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Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2021: Aktiv mitgestalten ist möglich!

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Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und Bundeszentrale für politische Bildung suchen junge Leute zur Thesenerstellung für den Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz

Alle kennen ihn, die meisten von uns haben ihn schon einmal genutzt, ob zu Europa-, Bundestags- oder Landtagswahlen: den Wahl-O-Mat. Mittlerweile ist er das meist genutzte Angebot politischer Bildung zu Wahlzeiten.
Die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) und die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bieten nun jungen Menschen, die in Rheinland-Pfalz wahlberechtigt und am Wahltag maximal 26 Jahre sind, die Chance bei der Redaktion zum Wahl-O-Mat für die rheinland-pfälzische Landtagswahl am 14. März 2021 mitzumachen.

Aufgabe der Jugendlichen wird es sein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Landespolitik zu entscheiden, welche Thesen in den Wahl-O-Mat aufgenommen werden. Wer Lust hat teilzunehmen, darf keine besondere Position oder Aufgabe in einer politischen Partei haben (z.B. regionale oder überregionale Funktion, Mandat, Kandidatur), denn der Wahl-O-Mat ist überparteilich.

Auf die Wahl-O-Mat-Redaktion wartet eine Menge Arbeit, aber auch viel Spaß im Team. Alle Redaktionsmitglieder brauchen Zeit für die Teilnahme an einem Workshop vom 3. bis 5. Dezember 2020 im Europahaus in Bad Marienberg. Und natürlich brauchen sie Neugier, Spaß am Diskutieren und einen wachen Kopf. Die Kosten für Anreise, Übernachtung und Verpflegung zum Workshop werden selbstverständlich übernommen. Alle Teilnehmenden erhalten ein Zeugnis über ihre Mitarbeit. Der Bewerbungsschluss ist der 27. Oktober 2020.

Die Anmeldung ist online unter www.wahl-o-mat.de/bewerbung möglich.

Wussten Sie schon…

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…dass die SGD Nord im Jahr 2019 das ehrenamtliche Engagement von 18 Personen gewürdigt hat?

Was haben die Freiwillige Feuerwehr, der Kirchenchor, der Fußballverein, der Ortsgemeinderat und der Fanfarenzug gemeinsam? Alle diese Einrichtungen existieren nur, weil sich dort Menschen ehrenamtlich für und mit anderen Menschen engagieren.

Das Ehrenamt hat viele Gesichter. Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, können sportlich motiviert sein, wie etwa im Fußballverein, politisch, wie etwa in der Kommunalpolitik oder auch sozial, wie etwa bei der Feuerwehr oder der Caritas. Ehrenamt findet also an vielen Orten statt und vieles, was unsere Gesellschaft ausmacht, gibt es lediglich, weil Menschen sich ehrenamtlich einsetzen. „Jeder Mensch, der sich freiwillig engagiert, trägt mit seiner Eigeninitiative und mit seiner Kreativität zum Fortschritt und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bei“, so SGD-Nord-Präsident, Dr. Ulrich Kleemann.

Die individuelle Bereitschaft, sich in eine Gesellschaft so maßgebend einzubringen, ist nicht selbstverständlich. Daher ist es ein großes Anliegen des Landes Rheinland-Pfalz und somit auch der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, das Ehrenamt zu unterstützen. Im Jahr 2019 hat die SGD Nord insgesamt 18 Personen Verdienstmedaillen für deren außerordentliches, ehrenamtliches Engagement überreicht.

Dr. Ulrich Kleemann verlieh in Vertretung des Bundespräsidenten, sowie im Namen der Ministerpräsidentin Malu  Dreyer zwei Personen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz die Verdienstmedaille des Bundes, weiteren 16 Personen händigte er in Vertretung der Ministerpräsidentin die Verdienstmedaille des Landes aus.

Ein Ehepaar wurde beispielsweise mit der Verdienstmedaille des Bundes ausgezeichnet, weil sie jahrelang in zahlreichen Vereinen als Vorstandsmitglieder, Schriftführer oder Vorsitzende aktiv waren, sondern weil sie sich auch im Kirchenvorstand und als Blutspender engagierten. Zudem betreuten Sie durch häusliche Aufnahme Kinder aus prekären Familienverhältnissen und nahmen zwei Kleinkinder in Vollzeitpflege auf.

Ein anderes Beispiel für ehrenamtliches Engagement ist die eines Mitbürgers, der 30 Jahre lang kommunalpolitisch aktiv war, sich 25 Jahre als erster Vorsitzender in einem Sportverein betätigte, 10 Jahre im Bezirkspersonalrat tätig war, und seit 35 Jahren Ansprechpartner für örtliche Naturschutzgebiete ist und seit 5 Jahren als Schöffe und ehrenamtlicher Richter am Landgericht wirkte. Er wurde für sein außergewöhnliches Engagement mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

„Diese engagierten Menschen sind gute Vorbilder und sollen zur Nachahmung anregen“, so Dr. Kleemann, „denn wir brauchen noch mehr Menschen, die sich gerne für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen.“

SGD Nord: Prof. Dr. Klaus Fischer ist Vorsitzender des neu berufenen Naturschutzbeirates

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Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord,  hat 23 neue Mitglieder für die Dauer von fünf Jahren in den Naturschutzbeirat berufen. Dieser setzt sich aus vorgeschlagenen Vertretern der Industrie- und Handelskammer, der Landwirtschaftskammer, kommunaler Spitzenverbände und gesetzlich anerkannter Naturschutzorganisationen sowie weiteren, auf dem Gebiet sachkundigen Personen zusammen. Nach ihrer Berufung wählen die Mitglieder des Beirats aus ihrer Mitte ein vorsitzendes Mitglied. Der Beirat hat Prof. Dr. Klaus Fischer zum neuen Vorsitzenden gewählt und seine Stellvertreterin ist Alexandra Thömmes.

„Naturschutz braucht die Einbindung des Ehrenamtes und der Verbände, denn die Mitglieder des Naturschutzbeirates leisten eine wichtige Arbeit für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Hierfür danke ich und wünsche für die kommenden fünf Jahre viel Erfolg“, so SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Der Naturschutzbeirat ist ein unabhängiges und ehrenamtliches Gremium und bringt sich bei der SGD Nord beratend und unterstützend ein. In den Sitzungen des Naturschutzbeirates informiert die SGD Nord über aktuelle Themen wie zu Landschaftsplanung und Bewirtschaftungsplänen sowie Vorhaben, Planungen und Planfeststellungen, bei denen die SGD Nord als Obere Naturschutzbehörde mitwirkt. Auch über wichtige Naturschutzmaßnahmen und -projekte wird berichtet.

Folgende Mitglieder wurden in den Beirat für Naturschutz der SGD Nord berufen: Michael Albrecht, Silke Dehe, Prof. Dr. Klaus Fischer, Fabian Göttlich, Myriam Hentrich, Joachim Kandels, Christian Keimer, Anette Lehnig-Emden, Sonja Lenz, Bernadette Riediger, Kurt Schüler und Alexandra Thömmes.

Stellvertretende Mitglieder sind: Dr. Harald Egidi, Julia Franzen, Gavin Grosvenor, Walter Kemp, Rolf Lüdeke, Jörg Mittler, Matthias Müller, Dr. Andreas Schüller, Ralf Schmidt, Dr. Simone Schneider und Michael Zundler.

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

SGD Nord: Mitarbeitende radeln fürs Klima

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Wenn es um den Schutz von Natur und Umwelt geht, ist die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord eine der ersten Adressen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Auch für den Schutz und die Gesundheit von arbeitenden Menschen ist die SGD Nord zuständig. Deshalb ist es auch für die Mitarbeitenden der Oberen Landesbehörde selbstverständlich, an der Kampagne „STADTRADELN“ des Netzwerks Klima-Bündnis teilzunehmen. Ziel der Aktion ist es, in der Zeit vom 2. bis 22. September viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, um so klimaschädliches CO2 einzusparen.

„Die Folgen des Klimawandels wurden auch in diesem Sommer wieder deutlich – beispielweise durch starke Trockenheit, das Waldsterben, Starkregenereignisse oder die weiter abnehmende Artenvielfalt. Die Liste der katastrophalen Schäden durch den Klimawandel wird immer länger. Deshalb ist es wichtiger denn je, durch solche Aktionen endlich ein Umdenken pro Klima, auch in Bezug auf unsere Mobilität, zu erreichen und verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren“, sagt SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann, der selbst an der Aktion teilnimmt.

Auch Privatpersonen können bei der Aktion mitmachen und aufs Rad steigen, denn Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustüre an.

Weitere Infos unter www.stadtradeln.de.

Wohneigentum solide finanziert

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Land fördert den Erwerb, den Neubau und die Modernisierung von Wohnimmobilien

Mainz, 7. September 2020. Gerade vor dem Hintergrund der Coronakrise kommt der Förderung des Erwerbs, des Neubaus und der Modernisierung der selbst genutzten Wohnimmobilie eine große Bedeutung zu. Das Land unterstützt über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit zinsverbilligten Förderdarlehen, die dank Tilgungszuschüssen in Höhe von bis zu 7,5 Prozent und bei Modernisierungsmaßnahmen von bis zu 15 Prozent nicht komplett zurückgezahlt werden müssen. Mit Zinssicherheit durch lange Laufzeiten, geringen Eigenkapitalanforderungen, niedrigen Zinssätzen und einer Tilgungsrate von 2,5 Prozent können die Förderdarlehen eine sinnvolle Ergänzung zur Finanzierung der Kreditinstitute sein.

Finanzierung zur Bildung von Wohneigentum

Insbesondere jungen Familien helfen die Förderdarlehen, die Finanzierung der eigenen vier Wände sicher und langfristig zu planen. Beispielsweise kann ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von bis zu rund 82.800 Euro das Darlehen beantragen. Für die nachrangig besicherten ISB-Darlehen Wohneigentum sind Zinsfestschreibungen von zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren oder bis zur Vollrückzahlung wählbar. Die Höhe der Zinsen liegt derzeit je nach gewählter Zinsbindungsdauer bei 0,1 Prozent, 0,45 Prozent, 0,70 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent.

Modernisierung der eigenen vier Wände

Eigentümer von selbst genutzten Wohnimmobilien fördert die ISB mit dem nachrangig besicherten ISB-Darlehen Modernisierung in Höhe von bis zu 60.000 Euro. Bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren liegt der Zinssatz bei 0,1 Prozent. 0,45 Prozent und 0,7 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Förderberechtigt sind auch hier Haushalte, deren Einkommen eine bestimmte Höhe nicht überschreitet.

Neben Investitionen zur Einsparung von Energie und Wasser oder zur Wärmedämmung fördert die ISB bauliche Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Hierzu zählen auch Hausautomatisierungstechniken, die die Lebensqualität gerade älterer Bewohner verbessern, beispielsweise mit Sensoren an Türen und Fenstern oder Bewegungsmeldern. Modernisierungsmaßnahmen verbessern nicht nur die allgemeinen Wohnverhältnisse, erleichtern den Wohnalltag etwa im Alter und sparen Energie, sondern erhöhen zusätzlich den Gebrauchswert der Wohnung.

Wege zur Förderung

Eigentümer benötigen zur Beantragung der Darlehen bei der ISB eine Förderbestätigung der zuständigen Kreis- und Stadtverwaltungen, über die auch die Anträge bei der ISB gestellt werden. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

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