Dienstag, 19. Februar 2019

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SGD Nord: Frühlingsboten – Erste Kraniche kehren zurück

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Mit ihren charakteristischen Trompetenrufen verkünden die ersten Kraniche ihre Rückkehr. Die Zugvögel haben die vergangenen Wintermonate im milden Südfrankreich oder Spanien verbracht und fliegen nun in großen V-Formationen auf direktem Weg in ihre Brutgebiete.

„Das ist ein echtes Naturschauspiel“, so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann. “Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord entwickelt und pflegt als Obere Naturschutzbehörde gemeinsam mit Biotopbetreuern zahlreiche Vogelschutzgebiete, die auch dem Schutz der Kraniche dienen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Dreifelder Weiher im Westerwald, der von zahlreichen Vögeln zur Rast genutzt wird“, so Kleemann.

Rheinland-Pfalz liegt direkt im engen Zugkorridor der Kraniche. Die Vögel, die wir hier beobachten können, haben die vergangene Nacht überwiegend auf Seen im Nordosten von Frankreich verbracht. Von dort aus fliegen sie in großen Gruppen in einem ca. 50-200 Kilometer breiten Streifen nach Nordostdeutschland, um dort zu übernachten. Einige Kraniche werden dort ihre Brutreviere beziehen. Viele fliegen noch einige Tausend Kilometer weiter ins Baltikum oder nach Skandinavien. Von Anfang Februar bis Ende März können an Tagen mit guten Zugbedingungen an einer Stelle mehrere Tausend Kraniche gezählt werden. Insgesamt überfliegen bis zu 200.000 Kraniche unser Land. Mit den Kranichen, auch Glücksboten genannt, beginnt die große Heimreise der Zugvögel. Schon in wenigen Wochen werden viele weitere Vogelarten zurückkehren und mit ihrem Gesang den Frühling ankündigen.

Roger Lewentz verleiht ersten Fastnachtsorden der SPD Rheinland-Pfalz

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Ausgezeichnet: Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, Fredi Winter, MdL, Barbara Schleicher-Rothmund, MdL a.D. und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Staatsministerin

Der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz hat im Beisein zwei seiner Stellvertreter Doris Ahnen und Alexander Schweitzer zum ersten Mal den festlichen Fastnachtsorden der SPD Rheinland-Pfalz an vier verdiente sozialdemokratische Fastnachterinnen und Fastnachter verliehen. Im Anschluss an die Sitzung der SPD-Landtagsfraktion am Mittwochvormittag wurden Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Neuwieder SPD-Landtagsabgeordnete Fredi Winter sowie die Bürgerbeauftragte und ehemalige Landtagsabgeordnete Barbara Schleicher-Rothmund und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler ausgezeichnet.

„Ich freue mich, mit der ersten Verleihung des festlichen SPD-Fastnachtsordens eine neue Tradition zu begründen“, so Roger Lewentz. „Die SPD ist die Partei, die in Rheinland-Pfalz fest in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt ist – genau wie die Fastnacht. Es ist also kein Wunder, dass auch die Sozialdemokratie immer wieder grandiose Närrinnen und Narren mit viel Humor und Herzblut hervorbringt. Vier von ihnen durfte ich heute für ihren langjährigen Einsatz rund um die Fastnacht auszeichnen. Malu Dreyer, Fredi Winter, Barbara Schleicher-Rothmund und Sabine Bätzing-Lichtenthäler haben diesen Orden mehr als verdient!“

Lewentz würdigte die Verdienste der vier Ordensträgerinnen und Ordensträger: „Malu Dreyer hat sich in den vergangenen Jahren als leidenschaftliche, treue und begeisterte Fastnachterin einen Namen gemacht. Fredi Winter ist unter allen Landtagsabgeordneten der Fastnachter schlechthin. Mit seinem geplanten Ausscheiden aus dem Landtag im Sommer wird die SPD-Fraktion nicht nur einen erfahrenen Politiker, sondern auch einen herausragenden Narren verlieren. Ähnlich ist es uns mit Barbara Schleicher-Rothmund ergangen. Bevor sie ihre Arbeit als Bürgerbeauftragte antrat, war sie in unseren Reihen als die Vorsitzende des „AK Helau“ bekannt. Und Sabine Bätzing-Lichtenthäler kennen wir immer gut gelaunt, sie ist eine Frohnatur durch und durch und feiert heute mit ihrem 44. Geburtstag auch noch ein närrisches Schnapszahl-Jubiläum.“

Die vier Ausgezeichneten sind die ersten Trägerinnen und Träger des festlichen SPD-Fastnachtsordens. Er wird ab sofort jährlich durch den Landesvorsitzenden und seine Stellvertreter an verdiente sozialdemokratische Fastnachterinnen und Fastnachter verliehen. Helau!

 

SGD Nord informiert:

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Vorarbeiten zum Bau der neuen Fischwechselanlage Lehmen gehen in die nächste Runde

Im Auftrag der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord werden zurzeit Vorarbeiten für den geplanten Neubau der Fischwechselanlage an der Moselstaustufe Lehmen geleistet. Im Bereich des Moselkraftwerks Lehmen werden Flächen freigestellt.

Einerseits sind die laufenden Arbeiten eine ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Neubau der Fischwechselanlage. Andererseits dienen sie der Vorbereitung weiterer erforderlicher Baugrunduntersuchungen und der Einrichtung der späteren Baustelle. Es sind sowohl Flächen im Moselvorland als auch brachliegende Areale im Weinbergsgelände betroffen. Da sich diese Flächen unmittelbar neben der Bundesstraße B 49 befinden, wird zeitweise eine halbseitige Sperrung der B 49 mit Ampelregelung erforderlich werden. Bildquelle „SGD Nord“

Die anschließenden ergänzenden Baugrunduntersuchungen werden in den Monaten Mai bis Juli 2019 durchgeführt. Der Baubeginn für den eigentlichen Neubau der Fischwechselanlage Lehmen ist im Jahr 2020 vorgesehen.

Die SGD Nord bittet die betroffene Bevölkerung um Verständnis. Es wird angestrebt, die von den Arbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten.

Zum Hintergrund:

Die Fischaufstiegsanlagen an der Mosel genügen heute nicht mehr den ökologischen Anforderungen und müssen neu gebaut werden. Für Fische sind die Wanderungen zu ihren Laichplätzen flussaufwärts lebensnotwendig. Die Mosel spielt dabei eine besondere Rolle, da sie und ihre Nebengewässer im Einzugsgebiet des Rheins große Laich- und Jungfischhabitate aufweisen. Durch die neuen Anlagen können alle Fische der Mosel die Staustufen zukünftig besser überwinden und ihre Laichplätze in den Nebengewässern der Mosel erreichen. Ein Ziel der Landesregierung ist die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern. Bereits im Jahr 2009 wurde eine Vereinbarung zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes geschlossen, um die Durchgängigkeit an der Mosel von Koblenz bis Trier umzusetzen. 2011 konnte die erste durch die SGD Nord errichtete Fischwechselanlage am Koblenzer Mosellum (www.mosellum.de) in Betrieb genommen werden.

Ruandischer Minister besuchte Hochschule

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Zusammenarbeit bei der Qualifizierung von Verwaltungsmitarbeitern

Ruandas Innenminister Professor Anastase Shyaka (Minister of Local Government - MINALOC) besuchte in Begleitung des ruandischen Botschafters Igor Cesar und weiteren Delegationsteilnehmern die Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz. Dabei standen Fragen der Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltungsausbildung im Mittelpunkt. Darüber hinaus fand ein reger Austausch mit Studierenden der Hochschule statt, die in einer Präsentation die vielfältigen Aspekte der Zusammenarbeit darstellten. Zur Delegation gehörten außerdem: Dr. Richard Auernheimer (Präsident des Partnerschaftsvereins Rheinland-Pfalz - Ruanda), Yves Bernard Ningabire (General Director of Local Government Planning - MINALOC), Innocente Murasi (Director des Local Governance Institute - LGI), Katja Gruber (Leiterin des Koordinationsbüros in Kigali), Dr. Carola Stein (Referatsleiterin im Innenministerium Rheinland-Pfalz)

Rheinland-Pfalz und Ruanda sind seit mehr als 35 Jahren durch eine Partnerschaft verbunden. Dieses Erfolgskonzept einer dezentralen und bürgernahen Entwicklungszusammenarbeit wurde 2018 auf eine neue Ebene gehoben: Mit dem Projekt „Kommunaler Verwaltungsaustausch Rheinland-Pfalz – Ruanda“ treten erstmals Kommunalverwaltungen, Institutionen der kommunalen Aus- und Weiterbildung und Kom­munalverbände in den projektbezogenen fachlichen Austausch. Die Hochschule steht dabei in Kooperation mit dem Local Governance Institute (LGI) und der Rwandan Association of Local Government Authorities (RALGA).

Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und dem Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Rund 7.400 öffentlich geförderte Angebote der Jugendarbeit

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Rund 7.400 öffentlich geförderte Angebote der Jugendarbeit

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 7.364 Angebote der Jugendarbeit gezählt; davon 933 in Kooperation mit einer Schule. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, kamen mehr als 70 Prozent dieser Angebote (5.245) von freien Trägern der Jugendhilfe. Hierzu zählen unter anderem Jugendverbände, kirchliche Träger wie Diakonie oder Caritas, die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtverband sowie das Deutsche Rote Kreuz. Die übrigen knapp 30 Prozent (2.119) der Angebote verteilen sich auf öffentliche Träger wie Jugendämter und Gemeinden bzw. Gemeindeverbände.

Die unterschiedlichen Maßnahmen und Angebote der Jugendarbeit decken ein inhaltlich breit differenziertes Spektrum ab, angefangen bei Bildungs- sowie Sport- und Freizeitangeboten bis hin zu Beratungsleistungen. Für das Jahr 2017 werden fünf Bereiche von den Trägern besonders häufig als Schwerpunkte der Angebote angeführt, wobei im Rahmen der Erhebung mehrere thematische Zuordnungen je Maßnahme möglich sind. Die Aspekte Spiel und Sport haben in 46 bzw. 25 Prozent der Fälle eine zentrale Rolle; knapp ein Drittel (31 Prozent) der Angebote widmet sich gesellschaftlichen, religiösen oder kulturellen Aspekten. Jeweils rund 20 Prozent der Angebote richten den Schwerpunkt auf die Bereiche Kunst und Kultur sowie Natur und Umwelt.

Der überwiegende Teil (70 Prozent) der Angebote fällt in den Bereich Veranstaltungen und Projekte wie z. B. Ferienangebote, Seminare oder internationale Jugendarbeit. Die Teilnehmerzahl lag hier im Jahr 2017 bei gut 322.000 Personen. Mehr als 16 Prozent waren gruppenbezogene Angebote mit einem Teilnehmerkreis von 25.000 Kindern und Jugendlichen. Hierzu zählen auf Dauer angelegte AGs von Jugendgruppen der unterschiedlichsten Verbände. Die restlichen gut 13 Prozent umfassen auf Dauer angelegte sogenannte offene Angebote mit wechselndem Teilnehmerkreis – wie beispielsweise Jugendzentren und Jugendtreffs mit rund 24.500 Stammbesucherinnen und -besuchern.

Bei den Angeboten der Jugendarbeit waren gut 35.600 Personen ehrenamtlich pädagogisch tätig. Die meisten von ihnen (80 Prozent) begleiteten Veranstaltungen und Projekte, elf Prozent unterstützten gruppenbezogene und knapp neun Prozent offene Angebote. Etwa 70 Prozent der ehrenamtlich pädagogisch tätigen Personen waren jünger als 27 Jahre, rund 30 Prozent sogar jünger als 18 Jahre. Frauen waren mit einem Anteil von fast 53 Prozent leicht überrepräsentiert.

Die Statistik der öffentlich geförderten Angebote der Jugendarbeit wird – beginnend mit dem Berichtsjahr 2015 – alle zwei Jahre durchgeführt und erfasst die Angebote der Jugendarbeit nach §11 SGB VIII sowie die Fortbildungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anerkannter Träger der Jugendhilfe nach §74 Absatz 6 SGB VIII.

Befragt werden alle anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Personen, die für verschiedenen Angebote ehrenamtlich tätig sind, werden dabei mehrfach erfasst; Gleiches gilt für Personen, die an unterschiedlichen Angeboten teilnehmen.

Autor: Markus Elz (Referat Soziales, Gesundheit, Rechtspflege)

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