Montag, 26. Oktober 2020

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Mitarbeiter der SGD Nord können das Jobticket nutzen

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Die Mitarbeiter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord können ab dem 1. September das neue „VRM-JobTicket 2020“ des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) nutzen. Eine entsprechende Vereinbarung darüber haben SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleemann und VRM-Geschäftsführer Stephan Pauly unterschrieben.

Das Jobticket bietet Mitarbeitern der SGD Nord für 66 Euro pro Monat die Möglichkeit, alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund, der neben der Stadt Koblenz auch acht Landkreise abdeckt, zu nutzen. Um das Angebot noch attraktiver zu machen, übernimmt die SGD Nord zudem rund ein Viertel der Kosten. Dr. Kleemann erklärt, warum: „Als Umweltschutzbehörde fühlen wir uns verpflichtet, einen Beitrag dazu zu leisten, dass möglichst viele auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Je mehr Menschen darauf verzichten, morgens mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, desto mehr wird der Verkehr entlastet, desto weniger Emissionen gibt es, desto besser ist das für die Umwelt.“

Den eigenen Mitarbeitern biete das Jobticket in puncto Mobilität einen echten Zugewinn. Denn von Montag bis Freitag ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen können sie mit dem Ticket zudem kostenlos einen Erwachsenen und drei Kinder unter 15 Jahren mitnehmen. „Durch dieses Angebot wird die SGD Nord als Arbeitgeber noch ein Stückchen attraktiver“, sagt Dr. Kleemann, der hofft, dass sich in Zukunft noch weitere Mitarbeiter dazu entschließen, auf Bus und Bahn umzusteigen, und dass auch weitere Behörden und Unternehmen das Jobticket einführen.

„Wir freuen uns, dass die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die vielfältigen Vorteile der alltäglichen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs eröffnen möchte“, führt Stephan Pauly, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH (VRM), aus. „Neben dem günstigen Preis des VRM-JobTickets 2020 mit nur 66 € im Monat überzeugt unsere Kunden zudem die zeitlich unbeschränkte Nutzbarkeit im gesamten VRM-Gebiet. Auch die umfangreichen Mitnahmeoptionen bieten einen hohen Mehrnutzen im Bereich der Freizeitnutzung.“

Mehr Infos unter www.sgdnord.rlp.de

Interessierte Arbeitgeber können per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit der VRM Kontakt aufnehmen.

Ferienende: Aller Anfang ist schwer - auch im Straßenverkehr

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Mit Beginn dieser Woche endeten die Sommerferien in Rheinland-Pfalz. Der anstehende Lebensabschnitt "Schule" birgt zahlreiche Neuerungen für Kinder. Neben "Rechnen, Schreiben und Lesen lernen" bewegen sich viele auch erstmals alleine auf unseren Straßen. Dies ist für die meisten eine ganz neue Erfahrung, die frühzeitig geübt sein will. Kinder in diesem Alter sind den Verkehrsgefahren im besonderen Maße ausgesetzt, weil sie Gefahrenmomente falsch oder nicht rechtzeitig einordnen und erkennen können. Auch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer beispielsweise hinter geparkten Autos aufgrund ihrer Größe erschwert zu erkennen.

Allein im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Straßenhaus wurden in dieser Woche 748 Neulinge eingeschult. Aus dem letzten Jahr kann die Polizeiinspektion Straßenhaus auf eine erfreuliche Bilanz verweisen: Es ereigneten sich lediglich 2 Schulwegunfälle im gesamten Kalenderjahr 2019, bei dem eine Jugendliche leicht verletzt wurde. Damit dieser positive Trend bestehen bleibt, gibt die Polizeiinspektion Straßenhaus Tipps und unterstützt die "I-Dötzchen" in den ersten Wochen ihres neuen Lebensabschnitts. Hier einige Hinweise, was Eltern für einen sicheren Schulweg tun können:

Zu Fuß zur Schule: - Gewöhnen Sie ihr Kind rechtzeitig an den neuen Schulweg und gehen Sie die ersten Male, auch nach Schulbeginn, als Elternteil mit. Übung macht den Meister: Je häufiger - desto besser! Üben Sie so lange, bis ihr Kind den Weg zur Schule und zurück sicher beherrscht.

   - Der sicherste Weg ist nicht immer der kürzeste: Ein Umweg über 
     eine ruhige Seitenstraße lohnt sich immer. Auch sind ein paar 
     Meter mehr sinnvoll, wenn ihr Kind dadurch an einen sicheren 
     Überweg mit Fußgängerampel oder Zebrastreifen gelangt.
   - Links-rechts-Links - erst dann die Straße überqueren: Erklären 
     Sie ihrem Kind, dass es am Bordstein warten soll. Die größte 
     Gefahr droht von links! Daher: Erst nach links, dann nach rechts
     und dann noch einmal nach links schauen! Weisen Sie darauf hin, 
     dass dies auch am Zebrastreifen gilt - nicht immer handeln 
     Autofahrer korrekt und halten an! Sensibilisieren Sie Ihr Kind 
     vor allem dafür, dass es erst losgeht, wenn das sich nähernde 
     Fahrzeug angehalten hat.
   - Gut ausgeschlafen, ein gesundes Frühstück im Bauch und ein 
     ausreichender Zeitpuffer - so sieht der gelungene Start für 
     einen bekannten und eingeübten Fußweg zum Klassenzimmer aus. 
     Denn: Wer es eilig hat, macht eher Fehler!
   - Mit dem Rad sollten sich die Kinder frühestens nach der 
     Fahrradprüfung in der vierten Klasse auf den Schulweg machen 

Mit dem Bus zur Schule: Für den Weg von zu Hause zur Bushaltestelle gelten dieselben "Übungsregeln" wie auf dem Fußweg zur Schule: Üben, Problemstellen besprechen und auf Gefahren aufmerksam machen. Des Weiteren weist die Polizei auf folgendes hin:

   - Fahren Sie die ersten Tage mit dem Bus mit.  Kinder sind 
     unsicher, wenn Sie ein für sie völlig neues Verkehrsmittel 
     benutzen und wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen. Achten
     Sie darauf, dass Ihr Kind einen Sitzplatz wählt - dies ist 
     bequemer und sicherer, als während der Fahrt zu stehen.
   - Auch Warten will gelernt sein: Kommt der Bus mal mit Verspätung,
     ist schnell Langeweile an der Haltestelle angesagt. Dennoch ist 
     Toben tabu: Herumlaufen nahe der Straße birgt große 
     Unfallgefahren. Machen Sie ihr Kind hierauf aufmerksam.
   - Beim Ein- und Aussteigen immer auf Fußgänger und Fahrradfahrer 
     achten. Insbesondere beim Aussteigen gilt: Erst dann die Straße 
     überqueren, wenn der Bus weggefahren ist und freie Sicht nach 
     links und rechts gegeben ist. 

Beim Transport der Kleinen von zu Hause im Auto gilt: Ein Hauptgrund vieler verletzter Kinder ist die Tatsache, dass die Kindersicherung falsch oder unzureichend erfolgt - sei es aus Bequemlichkeit, Zeitnot, Unwissenheit oder Nachlässigkeit. Beachten Sie daher:

   - Nehmen Sie Ihr Kind oder die Ihrer Bekannten nie ohne das 
     richtige Rückhaltesystem im Auto mit.
   - Lassen Sie ihr Kind immer nur zur Gehwegsseite hin ein - und 
     aussteigen
   - Wählen Sie den An-/Abfahrtsweg so, dass Ihr Kind keine Straße 
     mehr überqueren muss 

Auch wenn Sie es gut meinen - denken Sie daran: Je mehr Eltern ihre Schützlinge mit dem PKW zur Schule bringen, desto mehr Verkehr herrscht auf den Schulwegen. Gerade ein hohes Fahrzeugaufkommen vor dem Schulgebäude kann Ihre Kinder jedoch im besonderen Maße gefährden. Daher rät die Polizei dazu, lieber auf die Fahrzeugvariante verzichten und das Kind zu Fuß oder mit dem Bus zur Schule schicken!

Die Polizei Straßenhaus unterstützt Schulanfänger Die Polizeiinspektion Straßenhaus unterstützt die Schulneulinge, indem sie in den ersten Wochen regelmäßig an den verschiedenen Schulwegen im Dienstgebiet zu Schulbeginn und -ende Überwachungen durchführt. Hier wird zum einen das korrekte Verhalten der Schüler im Straßenverkehr, andererseits aber auch das der Fahrzeugführer in Bezug auf Geschwindigkeit, Kindersicherung usw. überprüft und kontrolliert, damit alle sicher an ihrem neuen "Arbeitsplatz" ankommen.

Aber trotz noch so intensiven Trainings: Vielleicht wird das ein oder andere Kind dennoch in der großen Aufregung auf das Neue, was es am ersten Schultag erwartet, nicht so handeln, wie es noch am Tag zuvor mit den Eltern noch geübt wurde. Deshalb sollten auch Erwachsene ihre "Hausaufgaben machen": Kinder lernen vom Zuschauen- deshalb ist ein korrektes Vorbildverhalten im Straßenverkehr unabkömmlich. Und insbesondere für Wohngebiete und Straßen rund um Schulen gilt: "Runter vom Gas und jederzeit bremsbereit sein!" Und beim Vorbeifahren an Kindern stets das Tempo deutlich drosseln!

Polizeiinspektion Straßenhaus

Wussten Sie schon,…

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…dass die SGD Nord im Jahr 2019 Artenschutzprojekte mit rund 160.000 Euro förderte?

Hört man „Artenschutz“, dann denken die meisten Menschen an süße Koalas in Australien, an niedliche Pandas in China oder an beeindruckende Elefanten in Afrika. Aber der Artenschutz beginnt eigentlich schon vor der eigenen Haustür. Im nördlichen Rheinland-Pfalz leben mehr als 1000 gesetzlich geschützte Tier- und Pflanzenarten. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord setzt sich als Obere Naturschutzbehörde im Rahmen des Artenschutzes für diese Spezies ein. Der metallische Grabkäfer oder die blutrote Heidelibelle sind vielleicht auf den ersten Blick nicht so interessant wie ein kleiner Koala, aber dennoch leisten auch sie einen wichtigen Beitrag zu unserem Ökosystem.

„In den letzten Jahren hat das Artensterben enorm zugenommen, was zu unvermeidbar negativen Konsequenzen für das gesamte Ökosystem führt. Umso wichtiger ist es, dass heimische, gefährdete Tierarten geschützt werden. So können wir den Prozess des Artensterbens aufhalten und unsere Biodiversität bewahren“, sagt der Präsident der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann.

Die SGD Nord berät nicht nur, sondern hilft auch finanziell bei der Umsetzung von Artenschutz-Projekten. Im vergangenen Jahr wurden, beispielsweise ein Insektenhotel in Bad Sobernheim oder die Optimierung von Fledermaus-Winterquartieren in Nassau und Fell gefördert. Außerdem unterstützt die SGD Nord ehrenamtliche Arbeit im Artenschutz ebenfalls durch Fördermittel. Davon profitierte zum Beispiel die Wildtierpflegestation Kirchwald, die rund 67.000 Euro für Volierenbau und Unterhaltungskosten erhielt.

Auch bei vielen Bau- und Planungsvorhaben sind Artenvorkommen betroffen. In solchen Fällen ist die SGD Nord ebenfalls eingebunden – etwa, wenn es um die Umsiedlung von bestimmten Tierarten geht. Um mehr über bedrohte Arten zu erfahren, arbeitet die SGD Nord auch eng mit Hochschulen und Universitäten zusammen. Beispielsweise genehmigt sie die Durchführung von Forschungsarbeiten. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten fließen anschließend wiederum in den Artenschutz ein.

Auch privat, im eigenen Garten, kann man viel für den Artenschutz tun. Die Experten der SGD Nord geben dazu folgende Tipps:

  • Die Gartenpflege herunterfahren, denn ein naturnaher Garten bietet einen guten Lebensraum für die heimischen Arten.
  • Pflanzen aussäen oder anpflanzen, die über das Jahr verteilt blühen, um den einheimischen Tieren eine Nahrungsgrundlage zu bieten.
  • Auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten.
  • Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Insekten anbringen.

Egal ob Koala oder Heidelibelle, alle Arten sind höchst relevant für unser Ökosystem und sollten daher geschützt werden. Genau dafür setzt sich die SGD Nord ein.

Achtung Schulanfänger!

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Zur Sicherheit der Kinder: Schulweg festlegen und üben – Empfehlungen für einen gesunden Kita- und Schulweg mit Blick auf Coronavirus/SARS-CoV-2

In diesen Tagen startet in Rheinland-Pfalz die Schule wieder! Besonders jüngere Schülerinnen und Schüler sowie Schulanfänger müssen lernen, wie sie sicher den Schulweg meistern können.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UKRLP) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) geben Eltern Tipps und Hilfestellungen, wie sie mit Kindern den sicheren Schulweg üben können. Kleine Umwege machen Sinn, wenn dadurch die Sicherheit erhöht wird. Der sichere Schulweg ist nicht immer der kürzeste Weg.

Wenn auf dem Schulweg die Überquerung einer Fahrbahn unvermeidbar ist, sollten Eltern eine Strecke mit einer sicheren Querungsmöglichkeit wählen, am besten mit einer Ampel. Sie erleichtert es Kindern, sicher über die Straße zu kommen.  Eltern sollten darauf achten, dass beispielsweise Gehwege vorhanden sind und Straßen an einer Ampel oder einem Zebrastreifen überquert werden können. Unfallkasse und DVR empfehlen, den Weg mehrmals mit den Kindern abzulaufen und dabei dem Kind auch mal die Führung überlassen. Verkehrsregeln, wie beispielsweise das Verhalten am Zebrastreifen, sollten erklärt und geübt werden. Es ist besonders wichtig, einen sicheren Schulweg festzulegen und mit dem Kind zu erkunden und zu üben. In der ersten Schulzeit können Eltern ihre Kinder noch begleiten oder an schwierigen Stellen unterstützen.

Viele bisherige Beurteilungen zu möglichen Risiken auf dem Kita- und Schulweg sind durch die aktuelle Pandemiesituation neu zu treffen, um eine Ansteckungsgefahr möglichst zu vermeiden. Konkrete Empfehlungen für einen gesunden Kita- und Schulweg mit Blick auf Coronavirus/SARS-CoV-2 gibt ein Informationsblatt der Unfallkasse und des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Bildung unter www.ukrlp.de, Webcode 1660.

Weitere Informationen zum Üben des Schulwegs umfasst auch die Broschüre „Sicher zur Schule“ unter www.ukrlp.de, Webcode b411.

Übrigens sind Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule gesetzlich unfallversichert.

Warnung vor Gedenkstücken im Bestattungswald

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Nicht nur wegen Waldbrandgefahr auf Kerzen verzichten

Die Deutsche Friedhofsgesellschaft rät Angehörigen dringend davon ab, Erinnerungsstücke in einem Bestattungswald achtlos abzulegen. Viele Menschen wüssten gar nicht, welche Gefahren dies für das Ökosystem Wald hat.

„Wir wissen, dass es für viele Hinterbliebene ein wichtiger Teil der Trauerarbeit ist, eine Erinnerung am Grab im Wald zu hinterlassen“, sagt Karl-Heinz Könsgen, Geschäftsführer der Deutschen Friedhofsgesellschaft. Doch oft seien den Angehörigen die daraus entstehenden Konsequenzen gar nicht bewusst.

„Das man bei der derzeitigen Trockenheit wegen der Waldbrandgefahr keine brennenden Kerzen im Wald aufstellen darf, dürfte allgemein bekannt sein“, so Könsgen. Doch auch außerhalb der heißen Jahreszeit haben Kerzen nach Aussage von Könsgen im Wald nichts verloren: „Die im Wald lebenden Tiere riechen die Inhaltsstoffe und fressen die Kerzen, leider oft mit den scharfen Plastikteilen“. Auch bei der Ablage von Blumen sollten Angehörige nach Auffassung von Könsgen vorsichtig sein: „Bei manchen Blumen wird der Stil mit einem Plastiküberzug oder mit einem Draht stabilisiert, zudem sind diese Pflanzen teils stark mit Pestiziden belastet.“

Es gibt jedoch Alternativen, so die Deutsche Friedhofsgesellschaft. Manche Angehörige sammeln Zweige vom Waldboden und formen daraus Motive, beispielsweise ein Herz. Auch eine unbehandelte Holzscheibe, auf der Angehörige eine Botschaft hinterlassen, kann ohne Probleme am Grab abgelegt werden. „Entscheidend ist jedoch immer die für den jeweiligen Friedhof gültige Satzung“, so Könsgen. „Wenn Zweifel bestehen, sollte man die örtliche Friedhofsverwaltung fragen“.

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