Sonntag, 19. Mai 2019

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Handtaschen erzählen Geschichte

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Neue Aktion im Stadtmauerhäuschen am Lahneck Live - Sonntag

Lahnstein. Aus Anlass des Kulturfestes „Lahneck live“ wird am Sonntag, den 26. Mai, von 13 bis 18 Uhr die alltagsgeschichtliche Sammlung im Stadtmauerhäuschen geöffnet.

Als besondere Aktion werden Taschen von der Plastiktüte bis zum Silbertäschchen gezeigt. Gemäß dem Motto: „Taschen erzählen Geschichte“ wird die kulturelle Entwicklung der bürgerlichen Damenhandtaschen ab dem 19. Jahrhundert dargestellt. Selbstverständlich kann auch wieder das ganze Haus besichtigt werden.

Der Eintritt ist frei.

Führerscheinumtausch leicht gemacht

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Städtisches Service-Center erklärt wie es geht

Lahnstein. Bis spätestens 2033 sollen alle EU-Bürger im Besitz eines einheitlichen, fälschungssicheren Führerscheins in Kartenform sein. Bundesweit müssen dafür rund 43 Millionen Dokumente umgetauscht werden.

Die Umtauschfristen sind je nach Ausstellungsdatum des Führerscheins und nach dem Geburtsjahr des Inhabers gestaffelt. Zuerst sind diejenigen, deren Führerschein vor dem 31.12.1998 ausgestellt wurde, zum Handeln aufgefordert. Das betrifft die grauen und rosafarbenen Papierdokumente.

Auch die Kartenführerscheine, die vom 1. Januar 1999 bis zum 18. Januar 2013 ausgestellt wurden, sind vom Umtausch betroffen. Auch hier gilt eine Staffelung nach dem Ausstellungsdatum des Führerscheins (Ziffer 4 a).

Scheckkartenführerscheine, die seit dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, entsprechen schon den neuen Vorgaben und müssen nur dann erneuert werden, wenn die Gültigkeit abläuft. Diese ist auf dem Dokument unter Ziffer 4b aufgedruckt.

Für den Umtausch ist die Führerscheinstelle des aktuellen Wohnortes zuständig. In Lahnstein ist das beim städtischen Service-Center in der Westallee möglich. Patrick Reiss fasst die Eckpunkte zusammen: „Wer den Führerschein umtauschen möchte, muss persönlich vorbeikommen und  seinen Personalausweis oder Reisepass, den aktuellen Führerschein und ein biometrisches Passfoto mitbringen. Der Umtausch kostet 24 Euro, die Bearbeitungszeit dauert etwa 3-4 Wochen. Wir empfehlen, frühzeitig zu kommen und nicht bis zum letzten Tag der Umtauschfrist zu warten.“

Stammt der Führerschein nicht von der Behörde des aktuellen Wohnsitzes, muss man sich eine Karteikartenabschrift von der Stelle besorgen, die das Dokument ausgestellt hat. Die lässt sich per Post, telefonisch und häufig auch online beantragen.

Beim Umtausch von alt gegen neu ist keine Prüfung erforderlich und es geht auch keine der bisherigen Fahrberechtigungen verloren.

Geburtsjahr

des Führerschein-Inhabers

grauer/rosa Führerschein

Umtausch muss erfolgt sein bis zum

Vor 1953

19.1.2033

1953-1958

19.1.2022

1959-1964

19.1.2023

1965-1970

19.1.2024

1971 oder später

19.1.2025

 

Ausstellungsjahr der Karte

ältere Karte

Umtausch muss erfolgt sein bis zum

1999-2001

19.1.2026

2002-2004

19.1.2027

2005-2007

19.1.2028

2008

19.1.2029

2009

19.1.2030

2010

19.1.2031

2011

19.1.2032

2012-18.1.2013

19.1.2033

 

Finanzschwache Kommunen . . .

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Finanzschwache Kommunen sehen in diesem Jahr letzte Chance zur Lösung des Altschuldenproblems

"Jubiläum": Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" ringt seit zehn Jahren mit Bund und Ländern

Lahnstein. Landauf und landab leiden Städte und Kommunen unter klammen Kassen. Nur noch unabweisbare Aufgaben können wahrgenommen werden, Einrichtungen und Angebote müssen geschlossen werden. Doch in weiten Teilen ist diese Situation nicht hausgemacht. Bund und Länder haben in der Vergangenheit den Kommunen mehr und mehr Aufgaben übertragen, Standards wurden mehr und mehr erhöht. Mit dem Mehr an Aufgaben und damit auch an Aufwendungen hielt die Verbesserung der finanziellen Ausstattung der Kommunen, die das Grundgesetz eigentlich vorsieht (Konnexitätsprinzip) trotz anderslautender Bekenntnisse der Verantwortlichen nicht Schritt.

Wie viel Geduld muss man mit Politikern aufbringen, bis sie endlich ein Versprechen einlösen, das ihre Vorgänger - gleich welcher Parteifarben - schon vor Jahrzehnten gegeben haben? Die Antwort "sehr viel" kennen die Damen und Herren Oberbürgermeister, Bürgermeister und Kämmerer von 70 hochverschuldeten Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern vermutlich am besten.

Seit genau zehn Jahren fordern sie mit ihrem parteiübergreifenden Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" von Bund und Ländern mehr Unterstützung zum Abbau ihrer weitgehend nicht selbstverschuldeten Finanzlage. Diesem Aktionsbündnis hat sich die Stadt Lahnstein ebenfalls angeschlossen.

Große Hoffnung setzen die betroffenen Kommunen aktuell in NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) aus Hattingen, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU) aus Wuppertal und Stadtdirektor Jörg Stüdemann (SPD) aus Dortmund haben ihn deshalb brieflich um ein zeitnahes persönliches Gespräch in der Staatskanzlei in großer Runde gebeten.

Worum geht es den Kommunen? Die Sprecher dieses bundesweit aufgestellten Bündnisses haben in dieser Woche zusätzlich in Berlin bei einem von der saarländischen Landesregierung veranstalteten Informationsabend mit vier Länderfinanzministern und einem Staatssekretär aus dem Bundesfinanz­ministerium ihre Forderungen klargemacht. Sie fordern eine Wiederherstellung der vom Grundgesetz geforderten "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse", mit der sich auf Initiative des Bündnisses seit Monaten eine Regierungskommission befasst. Dabei machten für das Aktionsbündnis Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel (SPD) aus Kaiserslautern und Stadtdirektor Dr. Slawig aus Wuppertal klar, "dass bei aller Geduld mit der Politik in diesem Jahr angesichts der sich verändernden finanziellen Rahmenbedingungen die vermutlich letzte Chance zur Lösung des kommunalen Altschuldenproblems gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen besteht".

Oberbürgermeister Peter Labonte schließt sich dieser Forderung vorbehaltlos an. Solange keine wirksamen Mechanismen zur Tilgung der städtischen Altschulden geschaffen werden, kommen wir niemals aus der Schuldenfalle heraus. Die bisherigen Bemühungen in Rheinland-Pfalz, aber auch die Bemühungen des Bundes reichen hier bei weitem nicht aus. Alleine im Bereich der Kindertagesstätten wurden permanent Standards erhöht, die die Stadt und die anderen Kommunen umsetzen müssen, ohne dass die an sich gebotene finanzielle Kompensation geliefert wurde.

Werkausschusssitzung der Stadtverwaltung Lahnstein

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Lahnstein. In seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl hat der Werkausschuss der Stadt Lahnstein am 08. Mai 2019 wichtige Beschlüsse für die Betriebszweige Abwasserbeseitigung, Bäderbetriebe und Bestattungswesen gefasst.

Zunächst standen eine Kanalerneuerung und Kanalsanierungsmaßnahmen mittels der sogenannten „Inlinertechnik“ auf der Tagesordnung, die jeweils einstimmig dem Stadtrat zur Auftragsvergabe empfohlen wurden. Zum einen handelt es sich um die Kanalerneuerung in der Casinostraße in offener Bauweise und einer Auftragssumme von rund 162.000 Euro. Zum anderen wurden die Inlinermaßnahmen in den Verkehrsanlagen Am Fischteich, Blumenpfad, Eulenhorst, Zur Ruppertsklamm und Schulstraße beraten. Die Auftragssumme beträgt insgesamt rund 387.000 Euro. Der Vorteil der Inlinersanierung besteht darin, dass nur kurze Bauzeiten nötig sind, kaum Aufgrabungen erfolgen müssen, also viel weniger Baustellenverkehr mit Staub, Lärm und Erschütterungen anfällt. Allerdings können nur solche Kanäle im Inlinerverfahren saniert werden, bei denen keine massiven Schäden vorliegen oder die Statik gefährdet ist.

Weiter beauftragte der Ausschuss noch Ingenieurleistungen in Höhe von rund 58.000 Euro für die Untersuchung der Abwasseranlagen im Stadtgebiet für  gesetzlich vorgeschriebene regelmäßige Überwachung der Abwasseranlagen.

Ein weiteres Thema im Werkausschuss war die Anpassung der Eintrittspreise für die Bäder der Stadt Lahnstein. Eine Erhöhung der Eintrittspreise für den öffentlichen Badebetrieb zum 01. Januar 2019 hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 29. November 2018, bereits beschlossen. Der jetzt vorgesehenen Erhöhung der Eintrittspreise für Vereine und Sondernutzer hat der Werkausschuss allerdings nicht zugestimmt. Allgemeiner Tenor für diese Entscheidung war, die wichtige Vereinsarbeit im Jubiläumsjahr zu. Der Stadtrat wird hierüber endgültig entscheiden.

Zum Bestattungswesen hat der Werkausschuss einstimmig Satzungsänderungen zur Friedhofssatzung vorgeschlagen. Zukünftig sollen auf dem Friedhof Braubacher Straße die Bestattungsarten Baumbestattungen und Erdbestattungen in Form von Wiesengräbern mit Namenstafeln neu angeboten werden.

Auch die Wildschweinproblematik auf dem Friedhof Allerheiligenberg wurde beraten. Bekanntermaßen gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Verwüstungen durch Wildschweine auf dem Friedhofsgelände Allerheiligenberg. Im Winter 2018/2019 waren zwar keine weiteren Verwüstungen zu verzeichnen, der Werkausschuss zweifelt jedoch daran, dass sich das Wildschweinproblem auf dem Friedhof Allerheiligenberg endgültig erledigt hat. Die weitere Entwicklung ist somit abzuwarten.

In nichtöffentlicher Sitzung hat der Ausschuss sich sodann mit dem Abschluss eines Vertrages über die weitere Umsetzung der Klärschlammentsorgung befasst und dem Stadtrat den Abschluss des vorliegenden Vertrags empfohlen. Hierfür ist die Stadt bereits in 2018 der Klärschlammverwertung Kommunal Rheinland-Pfalz, einer Anstalt des öffentlichen Rechts, beigetreten.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Vorhang auf und Bühne frei

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Schweizer Jugendchor in der Stadthalle Lahnstein

Lahnstein. Am Samstag, den 18. Mai 2019, um 17 Uhr, findet ein Konzert des Schweizer Jugendchors des Konservatoriums aus Winterthur in der Stadthalle Lahnstein statt. Der amtierende beste Jugendchor der Schweiz singt einen Mix aus zeitgenössischer und klassischer Musik, darunter Lieder von Mendelssohn-Bartholdy, Hogan und Elvis Presley. Lahnstein ist das Ziel der diesjährigen Chorfahrt  und das nicht ganz zufällig. Seit 2017 begleitet der gebürtige Lahnsteiner, Lasse Siefert, den Jugendchor Als Assistent kümmert er sich neben dem Chorleiter, Christoph Bachmann, gemeinsam mit seiner Kollegin Annika Langenbach um den Chorklang und die Einzelstimmbildung. Die Chormitglieder im Alter zwischen 14 und 19 Jahren haben in der Musik ein gemeinsames Hobby gefunden. Während einige der Jugendlichen schon seit Kindertagen singen, gibt es daneben auch diejenigen, die diese Leidenschaft erst in der Jugend gefunden haben. Das Chorsingen begleitet die Jugendlichen in der spannenden Zeit des Erwachsenwerdens. Chorfahrten gehören zum Standardprogramm des Jugendchors. Jedes Jahr werden ein bis zwei Ziele bereist. Im vergangenen Jahr unternahmen sie beispielsweise eine 10-tägigen

Konzerttournee durch Estland. Manchmal werden dabei andere Chöre besucht, oft wird die Zeit intensiv zum Proben und für die Vorbereitung auf Wettbewerbe genutzt. Immer gehören aber auch entspannte Programmpunkte wie Sightseeing-Touren dazu, die den Teamgeist der Gruppe stärken.

Dieses Jahr erkunden die rund 40 Chormitglieder das Mittelrheintal, die Heimat ihres Gesangslehrers. Ein Konzert in seiner Heimatstadt gehört da natürlich dazu. Der Eintritt zu der rund einstündigen Veranstaltung ist kostenfrei.

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