Montag, 25. Mai 2020

Letztes Update:06:25:08 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Erhöhtes Kurzarbeitergeld durch Eintragung von Kinderfreibeträgen

Drucken

Finanzämter bieten vereinfachte Form für Anträge auf Lohnsteuerermäßigung

Derzeit werden viele Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus in Kurzarbeit geschickt. Sie erhalten anstelle ihres Lohns Kurzarbeitergeld.

Die Kurzarbeiter erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Das Kurzarbeitergeld erhöht sich auf 67 % des Nettoentgelts, wenn bei dem Arbeitnehmer oder Ehegatten / Lebenspartner mindestens ein Kind steuerlich zu berücksichtigen ist.

Hierfür muss das Kind in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen - ELStAM - (Steuerklasse und Zahl der Kinderfreibeträge) als sog. Kinderfreibetragszähler angegeben sein. Die ELStAM bilden für den Arbeitgeber die Grundlage zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes.

Kinderfreibetrag für Kinder über 18 Jahre

Ein Anspruch auf den Kinderfreibetrag haben Arbeitnehmer auch für Kinder über 18 Jahre (längstens bis zum 25. Lebensjahr), wenn sich das Kind z. B. weiter in Ausbildung, Studium oder einem freiwilligen sozialen Jahr befindet.

Wurde für Kinder über 18 Jahre bisher auf einen solchen Freibetrag verzichtet, so kann dieser Ermäßigungsantrag bei den rheinland-pfälzischen Finanzämtern jetzt in einer vereinfachten Form gestellt werden: Es genügt z. B. die Übersendung einer Ausbildungs- / Studienbescheinigung per Fax oder per E-Mail. Der Kinderzähler wird vom Finanzamt in den ELStAM des Arbeitnehmers erfasst und den Arbeitgebern zum Abruf bereitgestellt.

Bei Arbeitnehmern mit Steuerklasse V oder VI, bei denen in den ELStAM kein Kinderzähler berücksichtigt wird, ist für das erhöhte Kurzarbeitergeld ersatzweise eine Bescheinigung bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Als Nachweis ist in diesen Fällen ein ELStAM-Ausdruck des Ehegatten / Lebenspartners mit Steuerklasse III oder des Hauptarbeitsverhältnisses (Steuerklassen I bis IV) vorzulegen. Diese Auskunft zur ELStAM kann auch über „Mein ELSTER“ (www.elster.de unter Formulare & Leistungen) – ohne Beteiligung des Finanzamts – jederzeit elektronisch abgerufen werden. Voraussetzung für die Nutzung dieser Möglichkeit ist lediglich die einmalige Registrierung unter „Mein ELSTER“.

Arbeitgeber beantragt Kurzarbeit: Mehrstufiges Verfahren über Agentur für Arbeit

Kurzarbeit muss vom Arbeitgeber der örtlichen Agentur für Arbeit schriftlich angezeigt werden. Nach der Genehmigung der Kurzarbeit berechnet der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld seiner Arbeitnehmer auf Basis der ELStAM und zahlt es an die Arbeitnehmer aus. Anschließend muss er für die von ihm verauslagten Kurzarbeitergelder einen Erstattungsantrag bei der örtlichen Agentur für Arbeit stellen.

vhs Koblenz schult online

Drucken
Nachdem die ersten Online-Schulungen für die Dozentinnen Dozenten für den Umgang mit der vhs-cloud erfolgreich absolviert wurden, stehen auch schon die nächsten Schulungstermine für Kursleitende auf dem Programm.

Darüber hinaus hat der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) ein Online-Portal freigeschaltet, dass mit zahlreichen webinaren und weiteren Blended-Learning Angeboten fachbereichsübergreifend allen Interessierten bundesweit zur Verfügung steht und bei dem die vhs Koblenz im Hintergrund aktiv beteiligt ist. Interessierte informieren sich auf www.volkshochschule.de/online-lernen .

Wer schafft es in die Champions League?

Drucken

Die deutsche Fußball Bundesliga biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Zwar hat der FCB im kürzlichen Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund mal eben gezeigt, an wen auch in diesem Jahr nur die Meisterschaft gehen kann, allerdings dürfen sich die Fans weiterhin auf ein spannendes Meisterrennen freuen. Schon lange war die Bundesliga, was den Meisterkampf angeht, nicht mehr so spannend wie jetzt. Wir werfen einen Blick auf die Vereine, welche die besten Chancen auf den Einzug in die Königsklasse haben.

FC Bayern München

Der Rekordmeister ist mit einigen Problemen durch die Hinrunde gestrauchelt. Ein neuer Trainer, Verletzungssorgen und zahlreiche Nebenschauplätze abseits des Rasens haben die erste Saisonhälfte zu einem Husarenritt für Trainer Niko Kovac gemacht. Aber die Bayern haben sich gefangen und eine Schwächephase des BVB zum Rückrundenauftakt ausgenutzt, um die Tabellenspitze zurückzuerobern. Zwar geht es zwischen den beiden Hauptkonkurrenten aus Dortmund und München immer noch recht eng zu, allerdings hat das 5:0 im Spitzenspiel gezeigt, dass die Bayern wieder ernst machen. Nur in der Champions League war schon nach dem Achtelfinale Schluss. Gegen den FC Liverpool, der bei den Champions League-Wetten mit einer Quote von 3,50 zu den Favoriten zählt (Stand 29.4.), musste sich der deutsche Rekordmeister geschlagen geben.

Borussia Dortmund

In einer sensationellen Hinrunde pflügte die Borussia nur so durch die Liga. Obwohl der Kader vor der Saison an wesentlichen Stellen verändert wurde und das Gesicht der Mannschaft eine Runderneuerung erhielt, schaffte es der neue Trainer Lucien Favre, der Mannschaft neuen Esprit zu verleihen. Das Team schien unaufhaltsam in Richtung erster Meisterschaft seit 2012 zu marschieren, doch seit einigen Spieltagen sind die Borussen wieder auf dem Boden der Realität angekommen. Für die Champions League Qualifikation sollte es aber auf jeden Fall reichen.

RB Leipzig

Nachdem im vergangenen Sommer bekannt wurde, dass Julian Nagelsmann die Bullen nach der Saison übernehmen wird, fragten sich viele, ob Ralf Rangnick es schaffen würde, die Spannung bei RB hochzuhalten. Die Antwort dürfte klar sein. Der akribische Taktikfanatiker stellt die Mannschaft Woche für Woche neu ein und rangiert derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Zwar mussten beide Spiele gegen den BVB abgegeben werden; gegen die anderen Nachbarn aus der Tabellenregion sah es allerdings besser aus. Leipzig ist auf dem besten Wege, nach einem Jahr Pause wieder in der Champions League anzutreten.

Eintracht Frankfurt

Bei der Eintracht läuft es einfach ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr holte man sich den sensationellen Pokalsieg und auch in dieser Saison macht das Team von Adi Hütter eine gute Figur. Klar musste der Abgang von Niko Kovac zu den Bayern erst einmal verkraftet werden, allerdings hat der österreichische Hütter die Fußstapfen gut ausgefüllt. Mit einem starken vierten Platz in der Liga und dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League ist die Eintracht voll auf Kurs. Es wird interessant zu sehen sein, ob die Hessen diese Leistungen auch in der Königsklasse bestätigen können.

Alles in allem ist die Bundesliga spannend wie lang nicht mehr. Vor allem an der Spitze ist derzeit noch nicht abzusehen, wer sich letztlich durchsetzen wird. Vor allem das Restprogramm der beiden führenden Mannschaften hat noch einiges zu bieten.

Verstöße werden mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro belegt

Drucken
Innenminister Roger Lewentz hat bereits nach Inkrafttreten der weiteren Einschränkungen für den öffentlichen Publikumsverkehr ein konsequentes Einschreiten der Polizei bei Zuwiderhandlungen angekündigt. Die Landesregierung hat nun Auslegungshinweise für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz veröffentlicht.

Danach sind Verstöße gegen die dritte Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro zu belegen. Eine Straftat kommt beispielsweise dann in Betracht, wenn das Coronavirus durch die jeweilige Tat weiterverbreitet wurde oder gegen die Ansammlungsverbote verstoßen wurde.

„Die Hinweise geben Ordnungsämtern und Polizei klare Regelungen an die Hand, mithilfe derer sie im täglichen Dienst konkrete Warnungen aussprechen können, was bei einem Verstoß gegen die Einschränkungen droht", betonte Innenminister Lewentz. In diesem Zusammenhang appellierte er noch einmal an die Bevölkerung: „Auch, wenn ein sonniges Wochenende ansteht, das üblicherweise zum Aufenthalt größerer Gruppen in der freien Natur einlädt, geht es aktuell darum, das Virus einzudämmen und damit Leben zu retten. Nur gemeinsam und wenn sich alle an die Regeln halten, gelingt uns das", so Lewentz. Sein Dank gelte der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die den Ernst der Lage erkannt habe und sich bereits an die Regeln halte.

Er bekräftigte erneut: „Ordnungsämter und Polizei arbeiten Hand in Hand, um die erforderlichen Maßnahmen wirksam umzusetzen. Insbesondere Präsenzstreifen und Kontrollmaßnahmen im öffentlichen Raum sollen dabei helfen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allem Personengruppen anzusprechen und aufzulösen, um dadurch die mit deren Verhalten einhergehenden Gesundheitsrisiken für sich und andere zu reduzieren."

Die Polizei, die dabei in Amts- oder Vollzugshilfe unterstützt oder wenn das Ordnungsamt nicht tätig werden kann, auch in Eilzuständigkeit handelt, werde in diesen Fällen konsequent einschreiten und entsprechende Verstöße, die sowohl Ordnungswidrigkeiten als auch Straftaten darstellen können, verfolgen. Zur Umsetzung dieser wichtigen Aufgaben und zur Erhöhung der sichtbaren Präsenz der Polizei seien die Polizeidienststellen landesweit mit fast 500 Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei sowie der Hochschule der Polizei verstärkt worden, so Lewentz.

Die Auslegungshinweise sind abrufbar unter https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen

Jugend-Engagement-Wettbewerb 2019/2020

Drucken

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt jungen Leuten für ihr Engagement

Um das Engagement junger Menschen zu fördern, hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer auch 2019/2020 den Jugend-Engagement-Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ ausgeschrieben. Da wegen der Corona-Krise die für den 27. März 2020 geplante Preisverleihung ausfallen muss, hat sich die Ministerpräsidentin mit einem Schreiben und einer Videobotschaft an die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger gewandt und ihnen gratuliert.

„Die Projektideen der jungen Leute machen gerade in diesen schwierigen Zeiten Mut. Sie sind bunt und kaum in einem Satz zusammenzufassen. Doch das Entscheidende haben sie alle gemeinsam: Gute Ideen, Kreativität und Einsatzbereitschaft. Sie zeigen, dass unsere Gesellschaft zusammenhält“, so die Ministerpräsidentin. Momentan stehe das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, an erster Stelle. Dieses mache nicht nur ein Zusammenkommen im Rahmen einer großen Preisverleihung unmöglich, sondern erfordere auch die Mitwirkung jedes Einzelnen.

„Der Jugend-Engagement-Wettbewerb liegt mir besonders am Herzen, weil ich damit Gruppen und Initiativen von engagierten Jugendlichen unkomplizierte finanzielle Unterstützung geben möchte, um eigene Ideen und Vorhaben vor Ort realisieren zu können. Bereits zum sechsten Mal zeichnen wir dieses Jahr solche Projektideen aus. Damit möchten wir junge Menschen zum Engagement in Politik und Gesellschaft ermutigen und dabei auch von ihnen lernen. Wir wollen ihre Ideen ernst nehmen und ihnen zeigen, dass es möglich ist, Gesellschaft zu verändern und Politik mitzugestalten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Auch wenn manche Projektideen in der aktuellen Situation erst einmal warten müssten, freue sie sich darauf zu erfahren, wie die Projekte umgesetzt wurden. Bis dahin bat sie die jungen Leute, mit ihrem Verhalten dazu beizutragen, dass die Ausbreitung des Corona-Virus sich verlangsame.

Liste der Preisträger:

Süd- und West-Pfalz

  • Romanprojekt „Container 16 - Gefangen in einer kleinen Welt“, Integrierte Gesamtschule Wörth am Rhein
  • „Woche der Gemeinschaft und Nachhaltigkeit“, Hort der Grundschule Heltersberg
  • „Dance for Tolerance“, Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken
  • „WöJuWe 2020 (Wölflings-Jungpfadfinder-Wochenende)“, DPSG Stamm Franz von Assisi, Lachen-Speyerdorf, Neustadt-Lachen
  • „FASD eine Zeitung“, Haus der Jugend Lemon, Annweiler
  • „Saniraum 2.0“, Schulsanitätsdienst des Europa-Gymnasiums Wörth
  • „Gedeckter Tisch“, Jugendrotkreuz Landstuhl
  • „Kinderwochenende (KiKiWe)“, KjG Diözesanverband Speyer

Worms und nördliche Pfalz

  • „Ruanda Scouts“, Ruanda AG der IGS Rockenhausen
  • „‘Alte Welt‘ im Blick“, Stadtraumpioniere / Prot. Jugendzentrale Donnersberg – Standort Obermoschel
  • „Jung trifft Alt“, DİTİB Eisenberg
  • „Das Starterpaket“ und „Mentor*innenkonzept“, VCP Rheinland-Pfalz/Saar, Lambsheim,
  • „Walk the Talk“, AAW Arbeitskreis für Aus -Und Weiterbildung e.V., Worms
  • „Klappe, die dritte! – Youngstarz“, Worms macht die Klappe auf!, Worms
  • „Wir wollen gehört werden“, Alisa Zentrum Worms

Nördliches RLP

  • „Ein selbstgestalteter Bauwagen für die Pfadfinder“, VCP Stamm Philipp Melanchthon, Melsbach
  • „Tag der politischen Bildung“, Schülervertretung des Staatlichen Wiedtal-Gymnasiums Neustadt (Wied)
  • „Projekt Friedensglocke – ‚Frieden-Freiheit-Freundschaft‘“, AG-Friedenserziehung-Geschichte der Hermann-Gmeiner-Realschule plus Daaden
  • „Hand in Hand mit Straßenkindern in Bukavu - voneinander und miteinander lernen“, Kongo AG der Grundschule Straßenhaus
  • „Schüler coachen Schüler“, Wiedtal-Gymnasium Neustadt (Wied)

Mainz und Umgebung

  • „Schülerzeux“, Schülerfirma Schülerzeux, Georg-Forster-Gesamtschule Wörrstadt
  • „Mission Kraut und Rüben“, Naturschutzjugend Rheinland-Pfalz/ Jugendgruppe Mainz
  • „‘ART FOR FUTURE‘ - Ein Kunstprojekt des Partizipationsprojektes IDEEN-RAUM“, Partizipationsprojekt Ideen-Raum, Gau-Algesheim
  • „Schule als Staat“, Schule als Staat Orgateam des Schlossgymnasiums Mainz
  • „Umwelt statt Plastik“, Anti-Gewalt-AG der IGS Kurt Schumacher Ingelheim
  • „Nachhaltige Schule“, Landesschüler*innenvertretung RLP, Mainz
  • „Freundschaft die schmeckt!“, ISMA e.V., Dienheim
  • „Komm, ich lese dir vor!“, IKV Bildungszentrum + IKV e. V., Mainz
  • „Mainzer Bienenfreunde“, Islamischer Kulturverein e.V. Mainz

Mosel und Eifel

  • „Märchenhafte Kulturschätze aus aller Welt“, Theobald-Simon-Schule Bitburg
  • „Less trash - More green“, Wahlpflichtfach "Ehrenamt zum Anpacken" der Theobald-Simon-Schule Bitburg
  • „Mit der Natur zusammen groß werden.“, Theobald-Simon-Schule Bitburg
  • „Die Waldritter kommen - Erlebnispädagogik unter Einfluss des Mittelalters“, Kinderlachen-Eifel e.V., Wolsfeld
  • „Toleranz durch Empathie“, Schülervertretung des Eifel-Gymnasiums Neuerburg
  • „Leben retten! Erste-Hilfe-Kurs an der Schule“, Schülervertretung des Stefan-Andres-Gymnasium Schweich
  • „Pilotjahrgang Selbstbestimmt Studieren“, Bernkastel-Kues

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL