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„Schönste Vorgärten“ prämiert

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Bereits zum 21. Mal zeichnete der Kur- und Verkehrsverein Lahnstein (KVL) mit dem Wettbewerb "Der schönste Vorgarten/Balkon" zahlreiche Besitzer schöner Vorgärten aus. Wie bereits in den Vorjahren wurde statt spezieller Bereiche, Siedlungen oder Straßenzüge alle von Bürgern gemeldete Hinweise auf schöne Vorgärten zusammengetragen. Im Frühjahr bereits rief der KVL über die Presse dazu auf, die schönsten Vorgärten und Balkone zu melden.

Da die Lehner Kirmes auch in 2021 pandemiebedingt nicht stattfinden konnte, wurde die Prämierung „vor Ort“ beim Sieger durchgeführt.

Erster Sieger in diesem Jahr ist Familie Schmitt (Am Lichterkopf). Neben einer Urkunde und einem Blumengutschein überreichte der KVL-Vorstand noch eine Flasche Sekt.

Den zweiten Platz belegte Familie Brügger (C.S.Schmidt-Straße), der dritte Platz entfiel auf Familie Vornweg (im Hirschsprung).

„Mit dem Wettbewerb“, so der Vorstand des KVL „wollen wir als Verein einen Beitrag leisten, unsere Stadt liebens- und lebenswert zu erhalten“. Der KVL verbinde mit der Auszeichnung den Gedanken, diejenigen, die für ein schönes Stadtbild sorgen, auch einmal herauszustellen und deren Engagement zu würdigen. Im Übrigen, so Vorsitzender Günter Groß, verspreche man sich auch eine „Initialzündung“, denn wenn alle mitmachen, gewinnt die Stadt an Attraktivität. „Dort wo es schön und sauber ist, gehen die Menschen auch gerne hin“.

Vor zehn Jahren starb Dekan Pfarrer i. R. Hans Strack

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Lahnstein hat Geschichte, Folge 664

Lahnstein. Als 1956 die evangelische Pfarrei Niederlahnstein von der Oberlahnsteiner losgelöst und eigenständig wurde, wurde Hans Strack erster Pfarrer der neuen evangelischen Kirchengemeinde Niederlahnstein. Strack, an den hier anlässlich seines 10. Todestages erinnert werden soll, blieb 31 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung im November 1987.

Geboren wurde er als Hans Otto Strack am 7. August 1925 in Mainz. Er wuchs als ältestes von drei Geschwistern im elterlichen Pfarrhaus in Vogelsberg und Münster (Oberhessen) auf. In Gießen besuchte er das humanistische Gymnasium bis zur Unterprima. Seine schulische Ausbildung wurde durch die Einberufung zur Wehrmacht unterbrochen: Strack wurde Soldat in Südfrankreich. Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft legte er im Oktober 1946 das Abitur in Gießen ab. Zum Sommersemester 1947 begann er das Theologiestudium in Heidelberg, wechselte später nach Mainz und Marburg. Ein Stipendium ermöglichte ihm einen zweisemestrigen Aufenthalt in Lund (Schweden). Dem ersten Theologischen Examen 1952 folgten Vikariat und Predigerseminar und schließlich 1953 das Zweite Theologische Examen. Nach seiner Ordination war er zwei Jahre in Wiesbaden als Pfarrvikar tätig. Im Januar 1956 erfolgte seine Berufung nach Niederlahnstein, zunächst als Mithelfer von Pfarrer Fey in Oberlahnstein. Die Leitung der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau hatte die Verselbständigung mit Wirkung zum 1. April 1956 verfügt. Die Räumlichkeiten des ehemaligen katholischen Pfarrhauses von St. Barbara wurden für ein evangelisches Gemeindehaus mit Kirchsaal, Gemeinderäumen und Kindergarten umgebaut. Hier, wo sich heute sich die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt befindet, fanden ab Ostern 1956 die Gottesdienste statt. Unter Stracks Regie wurde die Christuskirche mit Gemeindezentrum an der Allerheiligenbergstraße erbaut, die 1962 eingeweiht werden konnte.

Neben Predigten, Kindtaufen, Konfirmationen und Beerdigungen erteilte Pfarrer Strack auch den Religionsunterricht an der Schillerschule, an der Berufsschule und an beiden Lahnsteiner Gymnasien. Am Johannesgymnasium leistete er Pionierarbeit, war er doch ab 1966 der erste evangelische Religionslehrer am katholischen Johannesgymnasium. Durch seine fachliche Kompetenz, aber auch „durch seinen mitfühlenden, dem Nächsten zugewandten Charakter“, wie es der Schulrektor ausdrückte, war er sehr beliebt bei Schülern und im Kollegenkreis.

1968 wurde Pfarrer Strack zum Dekan gewählt, womit er die Aufsicht der Pfarrstellen und den seelsorgerischen Bereich im Dekanat Nassau übertragen bekam. Wiedergewählt führte er dieses Amt bis 1979 aus. Bei seiner Verabschiedung wurde Stracks Einsatz für den Frieden, für internationale Versöhnung, Bekämpfung von Unrecht und Unterdrückung sowie sein Eintreten für die Ökumene besonders gewürdigt.

Seine Ehefrau Lotte Strack versah während der Vakanzen nacheinander die Pfarrstellen in Schweighausen, Kördorf und Dachsenhausen, war auch mit dem Seelsorgedienst in der Klinik Lahnhöhe betraut und erteilte ebenso wie ihr Mann Religionsunterricht an den Lahnsteiner Schulen.

Am 27. August 2011 verstarb Hans Strack in München, wo er mit seiner Frau den Ruhestand verlebte.

Ehrenelferratstreffen des NCV

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Lahnstein. Am letzten Augustsamstag fand das mittlerweile fünfte Treffen – im letzten Jahr musste es corona-bedingt ausfallen - der Ehrenelferräte humoris causa (hc) des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV) statt. Vorsitzende Anna Sauer, der zweite Vorsitzende Michael Güls sowie Elferratspräsident Günter Groß luden wieder zur außerkarnevalistischen hc-Zusammenkunft ein. Treffpunkt war der Parkplatz des Freibades.

Von dort spazierte die Gruppe zur Burg Lahneck, einem der Wahrzeichen der Stadt Lahnstein. In zwei Gruppen nahmen die Gäste an einer jeweils sehr gelungenen Burgführung teil. Aufgrund der aktuellen Pandemie konnte leider der fünfeckige Burgfried nicht bestiegen werden. Auf dem Plateau des Turms soll einer Sage zufolge das schottische Fräulein „Idilia Dubb“ im Jahr 1851 umgekommen sein. Die wahrscheinlich ab 1233 erbaute Burg beeindruckt auch heute noch mit den vielseitigen Ausstellungsstücken, sei es mittelalterliche Waffen und Rüstungen, Gemälde, Schränke mit wunderschönen Intarsien oder dem Puppenhaus. Seit dem Jahre 1907 gehört die Burg der Familie des kaiserlichen Vizeadmirals Robert Mischke und seinen Erben. Kulinarische Köstlichkeiten gab es anschließend im Burgrestaurant.

Die Runde komplettierten die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes Ute Groß und Winfried Sauer sowie die Vorstandsmitglieder Maike Güllering und Katharina Groß, die für interne und externe Veranstaltungen im NCV zuständig sind.

Fazit aller Teilnehmer: Endlich durfte man sich wieder einmal gut gelaunt in geselliger lockerer Runde treffen, unterhalten und eine schöne Zeit verbringen. Das kam auch beim laut ausgerufenen karnevalistischen Schlachtruf – ein dreifach Helau - zum Ausdruck, der bei weiteren Gästen des Lokals zu einem Schmunzeln führte.

Neue Chancen und ReStart

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Lahnstein. Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive nach der Familienphase, einem eigenen kleinen Laden oder der Freiheit als selbständige

Expertin? Das Erfolgsrezept liegt in der soliden Vorbereitung! Die Chancen auf dem (Arbeits-) Markt stehen gut! Keine Idee ist zu klein oder groß, keine Frage zu banal.

Kostenfreie Einzelberatungen Job- und Business-Coaching für Gründerinnen, Wiedereinsteigerinnen und Unternehmerinnen.

Dienstag, 21. September, 10-13 Uhr

Verwaltungsgebäude Bahnhofstraße 49a, Raum 08, 56112 Lahnstein.

Veranstalter: Familie & Beruf e.V., Neue Kompetenz – Netzwerk Beruf in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lahnstein.

Lahnstein beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021

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Besichtigung und Führung unter strengen Auflagen

Lahnstein. Trotz Pandemie besteht auch in diesem Jahr in Lahnstein die Möglichkeit, einige Denkmäler unter strengen Auflagen zu besichtigen. Am Sonntag, den 12. September, können folgende Sehenswürdigkeiten kostenfrei besichtigt werden:

Die Johanniskirche an der Lahnmündung in Niederlahnstein ist von 10-17 Uhr geöffnet. Während von 11-12 Uhr ein Gottesdienst („Sommerkirche“) stattfindet, finden zu den übrigen Zeiten Führungen nach Bedarf durch Mitglieder des Förderkreises statt. Der Verein bietet einen Schriftenstand, stellt seine Arbeit vor und bietet regionale Weine zum Verkauf.

Am Martinsschloss startet Michael Eisenbarth, Autor des Buches „Spuren des Mittelalters in Lahnstein“, um 13 Uhr im Innenhof des Schlosses zu einer Führung. Schwerpunkte sind in diesem Jahr der Innenhof und die Außenbereiche. Besucher müssen Mund-Nasenschutz tragen. Das Lahnsteiner Fastnachtsmuseum befindet sich seit 25 Jahren im Martinsschloss und hat jeden Sonntagnachmittag geöffnet. Zum Tag des offenen Denkmals öffnet es bereits um 13 Uhr und ist bis 16.30 Uhr mit Mund-Nasen-Abdeckung zu besichtigen.

Das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse 19 ist von 13-18 Uhr geöffnet. Außen bietet der Förderkreis Stadtmauerhäuschen bereits die ersten Kürbisse gegen eine Spende an.

Der Pulverturm in der Hintermauergasse bei der Lahnsteiner Brauerei ist durch Führungen im Halbstundentakt von 10-12 Uhr sowie von 14-16 Uhr zu besteigen. Am Vormitttag führt Stadtarchivar Bernd Geil und am Nachmittag Beigeordneter Sebastian Seifert, zugleich Vorsitzender der Historientürme Lahnstein e.V.. Maximal dürfen 7 Personen an einer Führung teilnehmen.

Auch der Hexenturm wird von 14-18 Uhr begehbar sein. Hier beginnen Führungen mit Stadtarchivar Bernd Geil immer zur vollen Stunde vor dem Turm. Auch hier ist die Teilnehmerzahl auf sieben Personen begrenzt. Teilnehmerkarten werden ab 13.45 Uhr ausgegeben, auf der die Uhrzeit festgehalten ist, damit Warteschlangen vermieden werden. Das Verlies (Erdgeschoss) mit der Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte kann durchgängig von sieben Personen betreten werden.

Für die Besucher aller genannten Denkmäler gelten die Bestimmungen der tagesaktuell gültigen CoBeLVO, insbesondere die Einhaltung der AHA-Regeln, Kontakterfassung und Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung. In Innenräumen sind zudem Personenbegrenzungen einzuhalten. Weitere Informationen bei Stadtarchivar Bernd Geil, Tel. 0176 999 099 10.

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