Donnerstag, 15. November 2018

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Mörderjagd am Rhein-Lahn-Eck

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Lahnstein-Krimi jetzt im Handel

Lahnstein. Druckfrisch erschienen und ab sofort in den Buchhandlungen erhältlich, ist der erste Lahnstein-Krimi von Erfolgsautor Jörg Schmitt-Kilian. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar weiß wovon er schreibt, wenn er in die Abgründe der menschlichen Seele eintaucht. So auch in seinem neuen Buch „Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“. Gleich drei Menschen sterben auf mysteriöse Art und Weise innerhalb von wenigen Tagen. Alle wohnten in Lahnstein. Zufall oder Mordserie? Nur zwei Menschen kennen die Wahrheit, doch die sind spurlos verschwunden…

Dem Buch geht eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte voraus. Die Stadt Lahnstein feiert im nächsten Jahr ihr 50. Stadtjubiläum und machte sich im Vorfeld Gedanken, was man zu diesem Anlass an Besonderheiten präsentieren und umsetzen könnte. Dabei entstand auch die Krimi-Idee und mit Schmitt-Kilian war ein renommierter Autor gefunden, der im Geheimen loslegte. Gedruckt wurde das Buch ebenfalls in Lahnstein. Rudolf Kring, Inhaber des Imprimatur Verlages, nahm sich der Sache an. „Damit haben wir ein wirklich besonderes Produkt für unser Jubiläumsjahr, das außerdem regional produziert wurde“, freut sich Oberbürgermeister Peter Labonte. Noch ist der Inhalt ein gut gehütetes Geheimnis, das ab dem 15. November gelüftet werden kann. Dann kommt das Buch in den Handel und ist zu einem Preis von 11,90 Euro in Lahnstein bei der Buchhandlung Mentges, im Globus SB Warenhaus, der Stadtbücherei, der Touristinformation, dem Ticket-Service und dem Jugendkulturzentrum erhältlich. In Koblenz führen es die Buchhandlungen reuffel, Thalia und Heimes.

Verkaufsstellen:

Lahnstein: Buchhandlung Mentges, Globus SB Warenhaus, Stadtbücherei Lahnstein, Touristinformation Lahnstein, Ticket-Service Lahnstein, Jugendkulturzentrum Lahnstein

Koblenz: reuffel, Thalia, Buchhandlung Heimes

Sperrung der Braubacher Straße verschiebt sich

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Ampelregelung im Bereich Hermann-Doneth-Straße

Lahnstein. Die ab Donnerstag, den 15. November 2018, geplante und mit einer Teilsperrung verbundene Baumaßnahme in der Braubacher Straße, über die die Stadt Lahnstein bereits informiert hat, startet aufgrund einer durch die Deutsche Bahn getroffenen terminlichen Änderung erst am 23. November 2018.

Aufgrund der Baumaßnahme wird die Braubacher Straße ab Freitag, den 23.11.2018, im Bereich der Einmündung der Hermann-Doneth-Straße einseitig gesperrt. Der Begegnungsverkehr im Baustellenbereich wird durch eine Ampel geregelt, ebenso der aus der Hermann-Doneth-Straße in die Braubacher Straße einbiegende Verkehr.

Die Einschränkungen für den Verkehr werden voraussichtlich ein bis zwei Wochen dauern. Anlass sind Bohrungen im Rahmen einer Baugrunduntersuchung für die DB Netz AG.

Der Erste Weltkrieg: Die Gefallenen aus Lahnstein

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Ehrenmale als Orte der Erinnerung

Lahnstein. Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg in einer Katastrophe. Das Deutsche Reich hatte rund zwei Millionen Tote und 4,5 Millionen Kriegsverletzte zu beklagen, weltweit waren es etwa 9,8 Millionen Tote und 21 Millionen Verletzte.

14 Friedrichssegener, 128 Niederlahnsteiner und über 240 Oberlahnsteiner Soldaten starben, weitere Schicksale blieben bis heute ungeklärt. Nur die wenigsten sind auf den Lahnsteiner Ehrenfriedhöfen bestattet, die meisten liegen in fremder Erde, etwa in Frankreich. Hinzu kommen ca. 900 Kriegsversehrte. Die Zahl der zivilen Opfer, die infolge des Krieges an Hunger, Krankheit usw. verstorben sind, ist nicht bekannt.

Einige besondere Schicksale von Lahnsteiner Soldaten seien hier stellvertretend genannt:

Der Soldat Hermann Jakob Kehres, 2. Matrosendivision, fiel mit 22 Jahren bei der Seeschlacht vor den Falklandinseln und damit am Weitesten von der Heimat entfernt. Bei dieser Schlacht am 08. Dezember 1914 wurde das Geschwader von Graf Spee mit sechs Schiffen und 2.200 Mann durch die Engländer versenkt. Die Todesnachricht traf erst 1917 in Lahnstein ein.

Jakob Weller aus Niederlahnstein gehört zu den Opfern des „U-Boot 57“ der kaiserlichen Marine, das im November 1917 auf dem Rückweg von einem Sondereinsatz für den Marinenachrichtendienst verschollen ging.

Der Soldat Georg Karl Becker fiel am letzten Kriegstag am 10.11.1918 in Rumänien. Die Todesnachricht traf erst 1920 in Lahnstein ein.

Der 1897 in Diez geborene und später in Oberlahnstein lebende Wilhelm Friedrich zog 1914 als Freiwilliger in den Krieg und fiel am 14.11.1914 im Argonner Wald/ Frankreich. Er gehört zu den jüngsten Gefallenen. Drei Viertel aller Lahnsteiner Gefallenen waren jünger als 25 Jahre.

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Krumpfteekränzchen in der Stadtbücherei Lahnstein

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Autorin wird über Skype zugeschaltet

Lahnstein. Berge von Kisten, Trödel und Chaos im Keller. Wer kennt das nicht?! Aber dass die Krumpflinge für diese Unordnung verantwortlich sind, hätte wohl keiner gedacht. Krumpflinge sind kleine, pelzige Wesen, die unter Menschenhäusern leben und dort aus Trödel ihre Burgen bauen. Wenn sich die Krumpflinge nicht gerade kabbeln, saugen sie durch die Wasserleitungen die besten menschlichen Schimpfwörter ab. Sie werden zermörsert und zu leckerem »Krumpftee« aufgebrüht, auf den sind alle Krumpflinge scharf. Ja, für ein Tässchen Krumpftee würden sie alles tun - auch der kleine Egon, der ansonsten etwas aus der Art geschlagen ist.

Am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, ab 16 Uhr lädt die Stadtbücherei Lahnstein Kinder zwischen 6 bis 9 Jahren zum Krumpfteekränzchen ein. Es wird gerätselt, ein Krumpftee gebraut und zwischendurch schaltet sich auch die Autorin Annette Roeder via Skype dazu und spricht live mit den Kindern.

Wer also Bekanntschaft mit Egon, Schorschi, Dusselkurt und dem Rest der reizenden Familie machen und persönlich mit der Autorin sprechen will, sollte sich bald in der Stadtbücherei Lahnstein anmelden, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Kontakt: 02621 914-292 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Neues Familienbuch Oberlahnstein wird vorgestellt

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Alle Personenstandseinträge von 1818 bis 1874 erfasst

Lahnstein. Für Familienforscher sind sie eine großartige Hilfe: die Ortsfamilienbücher. Alphabetisch nach Familiennamen sortiert, sind alle Nachfahren einer Familie aufgeführt, die am Ort geboren, geheiratet oder verstorben sind. Bisher gab es ein solches Familienbuch für Niederlahnstein von1571 bis 1900 und für Oberlahnstein von 1627 bis 1818. Nun konnte für Oberlahnstein die zeitliche Lücke von 1818 bis zum 1. Oktober 1874, dem Zeitpunkt der Einführung der Standesämter, geschlossen werden.

Ludwig Krämer aus Lahnstein hat die Personenstandsregister, die damals im Auftrag des nassauischen, später des preußischen Landesherren geführt wurden und deren Originale sich heute im Bistumsarchiv in Limburg befinden, in einer speziellen Datenbank erfasst und daraus das „Familienbuch Oberlahnstein von 1818 bis 1874“ generiert. Herausgeber des Buches ist die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde (WGfF), bei der es über das Internet bestellt werden kann. Natürlich wird das Buch auch über den örtlichen Buchhandel zu beziehen sein.

Interessierte sind zur Buchpräsentation am Montag, den 26. November 2018, ins Salhofgebäude (1. Obergeschoss) am Salhofplatz in Lahnstein herzlich eingeladen. Die Veranstaltung im Beisein von Oberbürgermeister Peter Labonte, einer Vertreterin der WGfF und des Stadtarchivs beginnt um 18.30 Uhr. Autor Ludwig Krämer wird das Werk vorstellen.

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