Dienstag, 20. April 2021

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Niederlahnsteiner Carneval Verein

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Feuerspuckender Plüsch-Dino begeistert die Jüngsten

Normalerweise besuchen die NCV-Dinos in jedem Jahr die Kitas und Grundschule in Niederlahnstein in ihren plüschigen grellgrünen Kostümen. Und jedes Jahr ist die Begeisterung groß bei den Kindern. Die Dinos werden immer sehnsüchtig erwartet und dann von den Kindern „belagert“.

Das alles geht selbstverständlich in diesem Jahr nicht und deshalb wurde etwas anderes geplant:

Für die Kindertagesstätten – es machten mit Kita St. Barbara und Kita Villa Kunterbunt – sowie die Grundschule in Niederlahnstein gab es eine „Dino-Überraschung“. Eine Tüte gepackt mit Popcorn, kleinen Süßigkeiten, einem Dino-Papierorden zum Ausmalen und Basteln sowie einem Flyer mit dem Gruß der NCV-Dinos.

Aber ein ganz besonderes Highlight erwartete die Kinder der Kita St. Barbara am Schwerdonnerstag. Dort spuckte “Kosti” – Michael Kost -  im Dinokostüm Feuer und brachte die dortigen Kinder zum Staunen. Dass die Feuerspuckaktion mit ausreichendem Abstand durchgeführt wurde versteht sich von selbst und das nicht nur aufgrund der Corona-Situation.

Übrigens: Auf der Internetseite des NCV (ncv-lahnstein.de) gibt es zum Download so einiges für Kinder, wie zum Beispiel das NCV-Memory-Spiel, die Dino-Ausmalmaske und auch die kleine Elferratskappe zum Ausschneiden. Schaut mal vorbei!

Fotos: NCV

Elternbeiträge für die Betreuende Grundschule entfallen

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Lahnstein. Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus SARSCoV-2 (Covid-19) finden derzeit die regulären Betreuungsangebote in den Schulen nicht statt.

Wie bereits im letzten Jahr, befreit die Stadt Lahnstein Eltern in dieser Zeit von der Zahlung der Beiträge, um die Familien zu entlasten.

Briefwahlanteil in Lahnstein wächst deutlich

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Wähler*innen nutzen kontaktlose Möglichkeiten der Antragsstellung – Wahlhelfer*innen gesucht

Lahnstein. Seit dem vergangenen Wochenende gehen bei den Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger die Wahlbenachrichtigungen für die Landtagswahl am 14. März 2021 ein. Bereits am ersten Wochenende haben mehr als tausend Wahlberechtigte ihren Antrag für Briefwahlunterlagen auf den Weg gebracht.

Dabei nutzen viele die kontaktlosen Möglichkeiten, beispielsweise über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung, über die städtische Webseite www.lahnstein.de oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Daneben kann die Anforderung der Unterlagen aber auch per Fax oder schriftlich über den auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckten Antrag erfolgen.

Persönlich können die Unterlagen auch im Wahlbüro in der Stadthalle geordert werden, das Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und Donnerstag zusätzlich von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet ist. Eine Terminvereinbarung ist für den Besuch nicht erforderlich, eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2-Standard) hingegen schon.

Unabhängig von einer sicherlich außergewöhnlich hohen Briefwahlbeteiligung besteht für alle Wahlberechtigten aber auch die Möglichkeit der Urnenwahl. Daran wird aus verfassungsrechtlichen Gründen festgehalten und somit wird es aus heutiger Sicht keine ausschließliche Briefwahl geben, weder landesweit noch in einzelnen Wahlkreisen, Kommunen oder Stimmbezirken.

„Eine Demokratie lebt von der aktiven Teilnahme ihrer Bürger*innen am politischen Geschehen. Wahlen sind die Lebensgrundlage unserer Demokratie“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Labonte. Und die Abwicklung einer Wahl ist nur mit einer Vielzahl an ehrenamtlichen Helfern möglich.  Um den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl in den Urnenstimmbezirken und in allen Briefwahlvorständen zu gewährleisten, werden allein in Lahnstein mehr als 150 ehrenamtliche Wahlhelfer*innen benötigt. Etliche Personen melden sich freiwillig dafür, einige sind sogar schon seit vielen Jahren dabei. Die Rekrutierung von Wahlhelfer*innen gestaltet sich auch bei der Stadt Lahnstein vor dem vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie als besonders herausfordernd. Viele – auch treue und immer zuverlässige Helfer – sagen derzeit aus Sorge um die eigene Gesundheit oder die von nahestehenden Personen ab.

OB Labonte: „Wenn auch Sie mal einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen wollen, wie wäre es mit einer Mitarbeit in einem der insgesamt 19 Wahlvorstände? Es erwartet Sie eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit zum Wohl der Allgemeinheit. Dabei beansprucht die Arbeit als Wahlhelfer*in Sie praktisch nur einen Tag. Für Ihre Bereitschaft in einem Wahlvorstand mitzuwirken, bedanke ich mich bei Ihnen im Voraus ganz herzlich.“

Interessierte, die dieses Wahlehrenamt übernehmen möchten, melden sich gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 914-126 oder 914-111.

Selbstverständlich gibt es für die Landtagswahl auch ein Hygienekonzept, auf dessen Einhaltung geachtet wird. Insbesondere werden die Wahlvorstände mit FFP2-Masken, Gesichtsvisieren, Spuckschutz und Handschuhen sowie Desinfektionsmittel ausgestattet. Für den Dienst am Wahltag wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35,00 Euro gezahlt.

Vor 60 Jahren starb der Betreuer der Ruppertsklamm Josef Zais

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Lahnstein hat Geschichte, Folge 634

Lahnstein. Vor 60 Jahren starb Josef Zais, ehrenamtlicher Betreuer der Ruppertsklamm. Diese wurde in den Jahren 1910 bis 1912 von seinem Vater Theodor Zais (1855-1930) erschlossen, was zu einer deutlichen Hebung des Fremdenverkehrs in Niederlahnstein führte.

Aus Dankbarkeit ließ der dortige Verkehrsverein eine Gedenktafel in der Mitte der Klamm anbringen. Die gusseiserne Tafel enthält das Bildnis von Theodor Zais mit der Aufschrift „Dem Erschließer und Beschützer dieser Klamm, Herrn Theodor Zais, 1910 bis 1930 vom Verkehrsverein Niederlahnstein gewidmet“.

Wie Theodor war auch sein am 09. Dezember 1879 in Niederlahnstein geborener Sohn Josef ein großer Naturfreund und in seiner Freizeit in der Klamm anzutreffen, um sie von Geröll und Gehölz zu befreien und die von seinem Vater geschaffenen Stege und Stufen zu pflegen und zu erneuern. Er kam mit den Besuchern gerne ins Gespräch, die als Krönung des Aufstiegs meist in der Waldschenke einkehrten und dort ihre Begeisterung in ausliegenden Gästebüchern kundtaten.

Diese Holzhalle wurde 1913 am Ausgang der Ruppertsklamm errichtet und durch Johann Nitzling bewirtschaftet. Sie war ein beliebtes Ausflugsziel von Besuchern aus Nah und Fern. Auf der abgebildeten Ansichtskarte aus den 1920er Jahren ist rechts ein runder Betonklotz vor der Schenke zu erkennen, der zur Wasserversorgung gehörte. Hierauf baute Josef einen Stand auf, an dem er Ansichtskarten von der Klamm sowie Stocknägel und andere Souvenirs anbot.

Auf Anregung von Josef Zais wurde die Klamm 1936 durch Verordnung der Preußischen Regierung in Wiesbaden zum Naturschutzgebiet erklärt.

In den letzten Kriegswochen des Zweiten Weltkrieges wurde die Holzhalle zerstört.1950 wurde die Waldschenke etwas weiter rechts neu errichtet und bis 1962 von Fritz Reinhardt und anschließend von Georg Zapperdil betrieben.

Bevor sich Josef Zais in den letzten 25 Jahren seines Lebens ganz der Klamm widmen konnte, arbeitete er in jungen Jahren als Chauffeur und in den 1930er Jahren als Hausmeister der Volksschule in der Bergstraße. 1950 starb seine Frau Maria, die er 1903 geehelicht und mit der er zwei Kinder hatte. Am 30. Januar 1961 starb auch er im  Alter von 81 Jahren und wurde in Niederlahnstein im Familiengrab beigesetzt.

Die wildromantische Ruppertsklamm lädt noch heute jährlich tausende von Einheimischen und Touristen zum Klettern ein. In gut 45 Minuten kann man die Klamm durchwandern und kommt an einer Schutzhütte an, die anstelle der ehemaligen Waldschenke 1976 erbaut wurde. Die schmale Felsenschlucht ist rund anderthalb Kilometer lang und überwindet 235 Meter Steigung. Der Eingang zur Ruppertsklamm liegt an der B 260 nach Bad Ems auf Höhe der ehemaligen Hohenrheiner Hütte.

Kaminbrand in/an Wohnhaus

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Aktueller Kaminbrand in/an einem Reihenhaus im Stadtgebiet Lahnstein (Adolfstraße). Kräfte der Feuerwehr Lahnstein sowie der Polizei Lahnstein sind vor Ort im Einsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen gab es beim Kaminbrand keine verletzten Personen und auch keine größeren Schäden am betroffenen Gebäude. Der Verkehr auf der Adolfstraße in Fahrtrichtung Brückenstraße wird bis zur Beendigung der Einsatzmaßnahmen über die Gutenbergstraße bzw. Frühmesserstraße abgeleitet. Es liegen keinerlei Hinweise auf einen vorsätzlich verursachten Brand vor.

Kaminbrand in/an Wohnhaus - Nachtragsmeldung

Bezugnehmend zu dem bereits gemeldeten Kaminbrand in einem Reihenhaus im Stadtgebiet Lahnstein (Adolfstraße) wird abschließend mitgeteilt, dass die Löscharbeiten der Feuerwehr bereits nach kurzer Zeit beendet werden konnten. Es entstand kein Personenschaden. Die Überprüfung des Kamins durch den Bezirksschornsteinfeger erbrachte zudem, dass auch am Wohnhaus kein Sachschaden festgestellt wurde. Der Verkehr konnte nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden. Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen sind demnach abgeschlossen.

Polizeiinspektion Lahnstein

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