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Zahnpflege – Nur bürsten allein genügt nicht

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Spülungen, Zahnseide, Interdental-Bürsten richtig anwenden

Mainz, den 19. September 2019 – Das Zähneputzen bleibt in der täglichen Mundhygiene wichtigster Bestandteil. Eine gute und sorgfältige Mundhygiene beugt Zahnerkrankungen und anderen Erkrankungen im Mundraum vor. Was alles dazu gehört, was dabei sinnvoll ist und was nicht erläutert der Apothekerverband Rheinland-Pfalz rund um den Tag der Zahngesundheit am 25. September 2019.

Durch nichts anderes lässt sich das Zähneputzen ersetzen und stellt damit die Basis der gesamten Zahnpflege dar. Mindestens zweimal täglich rund 3 Minuten lang sollten die Zähne mit einer Bürste von Essensresten und Zahnbelägen gesäubert werden. Da circa ein Drittel der Zahnoberfläche zwischen den Zähnen liegt, muss dieser Bereich besonders gereinigt werden. „Um den gesamten Zahn von schädlichen Zahnbelägen, dem sogenannten Plaque, zu befreien, empfehle ich für die Zwischenräume Interdental-Bürsten und Zahnseide. Mit der Zahnbürste allein, kommt man dort nicht hin. Die Beläge sind der Nährboden für Bakterien und diese verursachen Karies, Zahnfleischentzündungen und sind häufig auch die Ursache für Mundgeruch“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Interdental-Bürsten gibt es in unterschiedlichen Größen und es ist möglich, dass man mehrere Größen braucht, weil die Abstände zwischen den Zähnen variieren. In sehr enge Zahnzwischenräume gelangt man hingegen mit Zahnseide besser. „Zur Ergänzung der Zahnhygiene kann am Ende eine Mundspülung erfolgen. Sie kann bei Zahnfleischentzündungen unterstützend helfen. Sie ist aber nie Ersatz für das Zähneputzen“, gibt die Apothekerin zu bedenken.

Besondere Pflege benötigen die ersten Zähne bei Kleinkindern und die dritten Zähne. Auch hier beraten Apotheken wie geputzt werden soll. Ebenso geben Apotheken Tipps, worauf bei der Einnahme von Arzneimitteln zu achten ist. Patienten, die Asthmasprays mit Kortison verwenden oder Blutgerinnungshemmer einnehmen, sollten ein besonderes Augenmerk auf ihre Zahnpflege haben. Generell sollte die Zahnbürste nach dem Putzen gründlich ausgespült werden und schnell trocknen können, um Bakterien in der Bürste zu vermeiden. Nach drei Monaten muss die Bürste ausgetauscht werden. Die Borsten sind dann ausgeleiert, der Reinigungseffekt lässt nach und eine neue Bürste wird fällig.

Gute Ideen für Sicherheit und Gesundheit gefragt

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Wettbewerb für Schulen, Kitas, Feuerwehren, kommunale Einrichtungen … – Unfallkasse Rheinland-Pfalz schreibt Präventionspreis 2019 aus

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz schreibt auch 2019 den Präventionspreis aus, bei dem gute Ideen für Sicherheit und Gesundheit gefragt sind. Der Wettbewerb richtet sich an die Mitgliedsbetriebe der Unfallkasse, wie Bildungseinrichtungen, freiwillige Feuerwehren, kommunale und Landeseinrichtungen. Gefragt sind gute, beispielhafte Maßnahmen, die Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nachhaltig verbessern und sich auch auf andere Betriebe und Einrichtungen übertragen lassen.

Die Unfallkasse möchte auf diesem Weg gute Beispiele zum Nachahmen in die Öffentlichkeit tragen. Der Präventionspreis orientiert sich ganz an der Kampagne kommmitmensch, in der die Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit im Fokus stehen.

Auf die Preisträger warten insgesamt 10.000 Euro Prämiengelder. Zudem profitieren alle Teilnehmenden durch die erforderliche Bestandsaufnahme.

Einrichtungen und Betriebe, die über gelungene Sicherheits- und Gesundheitskonzepte verfügen, können diese bis 31. Dezember 2019 zum Präventionspreis der Unfallkasse Rheinland-Pfalz einreichen. Die Größe der Einrichtung spielt bei der Preisbewerbung keine Rolle.

Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Teilnahme unter www.ukrlp.de, Webcode 1237.

 

Telefon-Hotline in Koblenz: Wie schädlich sind Energydrinks für Kinder?

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DAK-Experten beraten am 19. September über gesundheitliche Auswirkungen von aufputschenden Getränken

Koblenz, 09. September 2019. Jedes fünfte Schulkind trinkt regelmäßig Energydrinks – mit negativen Folgen für die Gesundheit. Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität sind besonders häufig. Das zeigt der neue Präventionsradar der DAK-Gesundheit. Deshalb schaltet die Kasse am 19. September von 8 bis 20 Uhr eine Telefon-Hotline zum Thema. Das spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 steht Kunden aller Krankenkassen offen.

„Gerade für Heranwachsende sind aufputschende Softdrinks bedenklich“, warnt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz. „Sie enthalten viel Koffein, sind extrem gesüßt und stecken voller synthetischer Zusatzstoffe. Die sogenannten Energydrinks verleihen keinen Powerschub, sondern können zu massiven Gesundheitsproblemen führen.“ An der Telefon-Hotline geben die DAK-Ärzte Tipps und Hinweise für den Umgang mit Energydrinks – vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Was machen die aufputschenden Getränke mit dem Körper? Worauf sollten Eltern achten? Welche gesündere Alternativen gibt es?

Diese und andere Fragen beantworten die Experten der DAK-Gesundheit am 19. September von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841.

Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen großer Erfolg

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Sektionsleiterin Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer informierte im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ über Schilddrüsenerkrankungen und deren Behandlung.

Lahnstein. Knapp 50 Personen waren gekommen, um den Vortrag zu Schilddrüsenerkrankungen zu hören. „Das zeigt die Relevanz des Themas“, so Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer, die im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein den Bereich Endokrine Chirurgie verantwortet. „Viele Menschen im Großraum Koblenz wissen gar nicht, dass wir hier in Lahnstein so hohe Expertise in der Behandlung hormonell bedingter Erkrankungen haben. Umso schöner, dass heute so viele Menschen hier waren und sich über unser Leistungsspektrum informiert haben.“

In einem abwechslungsreichen Vortrag informierte die Medizinerin über „das kleine Organ mit großer Wirkung“. Nach Vorstellung von Lage und Funktion erläuterte sie dem interessierten Auditorium, welche Erkrankungen es gibt, wie diese behandelt werden und welche medizinischen Fachgebiete Hand in Hand zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten müssen: neben den Hausärzten sind das u. a. Endokrinologen, Nuklearmediziner und ggf. auch Chirurgen.

„Immer noch sorgen sich viele Menschen, dass in Deutschland an der Schilddrüse gedankenlos viel zu viel operiert wird. Das stimmt aber nicht“, so Dr. Schaffrath-Zimmer. „Es gibt hier bei uns klare Leitlinien und Standards, an die man sich bei der Behandlung zu halten hat.“ Diese hat sie vorgestellt und auch – falls eine OP wirklich unumgänglich sein sollte - über den Ablauf vom Erstkontakt im Lahnsteiner Krankenhaus bis zur Entlassung nur zwei Tage nach einer OP aufgeklärt.

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ findet am 10.09.2019 am Standort in Bad Ems statt. Dann wird das Thema „Schlafapnoe“ sein.

Neues Fibroscan-Gerät kann klassische Leberbiopsie ersetzen

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Untersuchung wird für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt

Kreis Neuwied – Die DRK-Kamillus-Klinik Asbach freut sich über eine, durch eine großzügige Spende des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied und vom Förderverein der DRK-Kamillus-Klinik finanzierte, Neuanschaffung. Das so genannte Fibroscan-Gerät kann die klassische Leberbiopsie größtenteils ersetzen und wird für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Reith überreichte gemeinsam mit dem Präsidenten des Lions-Club Rhein-Wied, Viktor Schicker, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied, Hellmuth Buhr, Lions-Club-Mitglied Eberhard Mandel, Landrat Achim Hallerbach und weiteren Vertretern der Klinik das Gerät an Schwester Oberin Gabriela, die beiden Chefärzte Dr. Dieter Pöhlau und Dr. Marc Weyer sowie an den Kaufmännischen Direktor Nicki Billig.

"In der Leberambulanz werden Patienten mit chronischen Hepatiden und anderen Lebererkrankungen beraten und betreut. Dabei stellen sich die Symptome einer Lebererkrankung häufig sehr unspezifisch dar. Eindeutige Symptome, die den Patienten frühzeitig warnen und ihn veranlassen würden rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen, fehlen dabei oft. Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden sowie chronischer Juckreiz können durchaus Anzeichen einer Lebererkrankung sein. Je früher die Abklärung solcher unspezifischer Symptome geschieht, umso frühzeitiger kann die Diagnose und Behandlung für eine Heilung oder zumindest Besserung der Erkrankung erfolgen“, erklärte Chefarzt Marc Weyer.

Und Chefarzt Dr. Dieter Pöhlau ergänzt: „In unserem Haus besteht die Möglichkeit zur entsprechenden serologischen Diagnostik sowie Ultraschall- und Kontrastmittelultraschalluntersuchung. Durch Ultraschall- und Kontrastmitteluntersuchung können somit sicher bösartige Lebererkrankungen ausgeschlossen werden. Ferner besteht ab sofort in unserer Leberambulanz die Möglichkeit zur Durchführung eines Fibroscans, um so den Verlauf einer Lebererkrankung zu überwachen oder um eine Leberzirrhose nachzuweisen oder auszuschließen.“

Bei dem Fibroscan der Leber handelt es sich um ein völlig schmerzfreies Verfahren, mit dem die Lebersteifigkeit und der Bindegewebsumbau in der Leber bestimmt werden kann. Die Untersuchungsdauer beträgt fünf bis zehn Minuten.

Mit dem schmerzfreien modernen Verfahren ist es möglich, das Lebergewebe von außen zu untersuchen. Der Patient benötigt dafür keine Vor- oder Nachbereitung. Mit Fibroscan kann das Fortschreiten des Bindegewebsumbaus im Verlauf einer Lebererkrankung sowie der Therapieerfolg überprüft werden. Außerdem erfasst der Fibroscan ein größeres Lebervolumen als bei einer Punktion, bei der nur ein sehr kleiner Teil der Leber untersucht wird.

Um die Ursache von Lebererkrankungen zu erkennen, muss auch heutzutage häufig eine klassische Leberbiopsie durchgeführt werden. Dies ist vor allem der Fall bei den sogenannten Autoimmunhepatiden. Bei der Leberbiopsie wird Lebergewebe ultraschallgesteuert mit einer dünnen Nadel entnommen, das von dem Pathologen begutachtet wird. Dabei handelt es sich um einen komplikationsarmen Eingriff, der unter kurzer Narkose durchgeführt wird. Zurzeit geht die Leberambulanz nur im Rahmen der Privatambulanz. Bei kassenärztlicher Leistung muss der Fibroscan privat abgerechnet werden.

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