Montag, 26. Oktober 2020

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SGD Nord: Gewässerschauen verlegt

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Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus und der damit einhergehenden Sicherheitsmaßnahmen ist es zurzeit nicht möglich, Gewässerschauen durchzuführen. Die im Rahmen der Schauen stattfindende Überprüfung des Swistbachs im Landkreis Ahrweiler, die am Montag, 16. März, beginnen sollte, musste daher kurzfristig abgesagt werden. Gleiches gilt für die für Mittwoch, 18. März, geplante Gewässerschau des Aubachs im Kreis Neuwied. Wann diese nachgeholt werden, steht noch nicht fest. Dies wird aber frühestens im Herbst der Fall sein. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord wird so bald wie möglich über den Ersatztermin informieren.

Friedhofsgesellschaft: Beisetzung nur ohne Angehörige

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Angesichts der neusten Risikoeinschätzung zum Coronavirus wird die Deutsche Friedhofsgesellschaft auf ihren 14 Partnerfriedhöfen ab Mittwoch dem 18. März 2020 keine Bestattungen mit Angehörigen durchführen.

„Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil während Beisetzungen oft die körperliche Nähe gesucht wird und zudem meist viele ältere Personen teilnehmen“, so Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer der Deutschen Friedhofsgesellschaft.

Angehörige haben nun die Möglichkeit, entweder die stille Beisetzung vornehmen zu lassen, also eine Bestattung ohne Teilnahme von Angehörigen. Die Hinterbliebenen können sich aber auch dafür entscheiden, bis Ende April zu warten. Dann wird eine neue Risikoeinschätzung vorgenommen.

Andere Friedhofsverwaltungen in Deutschland kommen gegebenenfalls zu anderen Entscheidungen. Die Deutsche Friedhofsgesellschaft empfiehlt Angehörigen, die eine Beisetzung auf Friedhöfen geplant haben, sich mit ihrer lokalen Verwaltung in Verbindung zu setzen.

Start des Sommersemesters an rheinland-pfälzischen Hochschulen zum 20. April verschoben

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Das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium und die staatlichen Hochschulen haben entschieden, den Präsenzlehrbetrieb bis nach den Osterferien zu verschieben. Gegenwärtig startet damit der Lehrbetrieb aller rheinland-pfälzischen Hochschulen voraussichtlich am 20. April 2020.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen der Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 haben wir uns für eine Verschiebung des Semesterstarts an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz ausgesprochen. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit, so dass die Hochschulen die organisatorischen und technischen Vorbereitungen treffen können, damit auch Teile ihres Semesterprogramms sukzessive als digitale Lehr- und Lernangebote zur Verfügung gestellt werden können. Vorlesungen und Seminare können übergangsweise z. B. auf universitären Lernplattformen zur Verfügung gestellt oder im Netz angeboten werden“, begründete Wissenschaftsminister Konrad Wolf die Verschiebung des Semesterstarts der Hochschulen.

“Das ist eine besondere Herausforderung unter ganz besonderen Bedingungen. Dieser Herausforderung stellen wir Hochschulen uns. Wir haben nun die notwendige Zeit, um ein Raum- und Lehrkonzept für die Hochschulen zu entwickeln, das sich in vielerlei Hinsicht als flexibel erweist: Gestaltung der Lehre, Organisation von Prüfungen, Einsatz digitaler Elemente, Bibliotheksdienstleistungen, technischer und administrativer Support. Dies wird eine Herausforderung auch für die IT-Infrastruktur in Rheinland-Pfalz“, beschreibt der Vorsitzende der LHPK, Prof. Dr. Michael Jäckel, zugleich Präsident der Universität Trier, was nun zu meistern ist.

Diese Entscheidung gilt nur für den Vorlesungsbetrieb, nicht aber für den Verwaltungs- und Forschungsbetrieb. „Wir stehen mit den Hochschulen in intensiven Gesprächen und beobachten die weitere Entwicklung sehr genau. Selbstverständlich steuern wir nach, wenn dies notwendig sein sollte“, ergänzt der Minister.

Wolf weiter: „Ich stehe in der Kultusministerkonferenz (KMK) in einem engen Austausch mit den Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsministern der Länder. Wir arbeiten in einem koordinierten Entscheidungsprozess an pragmatischen Lösungen.“

Mit den Hochschulen wurde vereinbart:

-       Bibliotheken, Forschungsbetrieb und Verwaltung sollen geöffnet bleiben.

-       Die Hochschulen prüfen, inwiefern Lehrveranstaltungen durch digitale Formate ersetzt werden können.

-       Auch prüfen die Hochschulen, welche Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen abgesagt werden müssen.

-       Alle Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Beschäftigte der Wissenschaftseinrichtungen, die aus vom Robert Koch-Institut eingestuften Risikogebieten zurückkehren, werden aufgefordert, eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten.

Rheinland-Pfalz-Tag 2020

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Dreyer/Hütten: Entscheidung für Absage des Rheinland-Pfalz-Tages – alle Kräfte im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus gebunden

„Wir haben uns sehr auf den Rheinland-Pfalz-Tag dieses Jahr in Andernach gefreut. Aber angesichts der unvorhersehbaren Entwicklungen im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus kann ein Fest dieser Größenordnung nicht entsprechend vorbereitet werden. Da das Landesfest in der Vorbereitung viele Kräfte in Andernach und dem Landkreis bindet, die derzeit teilweise rund um die Uhr im Einsatz gegen die Ausbreitung des Coronavirus stehen, müssen wir leider die Entscheidung treffen, den Rheinland-Pfalz-Tag in diesem Jahr abzusagen,” teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Achim Hütten am Mittwoch in Mainz mit.

Da auch der Landkreis Mayen-Koblenz und das Andernacher Schulzentrum von Coronavirus-Fällen betroffen sind, schlossen sich Stadt und Landkreis jetzt mit allen Verantwortlichen kurz. Im Ergebnis waren sich alle, die veranstaltende Stadt und das Land einschließlich der großen Bühnenpartner SWR und RPR1/bigFM einig, dass ein weiteres planvolles Vorgehen in der Vorbereitungsphase des Rheinland-Pfalz-Tags kaum mehr möglich sei, da die Corona-Herausforderungen sämtliche Kräfte in den kommenden Wochen in Anspruch nehmen würden.

Oberbürgermeister Hütten erläutert, dass bereits in den vergangenen Wochen zu erleben war, wie die Vorbereitung des Rheinland-Pfalz-Tages viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des zuständigen Katastrophenschutzes, sei es beim Landkreis Mayen-Koblenz oder bei den Hilfsorganisationen, binde. Die Erarbeitung eines durchdachten Sicherheitskonzepts für eine solche Großveranstaltung und die Umsetzung erfordern den außerordentlichen Einsatz aller Beteiligten speziell in den kommenden Wochen. Diese Kräfte müssen sich angesichts des sich weltweit schnell ausbreitenden Coronavirus aber jetzt diesen unabsehbaren Herausforderungen stellen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte: „In dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, alles für die Sicherheit der Menschen zu tun. Der Schutz und das Wohl der Mitbürger und Mitbürgerinnen steht an erster Stelle. Hier haben wir auch eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Deshalb konzentrieren wir alle Kräfte auf die Eindämmung des Coronavirus.”

SGD Nord unterstützte Naturpark Nassau mit 115.000 Euro

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Die rheinland-pfälzischen Naturparks werden finanziell durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten unterstützt. Rund 800.000 Euro flossen im vergangenen Jahr 2019 für die Umsetzung von Projekten in die sieben nördlich gelegenen Naturparks, die im Zuständigkeitsgebiet der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord liegen.

Beispielsweise wurden dem Naturpark Nassau durch die SGD Nord im vergangenen Jahr rund 115.000 Euro zur Verfügung gestellt, um dessen Handlungsprogramm umzusetzen. „Gut angelegtes Geld“, meint Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, „denn im Interesse heutiger und künftiger Generationen sind der Schutz und die Unterstützung der Naturparks, gerade mit Blick auf den Klimawandel, wichtige Aufgaben.“

Das Geld wurde beispielsweise zur Sicherung der biologischen Vielfalt sowie zur Landschaftspflege und -entwicklung eingesetzt, um so eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sicherzustellen. „Auch in die Umweltbildung wurde investiert. Diese hat zum Ziel, Menschen schon im Kindesalter den Zugang zu unseren Naturräumen zu ermöglichen und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer schützenswerten Umwelt zu stärken“, sagt SGD-Nord-Vizepräsidentin und Abteilungsleiterin Nicole Morsblech.

Naturparks stellen großräumige Kulturlandschaften, die sich besonders zur Erholung eignen und die in weiten Teilen bereits als Landschafts- oder Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Sie werden ausgewiesen, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes einerseits und die Erschließung für Erholungssuchende andererseits aufeinander abzustimmen.

Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

 

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