Samstag, 28. November 2020

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"Sabine" zieht an Trier zunächst ohne große Schäden vorüber

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(mic) Das Sturmtief "Sabine" ist an Trier trotz hoher Windgeschwindigkeiten auch im Stadtgebiet zunächst ohne große Schäden vorübergezogen. Die Einsatzkräfte, die auf größere Einsatzmaßnahmen vorbereitet waren, mussten nicht zu großen Schadenslagen ausrücken. In der Berufsfeuerwehr Trier war zusätzlich zur Leitstelle das Lagezentrum von Mitternacht bis 3.30 Uhr besetzt. Bis dahin gab es von 18 Uhr an sechs Einsätze. In den frühen Morgenstunden folgten drei weitere aufgrund von kleineren Sturmschäden. Auf der K-24 zwischen Trier-Biewer und  Beßlich musste ein umgestürzter Baum entfernt werden, der die Straße blockierte. An der Ecke Gartenfeldstraße/Kreuzweg bracht ein größerer Ast ab und landete auf der Straße. Die Fahrbahn der B 53 zwischen Pallien und Biewer war zeitweise überflutet.

Orkan kommt voraussichtlich mitten in der Nacht in Trier an

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(mic) Die Berufsfeuerwehr Trier rechnet nach den neuesten Wettervorhersagen vom Abend mit dem Ankommen des Orkans „Sabine“ zwischen 1 und 4 Uhr in der Nacht zum Montag. Erwartet werden dann Windstärken von bis zu 130 Kilometern pro Stunde auch in tieferen Lagen, Gewitter und größere Regenmengen. Auch in den frühen Morgenstunden kann es noch heftig stürmen und Gewittern. Die Feuerwehr rät: Vermeiden Sie in diesen Stunden dringend den Aufenthalt im Freien.

Die Einsatzkräfte des Amtes für Amt für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst der Stadt Trier sind auf das angekündigte Unwetter vorbereitet. Unter anderem wird bei einer großen Zahl von Einsätzen sehr kurzfristig der Stabsraum für den Krisenstab in den Räumen der Feuerwache am Barbaraufer vorbereitet, die Integrierte Leitstelle, in der alle Notrufe aus dem Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks auflaufen, ist voll besetzt und so genannte Erkunder-Teams stehen bereit, um vor Ort die Lage schnell sondieren zu können. Material wie Sandsäcke und weitere Einsatzfahrzeuge stehen in den Feuerwachen bereit. Ebenso ist der Höhenrettungszug der Berufsfeuerwehr einsatzbereit, um bei Bedarf sofort ausrücken zu können. Die freiwilligen Löschzüge der Stadt Trier sowie die Katastrophenschutz-Einheiten werden ebenfalls über die aktuelle Lage informiert.

Die Stadt informiert in der Nacht weiterhin auf dem Twitterkanal www.twitter.com/Stadt_Trier

Wussten Sie schon, dass die SGD Nord fast 100 Pegelanlagen an Oberflächengewässern unterhält?

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat die Gewässer im nördlichen Rheinland-Pfalz im Blick: Denn der gewässerkundliche Dienst der SGD Nord unterhält an fast allen größeren Fließgewässern im Norden von Rheinland-Pfalz ein flächendeckendes Netz von Pegeln.

Diese Pegel dienen der Erfassung und der Aufzeichnung von Wasserständen und Abflüssen in den Gewässern. Darüber hinaus überwacht die SGD Nord die Wasserstände von rund 80 Grundwassermessstellen. All diese Daten sind eine wichtige Grundlage für viele wasserwirtschaftliche Planungen und Entscheidungen sowie für Modelle zur Abschätzung der regionalen Auswirkungen des Klimawandels. Von besonderer Bedeutung sind die Anlagen für die Hochwasservorhersage an Mosel, Nahe, Lahn und Sieg. Deshalb wird großer Wert auf eine hohe Ausfallsicherheit der Pegel gelegt.

Alle Pegel sind mit einer Datenfernübertragung (DFÜ) ausgestattet und senden die Wasserstände alle 15 Minuten an das Landesamt für Umwelt. Über die Auskunftssysteme im Internet erhalten alle Interessierten detaillierte und aktuelle Informationen und Daten von den Messstationen über Niederschlag, Wasserstand, Abfluss und Grundwasser sowie über die chemisch-physikalischen Gewässeruntersuchung.

Unter www.geoportal-wasser.rlp.de können Sie die Daten jederzeit abrufen.

Bäume und Hecken bis Ende Februar schneiden

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Mitarbeiter im Kreishaus beraten

KREIS MYK. Wer Bäume fällen bzw. roden oder andere Gehölze beseitigen, abschneiden oder massiv zurückschneiden möchte, sollte damit rechtzeitig beginnen. Die Arbeiten müssen bis 28. Februar beendet sein. Eine Verlängerung dieser Frist auf Grund der Witterungsverhältnisse oder des Vegetationsstandes kann von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als untere Naturschutzbehörde nicht erteilt werden.

Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt vor, dass vom 1. März bis 30. September das Fällen und Roden von Bäumen sowie das Beseitigen und Abschneiden von Hecken selbst in der Feldflur nicht zulässig ist. In diesem Zeitraum dürfen nur noch schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses erfolgen.

Die gesetzlichen Verbote gelten jedoch nicht für Bäume im Wald oder auf gärtnerisch genutzten Grundflächen, wozu auch der private Hausgarten zählt. Doch auch in diesen Fällen können artenschutzrechtliche Gründe die Beseitigung eines Baumes verbieten. Die Beseitigung von Gehölzen aller Art kann zudem einen Eingriff in Natur und Landschaft darstellen, der einer behördlichen Zulassung bedarf. Die Kreisverwaltung empfiehlt, vor der Beseitigung von Gehölzen mit den zuständigen Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde Kontakt aufzunehmen.

Das Gesetz dient unter anderem dem Schutz von Vögeln. Die Tierwelt bezieht nach dem Winter ihre Brut- und Niststätten, um für Nachwuchs zu sorgen. Die heimischen Vögel richten sich in Hecken, Gebüschen und Bäumen ein.

Für Fragen zum Thema „Gehölzbeseitigung“ stehen Monika Ridder 0261/108-349 und Oliver Reinshagen 0261/108-105 zur Verfügung.

SGD Nord: Frühlingsboten – Erste Kraniche kehren zurück

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Mit ihren charakteristischen Trompetenrufen verkünden die ersten Kraniche ihre Rückkehr. Die Zugvögel haben die vergangenen Wintermonate im milden Südfrankreich oder in Spanien verbracht und fliegen nun in großen V-Formationen auf direktem Weg in ihre Brutgebiete.

„Das ist ein echtes Naturschauspiel“, so SGD-Nord-Präsident Dr. Ulrich Kleemann. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord entwickelt und pflegt als Obere Naturschutzbehörde gemeinsam mit Naturschutzmanagern zahlreiche Vogelschutzgebiete, die auch dem Schutz der Kraniche dienen. Zu diesen zählt zum Beispiel der Dreifelder Weiher im Westerwald, der von zahlreichen Vögeln zur Rast genutzt wird“, so Kleemann.

Rheinland-Pfalz liegt direkt im engen Zugkorridor der Kraniche. Die Vögel, die wir hier beobachten können, haben die Nacht zuvor überwiegend auf Seen im Nordosten von Frankreich verbracht. Von dort aus fliegen sie in großen Gruppen in einem circa 50 bis 200 Kilometer breiten Streifen zur nächsten Übernachtungsstation nach Nordostdeutschland. Einige Kraniche werden dort auch ihre Brutreviere beziehen. Viele fliegen aber noch einige Tausend Kilometer weiter ins Baltikum oder nach Skandinavien.

Von Anfang Februar bis Ende März können an Tagen mit guten Zugbedingungen an einer Stelle mehrere Tausend Kraniche gezählt werden. Insgesamt überfliegen bis zu 200.000 Kraniche unser Land. Mit den Kranichen, auch Glücksboten genannt, beginnt die große Heimreise der Zugvögel. Schon in wenigen Wochen werden viele weitere Vogelarten zurückkehren und mit ihrem Gesang den Frühling ankündigen.

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