Dienstag, 07. Dezember 2021

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Bunter Weihnachtsbaum und vor dem Nastätter Verwaltungsgebäude

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Katholischer Kindergarten bastelt den Baumschmuck

Wer dieser Tage die Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten besucht, findet vor dem Eingang einen liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum.

Auf Einladung der Verbandsgemeinde Nastätten wurde der Baumschmuck von den Kindern der katholischen Kindertagesstätte „St. Peter und Paul“ gebastelt. Leider musste auf Grund der aktuellen Situation das gemeinsames Schmücken mit Bürgermeister Jens Güllering und den Kindern entfallen.

Trotzdem gab es den traditionellen Weckmann als Dankeschön für die Unterstützung und den tollen Baumschmuck.

Foto: Der bunt geschmückte Weihnachtsbaum im Eingangsbereich der Nastätter Verwaltung. Für die Dekoration haben die Kinder der katholischen Kindertagesstätte gesorgt.

Jubiläum: 80. „CDU im Dialog“ zu Baumängeln und Zukunft des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums

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Nach Baustellen-Chaos bald Lösung gefunden und Präsenzunterricht gerettet

St.Goarshausen/Rhein-Lahn. Die Zukunft des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums (WHG) in St. Goarshausen beschäftigte die Gäste des Jubiläums-Dialogs, den die CDU Rhein-Lahn und JU Rhein-Lahn in digitaler Form veranstalteten. Der Vorsitzende der CDU Rhein-Lahn und Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags, Matthias Lammert, freute sich über das große Interesse daran.

Er begrüßte die Schulleiterin des Gymnasiums Janina Wolf, ihren Stellvertreter Fabian Zorn, den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler, den Abteilungsleiter Zentrales Grundstücks- und Gebäudemanagement der Kreisverwaltung, Marcel Driesch, den CDU-Bundestagsabgeordneten der Region Josef Oster sowie die stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Rhein-Lahn, Günter Groß und Jens Güllering. Auch JU-Kreisvorsitzender Cedric Crecelius, viele Eltern und Mitglieder der CDU sowie JU Rhein-Lahn nahmen teil.

Matthias Lammert und Frank Puchtler bekräftigten, dass sie den Schulstandort aufrechterhalten wollen und sicherten die Unterstützung des Kreises und der CDU zu.

Marcel Driesch erläuterte: Während der Brandschutzsanierung in den Herbstferien wurde mangelhafter Beton in den Decken gefunden. An manchen Stellen seien Teile weggebrochen, an anderen Stellen liege die untere Längsbewehrung frei. Die Bauarbeiten im Altbau - Baujahr 1962 - wurden gestoppt und das Gebäude gesperrt. Statiker überprüfen nun das Gebäude, um zu klären, ob eine Sanierung reicht oder das Gebäude abgerissen werden muss, so Driesch. Erste Ergebnisse sollen laut Landrat Puchtler im Dezember vorliegen.  Die Schulleiterin Janina Wolf berichtete, dass viele Klassen zunächst im Wechselunterricht oder Home-Schooling beschult wurden. Dann konnte die Schule Räume des Rathauses, der Feuerwehr, eines angrenzenden Hotels sowie der Loreley-Schule nutzen. „Wir sind dankbar für all die Unterstützung“, unterstrichen Janina Wolf und Fabian Zorn.

Das WHG und der Rhein-Lahn-Kreis haben außerdem zwölf Schulraumcontainer beschafft. Durch diese Module ist nun auf den Parkplätzen des benachbarten Bahnhofsgeländes und auf dem WHG-Gelände Unterricht möglich, so Matthias Lammert.

Da der Kreis Träger des WHG ist, fragten zwei Teilnehmer, ob der Kreis auch andere Schulen wegen des Betons und Brandschutzes prüfen lasse. Landrat Puchtler erklärte, dass das bei laufenden Projekten erfolge, man aber nicht proaktiv Schulen überprüfe. Man werde bei Überprüfungen jedoch noch genauer darauf achten, so Marcel Driesch. Zum Abschluss bekräftigte Jens Güllering, dass man nun auf die Prüfungsergebnisse warte, um Fragen zur Sanierung zu klären. „Der Unterricht kann stattfinden, das anfängliche Chaos ist überwunden und das große Interesse an unserer Veranstaltung zeigt, wie wichtig Bildungseinrichtungen sind“, so Güllering abschließend.

Mehr als 4500 Impfungen seit Impfzentrum-Start

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1. Dezember 2021 / Rhein-Lahn-Kreis. Seit dem Start des Impfzentrums in der letzten Woche konnten, wie Landrat Frank Puchtler informiert, mehr als 4500 Impfungen durchgeführt werden. Herzlichen Dank dem Impfzentrumskoordinator Guido Erler und seinem Team, den Ärzten, Apothekern und Mitarbeitern für Ihren Einsatz.

Es geht um unsere Gesundheit

Landrat Frank Puchtler: Bitte lassen Sie sich impfen. Eine Impfung schützt Sie, Ihre Familie und Ihr Umfeld.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der aktuell Infizierten im Rhein-Lahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 660 Fällen. Die neuen Fälle stammen aus der VG Aar-Einrich (8), VG Bad Ems-Nassau (9), VG Diez (7), VG Loreley (7), VG Nastätten (5) und der Stadt Lahnstein (16). Die 7-Tage-Inzidenz für den Rhein-Lahn-Kreis beträgt 208,9.

Landesweite 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz: 4,18

Weitere Informationen: www.lua.rlp.de

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 77

Bad Ems-Nassau: 159

Diez: 110

Lahnstein: 195

Loreley: 66

Nastätten: 53

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 5774

Verstorbene: 103

Genesene: 5011

Öffnungszeiten Impfzentrum

Montag, Dienstag und Donnerstag von 7 bis 15 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 12 bis 20 Uhr, Samstag von 7 bis 13 Uhr. Die Terminvergabe steht unter

https://impftermin.rlp.de zur Verfügung. Impfen ohne Termin ist samstags möglich. Dabei muss aber mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die Impfberatungshotline unter 0800 5758100.

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Diez: Mo. - Sa. von 9 bis 12 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, Diez, Singhofen: Mo., Di., Do. und Fr. von 8 bis 11.30 Uhr und Samstag von 10 bis 13.30 Uhr, ohne Termin für Patienten mit Symptomen und Kontaktpersonen, Finkenwieser Straße 1, Singhofen, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Einen Überblick über Corona-Testmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter:

www.corona.rlp.de/de/testen/

PCR und Schnelltests am Wochenende

Diez: Samstag 9 bis 12 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, Diez

Seelbach: Täglich nach Vereinbarung, Tel.: 0179/4958769

Singhofen: Samstag 10 bis 13:30 Uhr. Nur PCR-Tests, keine Schnelltests.

Weitere Informationen

Corona-Hotline: 02603/972-555, Mo. - Do. 8:00 bis 16:00 Uhr, Fr. 8:00 bis 12:00 Uhr, Sa. und So. 10:00 bis 12:00 Uhr

Long-Covid-Hotline der DAK: 040/325325922, Mo. - Fr. 9:00 bis 14:00 Uhr

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Genesenenbescheinigung: www.rhein-lahn-kreis.de/aktuelles/corona/hotlines-covid-19/

Weitere Informationen finden Sie unter: www.corona.rlp.de

Braubacher Umgehungsstraße soll Teil des Starkregenschutzes der Marksburgstadt werden

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Seit fast schon zehn Jahren setzt sich die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter für mehr Verkehrsberuhigung und den Bau einer Umgehungsstraße für die Wein- und Rosenstadt ein. Pläne und Visualisierungen wurden entworfen, eine Kosten-Nutzen-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens eindrucksvoll bestätigt, erstellt und die Welterbe-Verträglichkeitsprüfung angestoßen.

Jetzt bekommt das Projekt noch einmal neuen Schwung. Vom stellvertretenden Vorsitzenden der Braubacher Hochwassernotgemeinschaft, Florian Gerkens, wurde ein weiterer Aspekt ins Spiel gebracht, der für den Bau der Entlastungsstraße spricht: "Gerade bei Starkregenereignissen, wie sie das nördliche Rheinland-Pfalz in diesem Jahr schmerzlich erfahren musste, braucht es durchdachte Vorsorgekonzepte, um die Bevölkerung in der engen Tallage Braubachs zu schützen. Hierbei könnte eine gesonderte Bypass-Entwässerungsleitung helfen, die als Überlauf des Regelrückhaltebeckens im Dachsenhäusertal dient. Die Wassermengen des Großbachs würden durch eine Leitung in der beabsichtigten Tunnelröhre durch den Kappelenberg am nördlichen Ortsausgang Braubachs in den Rhein geleitet", erklärt Konstrukteur Florian Gerkens. Und eine Konstruktionszeichnung hat er auch gleich im Petto.

Bei den Vorstandsvertretern der BI stießen diese Pläne auf offene Ohren. Stellvertretender Vorsitzender Markus Fischer, Kassierer Christian Vogt, Schriftführer Horst Rösner und die Beisitzer Dr. Heinz Gemmer, Stefan Veit, Rita Wolf und Willi Volk begrüßten die Pläne im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung, an der BI-Vorsitzender Helmut Veit krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. "Wir wussten schon immer, dass eine Umgehungsstraße viel mehr als nur eine Entlastung der Braubacherinnen und Braubacher von Lärm und Erschütterungen durch den Straßenverkehr sein kann. Gerade im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal kann ein Schutz der historischen Bausubstanz unserer Stadt ohne eine Umgehungsstraße nicht gelingen. Und dass diese Straße dann auch die Möglichkeit bietet, die Straßen und Gassen der historischen Altstadt vor gefährlichen Starkregenereignissen und Überflutungen zu schützen, ist weit mehr als nur ein positiver Nebeneffekt", sind sich die Vorstandsmitglieder einig und freuen sich auch über das positive Votum von Stadtbürgermeister Joachim Müller zu dieser Idee.

Jetzt wollen Braubach lebenswerter und die Hochwassernotgemeinschaft gemeinsam auf die Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz und die zuständigen Straßenbaubehörden zugehen, um ihre Vorschläge und Pläne weiter zu besprechen. "Unser Ziel bleibt der Schutz unserer Innenstadt und der Menschen die dort leben. Dafür werden wir uns weiter einsetzen und das Projekt 'Umgehungsstraße' nicht aus dem Auge verlieren, sondern mit den neuen Ideen und mit Nachdruck weiter vorantreiben", betonte Markus Fischer in Vertretung für BI-Vorstandschef Helmut Veit abschließend.

Zeichnung: Florian Gerkens

 

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