Mittwoch, 24. Oktober 2018

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Welttierschutztag 2018

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Landwirte tragen wesentlich zum Tierwohl bei

Koblenz. Anlässlich des Welttierschutztages am 04. Oktober 2018, betont der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, dass sich der Tierschutz in der Landwirtschaft seit Jahrzehnten sehr positiv entwickelt habe: „In der Rinderhaltung sind bei Neubauten beispielsweise Laufställe die Regel. Moderne Technologien erlauben das Melken über Melkroboter. Dadurch entscheiden die Tiere selbst, wann sie gemolken werden möchten. Moderne Jalousien-Ställe schatten die Stallinnenräume je nach Sonnenintensität selbst ab. Die Entwicklung im Tierschutz in Deutschland ist vorbildlich.“

Aber auch die Schweine- und Hühnerhaltungen hätten sich deutlich verbessert. Mehr Freiräume, Spielmöglichkeiten und das Verbot der Käfighaltung hätten hierzu beigetragen. Scharf wendet sich Horper allerdings gegen die „Vermenschlichung“ der Tiere. Tiere hätten ihre eigenen Bedürfnisse und diese gelte es zu respektieren: „Gerade Schweine leben gerne in Gruppen, daher ist die Gruppenhaltung heute in der Landwirtschaft Standard und ein deutlicher Fortschritt im Tierschutz. Ebenso das Schwänzekupieren, wodurch das schmerzhafte Schwanzbeißen vermieden wird.“ Freilauf und Spielmöglichkeiten allein könnten das Schwanzbeißen leider nicht verhindern.

Muttersauen könnten sich frei und im Kontakt mit Artgenossen bewegen. Kastenstände in der Schweinehaltung würden die Bewegungsfreiheit der Sauen zeitlich befristet einengen, sollten aber die Ferkel schützen. Diese Entwicklung habe den Ferkeln vielfach das Leben gerettet. Horper ärgere sich darüber, wenn beispielsweise der Deutsche Tierschutzbund mit einseitiger Berichterstattung aufwarte, ohne das Für und Wider zu beleuchten. Die Landwirtschaft trage sehr wohl deutlich zum Tierschutz in Deutschland bei und dies werde auch so bleiben.

Erntedankfest in Trier

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Bauern und Winzer feiern in Trier das zentrale Erntedankfest!

Trier. Am Samstag, den 06. Oktober 2018 findet ab 9.00 Uhr das Zentrale Erntedankfest des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, des Landfrauen- und des Landjugendverbandes in Trier statt. An der Porta Nigra präsentiert der 30. große Bauernmarkt die Vielseitigkeit der heimischen Erzeugung: Kartoffeln, Obst, Gemüse, Edelbrände, Wein, Viez, Sekt, Federweißer, Ziegenkäse, Küchenkräuter, Wurst, Fisch, Holzofenbrot, Honig und Leinenkleider. Der Bauernmarkt ist voller Attraktivitäten und lässt nichts zu wünschen übrig.

Ab 10.00 Uhr wird vor der Porta Nigra und um 12.30 Uhr auf dem Domfreihof jeweils ein Platzkonzert von den Musikvereinen Altrich und Riol gegeben. Nach dem feierlich zelebrierten Erntedankgottesdienst um 13.00 Uhr im Trierer Dom, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger und Gäste der Stadt Trier herzlich eingeladen sind, findet gegen 14.00 Uhr der Umzug zur Porta Nigra statt. Anschließend begrüßt der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, neben weiteren Grußwortrednern die Gäste des zentralen Erntedankfestes und überreicht dem Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, die Erntekrone, die von der Landjugend Eifel gebunden wurde.

Die LandFrauen, die Landjugend und der Bauern- und Winzerverband präsentieren Musik, Tanz und Folkloredarbietungen auf der Bühne vor der Porta Nigra. Tierpräsentationen und die Direktvermarkter bieten sowohl den Erwachsenen als auch den Kindern interessante Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion und die Tierhaltung.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das zentrale Erntedankfest.

Risiken für Afrikanische Schweinepest minimieren

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Veterinärbehörde gibt Verhaltenshinweise

KREIS MYK. Nachdem Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Belgien, nur 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, bekannt wurden, steigt die Gefahr der Einschleppung nach Deutschland. Darauf weist die Veterinärbehörde der Kreisverwaltung hin und gibt Verhaltenshinweise.

Die ASP ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine betrifft und für den Menschen und Haustiere ungefährlich ist. Der Mensch kann jedoch bei der Verbreitung der ASP und bei der Einschleppung des Virus in bisher nicht betroffene Gebiete eine Rolle spielen. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über infizierte Gegenstände oder Lebensmittel, die von Schweinen stammen,  übertragen werden. „Unter ungünstigen Bedingungen kann ein unachtsam entsorgtes, infiziertes Wurstbrötchen ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Essensreste sollten auf jeden Fall für Wildschweine nicht zugänglich entsorgt werden. Das heißt auch für  Wanderer, dass die Picknickreste wieder eingepackt und zu Hause erst weggeworfen werden sollten“, erklärt Getrud Klumpp, die Leiterin der Veterinärbehörde. Aus diesem Grund ist auch das Verfüttern von Speiseabfällen an Nutztiere generell verboten.

Da das Virus außerordentlich lange ansteckungsfähig bleibt, kann es durch Gegenstände wie Werkzeuge, Schuhe, Kleidung, oder  Fahrzeuge sehr leicht  verbreitet werden. Wichtig ist, dass  sich Reisende, Jagdreisende und Transporteure besonders vorsichtig und verantwortungsvoll verhalten und Hygienemaßregeln beachten.

Jäger und Schweinehalter wurden von der Kreisverwaltung bereits über ihre besonderen Pflichten informiert: Bei Haltern von Schweinen ist eine erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht unbedingt erforderlich. So müssen die Betriebe gegenüber Wildschweinen abgeschirmt sein, Schuhe und Bekleidung beim Betreten und Verlassen des Stalles gewechselt werden und die Herkunft von Futtermitteln bekannt sein. Kontakt zwischen den Schweinen und fremden Personen und Tieren muss vermieden werden. In diesem Zusammenhang weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass alle Schweinehaltungen, auch Kleinsthaltungen angemeldet sein müssen. Falls Beratungen seitens der Schweinehalter gewünscht werden, stehen die Veterinäre der Kreisverwaltung dafür zur Verfügung. Jäger müssen ihre Ausrüstung und Kleidung besonders gründlich reinigen. Auch die Untersuchung von Fallwild ist für die Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest sehr wichtig, um der Tierseuche im Fall des Falles möglichst wenig Zeit für die Weiterverbreitung zu geben.

Antidiskriminierung und Vielfalt

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Postkarten gegen Diskriminierung

Zum Start der kostenlosen rechtlichen Erstberatung veröffentlicht die Landesantidiskriminierungsstelle Rheinland-Pfalz (LADS) eine Postkartenserie. Neun verschiedene Postkarten stehen zur Verfügung und tragen unterschiedliche Sprüche zum Thema Demokratie und Diskriminierung.

„Die Postkartensprüche sind so gewählt, dass man einen kurzen Moment stutzt und darüber nachdenkt. Wir wollen mit den Karten nicht nur für das neue Angebot werben, sondern auch für Diskriminierung sensibilisieren. Denn Diskriminierung kann einem überall begegnen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder gar auf dem Spielplatz“, so Staatsministerin Anne Spiegel zur Veröffentlichung. „Wir möchten damit vor allem dazu ermutigen, die eigenen Rechte auch durchzusetzen. Denn nur wer seine Rechte kennt, wird sie wahrnehmen und durchsetzen. Die Landesantidiskriminierungsstelle hilft dabei.“

Bürgerinnen und Bürger, die in Rheinland-Pfalz leben oder arbeiten, können eine kostenlose rechtliche Erstberatung in Anspruch nehmen. Die LADS leitet eine Beschwerde zu einer Rechtsanwaltskanzlei weiter, wenn die Beschwerde für eine Beratung im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes geeignet ist.

„Wer ein Zeichen setzen möchte, kann sie als ganz normale Postkarten verschicken, verschenken und damit die eigene Haltung gegen Diskriminierung deutlich machen. Darüber würden wir uns ganz besonders freuen“, erläuterte Ministerin Spiegel.

Die Postkarten können bei der LADS bestellt werden.  Außerdem werden sie an verschiedene Einrichtungen des Landes versendet und auf Veranstaltungen ausgelegt.

Wenn Sie auch von Diskriminierung betroffen sind, wenden Sie sich an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel.: 06131 – 165605/6

 

Winzer- und Volkfestbesucher aufgepasst: Taschendiebe haben umgeschult

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Im Herbst ist die Zeit der Winzer- und Volksfeste. Wie jedes Jahr gilt es, beim Festbesuch auf der Hut zu sein. Denn Taschendiebe lieben nicht nur Menschenansammlungen, um sich zu bereichern, sie passen sich auch schnell veränderten Rahmenbedingungen an. Auf dem Münchner Oktoberfest beispielsweise ist das Mitbringen größerer Taschen und Rucksäcke verboten. Deshalb haben sich die Münchner Taschendiebe umorientiert und stehlen vermehrt aus Jacken, nicht selten sogar die komplette Jacke. Im vergangenen Jahr erfasste die Münchner Polizei allein beim Oktoberfest 226 Taten.

Viele Besucher machen es den Dieben allerdings auch sehr einfach: Sie legen das Handy im Festzelt auf den Tisch, die Tasche mit Geldbeutel und Bezahlkarten stellen sie offen auf den Boden und die Jacke legen sie irgendwo auf der Bank ab.

Seien Sie bei Festbesuchen wachsam und beachten Sie folgende Sicherheitshinweise:

Nehmen Sie zu Volksfesten nur das Nötigste an Bargeld und Papieren mit.

Prüfen Sie regelmäßig, ob Sie noch im Besitz von Bargeld und Zahlungskarten sind.

Lernen Sie Ihre Geheimzahl für Girocard oder Kreditkarte auswendig.

Führen Sie die PIN niemals auf einem Zettel mit, auch nicht als Telefonnummer getarnt.

Bewahren Sie Ihren Geldbeutel nicht in Taschen oder in der Jacke auf, sondern dicht am Körper.

Behalten Sie Jacken und Mäntel im Auge.

Kontrollieren Sie nach den Volksfesten zeitnah Ihre Kontoauszüge. Widerrechtliche Abbuchungen können Sie rechtzeitig reklamieren.

Kommt die Girocard abhanden, sperren Sie die Karte sofort unter dem zentralen Sperr-Notruf 116 116.

Halten Sie für die Kartensperrung Kontonummer und Bankleitzahl (alternativ IBAN) bereit und notieren Sie den Zeitpunkt der Kartensperrung. Dabei ist der SOS-Infopass hilfreich.

Am besten speichern Sie die oben genannte Sperrnummer gleich in Ihrem Telefon ab, dann sind Sie im Notfall problemlos und schnell auf der sicheren Seite.

 

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