Dienstag, 07. Dezember 2021

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Neue Spielzeit startet mit der Komödie „Ladies Night“

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Es wird lustig im Lahnsteiner Theater

Lahnstein. Das Lahnsteiner Theater startete vor wenigen Tagen in die neue Spielzeit. Seit Mitte September heißt es Vorhang auf für “Die Wilden Stiere”!

Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Sie sind weder schön noch blutjung, ihre Körper zieren Rettungsringe und Hühnerbrüste. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen, den mutigen Entschluss, eine neue Existenz zu gründen. Als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease an. Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: Ganz oder gar nicht?

Oliver Grabus Inszenierung erzählt auf unglaublich amüsante Weise vom ungewöhnlichen Kampf ganz gewöhnlicher Männer gegen Arbeitslosigkeit, Geldnot und Tristesse. Und von ihrem Mut, etwas gänzlich Neues zu wagen. Auch wenn das bedeutet, einmal ganz die Hüllen fallen zu lassen.

Es spielen Mario Specht, Nikolas Knauf, Christian Vitu, Carsten Steuwer, Patrick Pfingstl, Georgios Markou und Lisa Heinroth.

Termine: Fr.  20.09., Sa. 21.09., So. 22.09., Do. 26.09., Fr. 2709., Sa. 28.09., So. 29.09., Fr. 04.10., Sa. 05.10., So. 06.10., Do. 10.10, Fr. 11.10., Sa. 12.10., So. 13.10., Sa. 19.10., So. 20.10.,  20 Uhr (sonntags 18 Uhr)

Tickets gibt es ab sofort online über www.ticket-regional.de und über die bekannten Vorverkaufsstellen (Theaterbüro, Ticket-Service in der Stadthallenpassage, Globus Infotheke).

Gute Beteiligung am „Tag des offenen Denkmals“

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Acht Sehenswürdigkeiten wurden vorgestellt

Lahnstein. Einmal im Jahr machen sich zahlreiche Ehrenamtliche durch ihren Einsatz zu Türöffnern, wenn sie am Tag des offenen Denkmals Zugang zu sonst Verschlossenem gewähren.

Bundesweit fand der Tag bereits zum 26. Mal statt und auch in Lahnstein war die Beteiligung größer denn je, waren doch acht Sehenswürdigkeiten zu besichtigen:

die Johanniskirche, der Salhof, der Hexenturm, der Pulverturm, der Bahnwasserturm, das Stadtmauerhäuschen, Teile des Martinsschlosses sowie das noch junge Kulturdenkmal Stadthalle.

Dort fand auch die rheinland-pfälzische Auftaktveranstaltung zum „Tag des offenen Denkmals“ statt, bei der nach der Begrüßung durch Bürgermeister Adalbert Dornbusch noch Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Alexandra Fink von der Landesdenkmalpflege in Mainz und Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe, vor den geladenen Gästen sprachen.

Am Sonntag selbst gab es nicht nur geführte Rundgänge durch die Stadthalle, sondern auch durch die alten Kulturdenkmäler Salhof und Hexenturm. Diese wurden von Stadtarchivar Bernd Geil am Salhofplatz angeboten und auch rege wahrgenommen.

Der einstige Herrenhof des fränkischen Königs wird bereits im Jahr 900 erwähnt. Die ältesten noch vorhandenen Bauteile mit den romanischen Fenstern um das Jahr 1150 wurden bei der letzten Totalsanierung 1967 freigelegt.

200 Jahre jünger sind der Hexenturm und sein Pedant, der südöstliche Pulverturm. Dazwischen bildete das Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse am Sonntag eine weitere Station, an der sich die Besucher vom Keller bis auf den oberen Wehrgang (Speicher) umsehen konnten. In der Küche und der guten Stube gab es silberglänzendes Zinngeschirr zu bewundern. Auch die Dauerausstellung zur Geschichte der weltweiten Verwendung von Ziegelsteinen auf dem Wehrgang durfte bei der Besichtigung nicht fehlen.

Ebenfalls auf gute Resonanz stieß das Angebot von Rainer Kempf-Roth, seinen 2013 erworbenen Bahnwasserturm  der Öffentlichkeit zu zeigen. Seit dem letzten Denkmaltag hat er immense Fortschritte bei der Einrichtung von zwei Ferienwohnungen im Turm gemacht und erst kürzlich den Estrich gelegt.

Rund 180 Besucher zählten Michael Eisenbarth und sein Aufsichtsteam von der Lahnsteiner Rittergilde im Martinsschloss, das ab 1298 als Zollstelle und Nebenresidenz der Mainzer Erzbischöfe erbaut wurde. Besichtigt werden konnten der Große Turm, der Weinsberger Turm, der Gotische Saal sowie der Spiegelsaal.

Fazit: Das regnerische Wetter konnte die interessierten Besucher nicht abhalten, sodass sich zahlreiche Wissbegierige bei allen geöffneten Kulturdenkmälern einfanden.

Buga-Ausschuss der Stadt Lahnstein besucht Bundesgartenschau Heilbronn

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Viele Parallelen zu Lahnstein werden sichtbar

Lahnstein. Was bedeutet die Bundesgartenschau 2029 für die Stadt Lahnstein? Was muss alles bedacht, organisiert und geplant werden, welche Vorarbeiten sind zu erledigen? Fragen über Fragen, die die Lahnsteiner Kommunalpolitik in einem eigens für dieses Großvorhaben gegründeten Ausschuss beantworten will.

Starthilfe bei diesem komplexen Thema holten sich die frisch Gewählten nun gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung Lahnstein beim Team eines alten Bekannten. Hanspeter Faas, ehemaliger Geschäftsführer der Buga GmbH 2011, hat in Koblenz gezeigt, wie ein solches Großprojekt erfolgreich und nachhaltig gestaltet werden kann; er zeichnet aktuell auch für die Bundesgartenschau in Heilbronn verantwortlich.

Heilbronn liegt ebenso wie Lahnstein am Wasser, hat einen Hafen, Industrieflächen, die Bahn fährt durch das Bugagelände und Flussquerungen spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Es gibt also viele Parallelen zu Lahnstein, zum Mittelrheintal und somit viele Gründe für eine Informationsfahrt ins Nachbarland.

Oliver Töllner, der Leiter der Planungsabteilung und seit 2008 in den Heilbronner Buga-Prozess eingebunden, informierte die Gäste aus Lahnstein über die Herangehensweise an ein solches Großprojekt, notwendige Vorarbeiten und politische Entscheidungsprozesse.

Die Quintessenz des Tages ist wohl: es wird ein anstrengender Weg bis zur Buga 2029 im Mittelrheintal und es gilt viele Fallstricke zu überwinden, aber es gibt auch unglaublich viel für Lahnstein (und die gesamte Region) zu gewinnen – das wurde in Heilbronn greifbar.

Eine Stadt, die bislang auf dem touristischen Radar praktisch nicht vorhanden war, zieht im Bugajahr 2,2 Millionen Gäste an. Über 80% der Heilbronner besitzen inzwischen eine Dauerkarte für die Ausstellung und genießen ihre Buga.

Im Zuge der Gartenschau entsteht bis 2027 ein komplett neues Wohnquartier, das später 3.500 Menschen Wohnraum bieten wird. Erste Gebäude sind errichtet und werden schon während der Buga bewohnt. Die Verbindung zum Wasser ist allgegenwärtig, sei es an den reaktivierten Hafenbecken oder am Neckar selbst. Wohnen, Arbeiten und Erholung sind in einem stimmigen Gesamtkonzept miteinander verbunden, der alte Stadtcharakter an vielen Stellen erhalten, aber neu erlebbar. Natürlich fährt die Bahn weiter und die Eisenbahnunterführungen braucht es ebenso wie stabile Brückenbauwerke. Dennoch ist es den Machern gelungen, diese vermeintlich unansehnlichen Bauwerke, zu beleben und zwar auf eine Art und Weise, dass sie zu einem echten Hingucker werden und gleichermaßen beliebt bei Besuchern und Einheimischen sind.

„Uns ist es wichtig, Eindrücke für die BUGA 2029 im Mittelrheintal zu sammeln und es ist beeindruckend zu sehen, welches Potential hier in Heilbronn geschaffen wurde und wie nachhaltig die Stadt davon profitieren wird. Das muss auch unser Ziel und Anspruch für Lahnstein und das Mittelrheintal sein“, sind sich Oberbürgermeister Peter Labonte und Bürgermeister Adalbert Dornbusch, der den neu gegründeten städtischen Ausschuss leiten wird, einig.

Zum ersten Mal wird das Lahnsteiner Gremium am Dienstag, den 12. November 2019, in der Stadthalle (Kleiner Saal) öffentlich tagen. Dann wird die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, die momentan mit dem Thema Buga 2029 im Land betraut ist, über den aktuellen Stand der Dinge und die weitere Vorgehensweise berichten. Außerdem ist die Buga 2029-Wanderausstellung im Foyer der Stadthalle zu sehen.

Geburtstagsüberraschung für Lahnsteinerin

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Lahnstein. Einen ganz besonderen Besuch zu ihrem 96. Geburtstag bekam diese Tage Margarete Schmälter. Der Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Jochen Sachsenhauser, überbrachte der Jubilarin zu ihrem Ehrentage ein kleines Präsent und die herzlichsten Glückwünsche von Oberbürgermeister Peter Labonte und der Stadtspitze.

Die ehemalige Kölnerin wohnt mittlerweile seit sieben Jahren sehr gerne in Lahnstein im Haus ihres Neffen und dessen Frau. Ihren Alltag lebt sie eigenständig und kocht sich ihre Mahlzeiten bis heute gerne selbst.

Partnerschaftskreis Lahnstein-Kettering e.V.

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Englische Freunde zu Gast in Lahnstein

In diesem Jahr besuchten die Freunde aus Kettering/Northamptonshire ihre Partnerstadt Lahnstein. Dieser Austausch findet jährlich im Wechsel statt. So war es diesmal an den Lahnsteinern, ein attraktives Programm vorzubereiten und anzubieten.

Gleich bei der Ankunft wurden die Gäste mit großem Hallo, Wein und Bier auf dem Europaplatz begrüßt. Ganz- und Halbtagsausflüge fanden nach Hachenburg, Kloster Marienstatt, Maria Ruh, Rüdesheim und Bendorf-Sayn statt.

Gesellige Abende und Treffen weiterer Partnerschaftsfreunde gab es beim Partnerschaftsabend im Restaurant „Koppelstein“ sowie im Weingut „Didinger“ in Osterspai.  

Sonntag und Montag standen ganz im Zeichen der Oberlahnsteiner Kirmes. Nach dem Besuch des Gottesdienstes gingen alle gemeinsam ins Festzelt zum Frühschoppen. Im weiteren Tagesverlauf kümmerten sich die Gast- und Sonntagsfamilien mit eigenem Programm um ihre Gäste.

Auch die Stadt Lahnstein mit Oberbürgermeister Peter Labonte lud die englische Bürgermeisterin Keli Watts – die schon mehrfach die Stadt Lahnstein besuchte – zu einem offiziellen Empfang ein.

Mit dabei außerdem die Vorsitzenden der Partnerschaftskreise mit Gastfamilien und Rhein-Lahn-Nixe Sira I.

 

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