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Vielfältige Hilfen für psychisch Erkrankte

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Bewährter Koblenzer Trialog diskutiert  auch 2019 zu wichtigen Fragen um das Thema psychischer Erkrankungen

KOBLENZ Welche therapeutischen Ansätze sind hilfreich für Menschen, die an Angststörungen leiden? Wie werden traumatische Erlebnisse im Gehirn verarbeitet und welche Folgen haben Psychotraumatisierungen für den Alltag der betroffenen Menschen?  Wie kann es gelingen, eine psychische Krise ambulant zu meistern? Das sind einige der  Themen bei den fünf Veranstaltungen des Koblenzer Trialogs 2019.  Start ist am 06. Februar  mit dem Thema: “Patientenrechte im psychiatrischen System“. Referent ist Paul Kreutz,  Psychiatriekoordinator für die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz.

Weitere Termine sind der 06. März, 03. April, 05. Juni und der  03. Juli jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr (am 05. Juni von 17.00 bis 20.00 Uhr) in der Kontakt- und Informationsstelle der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, Bogenstr.53a, 56073 Koblenz (Goldgrube).

Von Angststörungen sind sehr viele Menschen betroffen.  Einen Überblick über die verschiedenen Formen von Angsterkrankungen und über Möglichkeiten der Therapie gibt Dr. Andreas Kerl-Sanchez, Leitender Oberarzt bei den Barmherzigen Brüdern in Saffig, in der Veranstaltung am 06. März.

Die weiteren Themen und Termine:

03. April: „Angehörigen- und Netzwerkarbeit nach dem Modell des Offenen Dialogs“ mit Maria Thomas, Diplom-Psychologin, Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH.

05. Juni: „Trauma und Heilung“ mit Stephanie Shirazi, Diplom-Psychologin und zertifizierte Therapeutin für EMDR (Eye-Movement Desensitization and Reprocessing)

03. Juli: „Wie meistere ich eine psychische Krise ambulant?“ – offener Erfahrungsaustausch.

Der Koblenzer Trialog ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, der Selbsthilfegruppe der Angehörigen psychisch Kranker Koblenz und von Koblenzer Psychiatrieerfahrenen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Info-Telefon : 0261/92166-16 oder 92166-31.

Universität Trier erforscht Stressreaktion im virtuellen Raum: Probanden gesucht

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Die Abteilung Verhaltensgenetik der Universität Trier unter der Leitung von Professor Dr. Jobst Meyer sucht interessierte Probanden, welche unter übermäßigem Schwitzen (primärer Hyperhidrose) leiden. Sie können mittels Virtual-Reality-Technik einen Beitrag zur Erforschung dieser Störung leisten. Ein kurzer Fragebogen und eine etwa zweistündige Untersuchung in einer virtuellen Umgebung sollen helfen, die Ursachen der Hyperhidrose und die körperlichen Prozesse der Stressreaktion zu erforschen.

Die Probanden haben die Möglichkeit, moderne Virtual-Reality-Technik auszuprobieren und erhalten darüber hinaus eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Interessenten können sich per E-Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Gemeinsam leben mit Menschen mit Demenz

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Nächste Informationsveranstaltung in der Verbandsgemeinde Unkel am Donnerstag, 14. Februar 2019

Kreis Neuwied/VG Unkel – Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt kontinuierlich, sowohl in Deutschland als auch im Landkreis Neuwied. Aus diesem Grund haben der Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel und die Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied für Donnerstag, 14. Februar 2019 ab 17 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung eine weitere Informationsveranstaltung zum Thema Demenz gemeinsam organisiert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht diesmal die Rolle von Sinnen, Düften und Berührungen für Menschen mit Demenz. Also die Frage wie mit ihnen angemessen und würdevoll umgegangen werden kann? Hierzu hat der Senioren- und Behindertenbeirat der Verbandsgemeinde Unkel die Initiative ergriffen. Der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirats, Dieter Borgolte, wird die Veranstaltung eröffnen und ins Thema einführen. Landrat Achim Hallerbach wird über die Zahl der Menschen mit Demenz im Landkreis Neuwied sowie die vorhandenen Versorgungsstrukturen informieren. Gegenwärtig leben nahezu 3.500 Bürgerinnen und Bürger mit Demenz im Landkreis Neuwied. Pro Jahr erkranken rund 700 Bürgerinnen und Bürger neu an einer Demenz.

Die Versorgung für Menschen mit Demenz konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und damit deutlich verbessert werden. Neben der Beratung durch die Pflegestützpunkte wie den Pflegestützpunkt in Linz und für Privatversicherte Compass Private Pflegeberatung wurden neue Hilfsangebote geschaffen. Hierzu zählen beispielsweise ambulante Hilfen, teilstationäre Angebote wie die Tagespflege sowie spezielle Wohnbereiche in den Altenheimen. „Um Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen helfen zu können, ist es wichtig, dass sie sich ausführlich beraten lassen“, so Landrat Achim Hallerbach. „Darüber hinaus ist eine gute und umfangreiche Diagnostik wichtig, um Therapie und Hilfen geben zu können“.

Als Referentin konnte Renate von Ritter, examinierte Krankenschwester und Fachkraft für Gerontopsychiatrie gewonnen werden. Auf der Grundlage ihrer langjährigen praktischen Erfahrungen wird sie ausführen, wie der Umgang mit Menschen mit Demenz auf Augenhöhe und vor allen Dingen würdevoll gestaltet werden kann. Damit gibt sie wichtige Tipps und Ratschläge für die Betreuung sowohl für pflegende Angehörige als auch für professionelle Helfer.

Vorgesehen ist ausreichend Raum für Fragen und zur gemeinsamen Diskussion. Darüber hinaus stellen der Pflegestützpunkt Linz, die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NEKIS), die Seniorenbeiräte Unkel und Linz sowie verschiedene Dienste wie Ambulantes Hospiz Neuwied/Neustadt, Compass Private Pflegeberatung und die Gemeindeschwester plus mit Sitz in Linz ihre Arbeit an Informationsständen vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen rund um das Thema Demenz. Weitere Informationen sowie geplante Veranstaltungstermine finden Sie ebenfalls auf der Internetseite der Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied im Internet unter www.pychiatrie-neuwied.de.

Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Januar

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herrn Gewehr am Donnerstag, 10. Januar 2019, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Zahl stationärer Krankenhausbehandlungen nahm 2017 leicht ab

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Im Jahr 2017 wurden mehr als eine Millionen Personen mit Wohnort in Rheinland-Pfalz stationär in Krankenhäusern behandelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes sind die Fallzahlen gegenüber 2016 geringfügig um knapp ein Prozent oder 6.300 zurückgegangen. Im Zehnjahresvergleich hat sich die Zahl der Patientinnen und Patienten allerdings um rund 13 Prozent erhöht.

Frauen sind mit einem Anteil von rund 52 Prozent – wie schon in den Vorjahren – leicht überrepräsentiert. In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl stationärer Behandlungsfälle bei Männern (plus 15 Prozent) stärker zugenommen als bei Frauen (plus 12 Prozent).

Häufigster Anlass für eine stationäre Behandlung war die Herzinsuffizienz (23.230 Fälle). Von dieser Erkrankung, bei der das Herz den Körper aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen kann, ist insbesondere die wachsende Gruppe älterer Menschen betroffen. Gleiches gilt für das Vorhofflattern und -flimmern als zweithäufigster Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt (16.156 Fälle).

Auf Rang drei folgen 14.640 Krankenhausaufenthalte infolge psychischer Störungen durch Alkoholkonsum. Männer (10.638 Fälle) waren von dieser Diagnose sehr viel häufiger betroffen als Frauen (4.002 Fälle). Insgesamt 13.422 Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen wurden wegen Kopfverletzungen (intrakranielle Verletzungen) stationär behandelt. Unter Rückenschmerzen, deren Ursachen einen Krankenhausaufenthalt nach sich zogen, litten deutlich mehr Frauen als Männer (7.800 bzw. 5.100 Personen).

Daten über stationär versorgte Patientinnen und Patienten erhält das Statistische Landesamt einmal jährlich von den Krankenhäusern. Die Angaben stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik und beziehen sich auf Personen, die bundesweit in einem Krankenhaus vollstationär behandelt wurden und ihren Wohnort in Rheinland-Pfalz haben. Behandelte Personen, die wiederholt auch mit der gleichen Diagnose stationär aufgenommen wurden, werden in der Statistik mehrfach gezählt.
Die Diagnosen werden nach der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) gestellt. Jeder Krankenhausfall geht nur mit der Hauptdiagnose in die Statistik ein. Die Diagnosen werden in einer Differenzierung nach einer dreistelligen Systematik statistisch nachgewiesen. Bei den hier kommentierten Ergebnissen wurden die im Krankenhaus gesunden Neugeborenen nicht berücksichtigt.

Autor: Markus Elz (Referat Soziales, Gesundheit, Rechtspflege)

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