Freitag, 10. Juli 2020

Letztes Update:04:55:39 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Lahnsteins Kitas freuen sich über Smiley-Garderobe

Drucken

Strahlende Gesichter, wohin man auch schaut

Lahnstein. Alle 13 Kindertagesstätten in Lahnstein durften sich über eine Spende einer Smiley-Garderobe zum Anmalen freuen.

Die Schreiner der Tischlerinnung Rhein-Lahn haben sich bei diesem Projekt zusammengetan und wollten mit dieser großzügigen und außergewöhnlichen Spende eine kleine Freude bereiten. Dabei sorgten sie mit den selbstgestalteten Smiley-Garderoben für viele strahlende Gesichter bei Groß und Klein. Vor allem können die Kleinen nun ihre Sachen problemlos aufhängen und wiederfinden.

Oberbürgermeister Peter Labonte dankt den Spendern für diese Hilfe und Unterstützung. „Sie haben damit ein Herz für Kinder bewiesen und den Kita-Einrichtungen wird so von der Tischlerinnung ein neues Aushängeschild verpasst“, so Labonte.

50 Jahre Verein für Leibesübungen Lahnstein

Drucken

Lahnstein. Der Verein für Leibesübungen Lahnstein (VfL) wurde am 1. Juli 1970, also vor 50 Jahren, gegründet. Zu diesem besonderen und ehrenvollen Jubiläum gratuliert auch Oberbürgermeister Peter Labonte im Namen der Stadt Lahnstein und wünscht dem Sportverein weiterhin viele sportliche Erfolge. In der Einladung zur Versammlung heißt es: „Die Trainingsgemeinschaft Schröder in Oberlahnstein hielt es für gut und richtig, aus ihrem zunächst lockeren Zusammenschluss der Freunde des Turnens einen neuen, funktionsfähigen Verein entstehen zu lassen.

Es wurde daher von Hans und Marianne Schröder zum Zwecke der Vereinsgründung Herr Notar Dr. Schultz gebeten, die formellen Schritte zu unternehmen…“. Viele Interessierte kamen und wählten aus ihrer Mitte den Vorstand und leiteten das Ergebnis zur Eintragung in das Vereinsregister weiter. Gerd Kempkes wurde zum Ersten und das Ehepaar Hans und Marianne Schröder zum 2. Vorsitzenden gewählt. Das Übungsangebot beschränkte sich anfangs auf das allgemeine Turnen, Jedermannturnen von Männern und Frauen, Leichtathletik und Schwimmen. Später wurde dieses Angebot aufgrund vieler Mitgliedszugänge erweitert um Kegeln, Volleyball, Trampolin, Ballett/Jazz, Turnen
„Ü 50“, Seniorentanz und Judo. Nach nur fünf Jahren zählte man bereits 456 Mitglieder, die von qualifizierten Fachkräften trainiert wurden. Aus der turnerischen Breitenarbeit ragten die erfolgreichen Kunstturnerinnen und Volleyballer heraus.

Kontinuierlich wurde das Übungsangebot erweitert, immer mehr Übungsleiter eingestellt. 1995 standen 27 Übungsstunden auf dem Wochenplan des VfL.

Neue Trends fanden im VfL besonderen Anklang und so war der VfL Lahnstein  einer der ersten Vereine, die in den 1980er Jahren, als die Aerobic-Welle aus den USA Deutschland erfasste, dieses Programm in Lahnstein anbieten konnte.

Auch das kulturelle und gesellige Leben hat der VfL in den 50 Jahren entscheidend durch Auftritt der jungen Sportler und Tänzer bei Karnevalsumzügen, Kirmesveranstaltungen und Stadtfesten mitgeprägt. Die Fernsehsendung „Spiel ohne Grenzen“ holte der Verein 1978 nach Lahnstein und stellte den größten Teil der Mannschaft. In den 1980er Jahren führte man das Städtespiel in Lahnstein gemeinsam mit den 24ern anlässlich der Oberlahnsteiner Kirmes auf.

Auf internationaler Ebene engagierte sich der Verein, z.B. durch Teilnahme beim Austausch des Deutsch-französischen Bildungswerkes oder durch Vergleichskämpfe der Judokas in Lahnsteins englischer Partnerstadt Kettering. Ob Deutsche, Ausländer oder Aussiedler, alle hatten Spaß beim Sport und waren jederzeit herzlich willkommen.

Auf Gerd Kempkes folgte Hans Schröder selbst als Erster Vorsitzender. Er unterrichtete zwei Seniorengruppen sowie die Jugend im Trampolinturnen und brachte auch den Rhönradsport nach Lahnstein. Obwohl 2001 das Rhönradturnen in Lahnstein noch in den Kinderschuhen steckte, holte Hans Schröder, inzwischen Ehrenvorsitzender, die Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften im Rhönradturnen nach Lahnstein.

Inzwischen steht dem Verein seit über 20 Jahren Harald Gerstenberg vor. Einige Sportarten sind geblieben, andere sind weggefallen oder haben sich mit dem Wandel der Zeit verändert, andere kamen neu hinzu, so dass sich heute mehr als 20 Übungsleiter, Physiotherapeuten sowie ein Ballettmeister in drei verschiedenen Hallen den einzelnen Sportarten widmen.

Besonderes Augenmerk legt der Verein damals wie heute auf die kindliche Früherziehung mit Eltern-Kind und Kinderturngruppen und auf die Erwachsenen, hier besonders im Bereich der Gesundheitskurse wie Yoga, Rückenschule, Beckenbodengymnastik, Stretch und Relax. Wer mehr Power will, ist bei der HIT-Gruppe gut aufgehoben oder beim Badminton.

Neben dem allgemeinen Sport ist der VfL Lahnstein seit nunmehr 45 Jahren im Bereich Judo mit seiner Wettkampfabteilung erfolgreich, während die Rhönradabteilung mit 16 Jahren Wettkampferfahrung noch recht jung aber sehr erfolgreich aufgestellt ist; sie kann doch schon auf mehrere internationale Titel zurückblicken, wie mehrfache Siege bei Weltmeisterschaften.

Bei den jährlichen Sportlerehrungen der Stadt Lahnstein werden seit neun Jahren Sportler des VfL geehrt, die den Namen der Stadt und des Vereines mit ihren Erfolgen in ganz Deutschland und international bekannt machen.

Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Vereinsjubiläum mussten wegen der Corona-Pandemie leider auf Juni 2021 verschoben werden.

Lahnsteins Partnerstadt Ouahigouya erhält großzügige Unterstützung

Drucken

Lahnstein. Die Freude war groß als der Partnerschaftskreis Lahnstein-Vence-Ouahigouya sich über eine großzügige Landesförderung, übergeben durch Innenminister Roger Lewentz, eine Spende der „evm-Ehrensache“ und einer finanziellen Unterstützung durch die Stadt Lahnstein, übergeben von Oberbürgermeister Peter Labonte, freuen durfte.

Bereits im Januar dieses Jahres hatte Oberbürgermeister Labonte seinen Amtskollegen in Ouahigouya angeschrieben und die Hilfe der Partnerstadt Lahnstein angeboten. Die Rückantwort erfolgte prompt mit der Information über das Projekt „Songtaaba“. Damit will man die Situation der Binnenflüchtlinge verbessern soll. Zum damaligen Zeitpunkt gab es in Ouahigouya 6186 Binnenflüchtlinge aus 1031 Haushalten, unter ihnen 3245 Kinder. Davon sind 1.123 Schulkinder und es gibt nur eine Wasserstelle die drei bis fünf Kilometer weit entfernt ist. Das ausgelegte Projekt zielt auf die Versorgung der Betroffenen mit Nahrungsmitteln, Unterkünften, Klassenräume für den Schulunterricht, Grundversorgung mit Haushaltsgegenständen, Trinkwasser und sanitäre Anlagen ab, denn zum Teil leben die Menschen dort in selbstgebastelten Behausungen. Und so entschied der Oberbürgermeister, die Mittel 2020 dem Partnerschaftsverein Lahnstein-Vence-Ouahigouya zur Verfügung zu stellen. Mit dem Geld wurde ermöglicht, dass die Frauengruppe AFBO in Ouahigouya 4000 Alltagsmasken nähen konnte, die der Stadt Ouahigouya zur Verteilung übergeben wurde. Weiterhin stellte die Stadt Lahnstein 2.100 Euro (sogenannte Agenda-Mittel) und 1.600 Euro für humanitäre Maßnahmen in Ouahigouya bereit.

„Vor der Corona-Pandemie war ich, gemeinsam mit Landtagspräsident Hendrik Hering, sowie dem Ältestenrat des rheinland-pfälzischen Landtages in Ouagadougou, der Hauptstadt in Burkina Faso und wir haben dort u.a. ein Binnenflüchtlingslager besucht. Dort war zu sehen, dass zahlreiche Menschen derzeit aus den grenznahen Regionen Niger und Mali nach Ouagadougou und auch nach Ouahigouya flüchten, da aus Maili und Niger IS- und Al-Kaid-geführte Terrorgruppen nach Burkina Faso drängen. Daher möchte auch ich, möchten auch wir, unterstützen wo wir können“, so Roger Lewentz. Auf Antrag des Partnerschaftsvereins Lahnstein-Vence-Ouahigouya gewährte das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für den Bau eines zusätzlichen Klassenraumes für Flüchtlingskinder.

Stolze 2000 Euro erhielt der Partnerschaftsverein aus der „evm-Ehrensache“. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. So übergab Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, gemeinsam mit Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, den Spendenbetrag an den begünstigten Verein.  „Ich freue mich sehr darüber, mit dem Geld unsere Partnerstadt Ouahigouya unterstützen zu können“, so Peter Labonte, „Es ist schön zu sehen, wie sich der begünstige Verein, rund um Hans Rothenbücher und deren Mitglieder, für unsere Gemeinschaft und Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, einsetzen und humanitäre Maßnahmen und Projekte unterstützen. Haben Sie vielen Dank dafür“.

Der Verein selbst hat kurzfristig aus Vereinsmitteln einen Betrag in Höhe von 5.000 Euro für die Versorgung der Flüchtlinge mit Lebensmitteln bereitgestellt.

Antrag für Kur- und Heilwald an Schirmherr Roger Lewentz übergeben

Drucken

Lahnstein. In zwei dicken und prallgefüllten Aktenordnern, die den Antrag auf Anerkennung als Kur- und Heilwald in Lahnstein beinhalten, wurde dieser nun offiziell an den Schirmherrn des Projektes, Staatsminister Roger Lewentz, übergeben. In den Ordnern befinden sich Konzepte, Pläne und Gutachten, und alle erforderlichen Unterlagen, um den geplanten Kur- und Heilwald in Lahnstein offiziell genehmigen zu können. Damit wäre die Stadt Lahnstein die erste Stadt in Rheinland-Pfalz, die die Anerkennung für einen Kur- und Heilwald erhält.

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir die ersten sind, die den Antrag für einen Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz an unseren Schirmherrn, Roger Lewentz, überreichen können“, so Oberbürgermeister Peter Labonte bei der Übergabe der Aktenordner. „In mehreren Wochen und Monaten haben wir alles erarbeitet was wir für den Antrag benötigen und das steht in diesen zwei prallgefüllten und ziemlich schweren Ordnern“, so Labonte freudig weiter.

„Das was Sie sich alle hier in Lahnstein für den Kur- und Heilwald überlegt haben und wie viel Arbeit und Energie Sie in das durchaus wichtige und sehenswerte Projekt gesteckt haben, gebührt höchste Anerkennung. Auch im Landtag sind wir von dem Projekt überzeugt und ich freue mich sehr, den Antrag heute offiziell entgegen nehmen und in Mainz an Umweltministerin Ulrike Höfken weitergeben zu können“, so Innenminister Roger Lewentz.

Die Stadt Lahnstein zählt zu den größten waldbesitzenden Gemeinden in Rheinland-Pfalz. Der Stadtwald Lahnstein hat eine Gesamtfläche von rd. 1.860 Hektar, das entspricht 62,4 % der Fläche des Stadtgebietes. Daher ist Lahnstein geradezu prädestiniert für die Umsetzung der Idee. In dem für die Ausweisung des Kur- und Heilwaldes in Aussicht genommenen Flächen befinden sich vorwiegend alte und urwüchsige Eichenbestände, so dass sich dieser Bereich für die Ausweisung eines Kur- und Heilwaldes und die Nutzung als Therapieraum besonders eignet.

Der Ortsteil Lahnstein auf der Höhe soll durch die Anerkennung der in Frage kommenden Waldflächen als Kur- und Heilwald eine neue Entwicklungsperspektive erhalten. Zudem soll der Kur- und Heilwald als Bestandteil des Gesamtkomplexes Natur als Alleinstellungsmerkmal zur BUGA 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal wirken – und auch den Gesundheitsaspekt im Tourismus bedienen.

Aufgrund der Eignung des Waldes und der Schwerpunkte der beteiligten medizinischen Partner bieten sich die Therapiecluster Psychiatrie, Psychosomatik, Orthopädie, Pulmonologie, Schmerztherapie, Onkologie,  Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hals-, Nasen- Ohrenerkrankungen, Immunologie, Adipositas, Kindermedizin und Ernährungsmedizin an. Hiermit würde der Stadtwald in einem hohen Maße zum Wohl der gesamtgesellschaftlichen Gesundheit beitragen. Der Umgang mit Krankheiten sowie das Ausmaß von Behinderungen können im Sinne einer Tertiärprävention günstig beeinflusst werden. Chronische Krankheiten können so lindernd behandelt werden. Aufenthalte im Kurwald sind aber auch geeignet, die Verschlimmerung, das Wiederauftreten und die Chronifizierung von Krankheiten zu verhindern (Sekundärprävention).

Auch soll der Kur- und Heilwald in Lahnstein auf der Grundlage von anerkannten medizinisch-wissenschaftlichen Kriterien Menschen helfen, gesund zu bleiben und wieder gesund zu werden. Dabei soll die Kindergesundheit ein besonderer Projektschwerpunkt sein.

„Wir haben hiermit alles getan, was wir hätten tun können und jetzt heißt es warten, auf „grünes Licht“ aus Mainz“, so Labonte abschließend.

Lahnsteiner Stadtrat tagte am 02. Juli

Drucken

Lahnstein. Am Donnerstag, 02. Juli 2020 tagte der Lahnsteiner Stadtrat corona-bedingt mit genügend Abstand und Maskenpflicht außerhalb des Sitzplatzes im Großen Saal der Lahnsteiner Stadthalle.

Beim ersten Punkt „Mittagsverpflegung an den in der Trägerschaft der Stadt Lahnstein stehenden Schulen“ machten die Ratsmitglieder deutlich, wie wichtig sie eine ausgewogene Ernährung für die Schüler der Grundschulen finden, auch für Kinder aus Familien mit finanziell schwächeren Einkommen. Die Verwaltung wies darauf hin, dass es für diese Zuschüsse gäbe, sodass ein etwas höherer Beitrag zur Mittagsverpflegung auch zu stemmen sei. Der Beschlussvorschlag, den Auftrag für die Mittagsverpflegung als Übergangslösung für das kommende Schuljahr 2020/2021 an eine Firma zu erteilen, die  Elternbeiträge an der Schiller- und der Goetheschule anzupassen und für das Schuljahr 2021/2022 eine erneute einheitliche Ausschreibung für die Mittagsverpflegung durchzuführen, wurde mit zwei Gegenstimmen beschlossen.

Für die beiden nächsten Punkte „Geschlossene Kanalsanierungen 2020 mittels Inlinertechnik“ sowie „Geschlossene Kanalsanierungen / Reparaturmaßnahmen“ in den Verkehrsanlagen Didierstraße, Oberheckerweg und Braubacher Straße (Bereich Koppelstein) wurde jeweils einstimmig die Auftragsvergabe beschlossen.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt stimmte der Rat der europaweiten Ausschreibung von Ingenieurleistungen für die geplante innerstädtische Erschließungsstraße mehrheitlich zu

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde sodann über die Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge gesprochen. Im Hinblick auf die bereits erfolgte Gesetzesänderung wurde der Antrag durch die Mehrheit des Rates abgelehnt.

Verabschiedet wurde auf Antrag der CDU-Fraktion eine Resolution zur Altschuldenproblematik der Kommunen. Der Rat richtet den nachdrücklichen Appell an Bund und Land, die Finanzausstattung der Kommunen – insbesondere im Rahmen des Finanzausgleichs – so zu gestalten, dass diese künftig auch weiterhin ohne neue Schulden auskommen können und ihre vielfältigen Aufgaben der Daseinsfürsorge erfüllen können.

Punkt sieben der Tagesordnung war ein Antrag der Unabhängigen Liste Lahnstein zur Erstellung von Hygienekonzepten für die Veranstaltungsstätten der Stadt Lahnstein. Nach Ausführungen des Oberbürgermeisters zur aktuellen Situation, wurde der Antrag zurückgezogen.

In den folgenden Tagesordnungspunkten informierte Labonte kurz zur Landtagswahl 2021 sowie zum Urteil zugunsten der Stadt im Verwaltungsrechtsstreit der Firma Zschimmer & Schwarz GmbH & Co. KG gegen die Stadt Lahnstein wegen Normenkontrolle hinsichtlich des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 46.1 - Rheinquartier Lahnstein, Teilgebiet Süd.

Weitere Mitteilungen erfolgten zu dem durchgeführten Antikörpertest für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, des THW sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und zur Situation im Service-Center.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL