Montag, 25. Mai 2020

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Stadt Lahnstein informiert zum Coronovirus

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Infos zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen , Kita- und Schulschließungen – Oberbürgermeister Labonte ruft zu Solidarität auf

Lahnstein. Die Stadtverwaltung hat unter der Leitung von Oberbürgermeister Peter Labonte eine Arbeitsgruppe gebildet, um auf aktuelle Entwicklungen möglichst schnell reagieren und kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können, die dem Schutz der Bevölkerung dienen. Zuständige Gesundheitsbehörde ist im Rhein-Lahn-Kreis das Kreisgesundheitsamt, das als zentraler Ansprechpartner dient. Verdachtsfälle sind dort zu melden.

Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Serviceleistungen der Stadtverwaltung Lahnstein zurzeit  in geänderter Form angeboten. Folgende städtische Einrichtungen bleiben bis auf Weiteres geschlossen: alle Dienststellen der Stadtverwaltung (Rathaus Kirchstraße, Servicecenter, Rathäuser Niederlahnstein), Hallenbad,     Jugendkulturzentrum, Stadtarchiv, Stadtbücherei, Stadthalle mit Ticket-Service, Städtische Bühne sowie die Touristinformation. Auf den städtischen Friedhöfen bleiben die Friedhofshallen für Trauerfeiern geschlossen.

Die meisten Anliegen können schriftlich, per Mail, Fax oder auch telefonisch geklärt werden. Persönliche Vorsprachen sind für alle Dienststellen nur noch nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Auch sind alle städtischen Sitzungen und Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Darunter zählen Veranstaltungen der Bücherei, des Jugendkulturzentrums, des Stadtarchivs, des Theaters sowie diejenigen in der Stadthalle. Für die meisten sollen Nachholtermine stattfinden, die zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Alle bis Ende Mai verkauften Karten für das Jugendkulturzentrum Lahnstein können zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben werden.

Das  Theater Lahnstein wird Ausweichtermine bekannt geben. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für den jeweiligen Ausweichtermin, sodass man mit der erworbenen Eintrittskarte zum jeweiligen Ersatztermin erscheinen kann und die Karten nicht vorher umtauschen muss.

Aufgrund der Entscheidung der Landesregierung sind auch alle in städtischer Trägerschaft stehenden Kindertagesstätten seit Montag, 16. März 2020, geschlossen. Die Schließung erfolgt bis zum 17. April 2020.

Für Eltern, die keine alternativen Betreuungen organisieren können bzw. die in für die Versorgung der Bevölkerung kritischen Berufen arbeiten, wird eine Notbetreuung organisiert. Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, und zwar derzeit unabhängig davon, ob ein oder beide Elternteile diesen Berufsgruppen angehören. Die Ausnahme bilden hier die berufstätigen Alleinerziehenden und andere Sorgeberechtigte, die keinerlei andere Betreuungsmöglichkeit finden. Bei der Notbetreuung werden bestehende Gruppenstrukturen möglichst erhalten.

Wer einen Platz in der Notbetreuung benötigt, wendet sich bitte an die Kindertagesstätte, die das Kind besucht. Dort wird der Bedarf erfasst und überprüft. Die Eltern erhalten zeitnah eine Rückmeldung, ob ihr Kind einen Platz erhält.

Zu den berechtigten Berufsgruppen Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, ApothekerInnen, Polizei, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte, ErzieherInnen, Angestellte von Energie- und Wasserversorgung, bestimmte Bereiche des öffentlichen Diensts sowie Lebensmittelverkauf und -herstellung.

Zwischenzeitlich wurden durch eine Allgemeinverfügung des Rhein-Lahn-Kreises vom 17. März 2020 folgende Schließungen verfügt: alle Bars, Clubs, Kneipen und ähnliche Einrichtungen; Verkaufsstellen des Einzelhandels; Theater, Museen und ähnliche Einrichtungen; Ausstellungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen; Spielplätze. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios, Saunen und ähnlichen Einrichtungen ist einzustellen.

Auch sind Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften verboten.

Darüber hinaus ist der Zugang zu Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels zu beschränken und nur unter der Auflage zulässig, dass Hygienevorschriften eingehalten und Hinweise ausgehängt werden, die Besucherzahl reglementiert wird und Abstände zwischen den Tischen zwei Meter betragen.  Die Öffnungszeiten von Restaurants und Speisegaststätten sind zudem auf 06.00 bis 18.00 Uhr begrenzt.

Übernachtungsangebote im Hotelgewerbe dürfen nur zu notwendigen und nicht mehr zu touristischen Zwecken angeboten werden; Reisebusreisen sind ebenfalls untersagt.

Diese Anordnungen gelten seit dem 18. März 2020, 00.00 Uhr, zunächst befristet bis zum 19. April 2020.

Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte und seinen Mitarbeitern der Stadtverwaltung Lahnstein ist bewusst, dass all dies einschneidende Maßnahmen sind. „Doch diese Regelungen sind leider notwendig worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus‘ zu verlangsamen, unsere Intensivkapazitäten nicht zu überlasten und somit den Schutz und die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Wir wissen, dass es viele von unseren Lahnsteiner Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch finanziell hart trifft. Ich bitte Sie dennoch um Verständnis, diese außergewöhnliche Zeit erfordert leider auch außergewöhnliche Maßnahmen. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es nie mehr eine solche Herausforderung gegeben, bei der es auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt. Schützen Sie sich untereinander und handeln Sie solidarisch. Hier möchte ich den Mitarbeitern im Krankenhaus und im Einzelhandel besonders danken“, so Labonte. „Die Bundeskanzlerin hat in ihrer Fernsehansprache die besondere Bedeutung der Lebensmittelversorgung angesprochen und in diesem Zusammenhang auch allen Beschäftigten in den Supermärkten und im Einzelhandel dafür gedankt, dass sie alle „den Laden buchstäblich am Laufen halten“. Diesem Lob und diesem Dank möchte ich mich gerne anschließen.“

Auch ist Labonte sich darüber im Klaren, dass das Personal im Krankenhaus dieser Tage besonderen Belastungen ausgesetzt ist. Daher hat er dorthin bereits kommuniziert, dass man sich seitens des Krankenhauses gerne melden könne, „wenn es noch etwas gibt oder geben sollte, wo wir als Stadt in diesen äußerst bedrohlichen und schwierigen Zeiten einen Beitrag leisten können, um den Ärzten, dem Pflegepersonal oder Personen, die in sonstigen Funktionen in unserem Lahnsteiner Krankenhaus arbeiten, die Arbeit zu erleichtern“.

Ein Zeichen der Solidarität setzen Bürgerinnen und Bürger, die anderen ihre Hilfe in dieser Krisensituation anbieten. Auch das Generationenprojekt Lahnstein offeriert in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Sankt Martin und der Stadtverwaltung Lahnstein eine „Einkaufshilfe“ für Senioren und besonders gefährdete Menschen. Wer Hilfe braucht oder anbieten möchte, kann sich montags bis freitags im Zeitraum von 09.00 bis 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0151 51230839 melden.

„Und wenn wir dann – hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft – wieder unserem ‚normalen‘ Leben nachgehen können, denken Sie an die Lahnsteiner Unternehmen, die sich sicherlich über Ihren Besuch und Ihren Kauf freuen“, denkt Labonte bereits jetzt an die sicher nicht einfache Zeit, die noch auf viele zukommen wird.

Weitere, ständig aktualisierte Informationen, auch für die Wirtschaftsunternehmen, sind auf der städtischen Homepage unter https://www.lahnstein.de/aktuelles/coronavirus zu finden.

Haupt- und Finanzausschuss tagte

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Auftragsvergabe für die Erstellung eines Masterplans für den Breitbandausbau beschlossen

Lahnstein. In seiner Sitzung am 11. März hat der Haupt- und Finanzausschuss u. a entschieden, einen Auftrag zur Erstellung eines Masterplanes / einer Gigabitstudie für das Gebiet der Stadt Lahnstein zu vergeben. Im März des vergangenen Jahres hatten der Rhein-Lahn-Kreis, die Stadt Lahnstein und die Verbandsgemeinden im Kreis einen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit zum Ausbau der Breitbandversorgung im Rhein-Lahn-Kreis geschlossen. In einem ersten Schritt wurden Fördermittel für die Glasfaserversorgung von Schulen sowie der unterversorgten Krankenhäuser gestellt. Förderfähige Gewerbegebiete wurden ermittelt und zur Förderung angemeldet, damit auch in diesen glasfaserbasierte Breitbandverkabelung ermöglicht wird. Weiterhin haben alle Kommunen, so auch die Stadt Lahnstein, einen Antrag zur Förderung von Beratungsleistungen gestellt. Inzwischen liegt ein Förderbescheid vor und die Mittel sollen für die Erstellung sog. Masterpläne verwendet werden. Nachdem in Frage kommende Ingenieurbüros aufgrund einheitlicher Leistungsverzeichnisse entsprechende Angebote abgegeben haben, wurden diese unter Anwendung verschiedener Wertungskriterien ausgewertet. Der Haupt- und Finanzausschuss hat beschlossen, den Auftrag für den Bereich der Stadt Lahnstein an die Firma Ik-T Manstorfer und Hecht aus Regensburg zu vergeben.

Weiterhin hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, dem Vergleichsvorschlag des Oberlandesgerichtes Koblenz im Berufungsrechtsstreit Strabag Straßen- und Tiefbau AG./. Stadt Lahnstein zuzustimmen. Die beiden weiterhin involvierten Parteien haben den Vergleich ebenfalls angenommen, so dass der langwierige Rechtsstreit nunmehr beigelegt werden kann.

Der Haupt- und Finanzausschuss hatte weiterhin die erfreuliche Entscheidung zu treffen, über die Annahme verschiedener Spenden zu entscheiden Im Einzelnen handelt es sich um Spenden für die Stadtbücherei, die Aktion Nachbarn in Not sowie die Städtische Bühne.

Im nicht öffentlichen Teil galt es über verschiedene Personalangelegenheiten zu beraten, den vorgeschlagenen Maßnahmen – es handelt sich in erster Linie um Beförderungen – stimmte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig zu.

Verkehrslagebild der Polizeiinspektion Lahnstein für das Jahr 2019

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Im Jahr 2019 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der PI Lahnstein insgesamt 1232 Verkehrsunfälle. Dies ist die identische Zahl wie im Jahr 2018 (1232 Unfälle), damit bewegen sich die Unfallzahlen im jährlichen Mittel der letzten Jahre. Von diesen 1232 Verkehrsunfällen entfielen (in Klammern die Zahlen für 2018): - auf die Stadtteile Koblenz-Horchheim mit Horchheimer Höhe und Koblenz-Pfaffendorf mit Pfaffendorfer Höhe 304 Unfälle (316 Unfälle in 2018), davon 27 Unfälle der Kat. P1 - P3 - auf die Stadt Braubach und die Gemeinde Dachsenhausen 180 Unfälle, (150 Unfälle in 2018), davon 13 Unfälle der Kat. P1 - P 3 mit Schwerpunkt in der Stadt Braubach, sowie der L 335. - auf die Stadt Lahnstein 748 Unfälle, (766 in 2018), davon 72 Unfälle der Kat. P1 - P3 Gegenüber dem Vorjahreszeitraum blieb die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden gleich (112 jeweils in 2018 und 2019).

Glücklicherweise kam es im abgelaufenen Jahr - wie auch in 2018 - zu keinem tödlichen Verkehrsunfall (Unfallkategorie P1). Bei 18 Verkehrsunfällen der Kat. P2 (25 in 2018) wurden insgesamt 19 Personen schwer verletzt (26 Personen in 2018). Die Unfallzahlen sowie auch die Anzahl der schwerverletzten Personen sind demnach in absoluten Zahlen deutlich gesunken. Gestiegen sind die Unfallzahlen der Verkehrsunfälle der Kategorie 3, also die Unfälle mit Leichtverletzten. Waren es im Jahr 2018 noch 87 Unfälle mit leichten Verletzungen, so stieg diese Zahl im Jahr 2019 auf nunmehr 94. Dabei wurden 131 Personen leicht verletzt. Die Anzahl der dabei verletzten Personen ist daher ebenfalls steigend.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallfort stieg leicht an (307 in 2019 gegenüber 294 in 2018). 123 Unfallflüchtige konnten ermittelt werden (126 in 2018). Dies entspricht einer Aufklärungsquote von ca. 41 % und somit dem ungefähren Niveau des Vorjahres (2018 ca. 42,5 %).

Häufigste Unfallursachen sind wie in den Jahren zuvor der - mangelnde Sicherheitsabstand mit 568 Unfällen (476 in 2018) - Fehler beim Rückwärtsfahren bzw. Wenden mit 243 Unfällen (265 in 2018) sowie die - Vorfahrtfehler mit 88 Unfällen (72 in 2018) sowie - Geschwindigkeit mit 81 Unfällen (79 in 2018)

Gegenüber 2018 haben sich die absoluten Zahlen der Unfallursachen geändert, bleiben aber über weiterhin als Hauptunfallursachen im Fokus der polizeilichen Präventionsarbeit.

I. Schwere Verkehrsunfälle mit Personenschaden

Von den insgesamt 18 Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden (Kat. P1 und P2) entfielen 52 % auf die Führer von Personenkraftwagen. An 18,5 % dieser Verkehrsunfälle waren motorisierte Zweiradfahrer beteiligt, ebenfalls 15 % Radfahrer sowie 11 % Fußgänger beteiligt. Die übrigen Verkehrsbeteiligungen sind zu vernachlässigen.

Hauptunfallursachen sind - Abstand - Fehler beim wenden oder Rückwärtsfahren - Vorfahrtsfehler

Auf den Vierjahreszeitraum (2016 - 2019) betrachtet ist festzustellen, dass die Zahl der Verkehrsunfälle der Kat. P2 gegenüber den letzten Jahren (25 bis 31 Unfälle) gesunken ist.

II. Kinderunfälle

Kinder sind unter den Verkehrsteilnehmer das schwächste Glied in der Kette und bedürfen eines besonderen Schutzes. Die Zahl der Kinderunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. An insgesamt 8 Verkehrsunfällen (8 im Jahr 2018) waren Kinder beteiligt. Dabei wurden fünf Kinder leicht verletzt (darunter 1 x als Fußgänger, 3 x als Radfahrer, 1 x als Mitfahrer in einem Fahrzeug). Langzeitentwicklung: Die Verkehrsunfälle bewegen sich in der Langzeitbetrachtung auf ähnlichem Niveau mit jährlichen geringen Abweichungen.

III. Unfälle mit Jugendlichen/Junge Fahrer

Die Risikogruppe Jugendliche/Junge Fahrer umfasst den Personenkreis der 15 - 24Jährigen. Im vergangenen Jahr ereigneten sich insgesamt 251 Verkehrsunfälle (237 in 2018), an denen der genannte Personenkreis beteiligt war. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2018 gestiegen. In 35 der insgesamt 251 Verkehrsunfälle kam es zu Personenschäden, dabei wurden 47 Unfallbeteiligte verletzt, 5 Personen davon schwer. Die Zahlen liegen auf ähnlichem Niveau wie in der Langzeitbetrachtung (2016 bis 2019). Das Gros der Unfallbeteiligten war Führer oder Mitfahrer eines PKW. Hauptunfallursache ist bei dieser Risikogruppe die Nichteinhaltung der Geschwindigkeit. Die vorliegenden Zahlen bewegen sich im langjährigen Mittel.

IV. Unfälle mit motorisierten Zweirädern

Zu den motorisierten Zweirädern zählen sowohl diese mit einem amtlichen Kennzeichen (sog. Schwere Motorräder) als auch die mit einem Versicherungskennzeichen (Mofas, Kleinkrafträder). Im Jahr 2019 ereigneten sich insgesamt 27 Verkehrsunfälle (39 Verkehrsunfälle in 2018) mit Beteiligung eines motorisierten Zweirades, darunter 17 Unfälle mit Personenschaden. Insgesamt wurden 17 Personen (21 Personen 2018) verletzt, davon 5 Personen schwer und 12 leicht. Hauptunfallursache war die Unfallursache "Geschwindigkeit" Langzeitentwicklung: Die Unfallzahlen liegen unter dem langjährigen Mittel. Eine Ursache dafür ist nicht erkennbar.

V. Unfallursache Alkohol

Die Bekämpfung der Unfallursache "Alkohol" war schon immer eine der ureigensten Aufgaben der Polizei. Dementsprechend "gering" ist die Anzahl der registrierten Verkehrsunfälle unter Alkoholeinwirkung. Im Jahr 2019 nahm die Polizei Lahnstein insgesamt 8 Verkehrsunfälle (17 in 2018) auf, bei denen ein Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Alkohol stand, überwiegend als Fahrer eines PKW. Die Zahlen sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesunken und liegen daher wieder im Bereich des langjährigen Mittels (10 bis 13 Verkehrsunfälle).

Langzeitentwicklung: Nachdem zuletzt höchsten Wert im Vierjahresvergleich wieder ein deutlicher Rückgang. Trotz dieser relativ geringen Zahl muss die Bekämpfung dieser Unfallursache weiterhin eine hohe Priorität in der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit einnehmen.

VI. Unfallursache Drogen Die Analyse der Unfälle mit der Ursache "Drogen" konnte in den letzten Jahren vernachlässigt werden, da es lediglich jeweils höchstens zu einem Verkehrsunfall mit der Unfallursache Drogen kam. In 2019 kam es zu sieben Unfällen mit der Ursache Drogen. Die Ursache der signifikanten Steigerung ist nicht ersichtlich und bedarf weiterer Beobachtung.

VII. Risikogruppe "Senioren"

Zur Gruppe der Senioren zählen die Menschen ab dem 65. Lebensjahr und älter. Durch die verbesserte medizinische Versorgung wird der Anteil dieser Gruppe gemessen an der Gesamtbevölkerungszahl immer größer. Die ist Anlass und Verpflichtung zugleich, diese Risikogruppe in der Verkehrsunfallanalyse näher zu untersuchen und sie in die polizeiliche Präventionsarbeit aufzunehmen. 328 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei Lahnstein im Jahr 2019, an denen ein Unfallbeteiligter der o.g. Risikogruppe angehörte. Die Zahl ist gegenüber dem Jahr 2018 (325) leicht gestiegen und liegt im Bereich des langjährigen Mittels. In 31 Verkehrsunfällen mit Personenschaden wurden insgesamt 22 Unfallbeteiligte verletzt, 6 davon schwer.

Langzeitentwicklung: Die Zahlen von 2019 bewegen sich im langjährigen Mittel (328 bis 340 Unfälle). Diese Risikogruppe wird auch in den kommenden Jahren weiter in den Fokus der polizeilichen Unfallbekämpfungsmaßnahmen rücken.

IX Risikogruppe Fahrräder (erstmals 2011 erhoben) In 2019 insgesamt 35 Verkehrsunfälle mit Beteiligung eines Fahrradfahrers ggü. 31 im Jahr 2018. 23 Unfälle waren dabei mit Verletzten, darunter 4 Unfälle mit 4 Schwerverletzten und 19 Unfälle mit 19 LV.

Langzeitentwicklung: Nach einer deutlichen Steigerung der Unfallzahlen von 2015 auf 2016 und deutlich sinkenden Unfallzahlen in 2017 und 2018 nun wieder ebenfalls leicht steigend Unfallzahlen in 2018 unter Beteiligung von Fahrradfahrern.

X: Langzeitentwicklung (betrachtet auf den Vierjahreszeitraum) Durchschnittlich jährlich 1250 Verkehrsunfälle registriert die PI Lahnstein. Die Zahlen für die Jahre 2016 (1240), ein leichter Anstieg der Unfallzahlen in 2017 (1259) und der leichte Rückgang der Unfallzahlen in 2018 (1232 VU) belegen das durchschnittliche Mittel. Im Jahr 2019 stagnieren die Unfallzahlen. Die Unfälle mit getöteten Personen (P 1) liegen im Vierjahreszeitraum im Mittel (0-2 Tote). Die Unfälle der Kat. P 2 und P 3 sind deutlich gefallen (112 gegenüber 122 in 2017) mit einer Stagnation der Verunglückten (137 Personen im Jahr 2017 und 2018) VU-Flucht: Anstieg der Unfallfluchten um 23 Unfälle auf nunmehr 297 Unfälle. Die Aufklärungsquote liegt bei ca. 42 % und somit bei ähnlichem Niveau wie 2018.

Hauptunfallursachen: - Abstand und Geschwindigkeit durch sog. "Fahrunfälle".

Fazit: Aufgabe der Polizei wird es auch zukünftig sein, die Hauptunfallursachen durch gezielte präventive und repressive Maßnahmen zu bekämpfen.

Polizeiinspektion Lahnstein

Stadtbücherei Lahnstein geschlossen

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Lahnstein. Auch Stadtbücherei Lahnstein bleibt bis auf Weiteres wegen der Ausnahmesituation geschlossen!

Über die Homepage der Stadtbücherei wird aktuell informiert.

Die Mahnfristen der Stadtbücherei werden ausgesetzt. Das bedeutet, dass ausgeliehene Medien erst dann zurückgegeben werden müssen, wenn die Stadtbücherei wieder öffnet. Keiner muss selbst aktiv werden, um die Leihfrist zu verlängern, das passiert ganz automatisch. Für Fragen stehen die Mitarbeiter der Stadtbücherei per Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Ebenso sind alle Veranstaltungen der Stadtbücherei bis vorerst zum 31. Mai 2020 abgesagt.

Für die bereits verkauften Karten der Lesung mit Elena Uhlig wird nach der Schließung das Eintrittsgeld zurückerstattet.

Anträge für die Schulbuchausleihe Rheinland-Pfalz können am Kaiserplatz in den Briefkasten der Stadtbücherei geworfen werden, diese werden weiterhin bearbeitet. Für Rückfragen zur Schulbuchausleihe können die Mitarbeiter der Bücherei entweder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter der 02621/914292 erreicht werden.

Abgesagte Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg wird im November nachgeholt

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Lahnstein. Die vom 12. bis 29. März 2020 geplante Ausstellung des Stadtarchivs zum 75. Jahrestag der Luftangriffe und des Kriegsendes musste aus bekannten Gründen kurzfristig abgesagt werden. Sie wird voraussichtlich vom 11. bis 29. November 2020 in der Hospitalkapelle Lahnstein zu sehen sein. Betroffen von der Absage sind auch die Führungen in den Stollenbunker Allerheiligenbergstraße und auf die Ehrenfriedhöfe. Auch hierfür sind Ausweichtermine im November vorgesehen, sofern sich die Lage bis dahin normalisiert hat.

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