Freitag, 05. Juni 2020

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Kreisstraße 48: Sperrung um eine Woche verlängert

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Sperrung der Kreisstraße 48 bei Lollschied wird um eine Woche verlängert. Wie berichtet, werden dort im Auftrag des Energieversorgers Syna GmbH neue Gasleitungen eingebaut, die Asphaltierungsarbeiten können jedoch erst am Montag, 5. August, beginnen. Wegen der momentanen Temperaturen benötigt der neu eingebrachte Asphalt drei Tage Zeit, bis er befahren werden kann. Daher muss die Vollsperrung der K 48 bis zum Freitag, 9. August.2019, verlängert werden. Die Umleitung ist ausgeschildert.

IT Infrastruktur erweitert

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St. Elisabeth Krankenhaus investiert mittleren 5-stelligen Betrag in IT-Infrastruktur.

Lahnstein. Es ist ein großer Kasten in einem kleinen Raum im Keller des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein. Aber ohne ihn läuft nichts. Der Serverschrank, der die gesamte IT-Infrastruktur des Hauses sicherstellt. Thomas Legran, Leiter IT: „Wir haben in den letzten beiden Jahren viel in die Infrastruktur investiert, schließlich läuft heutzutage fast alles in unserem Krankenhaus digital.“

Dabei geht es nicht nur um die klassischen Büroanwendungen, sondern vor allem um das digitale Abbilden existierender Prozesse – und das sowohl in Bezug auf die eigenen Mitarbeiter als auch die Patienten. Um die Dienstplanerfassung im gesamten Haus gleich zu gestalten, wurde bspw. Anfang des Jahres ein für alle Bereiche einheitliches Dienstplanprogramm eingeführt, um die sehr vielen unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle und komplexen tarif- und arbeitsrechtlichen Anforderungen optimal abzubilden. Und immer wenn es neue Anwendungen gibt, muss seitens der IT natürlich nachgerüstet werden.

Vor allem geht es bei der Digitalisierung aber um Prozesse, die Patienten, deren Behandlung und die Erhöhung der Behandlungsqualität betreffen. „Papierloses Krankenhaus ist da ein Stichwort, das deutschlandweit in aller Munde ist“, erläutert Legran. Patientenakten werden zunehmend digitalisiert und Krankenkurven digital versendet – nicht nur, um Papier zu sparen, sondern vor allem, um Informationen, Untersuchungsergebnisse und Patientendaten schneller beim nächsten Behandler zu haben. Unter anderem deshalb sind mittlerweile alle Ärzte des Hauses mit iPads ausgestattet – um direkt am Patientenbett Daten einzusehen, einzugeben, mit dem Patienten zu besprechen und weiterzuleiten. Auch in einem OP-Saal läuft heute nichts mehr ohne IT-gestützte Anwendungen.

„Viele unserer Module sind dabei nur playmobilgroß, sichern aber unser ganzes Haus“, meint Legran. Unter anderem auch gegen Hackerangriffen, die immer häufiger auch Krankenhäuser beträfen, weshalb das Haus in Firewalls investiert hat. Auch im Bereich der Ausfall- und Datensicherung hat das Haus in den letzten Jahren entsprechende Konzepte entwickelt und sieht sich daher für die Anforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen gut gerüstet.

Dr. Andreas Nick MdB auch dieses Jahr auf Sommertour

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Auch im Jahr 2019 nutzt der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick die sitzungsfreie Zeit in Berlin, um sich im Rahmen seiner traditionellen Sommertour durch den Wahlkreis über aktuelle Themen zu informieren und das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Westerwald und Rhein-Lahn Kreis zu suchen. Dabei stehen in diesem Jahr vor allem Themen aus den Bereichen Verkehr, Sicherheit, Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft, Kultur und Sport auf dem vielfältigen Programm.

Im Rhein-Lahn-Kreis steht unter anderem ein Informationsbesuch beim Bundespolizeiaus- und fortbildungszentrum in Diez am 9. August auf dem Programm. Mit Gästen aus der Partner-Grafschaft Northamptonshire wird der Abgeordnete anschließend auch das Museum im Grafenschloss in Diez besuchen.

In Niederneisen wird sich Andreas Nick über die aktuelle Baustelle an der Ortsdurchfahrt B54 informieren. Der traditionelle Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes im Rahmen der Sommertour findet in diesem Jahr am 6. August auf dem Birkenhof der Familie Dr. Zellmann in Endlichhofen in der Verbandsgemeinde Nastätten statt.

Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen mit Vertretern von Wirtschaft, Handwerk und Arbeitnehmern der Region besteht für den Wahlkreis-Abgeordneten unter anderem beim Sommerfest der Kreishandwerkerschaft Rhein-Lahn auf der Plätzer Mühle in Obertiefenbach am 11. August und einem Gespräch mit Vertretern des DGB Rhein-Lahn in Nassau.

Besonders freut sich Andreas Nick auf den Besuch der Premiere der diesjährigen Ardeck-Burgfestspiele in Holzheim mit dem Volksstück „Katharina Knie“ am 23. August. Wie in jedem Jahr besucht der Wahlkreis-Abgeordnete auch diesmal wieder eine Reihe von regionalen Volksfesten wie den traditionellen Heimatabend beim Bartholomäusmarkt in Katzenelnbogen.

Eingebettet ist die Sommertour durch den Wahlkreis in einige überregionale Termine wie das alljährliche Erntegespräch des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau „Live vom Acker“, das in diesem Jahr in Andernach stattfindet, die Begegnung mit dem ehemaligen israelischen Botschafter Gideon Meir beim Gespräch „Deutschland und Israel - heute und morgen“ in der Neuen Synagoge in Mainz auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie die traditionelle Klausurtagung der CDU Rheinland-Pfalz in Maria Laach.

Vortrag am 15.08.2019: Schilddrüse – kleines Organ, große Wirkung

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Lahnstein. Sie sitzt im vorderen Halsbereich und hat die Form eines Schmetterlings: die Schilddrüse. Das kleine Organ erfüllt zahlreiche Aufgaben in unserem Körper – ist aber leider auch für viele Erkrankungen verantwortlich. Aber wie genau arbeitet die Schilddrüse? Wofür ist sie verantwortlich? Wie kann ich mich vor Krankheiten schützen, wann muss ärztlich behandelt oder operiert werden? Diese und andere Fragen werden während des Vortrags im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ beantwortet. Anschließend steht Sektionsleiterin Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer für alle Fragen der Besucher zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15.08.2019, um 17:30 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

SPD-Gemeindeverband Loreley

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Großräumige Umleitungsbeschilderung ab St. Goarshausen im Zuge der Sperrung der B 42 an der Koppelsteinbrücke wird von LBM entfernt

Auf Nachfrage des SPD-Kreisvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden im VG-Rat Loreley Mike Weiland hat der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez (LBM) Lutz Nink jetzt mitgeteilt, die großräumige Umleitungsbeschilderung im Zusammenhang mit der Sperrung der B 42 bei Braubach im Bereich der Koppelsteinbrücke ab sofort zu entfernen. Im Bürgergespräch bei der SPD-Dörfer-Tour in Wellmich Anfang Juli war dem LBM erstmals vorgetragen worden, die Betriebe und die Gastronomie entlang der Rheinstrecke hätten aufgrund der Umleitung ab St. Goarshausen über die Rheinhöhen in der laufenden Saison Einbußen zu verzeichnen.

Wie der LBM weiter mitteilt, sei die Beschilderung unter anderem seinerzeit aufgrund des Wunsches der Bürgerinitiative „Braubach lebenswerter“ aufgestellt worden. Dem LBM läge nun jedoch zwischenzeitlich die Information vor, dass sowohl die Stadt Braubach als auch die VG Loreley damit einverstanden seien, die weiträumige Beschilderung entfernen zu können. Auf Grundlage dieser Information hat der LBM nun die Beseitigung der Umleitungsbeschilderung angeordnet. „Es ist lobenswert, dass der LBM auf die entsprechenden Hinweise reagiert und nun die Betriebe entlang der Rheinstrecke wieder uneingeschränkt von Gästen aufgesucht werden können“, so Mike Weiland nach der Nachricht des LBM. Das sei für die Betriebe und den Tourismus entlang der Rheinstrecke positiv. Es sei jedoch zu hoffen, dass die dem LBM aktuell vorgetragenen Informationen auch wirklich von allen bislang Beteiligten tatsächlich so akzeptiert und mitgetragen würden, damit nun nicht eine neue Diskussion entfacht wird.

„Wichtig ist vor allem, dass der Zeitplan der Sanierung der Koppelsteinbrücke gehalten wird, so dass sich die Beeinträchtigung des Verkehrs vor allem im Stadtgebiet von Braubach nicht in die Länge ziehen“, betont Mike Weiland weiter. Danach seien von Braubach in Richtung Dachsenhausen weitere Straßensanierungen vorgesehen, mit denen es ebenso zügig vorangehen müsse, so der SPD-Kreisvorsitzende abschließend.

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