Montag, 25. Oktober 2021

Letztes Update:01:02:16 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Vor-Tour der Hoffnung machte Station in Lahnstein

Drucken

Auch Lahnsteins OB Peter Labonte ist mitgefahren

Lahnstein. Die VOR-TOUR der Hoffnung, auch bekannt als „die Benefizradler“ machte auf Einladung der Stadt Lahnstein mit rund 90 Radfahrerinnen und Radfahrern am Nachmittag des 09. Oktober 2021 einen Stopp auf dem Salhofplatz.

Die VOR-TOUR der Hoffnung e. V. sind radsportbegeisterte Menschen, unter anderem aus Sport, Politik und Wirtschaft, die sich für leukämiekranke und hilfsbedürftige Kinder engagieren. Hierbei lautet das Motto „Spenden sammeln in der Region für die Region“. Diese Spenden werden 1:1 der Leukämieforschung und Institutionen übergeben, die hilfsbedürftige Kinder unterstützen.

Auch Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte ist ein Stück mit geradelt und hat zusammen mit den Organisatoren Rudolf Roth und Andreas Krake, der Rhein-Lahn-Nixe Sira I. und seinem Nachfolger als Stadtchef, Lennart Siefert, den Stopp bei bestem Wetter und schönstem Sonnenschein auf einer eigens aufgebauten Bühne auf dem Salhofplatz moderiert.

Auch in Lahnstein konnten Spenden gesammelt werden. „Ich möchte mich für das große Engagement und die Hilfsbereitschaft bedanken, die Sie der guten Sache entgegenbringen“, so Labonte an die Spenderinnen und Spender.

„Ein Herz und eine Seele“ im Theater Lahnstein

Drucken

Lahnstein.

Am 21. Oktober 2021 feiert „Ein Herz und eine Seele“ nach der gleichnamigen TV-Serie um „Ekel Alfred“ von Wolfgang Menge Premiere im Theater Lahnstein.

Alfred Tetzlaff ist der stets meckernde, reaktionäre und besserwisserische Haustyrann. Ein Prototyp des deutschen Spießbürgers.

Er sagt es frei von der Leber weg: „Die Regierung ist unfähig“. Seine Frau Else, die „dusselige Kuh“, gehört in die Küche. Und Tochter Rita, die „alberne Gans“, hat mit SPD-Anhänger Michael eine „bolschewistische Hyäne“ als Schwiegersohn ins Haus geholt.

Alfred schimpft auf alles und jeden und sorgt so manches Mal dafür, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Das Stück wird vom 21. Oktober 2021 bis zum 16. Januar 2022 gezeigt.

Wer noch Tickets aus dem Frühjahr 2021 für „Ein Herz und eine Seele“ hat, kann sich unter 02621 610645 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. beim Lahnsteiner Theater melden, um einen Ersatztermin zu vereinbaren.

Tickets gibt es online sowie bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional, auch im Lahnsteiner Theaterbüro.

Dienstjubiläen und Verabschiedungen bei der Stadtverwaltung Lahnstein

Drucken

Lahnstein. Oberbürgermeister Peter Labonte konnte zusammen mit dem Vorsitzenden des Personalrats, Karsten Karbach, nach knapp zwei Jahren Corona-Pause wieder Dienstjubilare und Ruheständler ehren und verabschieden. Hierfür traf man sich in den Räumlichkeiten der kommunalen Kindertagesstätte LahnEggs, wo die kleine Zeremonie coronakonform stattfinden konnte.

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden:

Ursula Klaßmann, Walter Nouvortne, Christa Weiß und Gundolf Winklbauer.

In Abwesenheit: Werner Kratz, Brigitte Meuer, Rainer Nengel, Hubert Wagner, Ute Waßeige und Rainer Willmroth.

Für sein 25-jähriges Dienstjubiläum wurde Stadtarchiv Bernd Geil geehrt und für gar 40 Dienstjahre Jens Blümel, der unter anderem als Rheinsteiglotse fungiert.

„Es ist mir eine Freude, dass ich Sie nun doch noch persönlich in Ihren wohl verdienten Ruhestand verabschieden bzw. Ihnen zu Ihren Jubiläen gratulieren kann“, so Labonte. „Vielen Dank für Ihre engagierte Arbeit für die Stadtverwaltung!“

Lahnsteiner Fachbereichsausschuss 4 tagte

Drucken

Sitzung vom 07. Oktober 2021

Lahnstein. Bei der Sitzung des Fachbereichsausschusses 4 wurde eingangs über die Gestaltungsmöglichkeiten der zusätzlichen Lärmschutzwände entlang der Bahn informiert. Insgesamt werden bis voraussichtlich Ende 2025 auf einer Länge von 3,3 km weitere Lärmschutzwände an den Gleisen errichtet. Grundsätzlich werden im Rheintal Lärmschutzwände mit grün abgestuften Farben errichtet. Neben diesen Standardfarben sind auch Elemente mit Motivdruck möglich. Mit den Arbeiten soll im 1. Quartal 2024 begonnen werden. Weitere Informationen zum Projekt können unter folgendem Link abgerufen werden:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/mittelreheintal-laermsanierung.

Sodann folgte der Fachbereichsausschuss 4 dem Vorschlag, Fördermittel für fünf Ladesäulen zu beantragen, deren Standorte noch festgelegt werden sollen. Darüber hinaus wird mit dem örtlichen Energieunternehmen Syna abgestimmt, ob es auch möglich ist, Straßenlaternen zusätzlich als Ladesäulen umzurüsten.

Abschließend wurde die Verwaltung ermächtigt, die Auftragsvergabe für die neue elektrische Lautsprecheranlage (ELA) der Stadthalle durchzuführen.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de in der Rubrik Verwaltung – Rat und Gremien.

Vor 100 Jahren wurde die Malerin und Graphikerin Renate Schultzen geboren

Drucken

Lahnstein hat Geschichte, Folge 669

Lahnstein. Im Werk der Malerin Renate Schultzen steht das menschliche Antlitz im Vordergrund. Sie wurde am 10. Juli 1921 als Renate Autenrieth in Stuttgart geboren. Nach der Schule studierte sie in Stuttgart und in München. Besonders der Einfluss ihres Lehrers Willi Baumeister prägte das Werk der Künstlerin entscheidend.

Während ihre früheren Arbeiten noch in der Tradition des Expressionismus der 1920er Jahre stehen, erlebte sie den kulturellen Neuanfang nach 1945 in Stuttgart. Sie beschäftigte sich mit dem Mystizismus und orientalischen Kulturen. Eine Anzahl von Bildnissen zeigt Gesichter in knapper Stilisierung, in denen das Augenpaar und der Mund besonders eindrucksvoll erscheinen. Meist reduziert sich die Darstellung auf wenige Striche und kehrt zur Grundform des Ovals zurück. Häufig wird das menschliche Antlitz als Motiv in figuralen Bildern verwendet: Figurengruppen, die an Schachfiguren erinnern und von der Künstlerin als „Aufstockleute“ bezeichnet wurden. Manchmal verfremdete Renate Schultzen auch durch abstrakte Strichführung.

1950 heiratete sie den Maler, Zeichner und Journalisten Georg Schultzen. 1984 zog Renate Schultzen nach Lahnstein. Hier war ihr nur ein Jahr beschieden, denn sie starb bereits am 11. Dezember 1985.

Ihr Nachlass umfasst rund 200 Bilder und graphische Arbeiten. Einige waren nach ihrem Tod in der Hospitalkapelle in Lahnstein und im Kreishaus in Bad Ems ausgestellt.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL