Dienstag, 20. April 2021

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Weihnachtliche Dekorationen im Lahnsteiner Stadtgebiet

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Team von „Wir-für-Lahnstein“ ist auch im Winter aktiv

Lahnstein. Auch in der kalten Jahreszeit ist das Team von „Wir für Lahnstein“ fleißig im Stadtgebiet unterwegs, um Lahnstein weihnachtlich zu dekorieren.

So wurden verschiedene Bäume in Ober- und Niederlahnstein mit weihnachtlichen Girlanden und einer großen Nikolausmütze ausgestattet.

Am Turmplatz in Oberlahnstein wurde zudem ein Weihnachtsbaum mit bunten Kugeln und Selbstgemachtem geschmückt.

Bild: Mitglieder von „Wir für Lahnstein“ vor einem der dekorierten Bäume. (Foto: Erika Labonte)

Kommentar von Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte zur aktuellen Kita-Betreuung

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Lahnstein. Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte äußert sich zur aktuellen Situation hinsichtlich der Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten.

„Was ist das denn für ein „Eiertanz“ im Zusammenhang mit der aktuellen Kita-Betreuung im, wie es heißt „Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“!

Und jetzt appelliert das Ministerium an die Eltern, die Kinder bloß nicht in die Einrichtungen zu schicken (nachzulesen u.a. auf der Seite des Ministeriums: https://corona.rlp.de/de/startseite/).

Aus Sicht der Stadt Lahnstein als Kita-Träger und aus Sicht des Kita-Personals schildere ich einmal die Schwierigkeiten mit dem Umgang des jetzt geltenden Regelbetriebs in Kindertagesstätten:

  • Während des Regelbetriebs in den Kitas können theoretisch alle Kinder ohne Einschränkung jeder Zeit in die Kita kommen.
  • Dem Appell der Landesregierung können die Eltern Folge leisten, müssen dies aber nicht.
  • Alle Kinder können ohne Angabe von Gründen in die Kita kommen.
  • Alle Eltern wurden durch die Kita gefragt, ob sie eine Betreuung ihrer Kinder selbst sicherstellen können oder ob diese die Kita besuchen werden.
  • Durch den Regelbetrieb müssen Eltern aber keine deutlichen Aussagen machen. Viele Eltern melden daher ihre Kinder erst einmal nur für wenige Tage ab oder halten sich offen, ob die Kinder an gewissen Tagen noch einmal in die Kita kommen. (Keine aussagekräftigen Absprachen)
  • Die Mehrheit der Eltern aus unseren Kitas hat ihr Kind bzw. ihre Kinder erst einmal bis Januar abgemeldet. Danach soll weiter geschaut werden.
  • Viele Eltern verstehen auch nicht, wie der Regelbetrieb jetzt eigentlich gemeint ist. Ist die Kita jetzt offen oder nicht? (Gerade Eltern mit schlechten Deutschkenntnissen)

Schwierigkeiten:

  • Der Alltag in der Kita ist so zu keiner Zeit planbar.
  • Es muss eigentlich jeden Tag mit der Maximalzahl der Kinder geplant werden. So müssen alle Gruppen aufrechterhalten und die Öffnungszeiten vorgehalten werden. Ob gebraucht oder nicht.
  • Den schwarzen Peter der Abfrage und der Rechtfertigung wird auf die Mitarbeiter der Einrichtung geschoben, weil keine klare Aussage des Landes stattfindet. (Natürlich nur bei manchen Eltern. Viele sind ja einsichtig.) Die guten Beziehungen zu den Eltern kann dadurch gegebenenfalls nachhaltig negativ beeinflusst werden.

Was sich mit der Notbetreuung ändern würde:

  • Die Notbetreuung gibt einen festen Rahmen vor. Alle Kinder, die zu Hause aus beruflichen Gründen, aus Gründen des Kinderschutzes oder aus anderen triftigen Gründen nicht betreut werden können, dürfen die Einrichtung besuchen. Alle anderen Kinder müssen zuhause betreut werden.
  • Dieses Verfahren wenden die Kitas immer an, wenn Personalmangel besteht. Das bedeutet, dass Eltern wissen, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Alle Eltern unterschreiben, dass eine Notgruppe jeder Zeit eingerichtet werden kann und was dies dann bedeutet.
  • Von allen Eltern wurde mit der Aufnahme des Kindes in die Kita ein Arbeitsnachweis eingefordert. Dieser kann jederzeit neu angefordert werden, wenn es von der Einrichtung gewünscht ist.
  • In 90% der Fälle weiß die Einrichtung auch, welche Kinder aus Sicht des Kindeswohls auch besser die Einrichtung besuchen sollten.
  • Das bedeutet, alle Familien, die auf die Betreuung ihrer Kinder durch die Einrichtung angewiesen sind, bekommen auch einen Platz. Alle anderen wissen, dass für sie gerade keine Betreuung angeboten wird.
  • Der Bedarf der Notgruppe könnte stand heute bis zum 10. Januar abgefragt werden. So hat die Einrichtung eine verlässliche Aussage, wie es im neuen Jahr weiter geht.
  • Mit diesen Sicherheiten könnten in der Einrichtung verlässliche Settings eingerichtet werden. Personal kann entzerrt werden, da die Anzahl der Kinder planbar wird.
  • Die Notbetreuung hilft den Eltern, die Ihre Kinder gerne zu Hause betreuen möchten auch in der Verhandlung mit den Arbeitgebern. Ist die Kita zu und wird ein Arbeitsnachweis gefordert, ist die Verhandlungsposition um Home Office oder versetzte Arbeitszeiten besser.

Heute wurde der Appell des Kita-Tags der Spitzen veröffentlicht. Hier heißt es:

„Die Kitas bleiben jedoch offen: Es gilt ein Regelbetrieb bei dringendem Bedarf. Nur die Kinder sollen in die Kita kommen, die zu Hause nicht betreut werden können.“  (Appell des Kita-Tags der Spitzen vom 15. Dezember 2020 an die Eltern im Lockdown vor Weihnachten und im neuen Jahr.)

Dies kommt einer Notgruppe gleich – nur, da anders benannt, mit den oben beschriebenen Problemen.

Und nach Weihnachten, wenn sich alle Familien getroffen, geherzt und gedrückt haben, kehren die Kinder dann wieder in die Kita zurück und ich fürchte, die dann entstehenden (anders als in Schulen) Probleme werden mit Blick auf das zu erwartende steigende Infektionsgeschehen auf die Mitarbeitenden in unseren Kitas abgewälzt!

Warum nicht einfach eine Notbetreuung wie im ersten Lockdown?


Kinderbetreuungssituation in den kommunalen Kindertagesstätten während des Lockdowns ab dem 16. Dezember 2020 bis mindestens 10. Januar 2021

Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,

wie Sie den Medien bereits entnommen haben bleiben alle Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz für den Regelbetrieb -bei dringendem Bedarf- geöffnet.

In diesem Zusammenhang haben wir bereits mit dem Informationsschreiben vom 14.12.2020 den Appell der Bundes- und Landesregierung an Sie gerichtet, Ihre Kinder wirklich nur im absoluten Notfall in der Kindertagesstätte betreuen zu lassen. Ein gleichlautendes Schreiben des „Kita-Tags der Spitzen“ ist Ihnen ebenso zugegangen.

Danach ergibt sich in den Kindertagesstätten folgendes Bild:

Die Kindertagesstätten befinden sich seit 16. Dezember in Regelbetrieb -bei dringendem Bedarf-.

Nur die Kinder sollen in die Einrichtung kommen, die Zuhause nicht betreut werden können.

Wir wissen, dass die Lage für Familien und insbesondere Alleinerziehende eine riesige Herausforderung darstellt. Wer seine Kinder nicht Zuhause betreuen kann, darf diese in die Einrichtung bringen. Das gilt ebenfalls für Kinder, deren häusliche Situation dies erfordert. (Auszug aus „Appell des Kita Tag der Spitzen vom 15. Dezember 2020“)

Für das Erzieherpersonal gestaltet sich die Planung und Organisation des Kita-Alltags für die Zeit während des Shutdowns zunehmend schwierig. Ich bitte Sie daher schnellstmögliche Mitteilung an die Einrichtungsleitung, hinsichtlich Ihrer geplanten Betreuungssituation (Zuhause oder Kindertagesstätte). Diesbezüglich nutzen Sie bitte den beigefügten Vordruck.

Das Personal in den Kindertagesstätten ist seit Beginn der Corona-Pandemie für die Betreuung Ihrer Kinder im Einsatz und dadurch einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt.

Alle Eltern, die eine Betreuung innerhalb der Familie ermöglichen können, tragen zur Kontaktminimierung bei und verringern damit das Risiko der Ansteckung.

Zum Schutz Ihrer Kinder, Ihrer selbst, Ihrer Angehörigen sowie unserem gesamten Personal in den Kindertagesstätten bitte ich Sie daher, wenn es Ihnen in irgendeiner Weise möglich ist, Ihrer Kinder bis zum 10.01.2021 zu Hause betreuen zu lassen.

Sollten bis zum o.g. Zeitpunkt neue Informationen vorliegen, werden wir Sie entsprechend informieren.

Ich hoffe sehr, dass sich die Lage bald verbessert und wir der Normalität einen Schritt näher kommen.

Wir wünschen Ihnen schöne und ruhige Feiertage sowie einen guten, glücklichen und gesunden Start ins neue Jahr.


Mit freundlichen Grüßen

Peter Labonte

Oberbürgermeister


Touristinfo und Stadthallenverwaltung Lahnstein zwischen den Jahren geschlossen

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Lahnstein. Die Touristinformation Lahnstein ist ebenso wie die Stadthallenverwaltung vom 21. Dezember 2020 bis einschließlich 03. Januar 2021 geschlossen.

Ab dem 04. Januar 2021 ist die Touristinfo wieder von montags bis freitags von 09.30 bis 13.00 Uhr sowie von 14.00 bis 16.30 Uhr unter 02621 914 -174 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erreichbar.

Die Stadthallenverwaltung erreicht man unter 02621 914-169 und Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Türen beider Einrichtungen während der Öffnungszeiten grundsätzlich geschlossen und die Räumlichkeiten können nur nach vorheriger Terminabsprache unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln betreten werden.

Auswirkungen der 14. Corona-Bekämpfungsverordnung in der Lahnsteiner Verwaltung

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Lahnstein. Die Beschlüsse von Bund und Ländern hinsichtlich des Winter-Shutdowns wurden in der aktuell gültigen 14. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz umgesetzt. Dies hat auch Konsequenzen für einige städtische Einrichtungen.

Generell gilt weiterhin für die Rathäuser und Außenstellen wie Jugendkulturzentrum, Servicecenter, Stadthallenverwaltung mit Ticketservice, Theaterbüro der Städtischen Bühne und Touristinformation, dass ein Betreten nur nach vorheriger Terminabsprache und nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich ist.

Es entfallen bis auf weiteres die kulturellen Angebote und Veranstaltungen im Theater, der Stadthalle sowie dem städtischen Jugendkulturzentrum.

Das Hallenbad ist bis auf weiteres geschlossen.

Das Stadtarchiv ist ebenso wie die Stadtbücherei gemäß der Verordnung bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.

Die Bücherei ist nach ihren Weihnachtsferien ab dem 04. Januar 2021 telefonisch unter 02621 914 -292 und per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen. Alle derzeit entliehen Medien werden automatisch bis zum 11. Januar 2021 verlängert.

Die Spielplätze in Lahnstein sind nach wie vor geöffnet, allerdings gilt hier die Maskenpflicht für Erwachsene. Auch sollte sich, wenn möglich, an das Abstandsgebot gehalten werden. Das gleiche gilt für die Skaterbahn am Lahnufer.

Die Sporthallen sind grundsätzlich geschlossen. Eine Ausnahme gilt für Profisportler. Hierfür ist, nach Absprache und Genehmigung, die Halle im Einzelfall zugänglich.

Draußen befindliche Sportanlagen wie das Rhein-Lahn-Stadion dürfen für den Sport alleine oder zu zweit – oder für in einem Haushalt lebende Personen – genutzt werden. Generell ist ein Kontaktsport wie z.B. das Laufen in einer Laufgemeinschaft oder das Spielen von Fußball und ähnliches  untersagt.

Die komplette Corona-Bekämpfungsverordnung mit Auslegungshilfen und FAQs ist einzusehen auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de/aktuelles/coronavirus/vierzehnte-corona-bekaempfungsverordnung-rlp. Die Kontaktdaten für Terminvereinbarungen finden sich unter www.lahnstein.de/aktuelles/coronavirus.

Gefüllte Nikolaussocken für die Kinder der Kita Allerheiligenberg

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Aufgrund eines Coronafalles in der Kita Allerheiligenberg mit anschließender Quarantäneanordung musste der Besuch des Nikolauses leider ausfallen. Aber der liebe gute Nikolaus hatte den Sack mit den gefüllten Nikolaussocken natürlich trotzdem in der Kita abgestellt. Die Kinder freuten sich umso mehr ihre gefüllten Socken nach Quarantäneende endlich in Empfang nehmen zu können. Vielen Dank an den REWE-Markt Simone Dietzler für die Spende von Mandarinen, Nüssen und Memory-Karten! Der Förderverein der Kita, der in jedem Jahr für den Nikolausgruß sorgt, hatte für jedes Kind noch eine Namenskette aus Buchstabenwürfeln gebastelt, die nun die Kindergartenrucksäcke zieren können.

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