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Landrat Frank Puchtler: Bitte bleiben Sie umsichtig

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17. Mai 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist mit 159 Fällen konstant geblieben, informiert Landrat Frank Puchtler. Ein Infizierter liegt stationär im Krankenhaus in Limburg. 6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Die Zahl der Genesenen im Rhein-Lahn-Kreis beträgt 147, erläutert Landrat Frank Puchtler.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 47 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 26 Genesene)

Stadt Lahnstein 28 (davon 26 Genesene)

VG Nastätten 14 (davon 14 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 21 Genesene)

VG Aar-Einrich 16 (davon 13 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Landrat Frank Puchtler: Bitte bleiben Sie umsichtig

Mit der morgen in Kraft tretenden 7. Corona-Bekämpfungsverordnung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums werden weitere Bereiche des öffentlichen Lebens Schritt für Schritt mit vielen Details neu geregelt.

Gerade bei den Öffnungsstufen ist es wichtig die Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu beachten, um unser wertvollstes Gut die Gesundheit zu schützen.

Bitte bleiben Sie umsichtig und helfen Sie einander.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

IHK für Unternehmen: 0261/106-501

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Loreley

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Gestärkt aus der Krise kommen

Es sind die schönen Dinge, wie beispielsweise die kleinen Initiativen ausgehend von den Kindertagesstätten in Braubach, Kamp-Bornhofen oder andernorts in der Verbandsgemeinde Loreley, die den Menschen Freude bereiten. Mit bunt bemalten und meist von Kindern gestalteten Steinen und Schmunzelgesichtern bringen sie kranke Menschen oder auch – im öffentlichen Raum in Steinketten aufgereiht - Bürgerinnen und Bürger in den schwierigen Corona-Zeiten auf andere Gedanken. „Es sind aber in unserer Verbandsgemeinde auch die vielen großherzigen Zeichen der Nachbarschaftshilfe, des Zusammenhaltes und der Gemeinschaft im Ernst der Lage, die uns neben allen bisherigen Einschränkungen und nun auf den Weg gebrachten Lockerungen mit Hoffnung in die Zukunft blicken lassen sollten“, erklärten jetzt die Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Mike Weiland, Theresa Lambrich und Joachim Hewel im Rahmen einer Videokonferenz der Fraktion.

Mit den ersten Lockerungen ist es bereits Zeit, ein erstes Zwischenfazit für den Weg aus der Krise und die Zukunft zu ziehen, so die SPD. Es gelte Dank an all diejenigen Privaten, Unternehmen, Vereine und Institutionen zu richten, die etwa mit Spenden die haupt- und ehrenamtlich organisierten Maskennähaktionen innerhalb der Verbandsgemeinde unterstützt haben. Der Dank gelte auch den in der Pflege- und Krankenversorgung, im Gewerbe- und Dienstleistungsbereich Tätigen, die in den zurückliegenden Wochen dafür gesorgt haben, dass sich das Leben der Menschen trotz massiver Einschränkungen aufrecht erhalten ließ, so Weiland, Lambrich und Hewel weiter.

Fraktionsvorsitzender Mike Weiland suchte in den zurückliegenden Wochen auch Kontakt zur Verwaltung, um sich nach der Belegschaft oder der Sicherheitsausrüstung der Feuerwehren zu erkundigen. Er griff Anliegen von Eltern hinsichtlich der Wiedereröffnung der Schulen auf. Gleiches gilt hier für den VG-Beigeordneten Marco Jost, der sich gerade bei der Beschaffung von Hygienematerial ebenfalls stark eingebracht hat. Wichtig waren auch Gespräche, um sofortige entlastende Maßnahmen für Unternehmen herbeizuführen: Hier wurden seitens der Verbandsgemeindeverwaltung unter anderem zinslose Stundungen bei der Gewerbesteuer, bei den Tourismusbeiträgen sowie im Bereich Wasser und Abwasser gewährt, was die SPD sehr begrüßt.

„Viele unserer Aktiven haben sich auch selbst eingebracht, um Schutzmasken zu nähen oder Einkaufsdienste insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erledigen“, betont Karl-Heinz Lachmann. Andere Fraktionsmitglieder berichteten, dass sie bewusst Abholangebote heimischer Gastronomiebetriebe genutzt hätten, um sie in Zeiten des Stillstandes besonders zu unterstützen.

Gerade Mike Weiland erreichten nach der erfolgreichen Bürgermeisterwahl am 15. März in den zurückliegenden Wochen zahlreiche Anliegen zur Unterstützung von Unternehmen, Hotels, Gaststätten, Museen und Vereinen. Hier ging es meist um die Sofort-Hilfen des Landes bzw. des Bundes oder aktuell noch um Fragen zur Wiedereröffnung von Betrieben nebst entsprechenden Hygienevorschriften. Auch Anliegen besorgter Bürger zur Kontrolle von gesperrten Flächen oder zur Einhaltung der Abstandsregeln durch Polizei- und Ordnungsbehörden wurden von ihm aufgegriffen oder die Pfarrei Heilige Elisabeth von Schönau mit Hinweisen zur Organisation der Auto-Gottesdienste in Dahlheim umsorgt.

Sofort-Hilfe für Vereine und Kultur

„Über die Kreistagsfraktion konnten wir im Rhein-Lahn-Kreis eine breite Zustimmung für Vereins- und Kultur-Sofort-Hilfen des Landkreises herbeiführen“, berichteten die beiden Kreistagsmitglieder Mike Weiland und Theresa Lambrich. Ab sofort stehen 200.000 Euro zur Unterstützung der von der Pandemie und ihren Folgen betroffenen Vereine und Kulturinitiativen zur Verfügung. Unterstützung gibt es für pandemiebedingte Netto-Einnahmeausfälle, die nicht auf der Ausgabenseite abgedeckt werden können und Netto-Kosten abgesagter Veranstaltungen oder Projekte. Gefördert werden 50 Prozent der nachgewiesenen Netto-Kosten bzw. des Netto-Einnahme-Ausfalls und bis maximal 2.000 Euro pro Verein. Die Abwicklung erfolgt über einen Antrag an die Kreisverwaltung. „Diese Unterstützung erfolgt ergänzend zum 10 Millionen Euro-Programm des Landes“, unterstreicht Theresa Lambrich. „Es ist auch als Dankeschön an die die Vereine und Organisationen anzusehen, die in normalen Zeiten unser gesellschaftliches Leben so enorm bereichern und vielfältig machen“, betont Mike Weiland.

Krise als Chance

Mit Blick auf die BUGA 2029 ist man nach Ansicht der SPD auch künftig auf die Vielzahl der Unternehmen und Beherbergungsbetriebe in der Verbandsgemeinde angewiesen. „Sicher wird die nach wie vor anhaltende Krise allen noch lange nachhängen“, ist sich Karl-Heinz Lachmann im Klaren, doch innerhalb der SPD ist man sich auch einig darüber, dass sich Vieles verändern wird: Die Digitalisierung, die entsprechende Ausstattung der Schulen und der Verwaltung wird noch mehr an Bedeutung gewinnen. Es zeigt sich, wie wichtig beispielsweise digitaler Bürgerservice ist oder die Vernetzung – auch älterer - Menschen. Hier leistet vor allem die Initiative 55plusminus um Dieter Zorbach mit der die Menschen vernetzenden App Vorbildliches. Auch die Angebote des Landes mit der DorfFunk- und DorfNews-App müssen noch mehr etabliert werden.

Klar ist: Mit Gemeinschaft, Zusammenhalt und Miteinander wird man künftig die Herausforderungen anpacken müssen. Gerade jetzt sei es wichtig, trotz der zu erwartenden Einnahmerückgänge auch investive Maßnahmen zu tätigen, um hiermit – so gut es geht – die heimischen Betriebe in Aufträge einzubinden und sie damit zu unterstützen, unterstreicht die SPD als erstes Fazit abschließend.

Weitere nützliche Informationen auf dem Weg zur Rückkehr in die Normalität:

Auf der Facebook-Seite der SPD Loreley finden Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen regelmäßig aktuelle Hinweise und Rechtsvorschriften zur Corona-Lage. Unternehmen, die weiterhin Anliegen haben oder Unterstützung benötigen, können sich gerne auch über den nachfolgenden Link zum Kontaktformular an die SPD wenden: www.spd-rhein-lahn.de/form/105/

Ausbau ÖPNV - Linienbündel Lahnstein vergeben

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Rhein-Lahn-Kreis. Zum weiteren Ausbau des ÖPNV im Kreis ist, wie Landrat Frank Puchter mitteilt, die Vergabe von Beförderungsleistungen im  Linienbündel Lahnstein erfolgt. Das Linienbündel wurde für den Zeitraum von 10 Jahren bis ins Jahr 2030 vergeben. Die Vergabe umfasst die künftigen Liniennummern 1, 11, 21, 512, 513, 514, 515, 516, 517 und N1 und bildet das gesamte Lahnsteiner Stadtgebiet bis Braubach und der Stadt Koblenz ab. Für die zusätzlichen Beförderungsleistungen werden vom Kreis rund 3,4 Mio. Euro jährlich investiert. Der nächste Schritt im ÖPNV im RheinLahn-Kreis steht mit dem Linienbündel im Bereich Aar-Einrich an. Der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) bereitet zurzeit die Ausschreibung vor.

Naspa bietet in allen Filialen wieder persönliche Beratung an

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14. Mai 2020. Ab dem 18. Mai 2020 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen 85 Naspa-Filialen wieder wie gewohnt persönlich für ihre Kundinnen und Kunden da. Nachdem am 27. April bereits 33 Filialen für Kundinnen und Kunden wieder zugänglich waren, folgen ab dem kommenden Montag weitere neun Filialen. Mitte März hatte die Naspa den Kundenverkehr wegen des Coronavirus an diesen Standorten vorübergehend eingeschränkt. Die Sparkasse war damit Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert Koch-Institutes zur Reduzierung sozialer Kontakte nachgekommen.

„Im März hatten wir die nötigen personellen Reserven geschaffen für den Fall, dass wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten unter Quarantäne stellen und Filialen neu besetzen müssen“, so Naspa-Privatkundenvorstand Michael Baumann. „Mittlerweile hat sich gezeigt, dass unsere Maßnahmen zum Schutz unserer Beschäftigten und unserer Kundinnen und Kunden wirken. Deshalb haben wir uns entschlossen, wieder in allen Filialen persönliche Beratung zu ermöglichen unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben an Mindestabstand und Hygiene.“

Folgende Filialen sind ab Montag auch wieder für den Kundenverkehr geöffnet:

  • Rheingau-Taunus-Kreis: Hühnstetten, Hohenstein-Breithardt, Lorch.
  • Frankfurt: Heddernheim, Eschborn.
  • Hochtaunuskreis: Schmitten, Wehrheim.
  • Kreis Limburg-Weilburg: Dornburg-Frickhofen.
  • Rhein-Lahn-Kreis: Holzappel.

AWZ Rhein-Lahn wird mit umweltfreundlicher elektrischer Energie beliefert

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Rhein-Lahn-Kreis. Das Abfallwirtschaftszentrum des Kreises setzt auf die Lieferung von umweltfreundlicher elektrischer Energie. Bei der Vergabe nach der europaweiten Ausschreibung wurde, wie Landrat Frank Puchtler informiert, für den Zeitraum von 2 Jahren die Lieferung zu 100 % mit erneuerbarer Energie entschieden.   Im AWZ wird durch die energetische Verwertung eines Großteils des Restabfalls sowie der getrockneten Biomasse in modernen Kraftwerken eine maßgebliche CO2-Einsparung erreicht. Zusammen mit der bereits erfolgten Umrüstung auf LED-Beleuchtung, dem Betrieb eines Blockheizkraftwerkes und der Einrichtung eines Energielastmanagements trägt die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn zur Klimaentlastung bei.

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