Donnerstag, 17. Januar 2019

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Lahnstein wird als Fair-Trade-Stadt sichtbar

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Hinweisschilder an Stadteingängen montiert

Lahnstein. Nun können es alle, die nach Lahnstein kommen auch schwarz auf gelb lesen: Lahnstein ist Fair-Trade-Stadt. Als Zeichen der Verbundenheit mit diesem Titel und als Werbemittel für faires Handeln hat die Steuerungsgruppe für den fairen Handel beschlossen, an den drei großen Eingangsstraßen der Stadt entsprechende Hinweisschilder aufzustellen.

Nach diversen gedanklichen Anstößen zu dieser Idee - unter anderem durch das Lahnsteiner Bündnis 90 / DIE GRÜNEN - und aufgrund von Vorbildern in anderen Fair-Trade-Städten, hat man eine geeignete Größe und Form der Schilder sowie einen passenden Standort gesucht und nun auch umgesetzt.

„Wir möchten mit diesen Stadteingangsschildern ein sichtbares Zeichen setzen, dass die Stadt Lahnstein die wichtigen Grundlagen des fairen Handels unterstützt und auch in Zukunft fördert“, so Bürgermeister Adalbert Dornbusch, zuständig für die kommunale Entwicklungszusammenarbeit der Stadt und Vorsitzender der Steuerungsgruppe für den fairen Handel.

OB von Lahnstein besucht Polizeiinspektion Lahnstein und dankt für gute Zusammenarbeit

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Lahnstein. Der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte besuchte gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter für Bürgerdienste, Ordnung und Verkehr Gordon Gniewosz den Leiter der Polizeiinspektion Lahnstein, Erster Polizeihauptkommissar Ansgar Feldges, um sich bei dem Dienststellenleiter aber auch allen Beschäftigen der Polizeiinspektion für ihren Dienst und Einsatz in der Stadt Lahnstein zu bedanken.

Den Vertretern der Stadt war es ein wichtiges Anliegen, der Polizei in Lahnstein Danke zu sagen, denn sie gewährleistet gemeinsam mit anderen Institutionen den Schutz der Lahnsteiner Bevölkerung. Er würdigte den Dienst und das berufliche Engagement der rund 40 Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion, die selbst zu Zeiten Dienst tun, zu denen die meisten gerne bei ihren Freunden und Familien zu Hause sind. Im Hinblick auf die Fälle von körperlicher oder verbaler Gewalt, auch gegenüber Polizei-Einsatzkräften, sagte Labonte: „Die Polizei schützt uns und garantiert mit ihrem Einsatz unsere Grundrechte. Das vergessen Viele. Die Arbeit unserer Polizei verdient vielmehr Respekt und Dank. Denn Sie alle erweisen sich Tag für Tag aufs Neue als „Visitenkarte unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates“.

Der Oberbürgermeister bedankte sich weiter auch für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lahnstein. In der Runde wurde die insgesamt gute Sicherheitslage in Lahnstein erörtert sowie weitere aktuelle Themen angesprochen. Eine Stärkung des Sicherheitsgefühls in Lahnstein sei nur in einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich. Eine konstruktive Weiterentwicklung dieses jetzt schon guten Zusammenwirkens zwischen Polizeiinspektion und Stadtverwaltung und weiteren städtischen Stellen und Organisationen wurde vereinbart.

Positive Erfahrungen habe man mit den gemeinsamen Streifengängen, zum Beispiel im Rahmen der Jugendschutzkontrollen bei Veranstaltungen, gemacht. Es bestand Übereinstimmung darin, mehr gemeinsame Streifengänge insbesondere vor dem Hintergrund der Vandalismusvorfälle im Stadtgebiet durchzuführen, um dadurch das subjektive Sicherzeitgefühl in Lahnstein weiter zu stärken.

Ausstellung im Jugendkulturzentrum Lahnstein eröffnet

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Bilder und Fotografien zu sehen

Lahnstein. Die Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Beatrice Schnapke-Schmidt, eröffnete am vergangenen Freitag im Jugendkulturzentrum (JUKZ) eine Kunstausstellung mit Werken von Matthias Specht.

Bis zum 28. Juni 2019 sind die Bilder und Fotografien im Erdgeschoss der Einrichtung innerhalb der Hausöffnungszeiten (montags bis donnerstags von 9-17 Uhr und freitags von 9-12 Uhr) zu sehen. Die gezeigten Kunstwerke können auch erworben werden. Ein Teil des jeweiligen Verkaufserlöses wird an gemeinnützige  Zwecke weitergeleitet.

Weitere Informationen gibt es beim JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59, 56112 Lahnstein, Telefon 02621 50604, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Großartige Spende für die „Scheune Braubach“

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Silvester-Galas im Hotel Wyndham Garden erbrachten einen erstaunlichen Erlös

Lahnstein. Die beiden Galaveranstaltungen zu Silvester im Hotel Wyndham auf der Lahnsteiner Höhe alleine waren schon großartig und etwa 400 Gäste feierten vergnügt in das neue Jahr hinein. Im Silvesterprogramm hatte man auch eine Verlosung mit eingebaut und hier fanden die Lose einen reißenden Absatz. Viele Partner des Hotels aus der Region hatten sich zu dieser Verlosung mit der Bereitstellung verschiedener Geschenke mit eingebracht.

Zu gewinnen gab es tolle Preise, wie zum Beispiel Gutscheine für ein Candle Light Dinner, Gutscheine zu Hotelaufenthalten in Deutschland, viele prall gefüllte Präsentkörbe, sogar Schmuckgeschenke und vieles mehr führten zu einem regen Verkauf der Lose.

Und der Erlös daraus konnte sich wirklich sehen lassen. Ein Gesamtsumme in Höhe von 1695 Euro konnte so nun in Form eines Schecks an Sebastian Seifert, Hausverwalter Kolpinghaus Bucheneck e.V. - „Scheune Braubach“ überreicht werden. „Ein Teil der hauseigenen Spielgeräte im Außengelände der Scheune sollen erneuert werden und auch in der Küche wird neues Inventar angeschafft“, erläuterte Sebastian Seifert bei der Scheckübergabe. Für uns war es wichtig dass das Geld in Lahnstein bleibt und das damit etwas Schönes erreicht werden kann“, erklärte Sabrina Da Costa Farias, Leiterin des Hotels Wyndham Garden Lahnstein-Koblenz im Gespräch.

Und hierfür hatte Katharina Groß, Mitarbeiterin im Event-Service des Hotels gleich die passende Institution parat, eben die „Scheune Braubach“. Eine wunderbare Aktion des Hotels mit einem erstaunlichen Erlös.

Beschäftigtenparkausweis soll kommen

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Mobilitätsentwicklungskonzept für Lahnstein beauftragt

Lahnstein. Zu seiner ersten Sitzung in 2019 fand sich der Lahnsteiner Haupt- und Finanzausschuss am 9. Januar zusammen und bereitete einige Entscheidungen für den Stadtrat vor.

So befürwortete er den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages über die Zusammenarbeit im Rhein-Lahn-Kreis zum Ausbau der NGA-Breitbandversorgung. Mit dem Begriff NGA werden Zugangsnetze bezeichnet, welche die kupferbasierenden oder koaxialen Infrastrukturen teilweise oder ganz durch Glasfaserleitungen ersetzen. Mit solchen Netzen werden Geschwindigkeiten von 50Mbit/s und mehr im Downstream erreicht.

Es ist beabsichtigt, in einem nächsten Schritt die Breitbandanschlüsse aller im Kreisgebiet befindlichen Schulen und der Gewerbegebiete anzugehen.

Weiterhin sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig dafür aus, dass sich die Stadt Lahnstein an einer Bündelausschreibung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz (GStB) für die Lieferung von Erdgas ab dem 1. Januar 2020 beteiligt. In diesem Sektor arbeitet der GStB mit der GT-service Dienstleistungsgesellschaft mbH zusammen, die das Ausschreibungsverfahren übernimmt.

Die bereits von den städtischen Gremien getroffenen Entscheidungen zur Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung sollen etwas modifiziert werden. Die eingegangenen Anregungen aufgreifend soll unter anderem ein „Beschäftigtenausweis“ eingeführt werden. Dieser wird für die Personen, die im Stadtgebiet von Lahnstein arbeiten (Beschäftigte und Selbstständige) angeboten und berechtigt zum ganztägigen Parken in den bewirtschafteten Bereichen. Für den Beschäftigtenparkausweis wird ein Entgelt in Höhe von 300 Euro pro Jahr erhoben. Die Parkzonen entsprechen denen für das Bewohnerparken.

Weiterhin wird die „Erweiterte Parkzone Marktplatz“ im Stadtteil Niederlahnstein, außer auf den Marktplatz auch auf die angrenzenden Straßen und Gassen Im Flürchen, Am Marktplatz, Langgasse, Sauergasse ausgedehnt.

Das Bewohnerparken im gesamten Stadtgebiet bleibt auf die bewirtschafteten Straßen und Plätze selbst begrenzt; Eckgrundstücke werden hierbei unabhängig von ihrer postalischen Bezeichnung den bewirtschafteten Straßen zugeschlagen.

Die bisherige Aufteilung des Bereichs „Oberlahnstein“ in zwei Parkzonen wird zugunsten einer einzigen Parkzone von der Nord- bis zur Südallee aufgegeben.

Die endgültige Entscheidungskompetenz liegt hierzu allerdings beim Stadtrat.

Außerdem entschied der Haupt- und Finanzausschuss noch über folgende Themen: der Auftrag für die Erstellung eines Mobilitätsentwicklungskonzeptes soll an das Büro VERTEC aus Koblenz vergeben werden. Der Annahme von Spenden zugunsten der Stadt Lahnstein bzw. der Aktion „Nachbarn in Not“ wurde zugestimmt. Der Antrag der FBL-Fraktion auf Abschaffung der Straßenausbeiträge soll nicht weiter behandelt werden, da die rechtlichen Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz derzeit eine solche Abschaffung nicht ermöglichen.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

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