Montag, 25. Mai 2020

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Mobile Schadstoff- und Elektrokleingerätesammlung in Metternich und Rübenach –

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Elektrokleingerätesammlung an der Schadstoffsammelstelle für Rauentaler Bürger

Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz teilt mit, dass die nach Abfallratgeber „Infos und Termine“ geplante mobile Schadstoff- und Elektrokleingerätesammlung am Samstag, 25.04.2020 in den Stadtteilen Metternich und Rübenach stattfindet. Das Schadstoffmobil steht in Metternich in der Zeit von 8 – 10 Uhr in der Osterhausstraße vor dem Zugang zum Sportplatz und in Rübenach in der Zeit von 11 – 13 Uhr an der Grundschule in der Grabenstraße.
Die Stadtverwaltung rechnet mit erheblichem Verkehrsaufkommen durch Anliefernde, insofern werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten nur unbedingt notwendige, nicht aufschiebbare Anlieferungen durchzuführen. Es gilt weiter: Wer zu Hause bleiben kann, bleibt bitte zu Hause.

Die Stadtverwaltung weist außerdem darauf hin, dass eine Entsorgungsfahrt kein Familienausflug ist – insofern wird darum gebeten, dass sich grundsätzlich nur eine Person auf den Weg zum Schadstoffmobil macht. Zum Schutz des Annahmepersonals und der Anliefernden wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.

Personen halten einen Abstand von zwei Metern zueinander und zu dem vor Ort befindlichen Annahmepersonal. Den Anweisungen des Annahmepersonals ist dabei unbedingt Folge zu leisten. Anliefernde aus umliegenden Städten oder Landkreisen werden abgewiesen. Auf Verlangen des Annahmepersonals ist der Wohnsitz durch Personalausweis oder Meldebescheinigung nachzuweisen.

Bürger aus dem Rauental haben am Samstag, 25.04.2020 die Möglichkeit in der Zeit von 9 Uhr bis 12:45 Uhr Elektrokleingeräte an der Schadstoffsammelstelle im Rauental abzugeben. Im Übrigen bleibt es für die Schadstoffsammelstelle bis auf weiteres bei den derzeit geltenden Sonderöffnungszeiten montags bis freitags 8 – 13 Uhr.

SGD Nord fordert Besucher des Laacher Sees auf, Rücksicht auf Tier- und Pflanzenwelt zu nehmen

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Der Laacher See ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus der näheren Region, aber auch für viele, die von weiter her kommen, um diesen speziellen Ort zu besuchen. Beim Gang um den vulkanischen Calderasee können sie die landschaftliche Schönheit genießen sowie den ungeheuren Reichtum an Tier- und Pflanzenarten erleben. Haubentaucher, Aronstab, Erdkröten, aber auch Eisvögel, Wasserfrösche und Pechlibellen – sie alle sind dort zu finden. Kein Wunder, dass diese Idylle zu einem ausgedehnten Tourismus geführt hat. Just dieser Tourismus ist es aber, der die Lebensräume auch bedroht. Darauf weist die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Naturschutzbehörde hin. Denn das Natur- und Vogelschutzgebiet wird durch immer wieder auftretendes Fehlverhalten von Besuchern gefährdet.

„Wegen des enormen Artenreichtums sowie der besonderen landschaftlichen Schönheit werden der Laacher See und seine Umgebung schon seit 8 Jahrzehnten als Naturschutzgebiet geführt“, erklärt SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann und weist auf die Bedeutung dieses einmaligen Ökosystems hin. Heute gehört dieses zudem nicht nur zum Vogelschutz-, sondern auch zum FFH-Gebiet, also einem Gebiet, in dem die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) umgesetzt wird. Es gelte dort, Rücksicht zu nehmen auf Flora und Fauna, sagt Dr. Kleemann, damit sich der Tourismus nicht auf lange Sicht seine eigene Grundlage nimmt – nämlich die Natur.

Um diese einzigartige Natur auf Dauer weiterhin zu sichern, ist es unumgänglich, dass die dort bestehenden Regelungen, die in der Rechtsverordnung des Naturschutzgebietes „Laacher See“ niedergeschrieben sind, beachtet werden. Hiernach sind die Besucher gehalten, ausschließlich auf den bestehenden Wegen zu bleiben, um Pflanzen und Tiere zu schützen. Denn andernfalls würden sie den Boden abseits der Wege verdichten, was für die Pflanzen schädlich ist, oder aber Tiere aufschrecken, die unter Umständen gerade ihre Jungen aufziehen. Im Wasser sind zudem die sensiblen Uferbereiche zu achten, in denen viele Wasservögel nisten. Daher darf das Wasser nur vom Campingplatz aus betreten werden. Das Baden im See ist auch nur dort zulässig. Ebenso ist darauf zu achten, dass Hunde nicht im See toben oder schwimmen. Des Weiteren sollen Besucher Müll ordnungsgemäß entsorgen und kein Feuer entzünden, um Verunreinigungen oder Brände zu verhindern. Auch Lärm (etwa durch Partys oder laute Musik) gefährdet Tiere, die den Laacher See als Rückzugsgebiet vor dem Menschen nutzen.

Der Schutz des Laacher Sees und seiner Umgebung ist nicht nur im Frühjahr und Sommer, sondern zu allen Jahreszeiten erforderlich. Am Beispiel der Vögel zeigt sich: Im Frühjahr brüten viele Tiere, im Sommer ist die Zeit der Mauser, während der die Vögel besonders schutzlos sind, im Herbst beginnt für viele Arten der Vogelzug, weshalb im Winter häufig Zugvögel aus nördlicher gelegenen Ländern dort anzutreffen sind. So ist beispielsweise jedes Jahr eine aus Norwegen stammende Mantelmöwe am Laacher See zu Gast.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie entscheidend es ist, dass die Regeln eingehalten werden, damit auch in Zukunft viele Individuen und Arten am See leben, sich dort neu ansiedeln oder als Wintergäste zu Besuch kommen können. Denn nur so bleibt der Laacher See auch für Besucher attraktiv.

Zum Tod von Ulrich Kienzle

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Ein großer Journalist und Nahostexperte

Mit Trauer hat Ministerpräsidentin Dreyer auf den Tod des bekannten Fernsehjournalisten Ulrich Kienzle reagiert. „Ulrich Kienzle war ein hervorragender Journalist und großer Kenner des Nahen Ostens. Seine Expertise war vielfach gefragt aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen vor Ort. Er hatte viel zu berichten, was er auch in einem Buch über den Nahostkonflikt zum Ausdruck brachte. Unvergessen werden auch seine Wortgefechte mit seinem Co-Moderator Bodo Hauser im ZDF-Magazin „Frontal“ bleiben. Mit Ulrich Kienzle ist ein großer Journalist und Nahostexperte von uns gegangen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Ulrich Kienzle verstarb heute im Alter von 83 Jahren in Wiesbaden.

Bereits in den Sechzigerjahren startete Ulrich Kienzle beim Süddeutschen Rundfunk. Ab 1974 berichtete er als ARD-Auslandskorrespondent, war dann von 1980 bis 1990 Chefredakteur bei Radio Bremen. 1990 wechselte Ulrich Kienzle zum ZDF. Dort moderierte er zunächst als Leiter der Hauptredaktion Außenpolitik das "auslandsjournal", nach drei Jahren wechselte er zu "Frontal". Das Politmagazin moderierte er bis 2000. Seit 2003 hatte er eine persönliche Rubrik in der ZDF-Sendung „WISO“. Ulrich Kienzle war zudem Vizepräsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft.

„Mein Mitgefühl gilt seiner Familie, den Angehörigen und Freunden und allen, die in diesen schweren Stunden um ihn trauern“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Corona-Pandemie: Unterstützung aus chinesischer Partnerregion

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Freunde auch in der Not: Deutscher Fujian Verein e.V. spendet 100.000 Mund-Nasen-Masken

„Der Deutsche Fujian Verein e.V. hat dafür gesorgt, dass wir heute 100.000 OP-Masken in Empfang nehmen können. Im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der gesamten Landesregierung möchte ich mich für diese große Unterstützung herzlich bedanken“, so die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa, Medien und Digitales, Heike Raab, bei der Ankunft der Masken.

Der Verein der Fujian-Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet übergab 50 Pakete mit insgesamt 100.000 Mund-Nasen-Masken an Detlef Placzek, Präsident des rheinland-pfälzischen Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), der zentralen Beschaffungsstelle des Landes für Schutzkleidung. Die Masken kamen über den eingetragenen Verein aus Fujian. An Dong, Vorsitzender des Deutschen Fujian Vereins, betonte: „Wir sind füreinander da. Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen. Zusammen sind wir stärker gegen das Virus.“

„Ich freue mich über die langjährige Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung mit unser Partnerregion Fujian. Der Deutsche Fujian Verein leistet immer wieder einen wichtigen Beitrag, um diese Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die Hilfe in der Corona-Krise ist hierfür ein besonders starkes Zeichen und zeigt, wie eng die Verbindungen nach Fujian sind“, betonte Staatssekretärin Heike Raab.

Am 1. April 2020 waren bereits 15.000 Atemschutzmasken in Rheinland-Pfalz eingetroffen, die die Provinzregierung in Fujian gespendet hatte. Die rheinland-pfälzische Partnerschaft mit der südchinesischen Provinz besteht seit über 30 Jahren.

Kindergeld gibt es auch noch nach dem Abitur

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Viele Jugendliche haben kürzlich mit der Abiturprüfung ihre Schulzeit beendet. Oft sind die Eltern verunsichert wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind eventuell sogar arbeitslos melden, bis es mit seiner Ausbil-dung oder seinem Studium beginnt?

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit klärt auf: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nur in Einzelfällen notwendig. Eine Meldung ist nicht erforderlich, wenn zum Beispiel der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung oder Studium) innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulzeit beginnt. Aber auch wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, kann für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden.

Dies ist beispielsweise dann möglich, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet und die entsprechende Bewerbung für den Ausbildungs- oder Studiengang nachweisen kann. Ist eine Bewerbung derzeit noch nicht möglich, weil beispielsweise das Bewerbungsverfahren an der Hochschule noch nicht eröffnet ist, genügt zunächst eine schriftliche Erklärung des Kindes, sich so bald wie möglich bewerben zu wollen.

Wichtig ist immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Die dafür vorgesehenen Formulare (zum Beispiel Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz) stehen unter www.familienkasse.de online bereit. Selbstverständlich können Eltern sich auch telefonisch informieren: Die Familien-kasse ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 4 5555 30 erreichbar.

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