Sonntag, 25. Juli 2021

Letztes Update:03:51:24 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Neue Coronafälle:

Drucken

Vorsorgliche Schließung von Kita und Schulen in Koblenz und Andernach

KREIS MYK. Aufgrund neuer Coronafälle haben die Verwaltungen von Stadt Koblenz und Landkreis Mayen-Koblenz auf Empfehlung des gemeinsamen Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz beschlossen, als Vorsichtsmaßnahme vor einer möglichen Ausbreitung des Virus (COVID-19) in Stadt und Kreis im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein die Grundschule (Im Teichert 110) und die Katholische Kindertagesstätte Spiel- und Lernstube Ehrenbreitstein (Brentanostraße 6) von Montag, 9. März, bis einschließlich Freitag, 20. März, für 14 Tage zu schließen. Darüber hinaus wird in Andernach das Schulzentrum (Salentinstraße), zu dem das Kurfürst-Salentin-Gymnasium, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, die St.-Thomas-Realschule plus und die Geschwister-Scholl-Realschule plus zählen, vorsorglich von Montag, 9. März, bis einschließlich Donnerstag, 12. März, für vier Tage geschlossen, um mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln. Die Betreuung der Kindergartenkinder und Schulkinder ist – soweit altersmäßig noch erforderlich – für die besagten Zeiträume von den Eltern selbst zu organisieren.

Hintergrund der vorsorglichen Schließungen, die auch mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier abgesprochen wurden, sind drei neue Coronavirus-Fälle. Dabei handelt es sich um ein Ehepaar aus dem Stadtgebiet Koblenz und ihr Kind im Grundschulalter, die alle drei am Freitag und Samstag positiv getestet wurden. Zur Familie gehört noch ein weiteres Kind im Kindergartenalter, bei dem der Test aber negativ ausgefallen ist.

Die Kinder des Ehepaars besuchen die besagten Einrichtungen in Koblenz-Ehrenbreitstein.  Ein Elternteil gehört dem Lehrerkollegium des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Andernach an. Derzeit werden alle Personen, die entweder in Grundschule und Kita in Koblenz-Ehrenbreitstein oder im Schulzentrum Andernach in direktem Kontakt zum besagten Personenkreis gestanden haben, ermittelt, kontaktiert und durch das Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen sowie über eine mögliche häusliche Isolierung informiert. Der andere Elternteil arbeitet in der Hauptagentur der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen in Koblenz. Die Agentur in Koblenz muss nach jetzigem Stand nicht geschlossen werden. Allerdings sind nach Angaben der Behörde die Dienstleistungen wegen der angeordneten häuslichen Quarantäne einiger Mitarbeiter möglicherweise eingeschränkt. Alle Kontaktpersonen innerhalb der Arbeitsagentur sind bereits identifiziert und werden entsprechend den Vorgaben des Gesundheitsamtes informiert.

Um auch eine mögliche größere Anzahl an Menschen im Landkreis und der Stadt Koblenz untersuchen zu können, wird aktuell die Einrichtung von zwei mobilen medizinischen Versorgungseinheiten – eine im Stadtgebiet und eine im Landkreis Mayen-Koblenz – vorbereitet. In einem festgelegten Verfahren werden dort möglichweise Infizierte erfasst, untersucht und je nach Symptomatik getestet. Daraufhin werden die Menschen weiter behandelt oder eine in häusliche Isolierung geschickt. Sobald die organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden Standorte und Zeiten bekannt gegeben.

Alle weiteren Informationen und Hygienetipps gibt es im Internet unter www.kvmyk.de. Weiter Fragen können Bürger an die Telefonhotline 0261/108-730 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.

Leserbrief

Drucken
Gerät der Corona-Virus außer Kontrolle - Der Virus und seine Folgen...

Diese Epidemie muss dringend auch in Verbindung mit dem verhängnisvollen Pflegenotstand und dem Sanierungs-Wahnsinn bei den vorgesehenen nicht nachvollziehbaren Krankenhaus- und Klinikschließungen gesehen und geklärt werden...

Von Hans-Peter Meyer

Derzeit müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus, der COVID-19-Erkrankung in zahlreichen Krankenhäusern Sonderschichten angesetzt werden, obwohl seit langer Zeit ein zunehmender dramatischer Pflegenotstand herrscht. Und da wird in Deutschland noch laut unverantwortlich überlegt und geplant, wie man viele Krankenhäuser schließen soll. Aktuelle Gutachten (zum Beispiel die Studie der Bertelsmann Studie vom 15.07.2019) empfehlen die Schließung von 1400 auf 600 Krankenhäuser und Kliniken. Eine verhängnisvolle Reduktion um 800 Einrichtungen soll erfolgen - und es es sollen von sogenannten Privaten Betreiber- und Trägergesellschaften stattdessen auf "freier" marktwirtschaftlicher Basis "Superkliniken" - geschaffen werden, denen es nur noch um Gewinnmaximierung und Rendite geht.

Und wie Corona uns erneut zeigt: Wir brauchen dringend jedes Krankenhaus !
Unter den gutachterlichen und tonangebenden Gesundheitsökonomen herrscht ein unverantwortlicher Sanierungs-Wahnsinn.

Wenige spezialisierte (unmenschliche) Superkliniken haben nicht genügend Kapazitäten - beispielsweise für die Quarantäne infizierter Corona-Patienten. Gleichzeitig zur Quarantäne müssen ja auch symptomatisch Erkrankte adäquat behandelt werden. Und gleichzeitig muss die Versorgung der nicht direkt betroffenen Bevölkerung weiter gewährleistet sein.

Bei dieserart Zuständen besteht eine zunehmende große Gefährdung für die Patienten in der Grundversorgung und es geht jedes Vertrauen in eine menschenwürdige medizinische Versorgung verloren.

Wer das will, riskiert schlicht Menschenleben.

Bei der sich zunehmenden desaströsen Situation bedeutet es eine zusätzliche unkalkulierbare Gefahr, Patient/in in einem Krankenhaus zu werden.
Das kann und darf nicht das Ziel einer seriösen verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung sein. Wo bleibt da die vorgeschriebene verpflichtende Daseinsfürsorge des Staates? Gesundheit ist keine Ware - endlich Schluß mit der menschenunwürdigen Privatisierung und Kommerzialisierung und dem damit verbundenen systemzerstörenden Sanierungs-Wahnsinn im Gesundheitswesen. Ein Krankenhaus kann nicht gemanagt werden wie eine Autowerkstatt. Da geht jede Ethik und Menschenwürde verloren.

...Übrigens ist mir die Gesamtproblematik des Niedergangs im deutschen Gesundheitswesen infolge verheerender politischer Fehlentscheidungen durch eigene persönliche wiederholte stationäre Krankenhausaufenthalte schon seit langer Zeit immer mehr bewusst geworden.

Mich hat es immer in große Empörung versetzt, wenn Patienten sich beim geschundenen, unschuldigen und schlecht bezahlten Pflegepersonal über die katastrophalen Zustände beschwert haben. Ein solches Patientenverhalten ist absolut unverständlich und inakzeptabel. Die zunehmenden desolaten gesetzlichen Rahmenbedingungen haben eine gravierende Verschlimmerung der Situation herbeigeführt.

Das Kernproblem in unserer Gesellschaft ist meines Erachtens die höchst bedauernswerte egoistische und egozentrische Einstellung, solange es mich nicht direkt betrifft, interessiert es mich nicht.

So kann sich natürlich nichts ändern und entscheidend verbessern.
Hier muss dringend ganz schnell und wirkungsvoll entgegen gewirkt werden - wenn nötig - u.a. durch bundesweite Demonstrationen und Proteste der gesamten betroffenen Bevölkerung...

Jeder von uns kann zu jeder Zeit betroffen sein.
Und dann kann es schon zu spät sein !

Mit dem renommierten (friedlichen) Widerstandskämpfer und Schriftsteller Stephane Hessel kann ich nur unmissverständlich sagen:

E m p ö r t E u c h !

Hans-Peter Meyer
56130 Bad Ems

Masernverdachtsmeldung

Drucken

Das Kreisgesundheitsamt Neuwied erreichte eine Masernverdachtsmeldung. Die mutmaßlich erkrankte Person besuchte in der Zeit vom 21. bis einschließlich 25. Februar 2020 mehrfach Karnevalsveranstaltungen in der Mehrzweckhalle (Sprudelhalle) in Bad Hönningen. Das Kreisgesundheitsamt bittet nun Personen, die diese Veranstaltungen besucht haben und nach 1970 geboren sind und keinen Impfschutz für Masern besitzen, sich an die Hotline des Gesundheitsamtes, Nummer 02631 803 888 (samstags und sonntags 10-16 Uhr, montags ab 8 Uhr ) zu wenden.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Drucken

Task-Force

Auf Initiative von Landrat Frank Puchtler hat die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises präventiv eine verwaltungsinterne Task-Force unter seiner Leitung gebildet, um für eine eventuelle Corona-Pandemie gewappnet zu sein. Task-Force-Koordinatorin ist die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Frau Dr. Hildegard Hamm.

Der Notfallplan für den Rhein-Lahn-Kreis wurde aktualisiert, der Bestand an Schutzmaterialien überprüft, neues Material bestellt und Arztpraxen und Krankenhäuser kontaktiert. Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen bzw. Erkrankten wurden den Krankenhäusern/Fachärzten zur Verfügung gestellt und auf die Möglichkeit des Zugriffs auf täglich aktualisierte Informationen beim Robert-Koch-Institut hingewiesen.

Die Task-Force beobachtete laufend die aktuelle Entwicklung und trifft sich regelmäßig, um im Akutfall sofort handlungsfähig zu sein.

Das Gesundheitsamt ist im ständigen Kontakt mit dem Mainzer Gesundheitsministerium, den Gesundheitsämtern der benachbarten Landkreise sowie den hygieneverantwortlichen Mitarbeitern der medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Zentrale Ansprechpartnerin:

Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das weitere Vorgehen wird vom Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit den Institutionen vor Ort (Verwaltungen, Betriebe, Schulen, Kitas, etc.) organisiert.

Empfehlungen:

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot.

Die Symptome ähneln denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf das Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt wenden.

Den Notruf 112 bzw 116117 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison, aber auch sonst, sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, d.h. Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Hotline:

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: 030 / 346 465 100 und beim Gesundheitsministerium in Mainz,Telefonnummer: 0800 5758100.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

Coronavirus: Bürger können sich über Hotline informieren

Drucken
Rhein-Lahn-Kreis.

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: 030 / 346 465 100, erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL