Mittwoch, 27. Oktober 2021

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Neues Datenangebot: Vorläufige monatliche Todesursachenstatistik

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Die amtliche Statistik erweitert ihr Datenangebot um vorläufige Ergebnisse aus der Todesursachenstatistik, die erstmals für den Zeitraum Januar 2020 bis Januar 2021 veröffentlicht werden. Laut Statistischem Landesamt in Bad Ems umfassen die Ergebnisse die wichtigsten Diagnosegruppen und Einzeldiagnosen inklusive COVID-19 und sollen zukünftig monatlich aktualisiert werden. Das neue Datenangebot ist Antwort auf den wachsenden Bedarf nach aktuellen Zahlen zum Pandemiegeschehen und soll die bestehende jährliche Todesursachenstatistik ergänzen.

Im Rahmen der ersten Auswertungsrunde wurden für das Jahr 2020 insgesamt 1.836 Todesfälle in Rheinland-Pfalz ausgewiesen, bei denen COVID-19 auf der Todesbescheinigung vermerkt war. In fast 82 Prozent der Fälle war COVID-19 das sogenannte Grundleiden, das heißt, die Krankheit war die Todesursache. In den restlichen nachrichtlich festgehaltenen Fällen wurde COVID-19 als Begleiterkrankung vermerkt; die Personen sind also „mit COVID-19 verstorben“, hatten jedoch ein anderes Grundleiden. Bei der Einordnung dieser Ergebnisse gilt es zu berücksichtigen, dass erst knapp 84 Prozent der Todesfälle von Dezember 2020 ausgewertet wurden und sich die Fallzahlen daher noch erhöhen können. Für den gesamten Berichtszeitraum Januar 2020 bis Januar 2021 wurden für Rheinland-Pfalz mehr als 97 Prozent aller Todesfälle verarbeitet.

Neben einer schnelleren Sichtbarkeit der unmittelbaren Einflüsse einer Pandemie auf die Mortalitätsentwicklung liefern die Zahlen eine Datengrundlage zur rascheren Überprüfung möglicher weiterer Folgen, die mit der Pandemie und den Maßnahmen zu deren Bekämpfung in Zusammenhang gebrachten werden. Beispielsweise gab es im Jahr 2020 in Rheinland-Pfalz nach den vorläufigen Auswertungen 464 Suizide. Die jährliche Todesursachenstatistik weist für die Jahre 2010 bis 2019 durchschnittlich 507 Suizide pro Jahr aus.

Die Zahlen stammen aus der Todesursachenstatistik, deren Grundlage die offiziellen Todesbescheinigungen bilden, auf denen im Rahmen der Leichenschau alle zum Tode führenden Ursachen durch den zuständigen Arzt vermerkt werden. Die Unterscheidung nach den verschiedenen Todesursachen erfolgt auf Basis einer international einheitlichen Klassifikation (ICD-10). Die monatlichen Berichte in der Todesursachenstatistik stellen vorläufige Daten dar, die für ausgewählte Merkmale aufbereitet und veröffentlicht werden. Die Daten bilden den jeweiligen Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag ab und können sich durch Nachmeldungen oder Korrekturen noch verändern. Stichtag für die jetzt veröffentlichten Daten ist der 25. Juni 2021.
Die Monatsberichte der Todesursachenstatistik stellen fortlaufend revidierte und vervollständigte Ergebnisse dar, d. h. die Qualität der Berichte erhöht sich mit zunehmendem Vollständigkeitsgrad. Dennoch handelt es sich grundsätzlich weiterhin um vorläufige Daten. Zeitlich verzögerte Nachmeldungen, der späte Versand von Todesbescheinigungen oder Korrekturen z. B. des Wohnortes oder des Geschlechts können erst mit der Zeit – also mit späteren Veröffentlichungen – integriert und korrigiert werden.COVID-19: Unterschiede zwischen Ergebnissen der Todesursachenstatistik und der Meldungen nach dem Infektionsschutzgesetz.COVID-19-Sterbefälle werden auf zwei Meldewegen erfasst: Zum einen über die amtliche Todesursachenstatistik, zum anderen über die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Landesgesundheitsbehörden veröffentlichen COVID-19-Sterbefallzahlen nach dem IfSG.
Unterschiede in den beiden Dokumentationsformen führen dazu, dass die Fallzahlen der COVID-19 Sterbefälle in beiden Statistiken nicht identisch sind: Erstens differiert die Datenbasis in beiden Statistiken. In die Todesursachenstatistik gehen alle COVID-19-Fälle ein, die auf der Todesbescheinigung einen entsprechenden Eintrag haben. Die Todesursachenstatistik unterscheidet nach nachgewiesenen (U07.1) und Verdachtsfällen (U07.2) sowie nach Grundleiden und Begleiterkrankung. In die unikausale Jahresstatistik der Todesursachenstatistik gehen nur die Fälle mit Grundleiden ein, während in den Monatsberichten der Todesursachenstatistik auch jene Sterbefälle nachrichtlich ausgewiesen werden, bei denen COVID-19 als Begleiterkrankung auftrat. Die Gesundheitsämter melden an die zuständige Landesbehörde und das RKI COVID-19-Todesfälle gemäß §6 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes. Vom RKI werden daher nur diejenigen COVID-19-Todesfälle publiziert, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind (RKI 2020). Zweitens ist in der Todesursachenstatistik die Unterscheidung zwischen den an und den mit COVID-19 Verstorbenen wesentlich. In der Todesursachenstatistik wird das Grundleiden (verstorben an) anhand aller Angaben auf der Todesbescheinigung auf Basis des Regelwerks der WHO bestimmt. Jedoch kann es insbesondere bei fehlerhaften oder unvollständigen Todesbescheinigungen schwierig sein, beide Gruppen verlässlich voneinander abzugrenzen. Bei den Statistiken nach dem IfSG findet eine solche Unterscheidung nicht immer statt. Drittens können die Datenstände zu einem jeweiligen Stichtag in den beiden Dokumentationen unterschiedlich weit aufgearbeitet sein. Aufgrund dieser Dokumentationsunterschiede kann es zwischen den beiden Statistiken somit verfahrenstechnisch bedingt zu Diskrepanzen bzgl. der COVID-19-Sterbefälle kommen. Ein Vergleich dieser beiden Statistiken sollte daher immer vor dem Hintergrund dieser differierenden Datengrundlagen und Meldewege erfolgen.

Autor: Markus Elz (Referat Soziales, Gesundheit, Rechtspflege)

Kandidatinnen für die Wahl der 51. Mittelrhein-Weinkönigin gesucht

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Am 05. November wird in Bornich die 51. Mittelrhein-Weinkönigin gewählt. Junge Damen aus dem gesamten Anbaugebiet dürfen sich ab sofort als Kandidatinnen bewerben. Teilnehmen dürfen nicht nur Winzertöchter, sondern alle Damen, die Interesse und Spaß daran haben, das Anbaugebiet Mittelrhein, sowie die Winzerinnen und Winzer und den Mittelrhein-Wein ein Jahr lang zu repräsentieren.

In „normalen“ Zeiten sind die Mittelrhein-Weinkönigin und ihre Prinzessinnen bei rund 100 Terminen im Einsatz. Auf Wein- und Winzerfesten in der ganzen Region zwischen Bingen und Bonn, auf internationalen Messen wie der Grünen Woche oder der ITB und auf anderen großen Veranstaltungen wie z.B. dem Rheinland-Pfalz-Tag. Auch Termine mit Ministern, Landräten und anderen Politikern gehören dazu, aber auch Moderationen von Weinproben oder die Teilnahme an Weinwanderungen und kulinarischen Events.

Pandemie-bedingt waren die Termine der amtierenden Hoheiten Marie, Wiebke und Johanna leider hauptsächlich digital: Online-Weinproben, Online-Seminare, Online-Empfänge, Facebook-Posts,... Aufgrund der Verbesserung der Pandemie-Lage sind mittlerweile aber auch wieder persönliche Treffen und Veranstaltungen möglich – in den letzten Wochen z.B. der Besuch der Deutschen Weinmajestäten in unserem Anbaugebiet oder der Besuch einer Gruppe internationaler Sommeliers, die beide von der 50. Mittelrhein-Weinkönigin Marie begleitet wurden.

Als Nachfolgerinnen von Marie, Wiebke und Johanna sucht der Mittelrhein-Wein e. V. nun junge, motivierte Damen aus dem Anbaugebiet Mittelrhein, die Freude daran haben, unsere Weine und unser Anbaugebiet regional, national und eventuell auch international zu repräsentieren. Es ist dabei keine Voraussetzung, eine Winzertochter zu sein! Alle Kandidatinnen werden bei mehreren gemeinsamen Treffen im Herbst gründlich auf die Wahl vorbereitet. Kandidatinnen, die mindestens 18 Jahre alt sind, die Interesse am Wein haben, sowie Kontaktfreudigkeit, Witz, Charme und natürliche Schlagfertigkeit mitbringen, dürfen sich bis einschließlich 15. August 2021 bei der Geschäftsführung des Mittelrhein-Wein e. V. bewerben. Mit Lebenslauf, Foto und Motivationsschreiben, alles bitte in einem PDF und ausschließlich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Bei Fragen und für weitere Informationen steht die Geschäftsführung des Mittelrhein-Wein e. V. gerne zur Verfügung.

Fundierte Entscheidungshilfen für Politik und Gesellschaft

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Die Forschungsgruppe „MikroSim“ will Entwicklungen und Prognosen bis auf die Ebene von Gemeinden in Modellen abbilden.

Sie blicken in die Zukunft und stellen mit ihren Prognosen wertvolle Entscheidungsgrundlagen bereit. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsgruppe „MikroSim“ schauen dafür nicht in Glaskugeln, sondern auf endlos lange Zahlenreihen. Statistiken und amtliche Daten sind die Basis, auf der die Professoren Ralf Münnich und Johannes Kopp von der Universität Trier gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Duisburg-Essen, des Statistischen Bundesamts und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin Entwicklungen in Deutschland fundiert prognostizieren und in Modellen abbilden.

Die Modelle dienen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft als fundierte Grundlage, um nachhaltige Entscheidungen treffen und Fehlentwicklungen vorbeugen zu können. Nun hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Weg frei gemacht für die Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit. Dank einer erneuten DFG-Förderung von 2,7 Millionen Euro kann die Forschungsgruppe um ihren Sprecher Prof. Dr. Ralf Münnich weitere drei Jahre an den hochrelevanten Fragen arbeiten.

In der ersten Phase haben die Forschenden damit begonnen, Mikrosimulationsmodelle für Themenbereiche wie demografischer Wandel, Migration und Pflegebedarf aufzubauen. Dabei stand die Entwicklung wissenschaftlicher Methoden und technischer Grundlagen im Fokus. Der Anwendungsbezug lag primär auf den Bereichen Pflege in Familienstrukturen und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt.

Zumindest innerhalb von Europa leistet das Team mit dieser Ausrichtung wissenschaftliche Pionierarbeit. Aus einem auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands bezogenen Datensatz wird der Transfer bis in kleinste Räume hergestellt, um Prozesse und Veränderungen in Regionen und Kommunen zu beschreiben. Die Abbildung in Modellen ermöglicht es, unterschiedliche Szenarien und Ausgangssituationen zu simulieren und alternative Handlungsoptionen anzubieten. Zur Einschätzung, wie sich Menschen künftig verhalten und wie sie ihr Leben gestalten, wurden sozialwissenschaftliche Handlungstheorien in die Modelle einbezogen.

Um fundierte Prognosen treffen zu können, braucht es neben einer guten Datenbasis und ausgefeilten wissenschaftlichen Methoden eine leistungsstarke IT-Infrastruktur, die in den vergangenen Jahren an der Universität Trier aufgebaut wurde. In der zweiten Projektphase von „MikroSim“ rücken mit Gesundheitsversorgung, Verkehr, Bildung und Wohnen neue Themenkomplexe in den Mittelpunkt. Ein weiteres Ziel besteht darin, die erarbeitete Mikrosimulation-Infrastruktur zu öffnen und weiteren Wissenschaftsdisziplinen für deren Fragestellungen und Analysen zur Verfügung zu stellen.

Nachdem in der ersten dreijährigen Periode des Projekts eine Abbildung Deutschlands sowie seiner dynamischen Veränderung konstruiert wurde, kommen in der zweiten Phase viele infrastrukturelle Aspekte bis auf kleinste regionale Ebenen zum Tragen. Damit können politische Maßnahmen und Veränderungen in der Bevölkerung bis auf die Ebene von Gemeinden und Stadtteilen untersucht werden.

„Die Forschungsgruppe vereint die Möglichkeit, mit modernsten Methoden der empirischen Sozialforschung und Statistik zu arbeiten und ein bedeutendes Zentrum für Deutschland mit einem einzigartigen Datenbestand aufzubauen. Dieser innovative Ansatz ist ein Gewinn für die Wissenschaft und zugleich Grundlage für eine evidenzbasierte Politikberatung“, so der Sprecher des Projekts, Professor Ralf Münnich.

Weitere Informationen: www.mikrosim.uni-trier.de

Nachwuchskräfte der SGD Nord bestehen Prüfungen

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Ein Grund zum Feiern: Wolfgang Treis, der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, konnte neun Nachwuchskräften der SGD Nord zu ihren bestandenen Ausbildungs- und Studienabschlüssen gratulieren.

An der zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz legten vier Beamtenanwärterinnen für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt Ende Juni 2021 ihre Prüfung zur Verwaltungswirtin mit gutem Erfolg ab. Ebenfalls erfolgreich waren vier Nachwuchskräfte des dritten Einstiegsamts im Verwaltungsdienst: Sie schlossen ihr dreijähriges duales Bachelorstudium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung ab. Im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik konnte ein junger Auszubildender der SGD Nord seine Prüfung als Fachinformatiker vor der Industrie- und Handelskammer mit guten Noten abschließen.

Allen Absolventinnen und Absolventen konnte die SGD Nord ein Angebot zur weiteren Beschäftigung unterbreiten. „Für die SGD Nord als moderne Dienstleistungsbehörde mit einem breiten Aufgabenfeld sind Nachwuchsgewinnung und Ausbildung der Schlüssel für eine zukunftsorientierte Personalentwicklung. Deshalb bietet die SGD Nord eine Vielzahl an attraktiven Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten an“, so Wolfgang Treis.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der SGD Nord finden Sie auf der Internetseite der SGD Nord unter https://sgdnord.rlp.de/index.php?id=34136.

Fiaccolata 2021:

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Auf 101 Kilometern zu Fuß und mit dem Fahrrad von Koblenz nach Mainz entlang des Rheins

Jugendrotkreuz trägt „Flamme der Hoffnung“ durchs östliche  Rheinland-Pfalz und bringt neuen Schwung in Jugendarbeit während der Corona-Pandemie

Rheinland-Pfalz. Zu einem besseren Zeitpunkt hätte die Fiaccolata (deutsch: Fackelzug) wohl nicht komme können: „Wir haben uns so sehr gefreut als die Anfrage unseres DRK-Landesverbandes kam mit dabei zu sein“, erinnert sich Sophie Petri, Landesleiterin Jugendrotkreuz in Rheinland-Pfalz. Denn gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist Jugendarbeit alles andere als einfach. Deshalb kam die Idee und Abwechslung für einen Staffellauf durch das Mittelrheintal mehr als gelegen.

Die diesjährige Fiaccolata, die normalerweise in Solferino, dem italienischen Ursprungsort des Roten Kreuzes, jährlich gefeiert wird, konnte aufgrund der Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden. Für das Jugendrotkreuz war das Format ein perfekter Einstieg in die JRK-Arbeit. Denn endlich hatten die Mitglieder, zumindest in kleinen Gruppen und Corona konform die Möglichkeit sich zu sehen – JRK- und DRK-Familie wieder zu erleben. „Ich möchte an dieser Stelle auch allen Leitungskräften danken, die mit vielen kreativen Ideen versucht haben die Jugendarbeit während der Corona-Zeit aufrecht zu erhalten. Ob Brief, digitale Gruppenstunden, Bastelpakete oder Geschenke haben die psychische Belastung, gerade auch für Kinder und Jugendliche, für einen Moment vergessen lassen“, so JRK-Landesleiterin Petri.

Während der Aktion legten rund 50 JRKler*innen in Kleingruppen aufgeteilt auf drei Tage und elf Etappen zu Fuß oder mit dem Fahrrad 101 Kilometer von Koblenz nach Mainz entlang des Rheins zurück. Die Routenplanung- und begleitung übernahm Andreas Bär aus dem JRK Bad Dürkheim. Mit dabei waren neben Kindern und Jugendlichen unterstützend Erwachsene und sogar zwei Hunde. Und natürlich ließ es sich die Landesleitung mit Sophie Petri, Alina Kippler (Stellvertreterin) und Lars Fischer (Stellvertreter) nicht nehmen die „Flamme der Hoffnung“ bis nach Mainz mit zu begleiten.

Die Strecke führte vom Rittersturz, der Gedenkstätte zur Wiederneugründung des Deutschen Roten Kreuzes im Jahr 1950, in Koblenz nach Rhens, weiter nach Spay bis St. Goar, über Höhn nach Oberwesel und weiter nach Heidesheim. Von dort aus über Bingen nach Mainz und hier schließlich zur Geschäftsstelle des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz. Ein besonderes Highlight: Begleitet wurde die Flamme von Rotkreuzgründer Henry Dunant „höchstpersönlich“ und schließlich an DRK-Vorstandsvorsitzende Anke Marzi übergeben.

Über die #Fiaccolata2021:

Am 24. Juni findet alljährlich der Tag der weltweiten Fiaccolata (Fackelzug) in Solferino statt. Dort treffen sich viele Rotkreuzler*innen aus aller Welt, um diesen besonderen Erinnerungstag (Schlacht von Solferino 1859 und Ursprung der weltweiten Rotkreuzbewegung) miteinander zu feiern. Leider konnte dieses Ereignis dieses Jahr erneut aufgrund der Corona-Pandemie nicht live vor Ort in der gewohnten Weise stattfinden. Deshalb hat der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe eine digitale Fiaccolata ins Leben gerufen. Bereits am 8. Mai war der Startschuss in Münster. Von dort aus wurde die Flamme als symbolisches Licht der Hoffnung und Menschlichkeit durch verschiedene Landes- und Kreisverbände, darunter Niedersachsen, Hessen, Nordrhein, über Rheinland-Pfalz nach Baden-Württemberg, Bayern, zum Österreichischen Roten Kreuz und schließlich an das Italienische Rote Kreuz mit Ziel „Solferino“ weiter getragen, gefahren, geflogen. Der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz war ab dem 3. Juni bis zum 7. Juni mit eigenen Flammen-Mottos (3.6 Altenkirchen „Flamme der Freude“, 4.6 Koblenz „Flamme der Hoffnung“, 5.6 und 6.6 von Koblenz nach Mainz entlang des Rhein, Ankunft am 6.6 in Mainz „Flamme der Vielfalt“, 7.6 Alzey „Flamme der Beständigkeit“) mit dabei. Am 7.6. folgte die Übergabe der „Flamme der Verbundenheit“ in den Kreisverband nach Mannheim und damit an den DRK-Landesverband Baden-Württemberg.

Über das Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz:

Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. In Rheinland-Pfalz engagieren sich rund 4.000 Mitglieder innerhalb und außerhalb der Schule in Gruppen. Die jüngsten Gruppenmitglieder sind sechs, die ältesten 27 Jahre alt. Hinzu kommen Mitglieder in Leitungsfunktionen. Die Gruppenstunden sind kostenfrei. Ziel ist es Kindern und Jugendlichen soziale und demokratische Werte zu vermitteln, durch Teamgefühl, die Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeit zu stärken. Zugleich stärkt das Ehrenamt die psychische Widerstandskraft von Kindern und Jugendlichen und beeinflusst ihre Entwicklung positiv. Ob Schulsanitätsdienst, Kampagnen-Arbeit, Streitschlichtung oder Ferienfreizeit: Jugendrotkreuzler*innen setzen sich für andere Menschen ein, beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung und mischen bei politischen Entscheidungen mit. Natürlich dürfen Spiel und Spaß auch nicht fehlen: So stehen genauso gemeinsame Ausflüge und Freizeiten auf dem abwechslungsreichen Programm. Das Gefühl zu einer großen weltweit aktiven Rotkreuz-Familie dazu zu gehören ermutigt Kinder und Jugendliche für ihre Bedürfnisse einzustehen, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten. Das JRK ist vielfältig und für alle Menschen zugänglich unabhängig von persönlichen, kulturellen oder sozialen Merkmalen – jeder Mensch ist willkommen. Jugendrotkreuzgruppen gibt es im gesamten Rheinland-Pfalz. Mehr unter jrk-rlp.de und in den Sozialen Medien (facebook und instagram).

 

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