Freitag, 05. Juni 2020

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Kitas: Damit im Notfall die Hilfe nah ist

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Unfallkasse weitet Kostenübernahme für Ausbildung der Kita-Ersthelfenden aus

Andernach. Eine schnelle und fachgerechte Erstversorgung in Notfällen ist in allen Arbeitsbereichen wichtig – insbesondere in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Dazu gehört auch, dass es eine ausreichende Anzahl ausgebildeter Ersthelferinnen und Ersthelfer gibt. Schon seit Jahren übernimmt die Unfallkasse Rheinland-Pfalz für alle Lehrkräfte, PES-Kräfte (PES = Personalmanagement im Rahmen erweiterter Selbstständigkeit) und pädagogische Fachkräfte in den Schulen des Landes die Kosten für die Erste-Hilfe-Ausbildung. Im Mai 2019 wurde die Finanzierung zudem auf rheinland-pfälzische Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Studienseminaren ausgeweitet. Jetzt sollen auch die Kitas profitieren: Die Vertreterversammlung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz hat beschlossen, zum 1. Januar 2020 die Kosten der Erste-Hilfe-Qualifizierung auch für das gesamte Erziehungspersonal in Kindertageseinrichtungen zu übernehmen. Bislang wurden die Erste-Hilfe-Ausbildungskosten für 70 Prozent der festangestellten pädagogischen Fachkräfte übernommen

„Durch die Finanzierung der Unfallkasse ist schon jetzt eine im bundesvergleich beispielhafte Sicherung der Erstversorgung in rheinland-pfälzischen Schulen gewährleistet“, erklärt Manfred Breitbach, Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Diese Vorreiterrolle wird in dem Bewusstsein eingenommen, dass insbesondere bei der Betreuung und Fürsorge der besonders schutzbedürftigen Gruppe der Kinder und Jugendlichen eine eventuell lebensrettende Erstversorgung nicht an der Finanzierung von Ersthelferkursen scheitern darf.“

Er freue sich, dass die Erste-Hilfe-Qualifizierung jetzt auf alle Erzieherinnen und Erzieher in rheinland-pfälzischen Kindertageseinrichtungen ausgeweitet werden könne. Zumal die Unfallkasse auch schon die Kosten der Erste-Hilfe-Ausbildung für alle Lehrkräfte, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie für PES-Kräfte und pädagogische Fachkräfte übernehme.

In Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder sollte mindestens eine Ersthelferin bzw. ein Ersthelfer je Gruppe zur Verfügung stehen. Die Zahl und die Ausbildung der Ersthelfenden sind in den „Grundsätzen der Prävention“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geregelt.

2019: In einem Jahr neunzehn neue Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage in Rheinland-Pfalz

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Erfolgsgeschichte der Landeskoordination geht 2019 weiter: 19 neue Schulen im Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage / Jetzt über 110.000 Jugendliche in 158 Schulen in Rheinland-Pfalz dabei.

Als die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) im April 2008 die Landeskoordination des Projekts Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage für Rheinland-Pfalz übernahm, gab es in Rheinland-Pfalz 11 Projektschulen. In diesem Jahr kamen alleine 19 neue SOR-SMC-Schulen dazu. Ende 2019 gibt es damit 158 Schulen in Rheinland-Pfalz, die sich den Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage verdient haben. Mit ca. 110.000 sind mehr als ein Fünftel der rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler sowie 8.800 Lehrkräfte im Projekt dabei.

Der Direktor der LpB, Bernhard Kukatzki freut sich, dass sich 2019 der "Anstieg der Zahl der Schulen, die sich diesem erfolgreichen Projekt von Aktion Courage e.V. in Rheinland-Pfalz angeschlossen haben, sogar noch verstärkt hat. Um die Arbeit der Schulen noch besser zu unterstützen, startet die LpB in Kürze eine Projektdatenbank, die die Aktivitäten der Projektschulen auf der LpB-Homepage zeigt. Mit der Suchfunktion wird es leicht, gezielt Aktivitäten zu bestimmten Themen zu recherchieren. Alle Schulen können sehen, was die anderen machen, sich durch deren Projekte inspirieren lassen und besser vernetzen. Aufgrund des Zuwachs an Projektschulen gilt es zudem, auch künftig die Strukturen im Projekt weiter zu entwickeln und die Beratung der Schulen vor Ort zu intensivieren."

Landeskoordinatorin Anke Lips ergänzt: "2019 hat die LpB die Stärkung der Nachhaltigkeit des Projekts forciert. Mit der Datenbank wird das Engagement der Schulgemeinschaften gegen Hass und Hetze künftig im Internet noch sichtbarer. Zusammen mit den Regionalkoordinatoren in Koblenz und Neustadt konnten wir die Neuaufnahme und Beratung vor Ort intensivieren, zwei regionale Aktiventreffen anbieten und den Schulen mit Workshop-Angeboten bei ihren Projekten gezielt helfen. Dabei hilft auch eine Liste mit zahlreichen Projektvorschlägen, die für die Schulen ab sofort auf unserer Homepage (https://politische-bildung.rlp.de/fileadmin/files/Gill/Kooperationspartner_gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit_2019.pdf) bereitsteht."

Die Landeskoordination
der LpB betreut und berät die Projektschulen in Rheinland-Pfalz, führt landes- und regionsweit Vernetzungstreffen durch, bietet Informationen für interessierte Schulen, vermittelt Workshops, Referenten, Trainings und steht bei Fragen und Problemen den Projektschulen zur Seite.

Das Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Kultur in Schule und Gesellschaft engagieren wollen. Das europaweite Projekt läuft in Deutschland seit 1995.

Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der Regionalkoordination in Koblenz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination in der Pfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

SGD Nord: Sicherer Start ins neue Jahr

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Wie in jedem Jahr wurde der Verkauf und die Aufbewahrung von Feuerwerksartikeln durch die Abteilung Gewerbeaufsicht der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord kontrolliert. Dabei wurde unter anderem geprüft, ob die zulässigen Verkaufsmengen im Verkaufsraum eingehalten werden, der Verkauf unter Aufsicht bestellter, verantwortlicher Personen erfolgt und die Feuerwerksartikel die notwendige Registriernummer sowie die CE-Kennzeichnung besitzen. Für den Verbraucher sind die Kennzeichen Hinweise auf einen geprüften und sicheren Feuerwerksartikel.

Erfreulicherweise wurden bei den Kontrollen von circa 120 ausgewählten Verkaufsgeschäften keine Artikel ohne Zulassung vorgefunden. Geringfügige Beanstandungen gab es lediglich bei der Lagerung in Vorratslagern und in Verkaufsräumen. Hier fehlte teilweise die Kennzeichnung zum ausdrücklichen Rauchverbot bzw. zum Verbot des offenen Feuers oder es waren Fluchtwege zugestellt. Auch wurden zum Teil zu große Mengen an Feuerwerksartikeln im Verkaufsraum bzw. in den Lagerbereichen gelagert. Diese sind aus Sicherheitsgründen begrenzt, um im Brandfall das Risiko größerer Schäden zu minimieren.

Auch zum nächsten Jahreswechsel wird die SGD Nord wieder einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei der Abgabe der Feuerwerksartikel leisten.

Rheinland-Pfalz regional

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Landkreise und kreisfreie Städte – Datenüberblick zum Vergleich

In der neu aufgelegten Publikation „Kreisfreie Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz“ des Statistischen Landesamtes in Bad Ems sind für die zwölf kreisfreien Städte und 24 Landkreise aktuelle Ergebnisse in Tabellen zusammengestellt. Karten und Grafiken veranschaulichen ausgewählte Merkmale. Der Datenquerschnitt in dieser Veröffentlichung gibt einen Einblick in unterschiedliche Strukturen und Entwicklungen in den kreisfreien Städten bzw. Landkreisen.

Die Tabellen zur Bevölkerung zeigen, dass vier der zwölf kreisfreien Städte jeweils weniger als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben. Zusammengenommen leben in diesen Städten weniger Menschen als in Ludwigshafen oder Mainz. Mainz ist mit rund 217.100 Einwohnerinnen und Einwohner die mit Abstand größte Stadt im Land. Auch der größte Landkreis Mayen-Koblenz (214.300) erreicht nicht die Bevölkerungszahl von Mainz. Der kleinste Landkreis ist die Vulkaneifel mit rund 60.600 Menschen. Die kleinsten kreisfreien Städte sind Zweibrücken und Pirmasens (34.200 bzw. 40.400 Einwohnerinnen und Einwohner). Gegenüber dem Vorjahr ist die Bevölkerung in vier kreisfreien Städten und in acht Landkreisen zurückgegangen. Die relativ stärkste Abnahme verzeichnete bei den Städten Speyer (minus 1,1 Prozent) und bei den Landkreisen der Kreis Südwestpfalz (minus 0,4 Prozent). Die höchste Zunahme gab es im Vergleich der Städte in Ludwigshafen mit 1,5 Prozent und im Vergleich der Landkreise in den Kreisen Ahrweiler und Alzey-Worms mit jeweils 0,6 Prozent.

Das Verhältnis zwischen der erwerbsfähigen Bevölkerung und der älteren Bevölkerung (65-Jährige und Ältere bezogen auf die Altersgruppe der 20- bis unter 65-Jährigen) ist mit gut 44 Senioren je 100 Erwerbsfähige in Pirmasens am ungünstigsten. Die Stadt liegt inmitten des Landkreises Südwestpfalz, der bei dieser Kennzahl eine ähnlich ungünstige Relation hat (43 zu 100).

Die Zahl der zugelassenen Pkw hat in den kreisfreien Städten um 1,5 Prozent und in den Landkreisen um 1,7 Prozent zugenommen. In den kreisfreien Städten ist die Pkw-Dichte um 0,8 Prozent auf 516 Pkw je 1.000 Einwohner gestiegen und in den Landkreisen um 1,4 Prozent auf 655.

Die Steuereinnahmen je Einwohnerin und Einwohner sind im Durchschnitt der kreisfreien Städte deutlich höher als bei den Landkreisen (1.448 bzw. 1.096 Euro). Die höchsten Steuereinnahmen pro Kopf der Bevölkerung wurden 2018 allerdings im Landkreis Mainz-Bingen mit rund 2.500 Euro erzielt. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung beträgt bei den kreisfreien Städten das 2,5-fache der Landkreise. Für die Stadt Pirmasens wiesen Kernhaushalt und Extrahaushalte des öffentlichen Gesamthaushaltes 2018 mit rund 9.800 Euro je Einwohnerin und Einwohner die höchste Verschuldung aus.

Die Veröffentlichung »Rheinland-Pfalz regional: Kreisfreie Städte und Landkreise in Rheinland-Pfalz – Ein Vergleich in Zahlen«, Ausgabe 2019, umfasst 146 Seiten. In der gedruckten Fassung – DIN A4-Format steht die Broschüre Ende Januar 2020 zum Preis von 11,50 Euro zur Verfügung.

Bestellung: vertrieb(at)statistik.rlp.de

Der kostenfreie Download ist ab sofort verfügbar.

Kreisfreie Städte und Landkreise, Ausgabe 2019

Frohe Feiertage

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Region-Rhein wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes 2020

"REGION-RHEIN Nachrichten UG (haftungsbeschränkt)"

Geschäftsführer: Dietmar Fuchs

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