelungen beschlossen. In dem neuen Stufen-Konzept werden Bereiche des öffentlichen Lebens wie beispielsweise Kultur, Kitas, Wirtschaft, Veranstaltungen, Verkehr, Sport und Freizeit, Gastronomie und Tourismus, Gesundheit und Pflege neu geregelt. Die Regeln sind sehr detailliert und umfangreich. Zur Information haben wir die Mitteilung des Landes zu der stufenweisen Vorgehensweise mit dem genauen Wortlaut als Anlage beigefügt. Zu der Mitteilung erlässt das Land weitere Verordnungen, die dann vor Ort umgesetzt werden.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: infektionsschutz@ rhein-lahn.rlp.de

IHK für Unternehmen:  0261/106-501

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

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