Samstag, 26. Mai 2018

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Sommerzeit = Grippezeit? Beschwerdefrei durch die warmen Monate

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Eigentlich gelten Jahreszeiten mit kühlen Außentemperaturen als typische Grippezeit.

Doch auch im Sommer läuft so manchem Betroffenen die Nase und lästiger Husten macht sich bemerkbar.

Das liegt daran, dass der häufige Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen (im Außenbereich und klimatisierten Räumen) das Immunsystem herausfordern kann. Ist es bereits geschwächt, bietet es die ideale Angriffsfläche für die so genannten Enteroviren, welche sich für die Sommergrippe verantwortlich zeigen.

Ansteckungsgefahren im Sommer

An Orten, auf denen viele Menschen aufeinander treffen, können Viren leichter verbreitet werden; gerade bei sehr warmen Temperaturen fühlen sich die Erreger wohl und vermehren sich rasch. Zu kalte Getränke oder stark gekühlte Räume im Sommer fordern außerdem die Schleimhäute heraus und trocknen sie aus. Die Schutzfunktion lässt nach; eine Ansteckung mit der Sommergrippe durch Tröpfcheninfektion per Husten oder Niesen wird wahrscheinlicher. Ein weiteres Risiko: Die Ansteckung per Schmierinfektion. Da Enteroviren über den Stuhl ausgeschieden werden, kann schon eine schlechte Hygiene für eine Ansteckung sorgen. Kontaminierte Türgriffe oder ein Händedruck mit einem Patienten, der sich zuvor nicht ausreichend die Hände gewaschen hat, übertragen die Enteroviren und lösen spätestens nach zwei Wochen die Sommergrippe aus.

Symptome und Verlauf einer Sommergrippe

Die typischen Symptome einer Sommergrippe ähneln einer herkömmlichen Erkältung. Meist sind sie lästig, aber nicht gefährlich. Es beginnt mit Abgeschlagenheit und Halskratzen, manchmal auch mit dem klassischen "Erkältungskopfschmerz". Anschließend folgen Gliederschmerzen, eine laufende oder verstopfte Nase, Husten und/oder eine Entzündung der Atemwege. Weitere Begleitsymptome, die bei einigen Betroffenen auftreten können, sind:

  • Appetitlosigkeit
  • angeschwollene Lymphknoten
  • Fieber
  • allgemeine Kraftlosigkeit und starke Müdigkeit
  • Durchfall und Bauchschmerzen

In den meisten Fällen heilt die Sommergrippe rasch und komplikationslos aus. Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem sollten zur Sicherheit jedoch einen Arzt aufsuchen.

Behandlung der Symptome

Bei einer Sommergrippe richtet sich die Behandlung nach den jeweils auftretenden Symptomen. Bewährt haben sich rezeptfreien Grippe-Medikamenten und Hausmitteln. So empfiehlt sich ein acetylsalicylsäureenthaltendes Schmerzmittel gegen Kopf- und Gliederschmerzen, während die verstopfte Nase mit abschwellenden Nasensprays behandelt wird. Zur Fiebersenkung kann ebenfalls Acetylsalicylsäure helfen, aber auch der Wirkstoff Ibuprofen wird verwendet. Die Inhalation mit Kamille oder Salzwasser befreit die Atemwege auf sanfte Weise, heiße Tees mit Ingwer, der das Immunsystem stärkt, sind eine weitere Möglichkeit, die Symptome zu lindern. Halsschmerzen können mit Kartoffelwickeln und Lutschtabletten von außen und innen bekämpft werden.

Vorbeugung und Entgegenwirkung der Sommergrippe

Wer es gar nicht erst bis zur Sommergrippe kommen lassen möchte, sollte sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen sowie möglicherweise von Enteroviren betroffene Gegenstände (Türgriffe, PC-Tastaturen etc.) desinfizieren. Um das Immunsystem zu stärken, empfiehlt sich ergänzend der Verzehr von Gemüse und Obst sowie die Anwendung von Wechselduschen oder ein häufiger Saunagang. Sport und Bewegung an der frischen Luft kann ebenfalls wirksam sein, um potenziellen Viren keine Chance zu geben.

Mundtrockenheit - Diese Ursachen können dahinterstecken

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Einen trockenen Mund zu haben ist unangenehm. In manchen Situationen lässt sich das kaum vermeiden, zum Beispiel dann, wenn wir einen wichtigen Vortrag halten oder ein Vorstellungsgespräch meistern müssen. Die Aufregung wirkt sich dann auch körperlich aus; die Zunge klebt gefühlt am Gaumen, selbst das Schlucken kann in solchen Fällen schwierig werden. Auch das Sprechen wird dadurch erschwert, die Stimme kann sich heiser anhören.
Meist ist die Mundtrockenheit nur situationsabhängig festzustellen und verschwindet nach der auslösenden Situation von selbst wieder. Wenn die Mundtrockenheit - auch Xerostomie genannt - jedoch häufiger oder chronisch auftritt, kann dahinter auch ein ernsteres Problem stecken. Ein Besuch beim Zahnarzt kann dann helfen, die Ursache für den trockenen Mund zu finden.

Gelegentliche Mundtrockenheit kein Grund zur Sorge

Die Mundhöhle ist trocken, wenn weniger Speichel produziert wird. Dadurch trocknet die Mundschleimhaut aus. Wenn die Mundtrockenheit nur gelegentlich auftritt, ist sie für sich genommen kein Grund zur Sorge. So ist es vergleichsweise normal, dass der Mund etwa morgens nach dem Aufwachen trockener ist. Besonders Menschen, die schnarchen, sind davon betroffen - die Atmung durch den Mund trocknet die Schleimhäute in der Mundhöhle in der Nacht zusätzlich aus.

Auch, wer viel redet, bekommt eher einen trockenen Mund. Das liegt an der zusätzlichen Luft, die beim Reden die Mundhöhle passiert. Ein warmes Klima mit niedriger Luftfeuchtigkeit wirkt ebenso tendenziell austrocknend. Ähnlich verhält es sich bei Rauchern oder bei einer Erkältung. Auch mangelnde Mundhygiene begünstigt die Trockenheit im Mund.
Bei verschiedenen Medikamenten kann es ebenfalls vorkommen, dass die Mundtrockenheit als Nebenwirkungen auftritt, etwa bei manchen Schmerzmitteln. Meist bessern sich die Beschwerden rasch, sobald das Medikament abgesetzt wird. Falls das Medikament chronisch genommen werden muss, kann ein Wechsel auf ein anderes Präparat sinnvoll sein.

Auch medizinische Ursachen denkbar

In manchen Fällen stecken jedoch medizinische Ursachen hinter der Mundtrockenheit. Eine seltene Erkrankung, die mit Xerostomie einhergeht, ist das Sjögren-Syndrom. Bei der Autoimmunerkrankung sind auch die Augen typischerweise trocken. Entzündete Speicheldrüsen oder andere Entzündungen in der Mundhöhle können ebenfalls zu einem trockenen Mund führen. In seltenen Fällen kann dahinter auch ein Tumor stecken.
Infektionen und hormonelle Störungen wie AIDS, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen können Mundtrockenheit ebenso auslösen. Auch als Nebenwirkungen bei Operationen im Kopfbereich sowie der Strahlentherapie ist Mundtrockenheit vergleichsweise häufig.

Oft reichen einfache Mittel zur Behandlung

Wer nur situationsabhängig und selten an Mundtrockenheit leidet, kann meist mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen: Häufig reicht es bereits aus, genügend zu trinken. Auch Bonbons, die die Mundschleimhaut befeuchten und die Speichelproduktion anregen, sind sinnvoll.
Wenn die Beschwerden häufig auftreten, sollte die Ursache hingegen durch einen Besuch beim Zahnarzt abgeklärt werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn zusätzlich noch andere Symptome festgestellt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten des Zahnarztes ergeben sich durch die Ursache der Mundtrockenheit. Steckt eine Erkrankung dahinter, muss diese behandelt werden. Dadurch bessern sich meist auch die Beschwerden in der Mundhöhle.

Kinderakademie Gesundheit

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kinder und Jugendliche früh für Gesundheit sensibilisieren

„Die Stiftung Mainzer Herz zeigt auf vorbildliche Weise, wie man Kinder und Jugendliche früh dafür sensibilisieren kann, ein Bewusstsein für den eigenen Körper und eine gesunde Lebensweise zu entwickeln“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Besuch der Kinderakademie Gesundheit in Mainz. „Ich freue mich, diese tolle Veranstaltung als Schirmherrin unterstützen zu können.“

Zwei Mal jährlich haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich in einem mehrstündigen Programm der Universitätsmedizin Mainz über Themen wie Gesundheitsgefährdung durch Rauchen, das Herzkreislaufsystem oder ein gesundes Mittagessen zu informieren. „Das Thema Nichtraucherschutz ist mir und meiner Landesregierung ein spezielles Anliegen. Besonders in Lebensbereichen, in denen sich Kinder aufhalten, muss deutlich werden, dass Rauchen nicht zur Normalität des Alltags gehören sollte“, so die Ministerpräsidentin. „Umso erfreulicher finde ich es, dass in den letzten Jahren immer weniger Kinder und Jugendliche rauchen.“ Die Kinderakademie sei ein geeigneter Ort, um über die Gefahren des Rauchens aufgeklärt zu werden.

Sie dankte Professor Münzel, seinen Kollegen und Kolleginnen und allen anderen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und wünschte den Kindern und Jugendlichen viel Spaß.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 30. Mai 2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt in Andernach fällt am 23. Mai aus

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KREIS MYK. Die üblicherweise auf den letzten Mittwoch des Monats angesetzte Impfsprechstunde beim Gesundheitsamt in Andernach fällt am Mittwoch, den 23. Mai aus. Der nächste Regeltermin ist am Mittwoch, den 27. Juni von 13.30 bis 15 Uhr.

Weitere Infos und Anmeldungen gibt es beim Gesundheitsamt: 02632/251600.

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