Sonntag, 15. Juli 2018

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Vor 50 Jahren: Der Oberlahnsteiner Personenbahnhof weicht für Neubau

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Lahnstein. Vor 50 Jahren sollte Oberlahnstein „als größte Stadt im Regierungsbezirk Montabaur ein neues repräsentatives Bahnhofsempfangsgebäude“ (Zitat aus der Rhein-Zeitung vom 16. August 1968) erhalten. Mit den Abbrucharbeiten des alten, kriegsbeschädigten Empfangsgebäudes wurde am 20. August 1968 begonnen. Während der Umbauarbeiten wurden die Fahrkartenausgabe und die Expressgutabfertigung in den ehemaligen Eilgutschuppen nördlich des Bahnhofsgebäudes (heutiger Parkplatz) untergebracht. Die Bahnhofsbüros wurden in das Übernachtungsgebäude Braubacher Straße verlegt, die Bahnhofswirtschaft bis zur Vollendung des Neubaus in einer Baracke untergebracht.

Lahnsteins Bürger nahmen Abschied von einem massiven großen Bauwerk, das zur Eröffnung der rechtsrheinischen Bahnstrecke Rüdesheim-Oberlahnstein 1862 bzw. Oberlahnstein-Koblenz 1864 errichtet wurde. Das Empfangsgebäude wurde in dem für diese Zeit einheitlichen Bautyp erbaut, mit Eingangshalle und Funktionsräumen im Erdgeschoss, sowie der Wohnung des Stationsvorstehers im Obergeschoss. Die verputzte Fassade mit einfacher Fensterreihung entspricht klassizistischen Verwaltungsbauten ähnlich dem Bahnhofsgebäude in Rüdesheim. Wegen seiner zentralen Bedeutung für die Eisenbahnen und die Wirtschaft wurde er in vielen amtlichen Schriftstücken „Centralbahnhof“ genannt. Hier stieg man von der Rheintal- auf die Lahntalbahn um; von und nach Oberlahnstein verkehrten viele Güterzüge, deren Frachten im Rheinhafen auf Schiffe umgeschlagen wurden.

Leider verlor das imposante Gebäude im Bombenhagel der Angriffe vom 11. November 1944 seine beiden Flügelbauten. Behelfsmäßig wurde nur der schwerbeschädigte Mitteltrakt wiederhergestellt. Auf dem Sockel des nördlichen Flügels stand in den 1950er Jahren eine Holzbude, die vom Verkehrsamt (Tourist-Information) genutzt wurde.

Im September 1968 wurde der Bahnhof durch ein Kettenfahrzeug abgerissen. Sodann wurde mit dem Neubau begonnen Der einstöckige Zweckbau wurde an ein südlich stehendes Bauwerk angeschlossen, in dem die bahneigene Telefonvermittlung und die Fernschreibstelle ihren Sitz hatten. Im neuen Bahnhofsgebäude sollten Fahrkartenausgabe, Expressgutabfertigung sowie die Bahnhofsgaststätte den Mittelpunkt bilden. „Auch die Bahnhofskasse mit der Betreuungsstelle für Pensionäre und Rentner wird im neuen Haus durch einen besonderen Eingang zu erreichen sein“, schrieb die Presse am 2. Oktober 1968: “Es bleibt zu hoffen, dass der neue Bahnhof sich gut in das Stadtbild einfügt… vielleicht lässt dann die neue Bahnhofsbezeichnung `Bad Lahnstein´ nicht mehr lange auf sich warten“, hieß es optimistisch in der Presse vor 50 Jahren.

Für den Neubau, dessen Entwurf bereits 1963 vorlag, konnte im Juni 1969 Richtfest gefeiert werden. Bundesbahndirektor Falck ging in seiner Rede darauf ein, dass Oberlahnstein erst 24 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Bahnhofsgebäude erhalte. Dies sei nicht zum Nachteil Lahnsteins, „denn alle gesammelten Erfahrungen der letzten 24 Jahre konnten bei diesem Neubau berücksichtigt werden.“ Lage und Enge des Platzes hätten seiner Meinung nach nur ein Gebäude im Stil eines Verkehrspavillons zugelassen.

Das neue Empfangsgebäude wurde noch 1969 in Betrieb genommen, anschließend der Vorplatz neugestaltet.

NCV-Vorsitzender Uwe Unkelbach feiert den Fünfzigsten

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Der Vorsitzende des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV), Uwe Unkelbach, feiert am 13. Juli seinen 50. Geburtstag. Unkelbach - von Beruf Soldat -  ist zwar nicht in Lahnstein geboren, sondern in Koblenz, trotzdem ist er ein echter "(Nieder)-Lohnschdener Jung". Er war ja erst zwei Jahre alt, als seine Familie ans Rhein-Lahn-Eck zog.

Seine Mutter Elisabeth Unkelbach war viele Jahre die Wirtin der Gaststätte „Im Flürchen“ und Mitglied in der alteingesessenen Niederlahnsteiner Karnevalsgruppe "Lehner Narren". So wurde Uwe Unkelbach schon mit drei Jahren mit dem Karnevalsvirus infiziert. Mit neun Jahren war er bereits Mitglied im Kinderelferrat des NCV und später auch dessen Sitzungspräsident. Mit 16 Jahren wechselte er in die Tanzsportabteilung. Noch heute tanzt er gemeinsam mit seiner Frau Sandra und den Töchtern Lea und Sophie in der Mehrgenerationengruppe "Family und Friends". Zusammen mit seinem Freund Michael Kost steht er als Comedy Nummer „Die zwei Chaoten“ auf der NCV-Bühne. Ebenso lange sind diese beiden in Lahnstein auch als „Dinos“ bekannt. Das Amt des NCV-Vorsitzenden bekleidet Unkelbach seit 2004, vorher war er schon vier Jahre Schriftführer. 

Der NCV verlieh Unkelbach 2011 die höchste interne Vereinsauszeichnung, den "Baareschesser". Der Niederlahnsteiner Carneval Verein gratuliert ganz herzlich zum runden Geburtstag und wünscht seinem Vorsitzenden und "Allrounder" alles Gute für den weiteren Lebensweg!

Neben seiner karnevalistischen Laufbahn ist bzw. war Uwe Unkelbach ebenso in anderen Bereichen aktiv. Er machte mit im Niederlahnsteiner Bürgerverein, drei Jahre als dessen Vorsitzender. Kommunalpolitisch ist Uwe Unkelbach seit 2009 im Vorstand des Stadtverbandes der CDU als Schriftführer tätig und seit 2014 Stadtratsmitglied. Für sein Wirken wurde Uwe Unkelbach im Rahmen der "Lehner Kirmes" 2017 mit dem begehrten "Lehner Anker" des Kur- und Verkehrsverein Lahnstein (KVL) ausgezeichnet.

Sperrung der Reuschstraße für Tiefbauarbeiten

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Temporäre Aufhebung der Einbahnregelung in Stauffenbergstraße

Lahnstein. Die Stadtverwaltung Lahnstein weist darauf hin, dass ab Montag, den 16.07.2018 aufgrund von mehrtägigen Tiefbau- und Kanalarbeiten die Vollsperrung der Reuschstraße in Oberlahnstein erfolgen muss.

Die Arbeiten sollen höchstens eine Woche dauern. Sie wurden bewusst in die Zeit der Schulferien gelegt, um die Erreichbarkeit der Goetheschule für Schulbus und PKW nicht zu beeinträchtigen.

Um die Erreichbarkeit der Häuser in Reusch- und Stolzenfelsstraße und für den öffentlichen Parkplatz zu gewährleisten, wird für die Dauer der Sperrung die Einbahnstraße in der Stolzenfelsstraße ab Pestalozzistraße in Richtung Reuschstraße aufgehoben.

Partnerschaftskreis Lahnstein-Kettering: Phantastische Woche in England verlebt

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Im jährlichen Wechsel besuchen sich die Freunde der englisch-deutschen Partnerschaft, die seit 1955 besteht, bereits seit vielen Jahren. In diesem Jahr starteten über 30 Lahnsteiner unter der Leitung ihres Vorsitzenden Axel Happe zum Austausch nach Kettering und kamen mit tollen neuen Eindrücken wieder zurück.


Der erste Tag stand im Zeichen des Besuchs von Windsor Castle, dem größten bewohnten Schloss der Welt (wir berichteten bereits). Am nächsten Tag ging es zum "Rockingham Castle", das - obwohl offiziell an dem Tag geschlossen - zu einer Privatführung einlud. Abends ging es dann zur Disco mit "Bill Burton": seit Jahren ein absolutes Muss im Programm. Eine Eisenbahnfahrt mit einer historischen Dampflok versetzte die Teilnehmer in alte Zeiten.


Das Windhundrennen in Peterborough gehörte auch in diesem Jahr zu den Highlights des Besuchsprogramms und den gemeinsamen Besuch des sonntäglichen Gottesdienstes bezeichnete Vorsitzender Axel Happe als "gute alte 45-jährige Tradition“. Die Shakespeare-Stadt "Stratford upon Avon“ sowie der Empfang beim Bürgermeister rundete die Besuchswoche bei herrlichem Sommerwetter ab. Aber auch für viele Begegnungen in den Familien und Treffen mit Freunden war genügend Raum.

50 Jahre Marien-Apotheke in Lahnstein

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Lahnstein. Vor 50 Jahren hat Dorothea Mainzer die Marien-Apotheke in Lahnstein gegründet und zu diesem Jubiläum ließ es sich Bürgermeister Adalbert Dornbusch nicht nehmen, der Inhaberin persönlich zu gratulieren. Dorothea Mainzer, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten viele Entwicklungen im Bereich des Gesundheitswesens und der Apotheken miterlebt hat, kann auf eine große Erfahrung in ihrem Berufsstand zurückblicken. Diese langjährige Erfahrung gibt sie  mit ihrem Team selbstverständlich an ihre Kunden weiter, die in der Marien-Apotheke stets freundlich, sehr kompetent und sensibel bei den verschiedensten Krankheiten beraten und begleitet werden.

Dorothea Mainzer mit ihrem Team hält für ihre Kunden nicht nur gängige rezeptfreie Medikamente vor, sondern auch ganz spezielle und dadurch hochpreisige Medikamente für Schwersterkrankungen werden bereitgestellt. Das Wichtigste für Inhaberin Mainzer ist jedoch seit nunmehr 50 Jahren, dass die Kunden mit ihren Anliegen freundlich und kompetent beraten und betreut werden. Denn Freundlichkeit und Fachkompetenz ist bei ihr ganz groß geschrieben.

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten überbrachten die Vertreter der Stadtverwaltung Lahnstein, Bürgermeister Adalbert Dornbusch und Wirtschaftsförderer Marc Klaßmann, ein Präsent sowie die Glückwünsche des urlaubsbedingt abwesenden Oberbürgermeisters.

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