Montag, 25. Mai 2020

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SGD Nord: Frühlingsboten – Erste Kraniche kehren zurück

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Mit ihren charakteristischen Trompetenrufen verkünden die ersten Kraniche ihre Rückkehr. Die Zugvögel haben die vergangenen Wintermonate im milden Südfrankreich oder in Spanien verbracht und fliegen nun in großen V-Formationen auf direktem Weg in ihre Brutgebiete.

„Das ist ein echtes Naturschauspiel“, so SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord entwickelt und pflegt als Obere Naturschutzbehörde gemeinsam mit Naturschutzmanagern zahlreiche Vogelschutzgebiete, die auch dem Schutz der Kraniche dienen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Dreifelder Weiher im Westerwald, der von zahlreichen Vögeln zur Rast genutzt wird“, so Kleemann.

Rheinland-Pfalz liegt direkt im engen Zugkorridor der Kraniche. Die Vögel, die wir hier beobachten können, haben die Nacht zuvor überwiegend auf Seen im Nordosten von Frankreich verbracht. Von dort aus fliegen sie in großen Gruppen in einem circa 50 bis 200 Kilometer breiten Streifen zur nächsten Übernachtungsstation nach Nordostdeutschland. Einige Kraniche werden dort auch ihre Brutreviere beziehen. Viele fliegen aber noch einige Tausend Kilometer weiter ins Baltikum oder nach Skandinavien.

Von Anfang Februar bis Ende März können an Tagen mit guten Zugbedingungen an einer Stelle mehrere Tausend Kraniche gezählt werden. Insgesamt überfliegen bis zu 200.000 Kraniche unser Land. Mit den Kranichen, auch Glücksboten genannt, beginnt die große Heimreise der Zugvögel. Schon in wenigen Wochen werden viele weitere Vogelarten zurückkehren und mit ihrem Gesang den Frühling ankündigen.

Konflikte einvernehmlich lösen

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Fernstudium Mediation – integrierte Mediation: jetzt noch anmelden

Eine Mediation dient der Herbeiführung einvernehmlicher Lösungen in Konflikten – mit dem berufsbegleitenden Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Das wahlweise ein-, zwei- oder dreisemestrige Studium kann dementsprechend als Mediator, zertifizierter Mediator oder Berufsmediator abgeschlossen werden. Es stehen noch Plätze zum kommenden Sommersemester zur Verfügung – Interessierte können sich noch bis zum 15. Februar online anmelden unter www.zfh.de/anmeldung

In einer Mediation entwickeln die streitigen Parteien eine gemeinsame Problemlösung – es geht nicht darum zu klären wer Recht hat. Jede Partei schildert zunächst den Streit aus ihrer Sicht. In Gegenwart des Mediators arbeiten die streitenden Parteien die Hintergründe des Konflikts heraus und klären ihre Interessen – der Mediator unterstützt jede Partei dabei die Haltung der Gegenpartei erstmals zu verstehen. Mediation wird daher auch als Vermittlung oder Verstehensvermittlung bezeichnet. Oft werden dabei Übereinstimmungen entdeckt, mit denen vorher niemand gerechnet hätte. Die Mediation versetzt die Parteien in die Lage, eigenverantwortlich und einvernehmlich Lösungen zu erarbeiten.

Mediation spart Zeit und Geld

In vielen Fällen kommt es in wenigen Sitzungen zur Konfliktlösung – ohne umfangreichen Schriftverkehr und ohne zweite Instanz. Bei höheren Streitwerten ist eine Mediation erheblich kostengünstiger als herkömmliche Verfahren über mehrere Instanzen.

Wie funktioniert’s?

Das Fernstudium deckt folgende Schwerpunkte ab: Mediation als Methode, Verfahren und

Kompetenz im System der Konfliktbeilegung. Darüber hinaus berücksichtigt es alle interdisziplinären Einflüsse, Herleitungen, Methoden, Techniken und Interventionen. Fachanwendungen, z.B. Familie und Wirtschaft werden ebenso einbezogen wie eine intensive Anwendungs- und Berufsvorbereitung. Die Wissensvermittlung erfolgt zum einen mittels didaktisch gut aufbereiteter Studienbriefe. Darüber hinaus finden drei intensive Präsenzwochenenden statt – hier setzen die Teilnehmer/innen das theoretische Wissen praktisch um und erfahren in Rollenspielen hautnah wie eine Mediation funktioniert.

Das zfh bietet das Fernstudium in Kooperation mit dem Verein Integrierte Mediation e.V. und der Hochschule Darmstadt an. Weitere Informationen: www.zfh.de/zertifikat/mediation/

und www.in-mediation.eu

Urlaub für Fernstudium und Weiterbildung

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Fernstudierende im zfh-Verbund können Bildungsurlaub beantragen

Fernstudierende, die sich neben Beruf und privaten Verpflichtungen weiterqualifizieren, können in vielen Fällen für die Präsenztage an der Hochschule eine Bildungsfreistellung oder sog. Bildungsurlaub/ Bildungszeit beantragen. Beim zfh-Verbund können die Studierenden diese Möglichkeit für viele Studienangebote nutzen – der Bedarf für berufs­begleitende Fernstudiengänge ist entsprechend hoch.

Was versteht man unter Bildungsurlaub?

Bildungsfreistellung – Bildungsurlaub – Bildungszeit ist bezahlter zusätzlicher Urlaub, den Arbeitgeber/innen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter bestimmten Voraussetzungen für Bildungsmaßnahmen gewähren müssen, z.B. für Präsenzveranstaltungen im Rahmen eines Fernstudiums im zfh-Verbund. Die Weiterbildungskosten bleiben von dieser Regelung unberührt. Eine Bildungsfreistellung ist vom Ort des Arbeitsplatzes abhängig, der sich in einem Bundesland mit entsprechender gesetzlicher Regelung befinden muss.

Damit viele Fernstudierende von dieser Möglichkeit profitieren, sorgt das zfh für eine Anerkennung seiner Angebote nach dem Bildungsfreistellungsgesetz: Die Präsenzveranstaltungen der zfh-Fernstudienangebote sind vorwiegend in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Berlin zur Bildungsfreistellung / zum Bildungsurlaub anerkannt.

Wie funktioniert es?

Fernstudierende im zfh-Verbund finden unter www.zfh.de/bildungsfreistellung/ Antragsformulare für ihren Studiengang. Hier erhalten Interessierte auch einen Überblick zu den gesetzlichen Regelungen zur Bildungsfreistellung bzw. zum Bildungsurlaub oder der Bildungszeit der jeweiligen Bundesländer. Darüber hinaus bietet die Seite www.bildungsurlaub.de/seminare/ einen Überblick anerkannter Veranstaltungen.

Edeka–Skandal in Minden

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Horper: „Der Lebensmitteleinzelhandel hat nichts begriffen!“

Koblenz. „Seit Jahrzehnten kämpfen die Bauernfamilien um angemessene Erzeugerpreise. In unzähligen Aktionen und Demonstrationen sowie Veranstaltungen machen wir Bauern unentwegt deutlich, dass qualitativ hochwertige Nahrungsmittel auch einen Preis haben müssen, der dem hohen Aufwand, den die Bauern in Deutschland haben, auch gerecht wird. Edeka hat nichts begriffen!“. So wirbt die Edeka in Minden anlässlich seines 100jährigen Bestehens mit dem Slogan „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten!“.

Horper könne diese Aktion einer Filiale angesichts des deutschlandweiten Slogans der Handelskette „Wir lieben Lebensmittel“ nicht verstehen. Wer Liebe für etwas empfinde, so Horper, sei auch bereit dafür ein Mindestmaß an Zuwendung aufzubringen. Möglicherweise liebe Edeka Lebensmittel, aber die Erzeuger offenkundig nicht.

Horper begrüßt, dass Edeka die Marketing-Kampagne als Missverständnis einstufe und mittlerweile die Plakate entfernt habe. Dennoch sei die grundlegende Einstellung zu Lebensmitteln ein Skandal. Es sei auch traurig, wenn sich ein deutscher Künstler, so Otto Waalkes, dafür hergebe, Lebensmittel als Ramschware zu bewerben.

Die Aktion von Edeka sei ein Schlag in das Gesicht all derjenigen Menschen, die sich Tag für Tag um die Erzeugung hochwertiger und gesunder Lebensmittel bemühten.

SGD Nord rät: Augen auf beim Kostümkauf zu Karneval

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Ob Pirat, Krankenschwester, Teufel oder Cowboy - die Auswahl an Kostümen im Supermarkt, Kaufhaus oder Karnevalsladen ist schier unendlich. Alljährlich haben große und kleine Jecken wieder die Qual der Wahl, für  welche Verkleidung sie sich entscheiden sollen. Die Sicherheit sollte beim Kauf allerdings nicht außer Acht gelassen werden.

Die meisten Kinderkostüme sind mit einem CE-Kennzeichen versehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kostüme, ausschließlich oder nicht ausschließlich, für den Gebrauch beim Spielen durch Kinder unter 14 Jahren bestimmt oder gestaltet sind.

Diese Produkte müssen dann der Spielzeugrichtlinie entsprechen, dürfen nur schwer entflammbar sein und haben hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Den Maßstab gibt hier die europäische Norm für Sicherheit von Spielzeug (EN 71) vor.

Grundsätzlich sollte man bei allen Karnevalsartikeln die Warnhinweise ernst nehmen. Kostüme und Accessoires sollten von offenem Feuer ferngehalten werden. Für Kleinkinder können verschluckbare Kleinteile zur Gefahr werden. Damit spätere Reklamationen möglich sind, ist es wichtig, auf die Anschrift des Herstellers zu achten.

Die alleinige Verantwortung für die sichere Gestaltung der Karnevalsartikel liegt bei den jeweiligen Herstellern. Eine unabhängige Prüfung der Artikel durch Sachverständigenorganisationen wie den TÜV-Rheinland und Andere ist in Europa nicht vorgeschrieben.

Damit kein mangelhaftes Produkt beim Käufer landet, hier einige Tipps:

  • Kostüme für Kleinkinder dürfen zum Schutz vor Strangulationsgefahren keine langen Schnüre, Bänder, Schärpen und Weiteres haben. Auch Schnüre im Saum- oder Taillenbereich sind für Kinder gefährlich. Sie können sich z.B. bei schließenden Türen in Bussen oder bei Rolltreppen einklemmen. Knöpfe, Pailletten und andere verschluckbare Kleinteile müssen fest am Kostüm befestigt sein. Als Alternative zu Kordeln oder Schnüren bieten sich Klettverschlüsse und Druckknöpfe an.
  • Karnevalskostüme für Kinder sollten das CE-Kennzeichen tragen.
  • Masken, die Mund und Nase bedecken, müssen ausreichend große Atemöffnungen haben.
  • Kunststoffe in Masken und andere auf der Haut anliegende Verkleidungsgegenstände enthalten oft schädliche Weichmacher und sollten deshalb nicht zu lange getragen werden. Einen guten Schutz bieten z.B. T-Shirts und Leggings an, die darunter getragen werden.
  • Beim Umgang mit Karnevalsschminke und Haarfärbemitteln sollte man ebenfalls nicht zu sorglos umgehen. Gründliches Abschminken und sorgfältiges Eincremen sind ein wirksamer Schutz für die Haut.
  • Textilien sollten, vor allem wenn sie direkt auf der Haut getragen werden, vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. Die Pflege- und Waschhinweise des Herstellers sind hierbei unbedingt zu beachten. Grundsätzlich gilt: Riecht das Kostüm stark nach Chemie, sollten Sie es besser nicht kaufen.
  • Auch das notwendige Zubehör zu den Kostümen kann eine Gefahr darstellen. Insbesondere sollten bei Knallpistolen die Warnhinweise beachtet werden, um Gehör- und Augenschäden zu vermeiden.

Zu den Aufgaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord gehört neben der Überwachung und Beratung der ansässigen Hersteller auch die Marktüberwachung im Handel.

Noch Fragen? Rufen Sie uns einfach an:

Struktur und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Idar-Oberstein, Hauptstr. 238, 55743 Idar-Oberstein, Tel. 06781/565-0

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Koblenz, Stresemannstr. 3-5, 56068 Koblenz, Tel. 0261/120-2019

Regionalstelle Gewerbeaufsicht Trier, Deworastraße 8, 54290 Trier, Tel. 0651/4601-0

Weitere Informationen unter www.sgdnord.rlp.de

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