Dienstag, 20. April 2021

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Solidaritätsaktion für Lahnsteiner Gewerbetreibende

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Hilfe in Coronazeiten

Lahnstein. Auf Anregung zweier Handwerksbetriebe wurde – gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Lahnstein und der Werbegemeinschaft Lahnstein Aktiv e.V. – in Lahnstein eine Solidaritätsaktion ins Leben gerufen.

Die Aktion verfolgt das Ziel, denjenigen Unternehmen zu helfen, die unter der aktuellen Corona-Pandemie besonders leiden. Diese Hilfe soll in erster Linie von den Betrieben in Lahnstein kommen, die trotz den Beschränkungen durch die Covid-19-Pandemie weiterarbeiten können und konnten.

Die Unterstützungsaktion läuft wie folgt: Jeder Betrieb, der sich engagieren möchte, informiert die Werbegemeinschaft Lahnstein Aktiv e.V. und wird entsprechend auf deren Homepage genannt.

Auch Privatleute können sich beteiligen.

Eine Begleitung der Solidaritätsaktion erfolgt durch die Presse sowie in den bekannten Social-Media-Kanälen.

Geplant ist, bis zum 31. März 2021 Geld zu sammeln und dies im April auszuzahlen.

Ein gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt zu erstellender Kriterienkatalog stellt sicher, dass die Hilfe bei den am stärksten betroffenen Unternehmen ankommt.

Die Bankverbindung für die Unterstützungsaktion lautet: IBAN: DE69 5105 0015 0656 0593 03

Weitere Fragen beantwortet gerne der Wirtschaftsförderer der Stadt Lahnstein und / oder der Pressesprecher der Werbegemeinschaft

Marc Klaßmann, Wirtschaftsförderung, Stadt Lahnstein, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: 02621 914-242

Stefan Wings, Werbegemeinschaft Lahnstein Aktiv, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon: 02621 40555

Anpassungen bei Lahnsteiner Wahllokalen

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Landtagswahl am 14. März

Lahnstein. Rund 40 Prozent der Wahlberechtigten in Lahnstein haben bereits von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht und sich die Unterlagen für die Landtagswahl im März nach Hause schicken lassen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Kontaktreduzierungen zweifelsohne eine gute „Wahl“.

Um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für die Wahlberechtigten zu erreichen, die am Wahltag den Gang zur Urne bevorzugen, hat das Wahlteam der Stadt einiges gegenüber den vorangegangenen Wahlen verändert. Dazu gehören neben einem ausgearbeiteten Hygienekonzept, das unter www.lahnstein.de abgerufen werden kann, auch Änderungen bei den Wahllokalen. Jedes einzelne wurde im Vorfeld angeschaut, vermessen, unter Aspekten von Einbahnregelungen und Lüftungsmöglichkeiten überprüft.

Das Ergebnis: Der Blick auf die Wahlbenachrichtigung, die zwischenzeitlich jedem Wahlberechtigten zugegangen sein müsste, ist wichtiger denn je. Es kann nämlich sein, dass sich das Wahllokal in einem anderen Gebäude oder Gebäudeteil als sonst befindet.

Veränderungen betreffen unter anderem die Stimmbezirke 110 und 111; sind die Wählerinnen und Wähler bislang ins Gemeindehaus St. Barbara gegangen, finden sich die Wahllokale nun in der Kita LahnEggs in der Schillerstraße 1.

Der Kindergarten Allerheiligenberg beherbergt weiterhin das Wahllokal des Stimmbezirks 120. Als Wahlraum fungiert hier aber nicht mehr das Foyer sondern der Multifunktionsraum.

Das Wahllokal für den Stimmbezirk 240 (Friedland) im dortigen Kindergarten musste leider aufgegeben werden, der Stimmbezirk wurde mit 200 zusammengelegt und das Wahllokal befindet sich im Kleinen Saal der Stadthalle.

Stimmbezirk 210 bleibt im Schulzentrum, das Wahllokal wird aber in der wesentlich größeren Mensa eingerichtet. Der Wahlraum auf der Lahnhöhe befand sich bislang im Klinikgebäude selbst, nun ist er in einem Nebengebäude, dem Raum Novalis, Am Kurpark 5, untergebracht.

Keine Veränderungen erfahren haben die Wahllokale der Stimmbezirke 100 (unverändert in der Mensa der Schillerschule) 203 im Neubau der Berufsbildenden Schule (Zugang von der Hochstraße), die Wähler der Stimmbezirke 220, 221 und 222 gehen zur Goethe-Schule und die Wähler in Friedrichssegen (Stimmbezirk 300) in die Mehrzweckhalle in der Erzbachstraße, gegenüber der Grundschule.

Die Wahllokale mit Adressangabe sind auch in der Wahlbekanntmachung, die im Rhein-Lahn-Kurier veröffentlicht ist, und unter www.lahnstein.de.

Hilfe bei der Impfanmeldung in Lahnstein – ein Rückblick

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Thomas Seggel berichtet von einem Monat an der städtischen Hilfehotline

Impfzentren bedarf es einer Anmeldung über eine landesweite Telefonhotline oder das Internet. Bei Bedarf erhalten Lahnsteiner Bürger*innen hierbei Unterstützung durch die Stadtverwaltung Lahnstein.

Seit dem 24. Januar 2021 nimmt Thomas Seggel, der eigentlich im städtischen Jugendkulturzentrum arbeitet, die Anrufe an der Hilfehotline entgegen. Nach einem Monat Telefonhotline erfolgt nun ein kleiner Rückblick auf die Arbeit:

Herr Seggel, wie viele Stunden verbringen Sie nun täglich am Telefon und welche Personen(gruppen) rufen überwiegend an?

Ich stehe unter der Woche sechs Stunden bzw. freitags vier Stunden für die telefonische Hilfe zur Verfügung. Es rufen überwiegend Personen an, die das 80. Lebensjahr bereits überschritten haben und denen die Möglichkeit fehlt, sich online für einen Impftermin zu registrieren oder die es aufgegeben haben, sich über die rheinland-pfälzische Hotline anzumelden, weil sei dort in Warteschleifen hingen.

Was sind die am häufigsten gestellten Fragen?

Die meisten Fragen der über 80-Jährigen beziehen sich auf das Anmeldeverfahren.

Es rufen aber auch viele unter 80-Jährige an, denen ich die Reihenfolge der Priorisierungsgruppen erläutere.

Des Weiteren kommen Fragen zu den Impfstoffen oder zum Impfzentrum.

Aus dem Rhein-Lahn Kreis gibt es zudem manchmal die Nachfrage, wie man zum Impfzentrum gelangt. Das erkläre ich natürlich auch gerne, hier findet sich auf unserer Homepage www.lahnstein.de/coronavirus aber auch ein Stadtplan mit Anfahrtshinweis.

Wie viele Anrufe sind es durchschnittlich?

Mittlerweile sind es täglich noch mindestens zwanzig Anrufe, anfangs waren es noch mehr – da habe ich gar nicht mitgezählt. Auch für mich war die Arbeit ja erstmal eine Umstellung zu meinem sonstigen Aufgabenbereich und ich musste mich einfinden. Doch obwohl jetzt seit fast zwei Monaten geimpft wird, ist der Bedarf an Hilfe bei der Anmeldung weiterhin da.

Wie sind die Reaktionen von Anrufer*innen (positive / negative)?

Der überwiegende Anteil ist absolut positiv, das Angebot unserer Hotline wird sehr wertschätzend aufgenommen.

Obwohl wir immer wieder kommunizieren, dass es sich um eine Hilfestellung handelt, sind manche Anrufe trotzdem davon ausgegangen, dass ich Impftermine vergeben könnte. Diese sind dann im ersten Moment enttäuscht, wenn ich ihnen erklären muss, dass ich keinen Einfluss auf die Terminvergabe oder Terminänderungen habe. Ich kann nur Registrierungen stornieren. Wegen der langen Wartezeit sind einige verärgert – das betrifft zwar nicht direkt meine Arbeit, doch selbstverständlich spreche ich auch darüber mit den Anrufenden.

Mittlerweile rufen auch viele Bürger*innen an, die sich Anfang Januar  selbst angemeldet, aber immer noch keinen Termin haben und die deshalb verunsichert sind.

Was ist für Sie selbst positiv oder negativ?

Bisher habe ich 47 Bürger*innen angemeldet oder auf Angehörige verwiesen, die eine Anmeldung übernehmen können.

Ich bin aber auch froh, wenn ich endlich Termine an die Impfberechtigten weitergeben kann. Dort, wo ich viel Hilfestellung geleistet habe, bekomme ich vorab eine Mail und die Angemeldeten bekommen die Termine sowie alle Infos zur Impfung mit der Post an ihre Adresse versandt. Dieses Geduldsspiel zehrt auch an meinen Nerven. Daher habe ich alle Wartenden zwischendurch angerufen, um ihnen zu sagen, dass sie nicht vergessen sind, sondern wir uns weiter gedulden müssen. Daraus, aber auch aus den „normalen“ Anfragen entstehen nicht selten persönliche Gespräche, was ich als das Schönste an dieser Arbeit empfinde. Man lernt viel über die Menschen.

Lahnsteiner Bürger*innen, die Hilfe bei der Impfanmeldung benötigen, können sich unter der Telefonnummer 02621 914-190 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bei Thomas Seggel melden.

Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr sowie 14.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr.

Stefan Pink tritt die Nachfolge von Lothar Fleck als Schiedsperson an

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Wechsel im Schiedsamtsbezirk Lahnstein

Lahnstein. Im Schiedsamtsbezirk Lahnstein hat ein Wechsel stattgefunden: Am 23. Februar 2021 wurde Stefan Pink als neue Schiedsperson durch den Direktor des Amtsgerichts Lahnstein, Ludger Griesar, im Beisein von Lahnsteins Bürgermeister Adalbert Dornbusch, ernannt.

Zuvor wurde Lothar Fleck, der das Amt der Schiedsperson seit 2016 ausgefüllt hatte, durch Direktor Griesar und Bürgermeister Dornbusch verabschiedet. Er hatte sein Ehrenamt mit großem Engagement, Geduld und Sachverstand ausgefüllt. Aus persönlichen Gründen gab er den Staffelstab nunmehr an Stefan Pink weiter.

Direktor Griesar und Bürgermeister Dornbusch bedankten sich sehr herzlich beim scheidenden Schiedsmann Fleck und erwähnten ausdrücklich seine hervorragenden Qualitäten und sein Engagement während seiner Amtszeit.

Beide gratulierten Stefan Pink zu seiner Ernennung als Schiedsperson und wünschten viel Erfolg und gutes Gelingen für die zukünftige Amtsführung.

Der gebürtige Lahnsteiner Stefan Pink befindet sich seit Frühjahr 2020 im Ruhestand. Er war beruflich zunächst im Bankenwesen tätig und hatte zuletzt eine Führungsposition in einer Firma für Medizintechnik inne. Er sieht in der Übernahme des Amtes eine Möglichkeit, in seiner Heimatstadt seine Erfahrungen und Fähigkeiten einzubringen.

Dazu Bürgermeister Adalbert Dornbusch: „Ich freue mich, dass der Schiedsamtsbezirk wieder mit einer hervorragenden Persönlichkeit in dieser Stadt besetzt ist. Die Stadt Lahnstein wird Herrn Pink im Rahmen ihrer Möglichkeiten stets bei der Ausführung seines Amtes unterstützen.“

Beruflich planen in Zeiten von Covid-19

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Online-Job- und  Business-Coaching für Gründerinnen und Wiedereinsteigerinnen

Lahnstein. Am Dienstag, 09. März 2021 werden im Zeitraum von 10.00 bis 17.00 Uhr kostenfreie vertrauliche Online-Einzelberatungen für den beruflichen Erfolg von Frauen angeboten. Das geförderte Beratungsangebot ist eine Kooperation von Familie & Beruf e.V. und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lahnstein – Michaela Stein, Tel.: 02621 914-333, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

In Zeiten der Covid-19-Pandemie sind besonders Frauen familiär noch stärker eingebunden als zuvor. Viele vermissen die Ruhe und Muße, um endlich die eigenen Jobwünsche umsetzen zu können oder neue berufliche Impulse und konkrete Perspektiven zu finden.

Hier setzen die Beratungen der Expertinnen an: Es erfolgt eine umfassende Berufsberatung mit zielgerichteten Tools auf dem Weg in die Selbstständigkeit, hilfreichen Infos und Best-Practice-Tipps sowie ein individuelles Karriere-Coaching.

Die Beratungsstelle Neue Kompetenz bietet neben Einzelberatungen auch attraktive Projekte und ein interdisziplinäres Netzwerk für Fachfrauen.

Für einen reibungslosen Beratungsablauf wird um Anmeldung mit Nennung des Wunschtermins gebeten. Es wird dann ein Einwahl-Link zugesandt.

Familie & Beruf e.V.

Neue Kompetenz-Netzwerk Beruf

Telefon: 02681 986129

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Informationen unter www.neuekompetenz.de.

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