Sonntag, 21. April 2019

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Gutes Hören hilft!

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Wie wichtig gutes Hören ist und wie vielfältig heute die Möglichkeiten der Techniken sind, davon konnten sich ca. 80 Interessierte bei einer Art kleinen Messe in Riesweiler, veranstaltet von der Hörminderungsgruppe RheinHunsrück, überzeugen. Dort präsentierten führende Hersteller von Hörgeräten und Cochlea Implantaten ihre neuesten Produkte ebenso wie die Hörakustiker der Fachbetriebe Becker, Ritter und Jung. In einem spannenden Dialog mit den Zuhörern referierte zudem Dr. Servais, Oberarzt der Klinik Mannheim, über Höranstrengung. In Deutschland leiden ca. 16% der Erwachsenen an einer Hörminderung. Aber so Dr. Servais: “Viele erkennen ihre Hörprobleme nicht, sie verstehen aber tatsächlich nicht mehr. Diese unerkannte Belastung geht auf die Psyche und führt zu Verunsicherung im Alltag; häufig verbunden mit einem Rückzug aus der Gesellschaft.“ Die ehrenamtlichen Veranstalter zeigten sich beeindruckt von der positiven Resonanz der Besucher und wollen weiterhin Aufklärungsarbeit hin zum guten Hören betreiben.

Leitfaden für „Menschen mit Demenz im Krankenhaus”

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Mit Informationen und Checklisten alles im Blick behalten

KREIS MYK. Ein Krankenhausaufenthalt stellt für Menschen mit Demenz und deren Angehörige eine große Belastung dar. Um die Angehörigen besser auf einen stationären Aufenthalt des Demenzkranken im Krankenhaus vorzubereiten, hat eine Arbeitsgruppe des Netzwerkes Demenz Mayen-Koblenz einen Handlungsleitfaden entwickelt. Die Handreichung mit wichtigen Informationen und Checklisten soll dabei helfen, wichtige Aspekte im Blick zu behalten, um den Krankenhausaufenthalt so reibungslos wie möglich zu gestalten.

„Aufgrund von kognitiven Einschränkungen sind demente Menschen häufig nicht mehr in der Lage, sich an Absprachen zu halten oder ihre Bedürfnisse mitzuteilen. Es fällt ihnen daher schwer, sich aktiv an diagnostischen und therapeutischen Abläufen zu beteiligen“, erklärt Olaf Spohr vom Netzwerk Demenz. „Dieses Dilemma führt bei Betroffenen, Angehörigen und Krankenhausmitarbeitern unweigerlich zu Herausforderungen“, so Spohr. Erhältlich ist der Leitfaden „Demenz im Krankenhaus“ ab sofort in allen Pflegestützpunkten im Landkreis Mayen-Koblenz sowie in zahlreichen Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens. Auch im Internet unter www.demenz-myk.de steht der Flyer zum Download bereit. Der Leitfaden wurde durch das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Maserngefahr eindämmen!

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Aktuell kommt es im südlichen Rheinland-Pfalz vermehrt zu Masern-Erkrankungen.

Masern sind hochgradig ansteckend; dem entsprechend ist die Gefahr einer Ausbreitung sehr groß. Masern sind vor allem für Kinder und Schwangere gefährlich und können lebenslang bleibende Schäden hinterlassen.

Aus diesem Grund appelliert das Gesundheitsamt: Überprüfen Sie Ihren Impfschutz! Dies kann beim behandelnden Arzt oder beim Gesundheitsamt erfolgen.

Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen und sollte üblicherweise im 2. Lebensjahr erfolgen (Kombinationsimpfung gegen Masern/Mumps/Röteln). Kinder und Jugendliche, bei denen dieser Schutz nicht vorliegt, sollten möglichst bald die fehlenden Impfportionen erhalten.

Für die nach 1970 geborenen Erwachsenen wird eine einmalige Impfung mit diesem  Impfstoff empfohlen.

Die Impfung gehört zu den Standardimpfungen, die die Ständige Impfkommission für Deutschland empfiehlt, daher tragen alle Krankenkassen die jeweiligen Impfkosten bei Durchführung der Impfung in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis.

Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen und lindern

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Rückenschmerzen gehören für viele Menschen schon fast zum Alltag. Besonders diejenigen unter uns, die im Büro arbeiten und dadurch viel Sitzen und wenig Bewegung haben, sind von Beschwerden im Rückenbereich betroffen. Doch damit muss man sich nicht abfinden. Es gibt einfache Maßnahmen, die getroffen werden können, um Rückenschmerzen vorzubeugen und bereits vorhandene Beschwerden zu lindern.

Was sind die Ursachen für Rückenschmerzen am Arbeitsplatz?
Wer im Büro arbeitet, sitzt zu rund 80 % seiner Arbeitszeit vor dem Computer. Eine ergonomisch korrekte Haltung wird dabei nur selten eingenommen. Hier liegt die erste Ursache für Rückenschmerzen. Wer sich wenig bewegt und regelmäßig eine krumme, immer gleiche Haltung einnimmt, schadet seiner Wirbelsäule und der Muskulatur im Rücken. Übergewicht ist ebenfalls ein Problem, das durch fehlende Bewegung ausgelöst wird und Rückenprobleme verursachen kann. Weiterhin kann sich Stress negativ auf die Rückengesundheit auswirken, da auch psychische Belastung zu Muskelverspannungen führen kann.

Wie kann man Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen?
Um Rückenschmerzen vorzubeugen, hilft es zunächst den Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten. Es gibt ergonomische Schreibtischstühle, doch hilft es meist schon die richtige Haltung einzunehmen. Dazu müssen die Höhe von Schreibtisch und Sitzfläche korrekt eingestellt sein und die Höhe der Armlehnen ebenfalls entsprechend angepasst werden. Auch ein Gymnastikball kann dabei helfen, korrekt zu sitzen. Da auch Arbeitgeber von dem gesunden Rücken ihrer Mitarbeiter durch weniger Ausfallzeiten profitieren, bieten viele Unternehmen eine Beratung in Bezug auf die ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes an. Auch wenn die Haltung am Arbeitsplatz optimiert wurde, sollte nicht zu lange die gleiche Position eingehalten werden. Die Bandscheiben werden sonst zu stark belastet und die Muskeln verspannen sich. Regelmäßige Pausen und ein Positionswechsel schaffen hier Abhilfe. Auch außerhalb des Arbeitsplatzes kann man etwas gegen Rückenschmerzen tun. Eine gestärkte Rückenmuskulatur ist eine gute Vorsorge gegen Schmerzen im Rücken. Regelmäßige Rückenübungen sind daher sinnvoll. Wer in seiner Freizeit keine Zeit für Sport findet, kann auch am Arbeitsplatz Dehnübungen ausführen.

Wie lassen sich bereits vorhandene Rückenschmerzen bekämpfen?
Um bereits vorhandene Rückenschmerzen zu lindern, sollten zunächst die bereits genannten Maßnahmen zur Verbesserung der Rückengesundheit getroffen werden. Um Rückenschmerzen, die durch Verspannungen ausgelöst werden, zu bekämpfen, müssen außerdem die betroffenen Muskelpartien gelockert werden. Massagen sind ein gutes Mittel um verspannte Muskeln zu lösen. Auch Wärme hilft die Verspannung zu bekämpfen. Um punktgenau Wärme an die betroffene Stelle zu bringen, können Wärmepflaster verwendet werden. Ein entspannendes Bad ist ebenfalls hilfreich. Dies hat zudem den Vorteil, dass es beim Stressabbau hilft. Schmerzgel wie Voltaren, das zum Beispiel in der Shop Apotheke erhältlich ist, hat sich bei der Bekämpfung von Schmerzen im Rückenbereich ebenfalls bewährt. Dies zeigen die zahlreichen positiven Bewertungen auf shop-apotheke.com.

Wie kann Sport bei der Vermeidung von Rückenschmerzen helfen?
Wie bereits erwähnt ist bei der Vermeidung von Rückenschmerzen eine starke Rumpfmuskulatur entscheidend. Wer Sport zur Kräftigung seines Rückens betreiben möchte, muss dabei keine Hochleistungen vollbringen. Zwei- bis dreimal die Woche ist ausreichend. Rückenstärkende Sportarten sind zum Beispiel Wandern, Nordic Walking oder Schwimmen. Auch Yoga stärkt die Rückenmuskulatur. Reiten, Tanzen und Klettern sind ebenfalls positiv für den Rücken. Weiterhin kann Krafttraining zum gezielten Aufbau der Muskulatur genutzt werden. Dies sollte aber unter Anleitung eines Trainer erfolgen, da hier die korrekte Ausführung sehr wichtig ist. Andernfalls können die Rückenschmerzen sogar begünstigt werden. Wer bereits vorbelastet ist, sollte Sportarten vermeiden, bei denen plötzliche und ruckartige Bewegungen nötig sind. Hierzu zählen beispielsweise Badminton, Surfen, Ski fahren oder Fußball.

Rückenschonend Heimwerken ist nicht schwer

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Falsche Bewegungen, die nachteilig für das komplizierte Muskel-, Knochen- und Nervensystem des Rückens sind, gehören zu einer der häufigsten Auslöser, die zu Erkrankungen dieses Körperbereichs führen. Schon junge Menschen klagen über Rückenbeschwerden, weil die körperliche Bewegung oftmals zu gering ist. Hinzu kommen dann im Erwachsenenalter Fehlbelastungen, die den Rücken und die Gelenke zusätzlich beanspruchen und diese vorzeitig abnutzen lassen.

Beschwerden mit dem Rücken vermeiden

In erster Linie ist das Heben und Tragen von Lasten oder Gegenständen mit einer falschen Körperhaltung. Grundsätzlich können Wirbelsäule sowie die Extremitäten nicht unbegrenzt schwere Lasten aufnehmen, obwohl das im Alltag häufig vergessen wird. Auch das anhaltende Transportieren belastet den Rücken, wenn nicht auf die richtige Körperhaltung und Körperspannung geachtet wird.

Beim Heben ist es wichtig, dass die Utensilien nahe an den Körper heran geführt werden. Die Aufstehbewegung sollte über die starken Kniegelenke erfolgen. Der Rücken wird gerade gehalten.Heimwerker oder Gartenfreunde, die überwiegend bodennah tätig sind, unterliegen zusätzlichen Gefährdungen für den Rücken. Dasselbe gilt für anhaltende Bewegungen, die durch das Erledigen von Arbeite über Kopf ausgelöst werden. Ohne Werkzeuge mit einer ergonomischen Beschaffenheit leidet der Rücken noch mehr, sodass Schmerzen zu den alltäglichen Begleitern werden.

Sehr schädlich für die Muskulatur und die Gelenke ist das Ausführen abrupter Bewegungen sowie das Heben ohne vorherige Erwärmung. Die Muskeln sind dann weniger geschmeidig und dehnfähig, sodass feinste Risse in den Muskelfasern auftreten können. Diese führen aufgrund der Schmerzen und der eingeschränkten Beweglichkeit zu einer Intensivierung einer Schonhaltung. Gerade einseitige Belastungen oder Bewegungen in dieser Form lösen immer wieder Verspannungen aus.

Außer den rückenschonenden Werkzeugen tragen auch bedarfs- und rückengerecht justierbare Haltestiele sowie Transporthilfen und ergonomische Leitern zu einem rückenschonenden Heimwerken bei. Beim Kauf dieser Produkte sollte darauf geachtet werden, dass diese ein möglichst niedriges Eigengewicht haben. Hinsichtlich des Arbeitsschutzes gibt es eine Fülle an Hinweisen, die die Rückengesundheit verbessern.

Ergonomische Einrichtungen sind ein Plus für den starken Rücken

Wissenschaftlich nachgewiesen, dass zu lange sitzende Positionen für den Rücken enorm nachteilig sind. Daraus resultieren im Laufe der Zeit meist Verspannungen der Muskulatur, die sich bis in den Nacken, in die Lendenmuskeln und in die Oberarme ausdehnen können.

Ist es nicht möglich, lange Sitzphasen zu vermeiden, dann kommen ergonomische, rückenschonende Sitz- und Stehvorrichtungen sowie Werkstattbänke, Halterungssysteme und Bürotische zum Einsatz. Mit einem hochwertigen Mobiliar, das rückenschonend konzipiert ist, kann der Körper einen höchstmöglichen Sitz- oder Stehkomfort erfahren. Diese Ausstattungen unterstützen ein bewegliches oder dynamisches Sitzen. Das ist hauptsächlich an Tele- oder Computerarbeitsplätzen obligatorisch.

Darüber hinaus profitieren auch Hobbyschneiderinnen an ihren Nähmaschinen von diesen für den Rücken perfekten Erfindungen. Wer beim Hobby, im Haushalt oder beim Heimwerken viel sitzt, sollte ebenfalls über eine solche Anschaffung nachdenken. Auf diesen Möbelstücken ist ein rückengerechtes und gleichzeitig entspanntes Sitzen realisierbar. Das beugt wiederum vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und Rückenschmerzen vor. Dem gewohnheitsmäßigen stillen Sitzen kann dabei gleichfalls schrittweise eine gewisse Dynamik verliehen werden.

Häufig benutzte Arbeitsflächen in Küchen sind durch die ergonomische Höhe perfekt für eine optimale Körperhaltung und ein rückenschonendes Stehen oder Sitzen beim Zubereiten von Speisen geeignet. Grundsätzlich können ergonomische Möbel und rückenschonende Transportmittel auch vor langfristigen Beschwerden des Rückens bewahren.

 



Prophylaktisch sinnvolle Rückentherapien

Aber mit einem achtsamen Bewegen des Rückens ist es nicht abgetan. Um eine Kräftigung der Muskulatur sowie der Gelenke mit ihren Sehnen und Bändern zu erzielen, sind weitere Empfehlungen sinnvoll:

Regelmäßige Rückenübungen
Reduzierung von Übergewicht
Kinesiotaping
sanfte Zufuhr von Wärme
Bewegungswechsel
Benutzen von Hilfsmitteln

Neben den passiven Behandlungen durch Massagen, das Lösen von Blockaden oder das Verabreichen von Medikamenten nimmt die aktive Therapie von Rückenbeschwerden eine zentrale Stellung ein. Das gezielte Beüben des Rückens hat den Vorteil, dass die organischen Ursachen der Beschwerden weitgehend behoben werden. Bei Medikamenten werden jedoch lediglich die Symptome bekämpft.

Bei einseitigen Körperhaltungen können spezielle Sportarten sowie ein Durchführen von Dehn- oder minimalen Streckübungen beitragen, den Rücken zu entlasten und Schmerzfreiheit zu bringen. Insbesondere bei anhaltend gleichen Armhaltungen wie beim Handarbeiten sind schmerzhaft verspannte Schultern und Nackenpartien nicht auszuschließen.

Um den Rücken zu kräftigen, muss es nicht das Gewichtheben oder ausschließlich ein Muskelaufbau sein. Häufig genügen schon Ausdauersportarten oder die Gelenke entlastende Sportarten wie Schwimmen oder Rad fahren.

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