Samstag, 23. Oktober 2021

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REGION-RHEIN wünscht Ihnen frohe und besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

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Ich bedanke mich bei allen Leserinnen und Lesern für die große Resonanz und das stetig steigende Interesse, allen Anzeigenkunden für die Bannerschaltungen, ohne die REGION-RHEIN nicht möglich wäre und all jenen Menschen in Behörden, Vereinen und der Wirtschaft, die mich täglich mit Nachrichten aus der Region versorgen. Ihnen gilt mein Dank für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Dietmar Fuchs, Herausgeber von www.region-rhein.de

Und hier noch ein Rezept für 2021: (von Katharina Goethe, der Mutter von Johann Wolfgang v. Goethe)

Man

nehme:

12 Monate

und putze sie

ganz sauber von

Bitterkeit, Geiz, Pedanterie

und Angst und zerlege jeden

Monat in 30 oder 31 Teile, so dass

der Vorrat für genau ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus

1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,

1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen!

Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten

und serviere es täglich mit einem freundlichen Wort und einem gewinnenden Lächeln!

FROHES FEST!

Der antike Seehandel wird rekonstruiert

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Wissenschaftler der Universität Trier entwickeln mit einem digitalen Meeresatlas ein mächtiges Instrument zur Datenerhebung.

Die Universität Trier hat sich in den vergangenen Jahren als nationales und europäisches Zentrum für die Erforschung antiker Schifffahrt und des antiken Seehandels etabliert. Die führende Position wird durch ein neues, auf neun Jahre angelegtes Forschungsprojekt von Prof. Dr. Christoph Schäfer untermauert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Langfristvorhaben in der ersten dreijährigen Phase mit etwa 1,65 Millionen Euro. Die Trierer Wissenschaftler wollen mithilfe nautischer Simulationen untersuchen, wie sich Seerouten und Seehandel wechselseitig beeinflusst haben. Als ein zentrales Instrument soll ein „Digitaler Interaktiver Maritimer Atlas zur Geschichte“ (DIMAG) konstruiert werden, der für die Fachwelt und für die Öffentlichkeit online zugänglich sein soll.

In Verbindung mit einer im September 2019 vereinbarten Kooperation mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) sowie der damit verbundenen Einrichtung einer zusätzlichen Professur für Maritime Antike ab 2022 tritt dieser Forschungszweig an der Universität Trier in eine neue Phase ein. Unter dem Dach des von Christoph Schäfer geleiteten TRANSMARE-Instituts werden weitere Fächer der Universität Trier, die Kollegen und Kooperationspartner der Hochschule Trier (Michael Hoffmann, Karl Hofmann-von Kap-herr und Fritz Nikolai Rudolph), des RGZM (Ronald Bockius) und der Universität Barcelona (José Remesal Rodriguez) sowie der TU Hamburg Harburg (Alexander Christopher Wawrzyn) und des MIT in Massachusetts (Hans Moritz Günther) an dem nun genehmigten Vorhaben beteiligt sein.

„Ein ‚Langfristvorhaben‘ der Deutschen Forschungsgemeinschaft einzuwerben, ist eine ganz besondere Auszeichnung. Diese Förderung trägt einerseits den Bedingungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung Rechnung. Auch unterliegt sie besonderen Anforderungen bei der Bewertung der wissenschaftlichen Bedeutung, Qualität und Originalität und des über die Fachdisziplinen hinausgehenden Forschungsertrags auf internationalem Niveau“, so der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf. „Ich freue mich besonders, dass hier die Kooperation zwischen der Universität Trier, der Generaldirektion Kulturelles Erbe und dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz mit diesem großartigen Projekt bereits ein Jahr nach ihrer Begründung Früchte trägt und gratuliere allen Beteiligten zu diesem Erfolg."

Mit dem Projekt „Maritime Verbindungen und ihr Einfluss auf den antiken Seehandel“ führen Christoph Schäfer, sein Mitarbeiterteam und seine Kooperationspartner eine mehr als 15 Jahre währende wissenschaftliche Arbeit fort. Das spektakulärste Ergebnis war der Original-Nachbau eines römischen Handelsschiffs, mit dem seit dem vergangenen Jahr Test- und Messfahrten durchgeführt werden. Der Fokus dieser experimentell orientierten Forschung war darauf ausgerichtet, Daten über die Leistungsfähigkeit und Kapazitäten antiker Schiffe zu erheben. In den kommenden neun Jahren rücken die Routen der Handelsschiffe auf den Meeren in den Mittelpunkt.

„Als im vergangenen Jahr ein römisches Handelsschiff vom Campus der Universität Trier zur Mosel transportiert wurde, war die Neugier groß. Man sah vollendete Handwerkskunst und bewunderte das in der Tat sehr außergewöhnliche Vorhaben. Nun dürfen sich die Trierer Historiker um Christoph Schäfer über eine besondere wissenschaftliche Anerkennung freuen. Langfristvorhaben sind selten. Das wird nun auch eine lange und herausfordernde akademische Seefahrt“, gratuliert Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel, dass es gelungen ist, die Forschungsförderung einzuwerben.

Schon in der Antike war der Gütertransport über lange Distanzen mit seegängigen Schiffen die günstigste Variante. Die Rekonstruktion antiker Seewege und der damit verbundenen ökonomischen Kalkulationen soll neue Erkenntnisse bringen über die antike Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zu Interpretationsmöglichkeiten von frühen Globalisierungstendenzen. Die Forschung wird sich zunächst auf den Mittelmeerraum konzentrieren, später aber auch den Atlantik und den Indischen Ozean einbeziehen.

Bei der Ermittlung sowohl nautischer wie ökonomischer Daten wird der Digitale Maritime Atlas herausragende Dienste leisten. Der in enger Kooperation mit Technik- und Naturwissenschaftlern der Hochschule Trier, des RGZM, der TU Hamburg-Harburg und des MIT in Massachusetts zu entwickelnde DIMAG wird in der Lage sein, für jeden Tag eines Jahres die auf den jeweiligen Schiffstyp angepassten Hauptrouten und das Spektrum der voraussichtlichen Fahrzeiten zu ermitteln, zu simulieren und zu visualisieren. Auf dieser Basis lassen sich die Kalkulationen nachvollziehen, welche die Händler und Seefahrer aufgrund ihres Erfahrungswissens anstellten. DIMAG erschließt somit Informationen, die über herkömmliche Quellen nicht mehr rekonstruierbar wären.

Bibliothek und Schriftenraum der Landeszentrale für politische Bildung geschlossen

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Bibliothek und Schriftenraum der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) Mainz (Am Kronberger Hof 6) sind bis 10. Januar coronabedingt für das Publikum geschlossen.

Publikationen der Landeszentrale können in dieser Zeit ausschließlich bestellt werden. Dies geht per Post, Email oder über die Datenbank auf der Homepage der Landeszentrale unter www.politische-bildung-rlp.de .

Anfragen und Recherchen im Online-Katalog der Bibliothek (www.politische-bildung.rlp.de/bibliothek ) sind weiter möglich. Vorbestellungen bei der Bibliothek können ab Montag, 4. Januar 2021, für Sie zusammengestellt werden. Die Abholung erfolgt dann nach Terminvereinbarung (unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) an der Bibliothekstür.

Soziale Teilhabe in Pflegeheimen

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Soziale Teilhabe in Pflegeheimen auch unter Corona-Bedingungen sicherstellen und soziale Kontakte

Das gilt ungeachtet der Gefahren, die eine mögliche Ansteckung mit dem Corona-Virus gerade für sie bedeutet. In der Stellungnahme „Soziale Teilhabe von Menschen in Alten- und Pflegeheimen auch unter Corona-Bedingungen sicherstellen“ richtet sich die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen an Politik und Verwaltung, an die Leitungen und Träger von Pflegeeinrichtungen und an die Gesellschaft. Das Papier benennt Mindestanforderungen, die auch unter Pandemie-Bedingungen erfüllt sein müssen, und zeigt Rahmenbedingungen auf, wie dies gelingen kann.

Grundsätzlich haben Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind, der Stellungnahme zufolge ein Recht darauf, täglich Besuch zu empfangen und auch untereinander Kontakt zu pflegen. Politik und Verwaltung sind aufgerufen, den Einrichtungen alle erforderlichen Hilfen bereitzustellen, um dies zu ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel die Beschaffung von Schutzmaterial wie FFP2-Masken und Tests ebenso wie die Abordnung von unterstützendem Personal. Neue Regelungen müssen mit angemessenem zeitlichen Vorlauf in Kraft treten sowie mit verständlichen Informationen zur Umsetzung verbunden sein. Die BAGSO fordert zudem, dass die Bundesländer Ombudsstellen einrichten, die im Konfliktfall niedrigschwellig Hilfe anbieten.

Grundlage für die Stellungnahme bilden ein im Auftrag der Fachtagung, an der neben Vertreterinnen und Vertreter von Seniorenorganisationen auch Einrichtungsleitungen sowie Verantwortliche von Trägerorganisationen und des öffentlichen Gesundheitsdiensts teilnahmen.

Über die BAGSO

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt die Interessen der älteren Generationen in Deutschland. Sie setzt sich für ein aktives, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Älterwerden in sozialer Sicherheit ein. In der BAGSO sind rund 120 Vereine und Verbände der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, die von älteren Menschen getragen werden oder die sich für die Belange Älterer engagieren.

Wussten Sie schon, …

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…dass die SGD Nord auch mit Universitäten und Hochschulen zusammenarbeitet

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ist in vielen Bereichen tätig: Sie vereint Gewerbeaufsicht, Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz und Bauwesen sowie eine Servicestelle für Unternehmer und Existenzgründer unter einem Dach. In vielen dieser Bereiche ist es wichtig, dass neueste Erkenntnisse in die Arbeit der Experten einfließen. „Aus diesem Grund arbeitet die SGD Nord auch mit Universitäten und Hochschulen zusammen, ermöglicht und unterstützt die Forschung und profitiert letztlich von den Ergebnissen“, erklärt SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Beispiel Naturschutz: In der jüngeren Vergangenheit hat es mit verschiedenen Hochschulen eine zum Teil intensive Zusammenarbeit gegeben – etwa zur Rückkehr des Wolfes oder zum Schutz von Amphibien und Wiesenvögeln. Daneben findet ein regelmäßiger Austausch bei naturschutzfachlichen Untersuchungen statt. Im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten und Dissertationen werden Studenten unterstützt, indem man ihnen Einblick in die praktische Arbeit gewährt und ihnen Möglichkeiten gibt, ihre Forschungsarbeit durchzuführen. Untersuchungen, die Relevanz für die Arbeit der SGD Nord haben könnten, können auch gefördert werden. So führte die Universität Koblenz beispielsweise eine Untersuchung zur Vielfalt von Insekten in der Agrarlandschaft durch, die Uni Trier untersuchte die Bestandssituation und Bestandstrends von Wildbienen und Heuschrecken in Rheinland-Pfalz. Beide Projekte wurden im Rahmen der „Aktion Grün“ gefördert.

Beispiel Bodenschutz: Eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Hochschulen besteht auch bei Studien- und Abschlussarbeiten. So wurden beispielweise im Rahmen einer auch von einem SGD-Mitarbeiter betreuten Arbeit schädliche Bodenveränderungen durch Verdichtung untersucht und dort Messverfahren verglichen, aber auch konkret Schutzmaßnahmen bei Baustraßen betrachtet. Die SGD Nord profitiert als Bodenschutzbehörde, weil sie unter anderem eine Aussage zur Effektivität von Schutzmaßnahmen erhielt, und konkret auch dazu, ob die geforderten Maßnahmen gegen Verdichtungsschäden unter den Baustraßen erfolgreich waren.

Beispiel Landesplanung: In der europäischen Großregion, die Luxemburg, die ehemalige Region Lothringen, das Saarland, Rheinland-Pfalz, die wallonische Region sowie die deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien umfasst, arbeitet die SGD Nord seit Jahren mit 24 anderen Partnern an einem ganz speziellen, länderübergreifenden Raumentwicklungskonzept, um diese Region zu einem attraktiven Lebensraum zu machen. Daran sind auch diverse Universitäten beteiligt. Die Vertreter der Universitäten arbeiten in einem Wissenschaftsausschuss, der den Prozess der Ausarbeitung, die Umsetzung und die Evaluierung des Projekts über alle Phasen wissenschaftlich begleitet.

Beispiel Welterbe Oberes Mittelrheintal: Die bei der SGD Nord angesiedelte Initiative Baukultur hat gemeinsam mit der Hochschule Koblenz und dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz sowie einer Arbeitsgruppe aus verschiedenen Fachleuten einen Leitfaden zur Straßenraumgestaltung im Welterbe Oberes Mittelrheintal entwickelt.

Kooperationen im Rahmen von Masterarbeiten gibt es derzeit auch in der Wasserwirtschaft. Zum Thema Asbest arbeitete die zur SGD Nord gehörende Gewerbeaufsicht mit der Universität Gießen zusammen, um medizinische Erkenntnisse für den Arbeitsschutz zu gewinnen.

Mit der Vortragsreihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“ beleuchtet die SGD Nord seit Jahren den beschriebenen Austausch zwischen Lehre und Praxis. Dazu lädt Präsident Dr. Ulrich Kleemann Gastreferenten aus Wissenschaft und Verwaltung ein. Am Mittwoch, 9. Dezember, 16 Uhr, ist es wieder soweit. Dann geht es um den Klimawandel und seine Folgen. Die Vorträge halten Dr. Ulrich Matthes, der Leiter des Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen, und – in Vertretung für den bislang angekündigten Dr. Kleemann – Joachim Gerke, der Abteilungsleiter Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz bei der SGD Nord.

Wegen der Corona-Pandemie wird die Veranstaltung erstmals als Livestream auf dem YouTube-Kanal der SGD Nord angeboten. Falls Sie Interesse an dem Thema haben, finden Sie den Livestream am Mittwoch, 9. Dezember, ab 16 Uhr unter der Adresse https://youtu.be/aO5KehUP7qk. Der Livestream ist frei zugänglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können während der Liveübertragung auch Fragen stellen: Senden Sie diese bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Referenten werden diese im Anschluss an die Vorträge beantworten.

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