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Mückenstich und Wespengift

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Wie schütze ich mich und was kann ich im Notfall tun

Mainz, den 9. Juli 2020 – Beim Kuchenessen auf dem Balkon oder an einem lauen Abend im Garten können Bienen, Wespen oder Stechmücken ganz schön nerven. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV gibt Tipps wie man sich vor Stichen schützen kann und erklärt außerdem wie man im Notfall richtig handelt.

Stechmücken

Wer draußen nicht gestochen werden möchte, sollte generell helle Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Mücken häufig auch im Knöchel- und Fußbereich stechen, sind auch Socken hilfreich. „Mücken können leider durch die Kleidung hindurch stechen, deshalb sollte zusätzlich ein Spray oder eine Lotion gegen Insekten auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden“, empfiehlt Petra Engel-Djabarian, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft, nachts, die Plagegeister abzuhalten.

Ist man doch gestochen worden, heißt es nicht kratzen. Die durch den Stich verursachte Entzündung kann durch eindringende Bakterien beim Kratzen verschlimmert werden. „Ein Kühlpad beruhigt den Entzündungsprozess und mildert den Juckreiz“, erklärt Engel-Djabarian. Es gibt auch batteriebetriebene Stifte, die über einen kurzen Hitzereiz eine beginnende Entzündung und somit den Juckreiz stoppen.

Bienen oder Wespen

Stiche von Bienen oder Wespen sind deutlich schmerzhafter als ein Mückenstich. Das weiß jeder, der im Freibad schon mal auf eine getreten ist. Sie sind für manche Menschen sogar richtig gefährlich, wenn sie allergisch auf das Bienengift reagieren. Weil Bienen und Wespen sich oft auf Speisen oder in Getränken befinden, ist das Risiko sehr groß, dass man im Bereich von Mund oder Hals gestochen wird. Bei Allergikern löst ein Stich starke Schwellungen aus – dies führt zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand bei einem anaphylaktischen Schock.

„Als Schutz ist es wichtig, draußen nicht barfuß zu laufen. Es hilft, nur aus Gläsern und nicht aus Flaschen oder Dosen zu trinken, damit keine Wespe oder Biene in den Mund kommt“, erklärt die Apothekerin. Außerdem ist es empfehlenswert Getränkeflaschen und Gläser nach jedem Gebrauch gleich abzudecken oder zu verschließen. „Insektenstichallergiker sollten immer ihre Notfallmedikamente, ob Saft oder Spritze, mit sich tragen, um im Fall eines Stiches schnell handeln zu können“, so die Apothekerin weiter. „Wichtig ist, dass man den Stachel, falls er noch steckt, gleich entfernt. Und auch wenn die Notfallmedikamente genommen wurden, sollte immer zur Sicherheit ein Arzt hinzugezogen werden.“

Leichte Lockerungen – Typisierungsaktionen starten vereinzelt

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Stefan-Morsch-Stiftung ist bei Blutspende-Terminen des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort

Erleichterung bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei: Bei ausgewählten Blutspende-Terminen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland können wieder Typisierungsaktionen vor Ort stattfinden. Dies war in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Auflagen nicht möglich. „Wir hatten deshalb einen deutlichen Rückgang bei den Registrierungen zu verzeichnen – trotz der Möglichkeit der Online-Typisierung“, berichtet Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung. „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir etwa 6.000 weniger Neuspender.“  

Auch bei der Stefan-Morsch-Stiftung sind die Auswirkungen der aktuellen Pandemie deutlich spürbar. Da aufgrund der Corona-Auflagen in den vergangenen Wochen keine Typisierungsaktionen vor Ort stattfinden konnten, ist die Zahl der neuregistrierten Spender im Vergleich zum Vorjahr um etwa 6.000 zurückgegangen. Umso erleichterter ist man nun, dass – gemeinsam mit dem Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) – wieder vereinzelte Termine in geeigneten Räumlichkeiten durchgeführt werden können. „Selbstverständlich können sich Interessierte aber auch weiterhin online über unsere Homepage registrieren“, erklärt Vorstandsvorsitzende Susanne Morsch. „Sie bekommen dann ein Set für eine Speichelprobe bequem nach Hause geliefert.“ Seit August 2013 arbeiten der DRK Blutspendedienst West und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. Eine erfolgreiche Kooperation, die Früchte trägt: Über 4.300 Aktionen hat man in dieser Zeit in ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf die Beine gestellt.

Bekommt ein Patient eine Fremdblut-Spende, müssen Blutgruppe und Rhesusfaktor zueinander passen. So ähnlich ist dies auch bei einer Stammzell-Transplantation, nur dass es hier auf die genetischen Gewebemerkmale ankommt, die erheblich vielfältiger sind. Auch aus diesem Grund ist es notwendig, kontinuierlich neue Spender zu werben – denn die Suche nach einem passenden Spender gleicht oftmals der sprichwörtlichen Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Für viele Leukämiekranke ist eine Stammzellspende jedoch häufig die einzige Chance auf Leben. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 informieren.

Bei der Blutspende liegen die Altersgrenzen anders als bei der Stammzellspende: Mindestens 18 Jahre müssen Neuspender sein, beziehungsweise nicht älter als 68 Jahre. Für alle, die mehr über die Blutspende-Aufrufe mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen, auch zur DRK-Blutspende-App, erhält man unter www.blutspendedienst-west.de.

Blutspende + Typisierungsaktionen im Juli:

Dienstag, 14. Juli, 15.30 bis 20 Uhr, Bendorf, Stadthalle, Am Yzeurer-Platz

Mögliche Gesundheitsgefahren durch Eichenprozessionsspinner

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Derzeit ist – wie in den vorherigen Jahren – wieder mit dem Auftreten von Raupen des Eichenprozessions-Spinners zu rechnen.

Diese sind nicht nur Verursacher von Fraßschäden an Bäumen, sondern sie können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Menschen auslösen: Die Haare der Raupen (sog. „Brennhaare“) können beim Menschen allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock auslösen.

Die hierbei vorkommende allergische Reaktion des Immunsystems kann verschiedenartig sein. Zu den möglichen Symptomen gehören Hautausschläge mit Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Brennen; auch eine Quaddelbildung an der Haut kann auftreten. Zusätzlich begleitende Allgemeinsymptome können Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung sein.

Das Einatmen der Haare kann Asthma-Symptome verursachen.

Bei auftretenden Allergie-Symptomen sollte ärztliche Behandlung aufgesucht werden und dabei auf den Kontakt mit Raupenhaaren hingewiesen werden.

Das Gesundheitsamt empfiehlt als Vorsichtsmaßnahmen:

- Raupen und Gespinste nicht berühren

- Abstand zu betroffenen Bäumen halten

- Nach direktem Kontakt mit Raupenhaaren: Duschen mit Haarreinigung, danach Bekleidungswechsel

- Empfindliche Hautbereiche (z.B. Nacken, Hals und Unterarme) schützen

 

COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

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Ein Fortschreiben dieser Information erfolgt nur noch dann, wenn sich hierzu Änderungen ergeben.

Eine Person mit COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus

Derzeit wird in den Koblenzer Krankenhäusern eine Person behandelt, welche an COVID-19 erkrankt ist. (Stand: 09.06.2020, 12.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Weiterhin werden derzeit in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 05.06.2020, 10.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 03.06.2020, 12.00 Uhr).

Weiterhin 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit nicht verändert (Stand: 29.05.2020, 12.00 Uhr).

Weiter 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit nicht verändert (Stand: 28.05.2020, 11.00 Uhr).

1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit um eins erhöht (Stand: 26.05.2020, 11.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich die Zahl seit dem 22.05.2020 um eins reduziert (Stand: 25.05.2020, 12.00 Uhr).

Nach wie vor 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird weiter noch eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Damit hat sich die Zahl seit dem 19.05.2020 nicht geändert (Stand: 22.05.2020, 11.00 Uhr).

31 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 31 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 1 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 24.04.2020, 11.00 Uhr)

32 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 32 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 3 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 23.04.2020, 11.00 Uhr)

35 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 35 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 10 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 22.04.2020, 10.00 Uhr)

Nach wie vor 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit ergab sich erneut keine Veränderung zum Vortag. (Stand: 21.04.2020, 12.00 Uhr)

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit ergab sich keine Veränderung zum Vortag. (Stand: 20.04.2020, 11.00 Uhr)

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit blieb die Zahl im Vergleich zu gestern unverändert. (Stand: 19.04.2020, 11.00 Uhr)

45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu gestern um 8 Patienten erhöht. (Stand: 18.04.2020, 15.00 Uhr)

Weiter 37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich im Vergleich zu gestern die Zahl nicht verändert. (Stand: 17.04.2020, 11.00 Uhr)

37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit wird im Vergleich zu gestern eine Person weniger behandelt. (Stand: 16.04.2020, 13.00 Uhr)

38 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 38 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Zahl um 1 gesunken. (Stand: 15.04.2020, 11.00 Uhr)

39 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 39 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit um 6 Personen gesunken. (Stand: 14.04.2020, 11.00 Uhr).

Ostermontag: 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleichgeblieben (Stand: 13.04.2020, 11.00 Uhr).

Ostersonntag: 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleichgeblieben (Stand: 12.04.2020, 15.00 Uhr).

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleich geblieben (Stand: 11.04.2020, 11.00 Uhr).

45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 8 gestiegen (Stand: 10.04.2020, 11.00 Uhr).

37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 6 gesunken (Stand: 09.04.2020, 11.00 Uhr)Diese Information wird täglich fortgeschrieben.

43 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 43 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 2 gestiegen (Stand: 08.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 41 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 4 gesunken. (Stand: 07.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert der letzten Tage. (Stand: 06.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert der letzten Meldung vom Freitag. (Stand: 05.04.2020, 12.00 Uhr).

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert von gestern (Stand: 03.04.2020, 12.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies sind im Vergleich zu gestern, 5 Patienten weniger (Stand: 02.04.2020, 13.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 50 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 01.04.2020, 15.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 50 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 31.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 55 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 30.03.2020, 11.00 Uhr)

Zum Stand Sonntag, 29.03.2020, 11:00 Uhr, wurden in Koblenzer Krankenhäusern 49 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind.

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 41 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 27.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 39 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 26.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 36 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 25.03.2020, 11.00 Uhr)




Krankenstand wegen Psyche erreicht Rekordwert

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Mainz, 19. Mai 2020 – Noch nie sind Beschäftigte in Rheinland-Pfalz öfter wegen psychischer Leiden krankgeschrieben gewesen als im Jahr 2019. Das zeigen repräsentative Auswertungen der BARMER. Die Krankenkasse hat dafür die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen von 196.000 bei ihr versicherten Erwerbspersonen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz anonymisiert ausgewertet und auf die Erwerbspersonenstruktur des Landes hochgerechnet. „Das Ausmaß von Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen wird von Arbeitgebern unterschätzt. Nie war es wichtiger, Angebote zur Förderung der seelischen Gesundheit im Betrieb vorzuhalten“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Laut BARMER-Erhebung blieb jeder rheinland-pfälzische Beschäftigte rechnerisch 3,6 Arbeitstage wegen psychischer Erkrankungen der Arbeit fern. Das entspricht einer Zunahme von 20 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2013 (3,0 Arbeitstage). Der Anstieg ist dabei in den letzten sechs Jahren kontinuierlich verlaufen. Entfielen im Jahr 2015 noch 3,3 Arbeitsunfähigkeitstage auf seelische Leiden, waren es im Jahr 2017 schon 3,4 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Unter den zehn Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland mit den höchsten Ausfallzeiten infolge psychischer Erkrankungen finden sich gleich vier aus der Pfalz: Pirmasens (5,9 Tage, Platz drei) sowie die Landkreise Kusel (5,0 Tage, Platz acht), Südwestpfalz und Kaiserslautern (je 4,9 Tage, Platz neun und zehn).

Depressionen: Hauptgrund für Krankschreibung bei seelischen Leiden

Die häufigsten diagnostizierten seelischen Leiden in Rheinland-Pfalz sind Depressionserkrankungen. Kleis erklärt: „Die Entwicklung der Gesellschaft von einer Industrie- zu einer wissens- und kommunikationsintensiven Dienstleistungsgesellschaft hat die Belastungen in der Arbeitswelt verändert. Während körperliche Anstrengungen stetig abnehmen, steigen psychosoziale Belastungen in einem alarmierenden Ausmaß.“ Zeitdruck, Störungen des Arbeitsablaufs und ein eingeschränkter Entscheidungsspielraum würden als wesentliche Faktoren gelten, die psychische Erkrankungen, besonders Depressionen, begünstigen. Auch mangelnde Zusammengehörigkeit im Betriebsteam führe nachweislich zu einer deutlichen Zunahme depressiver Verstimmungen.

Besonders in der Pflicht sieht Kleis die Führungskräfte in Unternehmen: „Unstrukturiertes und unsystematisches Handeln im Umgang mit psychisch Erkrankten am Arbeitsplatz verschlechtert oft zusätzlich die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft des betroffenen Mitarbeiters. Seelisch erkrankte Menschen benötigen einen klaren äußeren, stützenden Rahmen zur Stabilisierung.“ Hier seien Führungskräfte im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht und im Hinblick auf ihre Verantwortung gegenüber dem gemeinsamen Arbeitgeber besonders gefordert. Das beginne bei der betrieblichen Gesundheitsförderung und setze sich fort in der strikten Einhaltung der Regeln für die Wiedereingliederung nach längerer Erkrankung im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements.

Muskel-Skelett-Erkrankungen Hauptursache für Krankschreibungen

Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit rheinland-pfälzischer Erwerbspersonen waren wie auch schon in den Jahren zuvor Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Sie sorgten im Durchschnitt für 4,1 Arbeitsunfähigkeitstage unter Beschäftigten in Rheinland-Pfalz (2018: 4,0 Tage, Bund: 4,0 Tage). Die häufigste Diagnose bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen war „Rückenschmerzen“. Mehr als jeder zweite Tag (54,7 Prozent) von Arbeitsunfähigkeit ging im Jahr 2019 auf das Konto von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (22,2 Prozent), psychischer Leiden (19,5 Prozent) und Atemwegserkrankungen (13,0 Prozent) wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen.

Über alle Krankheiten hinweg zählten die Statistiker 18,5 Tage von Arbeitsunfähigkeit pro Beschäftigten in Rheinland-Pfalz (2018: 18,3, Bund: 18,2). Im Vergleich aller Bundesländer liegt Rheinland-Pfalz damit im Mittelfeld (Platz acht). Die meisten Tage von Arbeitsunfähigkeit wurden in Mecklenburg-Vorpommern (22,1 Tage) registriert, die wenigsten in Baden-Württemberg (15,2 Tage). Im Durchschnitt meldete sich jede Erwerbsperson in Rheinland-Pfalz 1,3 Mal krank. Mehr als jeder zweite Beschäftigte (55,1 Prozent) in dem Bundesland blieb mindestens einmal arbeitsunfähig zuhause (2018: 56,7 Prozent, Bund: 54,3 Prozent). Der Krankenstand lag bei 5,1 Prozent (2018: 5,0 Prozent, Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten in Rheinland-Pfalz 51 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Kleis.

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