Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Brand in Wohnhaus in Diez

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Rhein-Lahn-Kreis.

Alarmierung 1.43 Uhr

Ausbruch des Feuers im Obergeschoss mit starker Rauchentwicklung. Durch Wetterlage und Windrichtung zog Rauch in die benachbarte Jugendherberge. Dort wurde die BMA ausgelöst. Die Jugendherberge war mit 89 Personen belegt und wurde komplett geräumt.

72 davon wurden in der benachbarten Karl-von-Ibell-Schule untergebracht. Davon wurden 26 Personen behandelt. 14 Verletzte, davon 12 Kinder und 2 Erwachsene, darunter ein Bewohner vom Brandobjekt wurden mit Symptomen von Atembeschwerden in Krankenhäuser nach Neuwied, Koblenz, Limburg und Diez gebracht.

Es wurden zwei Einsatzbereiche gebildet. Für Brandobjekt und für Jugendherberge.

Einsatzleitung Sebastian Kuhmann (Stellv  WL) und Thomas Wilbert (Stellv. WL VG Diez). Im Einsatz sind ca. 100 Kräfte der Feuerwehren aus Diez, BiFa, Altendiez, Holzappel, Holzheim und Cramberg. Außerdem de SEG Rhein-Lahn mit ca. 45 Kräften. Im Einsatz ist auch der Großraum-Rettungswagen GR-TW von BF Koblenz.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und Lage des Gebäudes in der Altstadt ist aktuell noch ein enormer Einsatz von Atemschutzgeräten und - Träger notwendig. Auch der GWAS (Gerätewagen Atemschutz) vom Kreis ist im Einsatz Das Ordnungsamt unterstützt.

Stand 7:30 Uhr ist das Feuer noch nicht aus.

Um 9.00 Uhr findet Pfaffengase/Ecke Alter Markt  eine Pressekonferenz durch VG Bürgermeister Michael Schnatz und Einsatzleiter Sebastian Kuhmann (Stellv WL) statt. Unterstützend ist Stellv. BKI Lars Ritscher beim Einsatz dabei. Auch Landrat Frank Puchtler ist vor Ort.  

Fotos/Text: Team Medien

Aktuelle Corona-Lage

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Zahl der aktuell Infizierten im RheinLahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 157 Fällen. Die neuen Fälle stammen aus der VG Aar-Einrich (3), VG Bad Ems-Nassau (3), VG Diez (5), der VG Loreley (1) und der Stadt Lahnstein (2).

In folgender Einrichtung sind Corona-Fälle zu verzeichnen, wobei hervorzuheben ist, dass die Ansteckung nicht zwangsweise in der Einrichtung erfolgte:

Grundschule Schillerschule Lahnstein

Die erforderlichen Maßnahmen wurden veranlasst, die Kontaktermittlungen laufen. Das Kreisgesundheitsamt stimmt die weiteren Maßnahmen mit der Leitung und dem Träger ab.

7-Tage Inzidenz: 49,8

7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz: 1,7

Anteil Intensivbetten: 3,79

Warnstufe:  1

Die aktuellen Werte der drei Leitindikatoren werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes RLP www.lua.rlp.de veröffentlicht.

Eine Übersicht zu den Warnstufen und Wertebereichen finden Sie unter:

www.corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Weitere Informationen finden Sie unter: www.corona.rlp.de

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 32

Bad Ems-Nassau: 41

Diez: 45

Lahnstein: 15

Loreley: 6

Nastätten: 18

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 4673

Verstorbene:100

Genesene: 4416

Geimpfte Personen: 84 162 (davon 37 148 durch Hausarztpraxen, Aktualisierung durch die Kassenärztliche Vereinigung erfolgt nur noch einmal wöchentlich)

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Diez: Mo. - Fr. von 9:00 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, 65582 Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0151/19515905 Mo., Di. und Do.

von 12:00 bis 13:00 Uhr, Am Depot 1, Gemmerich,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Einen Überblick über kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.corona.rlp.de/de/testen/

Weitere Informationen

Corona-Hotline: 02603/972-555, Mo. - Do. 8:00 bis 16:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 12:00 Uhr, Sa. und So. 10:00 bis 12:00 Uhr

Long-Covid-Hotline der DAK: 040/325325922, Mo. - Fr. 9:00 bis 14:00 Uhr

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Genesenenbescheinigung: www.rhein-lahn-kreis.de/aktuelles/corona/hotlines-covid-19/

„Ein Baby kommt-unsere Hebamme informiert“ - Online-Beratung für werdende Eltern

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Rhein-Lahn-Kreis. Das Lahnsteiner Treffen für Schwangere „Auf den Anfang kommt es an“ wurde in ein neues Online-Format umgewandelt. Der Vorteil ist, dass das Angebot nun kreisweit von allen werdenden Eltern genutzt werden kann. Erfahrene Hebammen, Referentinnen der katholischen Familienbildungsstätte Westerwald/Rhein-Lahn, stehen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.

Sie erreichen sie unter der folgenden E-Mail-Adresse:

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Unser „Hebammen-Talk“ findet jeweils donnerstags am 28.10., 04.11.,11.11., 18.11. und

25.11.2021 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können sich jederzeit unter der o.g. E-Mail-Adresse melden und die Hebamme antwortet Ihnen dann in den genannten Zeiten. Auf Wunsch kann auch eine Videoberatung durchgeführt werden.

Die Netzwerkstelle Kindeswohl und Kindergesundheit der Kreisverwaltung Rhein-Lahn, die katholische Familienbildungsstätte Westerwald/Rhein-Lahn des Bistums Limburg, der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e.V. und die Frauenwürde Rhein-Lahn e.V, haben diese Kooperation ins Leben gerufen.

Powerbank: Batterie oder Elektrogerät?

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Rhein-Lahn-Kreis. Ob eine Powerbank Elektrogerät oder Batterie ist, hängt von der Gerätefunktion ab. Unter das Batterie-Gesetz fallen neben den herkömmlichen Batterien auch Batterien und Akkus mit Batteriemanagementsystemen, Ladeschnittstellen und Ladestandsanzeigen. Weiterhin zählen auch Powerbanks mit Ladestandsanzeigen und verschiedenen Schnittstellen zu den Batterien. Davon zu unterscheiden sind Powerbanks mit weiteren Zusatzfunktionen, z.B. Leuchte, Radio, Tassenwärmer, Wecker, USB-Datenspeicher. Dabei handelt es sich um Elektrogeräte, die Batterien enthalten.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn weist darauf hin, dass eine Powerbank auf keinen Fall über die Restabfalltonne entsorgt werden darf. Handelt es sich bei der Powerbank um eine Batterie gehört sie in die Batteriesammlung und kann zum Beispiel im Handel abgegeben werden.

Weist die Powerbank jedoch eine Zusatzfunktion wie zum Beispiel Wecker oder USB- Anschluss auf, so handelt es sich eindeutig um ein Elektrogerät und muss als Elektroschrott entsorgt werden. Elektrokleingeräte werden von der Abfallwirtschaft Rhein-Lahn in haushaltsüblichen Mengen am Schadstoffmobil angenommen. Weitere Annahmestellen sind das Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn (AWZ) bei Singhofen und der Umschlagplatz für Kompost, Erdaushub und Altbaustoffe (UKEA) bei Dachsenhausen. Termine und Haltestellen des Schadstoffmobils sowie die Adressen und Öffnungszeiten der stationären Annahmestellen stehen im aktuellen Abfall-Info „Re:Tour“ und auf www.rhein-lahn-abfallwirtschaft.de. Auch der Handel nimmt Elektroschrott zurück.

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301.

Pilgertour am Mittelrhein festigt die Ökumene

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So wichtig wie das Salz in der Suppe: Zu Fuß und mit Fahrrädern steuerten Christen aus dem Rhein-Lahn-Kreis das Kloster Bornhofen an


RHEIN-LAHN. (5. Oktober 2021) Zwischen den evangelischen und katholischen Christen im Rhein-Lahn-Kreis besteht seit Jahrzehnten eine enge Verbundenheit in den Kirchengemeinden. Sie wurde nun einmal mehr mit einer gemeinsamen Pilgertour gefestigt. Der ökumenische Ausschuss, den das evangelische Dekanat Nassauer Land und der katholische Bezirk Rhein-Lahn gebildet hat, hatte dazu eingeladen.


Schon im Vorfeld des bundesweiten 3. Ökumenischen Kirchentages war ein Pilger-Angebot auf viel Zustimmung gestoßen. Diesmal steuerten die Christen bei optimalem Wetter von Lahnstein und Lykershausen aus sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß das Kloster Bornhofen an. „Ihr seid das Salz der Erde“ war die beliebte Form des Betens mit den Füßen, wie das Pilgern auch genannt wird, überschrieben.


Lothar Bindczeck und Roswitha Zenker, die die Wanderung von Lykershausen ins Rheintal anführten, hatten unterwegs drei Stationen gewählt, an denen besinnliche Texte gelesen, Impulsfragen gestellt und Gebete gesprochen wurden. Auch ein Lied wurde an jeder Station gesungen. Zudem inspirierte der wunderschöne Blick ins Rheintal und auf die Burg Liebenstein die wandernde Pilgerschar.


Von der Lahnsteiner Martinskirche aus hatte sich ein gutes Dutzend Radfahrer auf den Weg gemacht. „Ökumenisch steht dafür, dass wir in einem guten Dialog stehen“, sagte Ralf Skähr-Zöller zur Begrüßung, der zusammen mit Heidi und Gerd Jung die Gruppe begleitete. „Ökumene bedeutet eine intensive, freundschaftliche und respektvolle Zusammenarbeit zwischen den Menschen verschiedenster Religionen miteinander“, so Skähr-Zöller, der an Abraham als ersten großen Pilgerer erinnerte. In der St. Martinskirche in Osterspay wurde Rast eingelegt und Heidi Jung erzählte Wissenswertes über den Schutzheiligen. Martin habe sich durch seine barmherzige Tat als ein Jünger Jesu erwiesen, „als ein Salzkorn mit großer Wirkung auf unser Miteinander“. Ein Säckchen Salz gab es als Erinnerungs-Geschenk daran mit auf den Weg zum Kloster Bornhofen, wo mit den Pilgern aus Lykershausen ein ökumenischer Abschlussgottesdienst gefeiert wurde.


Pater Eryk begrüßte die Teilnehmenden mit Psalm 23 vom guten Hirten, der auch auf Wegen im finsteren Tal begleitet.

Pfarrerin Antje Müller predigte über das Jesuswort „Ihr seid das Salz der Erde“ und „Ihr seid das Licht der Welt“ und betonte, dass Christinnen und Christen für die Gesellschaft so wichtig sind wie das sprichwörtliche „Salz in der Suppe“.


Das Musikduo Odelia Lazar und Michael Wienecke begeisterte mit jüdischen und christlichen Liedern, wozu unter anderem  das bekannte Halleluja und das irische Segenslied gehörten sowie zwei Lieder, die das Motto der Wallfahrt aufgriffen.

 

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