Mittwoch, 20. Oktober 2021

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Digitalpakt Schulen komplett umgesetzt

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Grundschulen im Blauen Ländchen gut ausgestattet

Nastätten/Miehlen. Für die beiden Grundschulen im Blauen Ländchen wurde der „Digitalpakt Schulen“ komplett umgesetzt. Hierüber informierte Bürgermeister Jens Güllering gemeinsam mit den beiden Schulleiterinnen Susanne Heck-Hofmann und Sabine Herwig und dem Team der Verbandsgemeindeverwaltung im Rahmen eines Pressetermins.

Mit dem Digitalpakt Schule unterstützt der Bund die Länder und Gemeinden bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur. Hierzu hat der Bund zunächst 5 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Im Blauen Ländchen kamen von diesen Mitteln 234.447,89 € an, die mit 30.767,53 € aus dem Haushalt der Verbandsgemeinde aufgestockt wurden.

In enger Abstimmung mit den Schulleitungen und dem Kollegium wurden nun die beiden Grundschulen fit für die digitale Zukunft gemacht. „Wir sind froh, dass wir hier schon auf einer guten Basis aufbauen konnten“, so Bürgermeister Güllering. Damit meint er zum Beispiel die schon vorhandene Netzwerkstruktur in den Gebäuden. Dies führte dazu, dass die Netzwerkverkabelung zwar erweitert wurde, jedoch nicht von Grund auf herzustellen war. Für diesen Teilbereich wurden rund 66.600 € investiert.

Vorteil dabei war, dass die zur Verfügung stehenden Mittel zu einem großen Anteil zu Gunsten der Ausstattung mit Endgeräten eingesetzt werden konnten. So wurden insgesamt 45 Laptops für fast 30.000 € und Medienkameras für rund 7.700,-- € angeschafft. Den Schwerpunkt der Beschaffungen stellt mit rund 134.100 € die Ausstattung aller Klassenräume mit sogenannten Activ Panal-Boards da. Insgesamt wurden 30 Räume mit diesen interaktiven Tafeln ausgestattet und die Lehrerinnen und Lehrer im Umgang mit dieser neuen Technik geschult.

„Grundschulen sind zwar analoge Orte wo der persönliche Kontakt und das spielerische Miteinander im Vordergrund stehen muss. Dennoch ist es unserer Verbandsgemeinde und dem Team der beiden Grundschulen ein großes Anliegen, die Kinder an die neuen Medien heranzuführen und im Umgang damit zu schulen“, so Güllering und die beiden Schulleiterinnen Susanne Heck-Hofmann (Miehlen) und Sabine Herwig (Nastätten).

Der Digitalpakt Schule wurde von der Bundesregierung bereits vor der Corona-Pandemie aufgelegt und hatte zunächst keinerlei pandemiebedingte Motivation. Zwischenzeitlich wurde der Digitalpakt jedoch vom Bund weiterentwickelt und mit dem Sofortausstattungsprogramm, einem Programm für die IT-Betreuung der Schulen sowie der Zusatzvereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte“ ergänzt.

Auch hier hat sich das Blaue Ländchen beteiligt und im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms 53 iPad´s angeschafft, die vom Land mit weiteren 11 Geräten ergänzt wurden. Mit dieser Ausstattung konnten all die Kinder am Fernunterricht teilnehmen, die keine eigenen Geräte zur Verfügung hatten.

Die Verbandsgemeinde Nastätten ist froh, mit der schnellen und frühen Umsetzung des Digitalpaktes beste Voraussetzungen für die Bildung der Kinder bieten zu können.

Aktuelle Corona-Lage

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Zahl der aktuell Infizierten im Rhein-Lahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 202 Fällen. Die neuen Fälle stammen aus der VG Aar-Einrich (4), VG Bad Ems-Nassau (4), VG Diez (2), VG Nastätten (1) und der Stadt Lahnstein (1). Leider ist ein 69-Jähriger mit Vorerkrankungen aus der VG Bad Ems-Nassau verstorben.

7-Tage Inzidenz: 51,4

7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz: 2,3

Anteil Intensivbetten: 4,52

Damit befindet sich der Rhein-Lahn-Kreis in Warnstufe 1.

Die aktuellen Werte der drei Leitindikatoren werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes RLP (www.lua.rlp.de) veröffentlicht.

Eine Übersicht zu den Warnstufen und Wertebereichen finden Sie unter:

https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Weitere Informationen finden Sie unter: https://corona.rlp.de

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 55

Bad Ems-Nassau:47

Diez: 53

Lahnstein: 22

Loreley: 17

Nastätten: 8

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 4531

Gesamt-Mutationen: 1471

Verstorbene: 99

Genesene: 4230

Getestete Personen: 37 054

Geimpfte Personen: 83 245 (davon 36 702 durch Hausarztpraxen und 472 geimpfte Personen unter 18 Jahren im Kreis-Impfzentrum)

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Diez: Mo.-Fr. von 9 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, 65582 Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0151/19515905 Mo., Di. und Do. von 12:00 bis 13:00 Uhr, Am Depot 1, Gemmerich,  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Einen Überblick über kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.corona.rlp.de/de/testen/

Weitere Informationen

Corona-Hotline: 02603/972-555, Mo.-Do. 8 bis 16 Uhr, Fr. 8 bis 14 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 bis 12 Uhr

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Genesenenbescheinigung: www.rhein-lahn-kreis.de/aktuelles/corona/hotlines-covid-19/ Öffnungszeiten Impfzentrum:

22. und 24. September von 7 bis 13 Uhr

27. und 29. September von 7 bis 13 Uhr

Für Impfungen ohne Termin wenden Sie sich an den verbleibenden Tagen an das Impfzentrum in Koblenz: CGM-Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz

Impf-Busse

Zur Erweiterung des Impfangebots wird die Impf-Bus Kampagne in Rheinland-Pfalz fortgesetzt. Die geplanten Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Geimpft werden Johnson & Johnson und Biontech (Auch Zweitimpfungen). Im Rhein-Lahn-Kreis stehen folgende Termine zur Verfügung:

Dienstag, 28.09.2021 von 08:00 - 18:00 Uhr Aldi Nastätten, Webergasse 2

Am 3. Oktober gibt es Vielfalt bei Zeltebau Fiebig in Katzenelnbogen

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Spendenflohmarkt: „Jeder gibt, soviel er will“ für Menschen im Flutgebiet

Aar-Einrich. Die Hochwasserhilfe Aar-Einrich ist auch acht Wochen nach der schrecklichen Flutkatastrophe im Ahrtal auf ganz vielfältige Weise im Einsatz: Ob gezielte Spendensammlungen, tatkräftige Hilfe vor Ort oder die logistische Organisation im Hintergrund: Der Wunsch, das Leid der Menschen im Flutgebiet zu lindern, ist ungebrochen.

Ein besonderer Einsatz, an dem alle Menschen aus der Region Aar-Einrich und darüber hinaus sich beteiligen können, findet am Sonntag, 3. Oktober, in Katzenelnbogen statt:

Dort gibt von 10 bis 15 Uhr einen großen Spendenflohmarkt auf dem Gelände der Firma Zeltebau Fiebig (Auf der Wahnsbach 6, 56368 Katzenelnbogen).

Tatsächlich gibt es noch immer viele Kartons voller Spenden, die im Flutgebiet momentan nicht vonnöten sind, nicht transportiert werden oder vor Ort gelagert werden können.

„Natürlich möchten wir diese Dinge trotzdem auf irgendeine Weise in eine Hilfe für die Flutopfer verwandeln“, unterstreicht das Helferteam. Deshalb werden Spenden, die nicht im Ahrtal verwendet werden können, nun beim großen Spendenflohmarkt angeboten.

Das Besondere: „Es gibt keine festgelegten Preise: Jeder spendet, soviel er möchte, für die Dinge, die er mitnehmen möchte.

Der Erlös wird 1:1 für die Opfer im Ahrtal und praktische Hilfe dort vor Ort verwendet“, verspricht das Team der Hochwasserhilfe Aar-Einrich.

Gleiches gilt für den Erlös des Kuchenverkaufs vor Ort. Auch die Einnahmen für die ebenfalls gespendeten, frisch gebackenen Kuchen werden direkt für die Hilfe im Ahrtal verwendet.

Aus schon älteren Kleiderspenden werden von einigen fleißigen Frauen in Gemeinschaftsarbeit passende Teile geschnippelt, die dann zu individuellen Patchworkdecken genäht werden. Jedes ein Unikat und ganz im Sinne von Upcycling nur eben A(h)rtcycling. Einige dieser Einzelstücke können an diesem tag bestaunt und auch erworben werden.

Zwischenergebnisse des Starkregen- und Rheinhochwasser-Vorsorgekonzeptes vorgestellt

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Anfang September wurden den Orts- und Stadtbürgermeister:innen sowie den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates in Dahlheim die Zwischenergebnisse des Starkregen- und Rheinhochwasser-Vorsorgekonzeptes, das bereits im November 2016 beauftragt worden war, vorgestellt. „Im August 2020 habe ich mir gleich nach Amtsantritt gemeinsam mit dem Bauamt der Verbandsgemeinde den Sachstand des Konzeptes durch Dr.-Ing. Roland Boettcher vorstellen lassen“, so Bürgermeister Mike Weiland in seiner Begrüßung. Seit dem waren noch zahlreiche Gespräche – und als es zwischenzeitlich kein Vorankommen mehr gab – auch mit Unterstützung der Fachleute und Fördermittelgeber der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) sowie des Informations- und Beratungszentrums Hochwasservorsorge des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz (IBH) nötig, um einen präsentationsfähigen Zwischenstand zu erlangen. Viel zu lange habe das Konzept seit seiner Beauftragung auf sich warten lassen. „Die Endergebnisse müssen nun zügig auf den Tisch, damit die Gemeinden und Städte in die Umsetzungsphase gehen können“, so die klare Ansage des Bürgermeisters weiter.

Auftrag erging 2016

Sämtliche Starkregenereignisse der jüngst zurückliegenden Jahre und Monate bestätigen den Handlungsbedarf. Doch von vorne: Nach den Unwettern im Frühsommer 2016 war vom damaligen Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat, Mike Weiland, beantragt worden, das Vorsorgekonzept in Auftrag zu geben. Nachdem die Verwaltung hierfür einen 90-prozentigen Landeszuschuss vereinbaren konnte, wurde der Auftrag auf Grundlage des Angebotes vom 4. August 2016 schließlich am 21. November 2016 erteilt. Für die Erstellung war ein Zeitraum von 24 Monaten vereinbart und sollte die Projektentwicklung und –steuerung, die Analyse aller 22 Gemeinden und Städte vor Ort, ca. 16 Workshops in den Gemeinden, die Prüfung der vorgebrachten Vorschläge inklusive Vorplanung sowie weitere 11 Workshops zur Information über die Maßnahmen mit Abschlussbericht und Information der Öffentlichkeit enthalten. Es zeigte sich, dass der Zeitraum nicht zu halten war und es wurde eine Verlängerung bis 31. Dezember 2020 vereinbart. Als Honorar für das Büro Boettcher waren inklusive optionaler Leistungen 146.200 Euro vereinbart. In den Jahren 2016 bis 2019 wurden bislang 101.100 Euro gezahlt. „In den Jahren 2020 und 2021 wurden unter meiner Verantwortung bislang keine weiteren Rechnungen bezahlt“, so Mike Weiland. Abgerechnet werde dann, wenn Ergebnisse vorliegen, die der Verbandsgemeinderat als ausreichend ansieht. Hieran ist zu erkennen, dass Bürgermeister Mike Weiland mitsamt dem Bauamt bislang nicht mit dem Verlauf der zurückliegenden Monate einverstanden war.

Jetzt stringenter Zeitplan und Erwartungshaltung

„Nur mit einem stringenten Zeitplan, an dem nach der Vorstellung nun auch die Gemeinden und Städte wieder mitwirken müssen, werden wir dieses Konzept sinnvoll und zügig mit Ergebnissen und Maßnahmenlisten zu Ende bringen können“, so der Bürgermeister vor der Präsentation der Zwischenergebnisse weiter. Für jede Gemeinde muss nach Ansicht von Bürgermeister Mike Weiland neben der Betrachtung der kritischen Orte eine Maßnahmenliste mit Hinweisen und Empfehlungen für verbessernde, gefahrenlindernde Maßnahmen mit fachlicher Wertung und Einschätzung sowie Priorisierung nach Ampelsystem vom Büro Dr.-Ing. Boettcher vorgelegt werden. Die SGD Nord füge zu den Maßnahmen dann gleich eine Förderquote an, damit die Gemeinden und Städte wissen, wie sich die Kosten gestalten. Die Rheingemeinden sollen zudem spezifische Karten, Hinweise und Empfehlungen zu Rheinhochwasserereignissen erhalten.

Nach der Übermittlung der Zwischenergebnisse an die Gemeinden haben diese nun bis zum 1. Oktober 2021 Zeit, Rückmeldungen mit Ergänzungen zum jeweils örtlichen Konzept zu geben. Diese werden dem Büro Dr.-Ing. Boettcher zur Einarbeitung weitergeleitet. Das Büro wiederum hat sodann bis zum 10. November 2021 Zeit, den finalen Konzeptentwurf bei der Verbandsgemeinde vorzulegen und auf eigenen Wunsch des Büros soll auch noch in der ersten Novemberhälfte ein Gespräch über den dann vorliegenden Konzeptstand zwischen Büro Boettcher, Verbandsgemeinde, SGD Nord und IBH erfolgen. Gegen die weiteren Schritte, die Bürgermeister Mike Weiland bei der Präsentation vorschlug: Finale Vorlagefrist des Konzepts mit Vorstellung im Dezember 2021 und Umsetzungsphase ab Januar 2022 erhob sich kein Widerspruch aller Anwesenden.

Aktueller Konzeptstand

Der aktuelle Konzeptentwurf wurde von Dr.-Ing. Boettcher am Beispiel der Stadt Braubach und der Ortsgemeinde Bornich erläutert. Für alle Ortslagen seien Bereiche ausgearbeitet, in denen eine Gefährdung durch Sturzfluten besteht. Es gibt viele Bereiche, in denen es sehr schnell zu hohen Aufstauungen kommen kann. Auch auf die von Bürgermeister Weiland geforderte Liste möglicher Maßnahmen für jede Gemeinde ging Dr. Boettcher ein. Teilweise ließe sich schon mit einfachen Mitteln viel erreichen. Als Beispiele wurde hier ein Brett am Zaun, das das Wasser vom Grundstück ableitet, genannt. Jedoch müsse man darauf achten, dass das Wasser durch die Ableitung dann nicht beim Nachbarn lande. Bleche an Kellerfenstern, die immer dann geschlossen sind, wenn niemand im Haus ist, sieht der Ingenieur als weiteres kostengünstiges Mittel. „Das Wichtigste ist, dass die Hausbesitzer selbst Vorsorge treffen. Dazu können sie geförderte Beratungsangebote in Anspruch nehmen“, so Dr. Boettcher. Stadtbürgermeister Joachim Müller (Braubach) wollte wissen, ob man berechnen könne, was beispielsweise bei einem bestimmten Starkregen in der Schlierbach in Braubach an Auswirkungen zu erwarten sei. Der Ingenieur gab an, dass dies in der Theorie zwar machbar, aber mit einem Riesenaufwand verbunden und extrem teuer sei. Der Ingenieur empfiehlt, dieses Geld besser in konkrete Maßnahmen zum Schutz vor Wasser und Starkregen einzubringen.

Beim Rheinhochwasser müsse man laut Dr. Boettcher gemeinsam mit der Feuerwehr auf die Überlaufschwellen achten und ein Konzept festlegen, welche Flächen in der Altstadt von Braubach bei einer Überflutung – je nach Wasserstand - volllaufen und welche frei bleiben sollen. Mehr Hochwassertafeln mit Infos zum bisher höchsten Wasserstand und deutlichen Hinweisen sollen die Bevölkerung hier noch mehr sensibilisieren.

In Bornich besteht immer ein Risiko von Sturzfluten, die von den Hängen herunterkommen“, so Dr. Boettcher. Außerdem müssten die vorhandenen Entwässerungssysteme und die Gräben immer frei sein und eventuell auch mehr auf Starkregen ausgelegt werden. Das Problem in Bornich ist es, dass bei Starkregen mehr oder weniger der gesamte Ortskern betroffen sein kann. Daher ist es nach Ansicht des Ingenieurs auch nicht damit allein getan, zusätzliche Möglichkeiten zum Versickern des Wassers zu schaffen. „Bei Starkregen ist jeder Kleinspeicher voll, da kann man das Wasser nur noch umleiten“, so Dr. Boettcher. Das gelte auch für das Besucherzentrum auf dem Loreley-Plateau. Hier könne man mit einer längeren etwa 50 bis 60 Zentimeter hohen Leitwand oberhalb des Zentrums, die als Ruhebank gestaltet werden kann, die Brühe um das Gebäude herumleiten. Dr. Barbara Manthe-Romberg von IBH kritisierte, dass einige Dinge noch genauer ausgearbeitet und vor allem noch mehr Aussagen zur Betroffenheit der jeweiligen Anwohner im Konzept getroffen werden müssen. „Zu sagen, dass es um die gesamte Ortslage geht, ist nicht zielführend“, so Dr. Barbara Manthe-Romberg. Derzeit sind nun zur Finalisierung des Konzeptes die Städte und Gemeinden am Zug. Dann muss das Büro Dr.-Ing. Boettcher in die letzte Einarbeitung der Hinweise gehen und das Konzept liefern.

Großer Antrag am Impfbus in Kamp-Bornhofen:

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145 Impfdosen verabreicht, darunter viele Erstimpfungen

Großer Andrang herrschte am Samstag beim Impfbus in Kamp-Bornhofen. Von 8 bis 18 Uhr konnten sich Menschen kostenfrei impfen lassen und 145 Personen von Jung bis Alt machten davon regen Gebrauch. Gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde, Peter Wendling, der das Projekt örtlich betreute, war auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley Mike Weiland vor Ort. „Ich bin froh, dass heute viele das niederschwellige Angebot genutzt haben, um sich impfen zu lassen“, so der Bürgermeister.

Nur so könne die leider schon über einige Wochen gefühlt bei Anfang der 60 Prozent verharrende Infoquote bundesweit weiter gesteigert werden. Fachleute sagen seit Monaten, dass eine Quote von über 80 Prozent erreicht werden muss, um die sogenannte Herdenimmunität erreichen zu können. „Nur mit einer hohen Impfquote können wir zu mehr Normalität im Alltag zurückkehren, ohne Menschen in großem Umfang aus der Gesellschaft und dem täglichen Leben ausgrenzen zu müssen, weil sie sich nicht impfen lassen“, sind sich Peter Wendling und Mike Weiland sicher.

Beide richteten ihren besonderen Dank im Namen der Bevölkerung der Gemeinde und der Verbandsgemeinde an den vor Ort zuständigen Impfarzt Herrn Meyer und die weiteren Mitarbeiter:innen des Deutschen Roten Kreuzes, die sich nach eigenen Angaben in Kamp-Bornhofen mit bester Aussicht auf dem Rhein und bei schönstem Spätsommerwetter vom örtlichen Veranstalter des Flohmarktes, der gleich nebenan vom Flüzerplatz zeitgleich stattfand, wohl umsorgt fühlten. Mit den 145 Impfdosen von Johnson & Johnson sowie Biontech erfolgten einerseits Drittimpfungen älterer Bürger:innen, aber vor allem auch noch viele Erstimpfungen. Viel Lob erhielt das Personal des Impfbusses, die auf alle Fragen der Impflinge kompetente und freundliche Antworten parat hatten.

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