Montag, 26. Oktober 2020

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Mückenstich und Wespengift

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Wie schütze ich mich und was kann ich im Notfall tun

Mainz, den 9. Juli 2020 – Beim Kuchenessen auf dem Balkon oder an einem lauen Abend im Garten können Bienen, Wespen oder Stechmücken ganz schön nerven. Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV gibt Tipps wie man sich vor Stichen schützen kann und erklärt außerdem wie man im Notfall richtig handelt.

Stechmücken

Wer draußen nicht gestochen werden möchte, sollte generell helle Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Mücken häufig auch im Knöchel- und Fußbereich stechen, sind auch Socken hilfreich. „Mücken können leider durch die Kleidung hindurch stechen, deshalb sollte zusätzlich ein Spray oder eine Lotion gegen Insekten auf die Haut oder die Kleidung aufgetragen werden“, empfiehlt Petra Engel-Djabarian, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Ein Moskitonetz über dem Bett hilft, nachts, die Plagegeister abzuhalten.

Ist man doch gestochen worden, heißt es nicht kratzen. Die durch den Stich verursachte Entzündung kann durch eindringende Bakterien beim Kratzen verschlimmert werden. „Ein Kühlpad beruhigt den Entzündungsprozess und mildert den Juckreiz“, erklärt Engel-Djabarian. Es gibt auch batteriebetriebene Stifte, die über einen kurzen Hitzereiz eine beginnende Entzündung und somit den Juckreiz stoppen.

Bienen oder Wespen

Stiche von Bienen oder Wespen sind deutlich schmerzhafter als ein Mückenstich. Das weiß jeder, der im Freibad schon mal auf eine getreten ist. Sie sind für manche Menschen sogar richtig gefährlich, wenn sie allergisch auf das Bienengift reagieren. Weil Bienen und Wespen sich oft auf Speisen oder in Getränken befinden, ist das Risiko sehr groß, dass man im Bereich von Mund oder Hals gestochen wird. Bei Allergikern löst ein Stich starke Schwellungen aus – dies führt zu Atemnot bis hin zum Atemstillstand bei einem anaphylaktischen Schock.

„Als Schutz ist es wichtig, draußen nicht barfuß zu laufen. Es hilft, nur aus Gläsern und nicht aus Flaschen oder Dosen zu trinken, damit keine Wespe oder Biene in den Mund kommt“, erklärt die Apothekerin. Außerdem ist es empfehlenswert Getränkeflaschen und Gläser nach jedem Gebrauch gleich abzudecken oder zu verschließen. „Insektenstichallergiker sollten immer ihre Notfallmedikamente, ob Saft oder Spritze, mit sich tragen, um im Fall eines Stiches schnell handeln zu können“, so die Apothekerin weiter. „Wichtig ist, dass man den Stachel, falls er noch steckt, gleich entfernt. Und auch wenn die Notfallmedikamente genommen wurden, sollte immer zur Sicherheit ein Arzt hinzugezogen werden.“

Leichte Lockerungen – Typisierungsaktionen starten vereinzelt

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Stefan-Morsch-Stiftung ist bei Blutspende-Terminen des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort

Erleichterung bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei: Bei ausgewählten Blutspende-Terminen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz und im Saarland können wieder Typisierungsaktionen vor Ort stattfinden. Dies war in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Auflagen nicht möglich. „Wir hatten deshalb einen deutlichen Rückgang bei den Registrierungen zu verzeichnen – trotz der Möglichkeit der Online-Typisierung“, berichtet Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der Stiftung. „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir etwa 6.000 weniger Neuspender.“  

Auch bei der Stefan-Morsch-Stiftung sind die Auswirkungen der aktuellen Pandemie deutlich spürbar. Da aufgrund der Corona-Auflagen in den vergangenen Wochen keine Typisierungsaktionen vor Ort stattfinden konnten, ist die Zahl der neuregistrierten Spender im Vergleich zum Vorjahr um etwa 6.000 zurückgegangen. Umso erleichterter ist man nun, dass – gemeinsam mit dem Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) – wieder vereinzelte Termine in geeigneten Räumlichkeiten durchgeführt werden können. „Selbstverständlich können sich Interessierte aber auch weiterhin online über unsere Homepage registrieren“, erklärt Vorstandsvorsitzende Susanne Morsch. „Sie bekommen dann ein Set für eine Speichelprobe bequem nach Hause geliefert.“ Seit August 2013 arbeiten der DRK Blutspendedienst West und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. Eine erfolgreiche Kooperation, die Früchte trägt: Über 4.300 Aktionen hat man in dieser Zeit in ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf die Beine gestellt.

Bekommt ein Patient eine Fremdblut-Spende, müssen Blutgruppe und Rhesusfaktor zueinander passen. So ähnlich ist dies auch bei einer Stammzell-Transplantation, nur dass es hier auf die genetischen Gewebemerkmale ankommt, die erheblich vielfältiger sind. Auch aus diesem Grund ist es notwendig, kontinuierlich neue Spender zu werben – denn die Suche nach einem passenden Spender gleicht oftmals der sprichwörtlichen Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Für viele Leukämiekranke ist eine Stammzellspende jedoch häufig die einzige Chance auf Leben. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 informieren.

Bei der Blutspende liegen die Altersgrenzen anders als bei der Stammzellspende: Mindestens 18 Jahre müssen Neuspender sein, beziehungsweise nicht älter als 68 Jahre. Für alle, die mehr über die Blutspende-Aufrufe mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen, auch zur DRK-Blutspende-App, erhält man unter www.blutspendedienst-west.de.

Blutspende + Typisierungsaktionen im Juli:

Dienstag, 14. Juli, 15.30 bis 20 Uhr, Bendorf, Stadthalle, Am Yzeurer-Platz

Mögliche Gesundheitsgefahren durch Eichenprozessionsspinner

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Derzeit ist – wie in den vorherigen Jahren – wieder mit dem Auftreten von Raupen des Eichenprozessions-Spinners zu rechnen.

Diese sind nicht nur Verursacher von Fraßschäden an Bäumen, sondern sie können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Menschen auslösen: Die Haare der Raupen (sog. „Brennhaare“) können beim Menschen allergische Reaktionen bis hin zu einem allergischen Schock auslösen.

Die hierbei vorkommende allergische Reaktion des Immunsystems kann verschiedenartig sein. Zu den möglichen Symptomen gehören Hautausschläge mit Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Brennen; auch eine Quaddelbildung an der Haut kann auftreten. Zusätzlich begleitende Allgemeinsymptome können Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung sein.

Das Einatmen der Haare kann Asthma-Symptome verursachen.

Bei auftretenden Allergie-Symptomen sollte ärztliche Behandlung aufgesucht werden und dabei auf den Kontakt mit Raupenhaaren hingewiesen werden.

Das Gesundheitsamt empfiehlt als Vorsichtsmaßnahmen:

- Raupen und Gespinste nicht berühren

- Abstand zu betroffenen Bäumen halten

- Nach direktem Kontakt mit Raupenhaaren: Duschen mit Haarreinigung, danach Bekleidungswechsel

- Empfindliche Hautbereiche (z.B. Nacken, Hals und Unterarme) schützen

 

COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

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Ein Fortschreiben dieser Information erfolgt nur noch dann, wenn sich hierzu Änderungen ergeben.

Eine Person mit COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus

Derzeit wird in den Koblenzer Krankenhäusern eine Person behandelt, welche an COVID-19 erkrankt ist. (Stand: 09.06.2020, 12.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Weiterhin werden derzeit in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 05.06.2020, 10.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 03.06.2020, 12.00 Uhr).

Weiterhin 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit nicht verändert (Stand: 29.05.2020, 12.00 Uhr).

Weiter 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit nicht verändert (Stand: 28.05.2020, 11.00 Uhr).

1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Im Vergleich zu gestern hat sich die Zahl damit um eins erhöht (Stand: 26.05.2020, 11.00 Uhr).

Keine COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern keine Patienten behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich die Zahl seit dem 22.05.2020 um eins reduziert (Stand: 25.05.2020, 12.00 Uhr).

Nach wie vor 1 COVID-19-Patient in Koblenzer Krankenhaus

Derzeit wird weiter noch eine Person in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt, die an COVID-19 erkrankt ist. Damit hat sich die Zahl seit dem 19.05.2020 nicht geändert (Stand: 22.05.2020, 11.00 Uhr).

31 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 31 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 1 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 24.04.2020, 11.00 Uhr)

32 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 32 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 3 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 23.04.2020, 11.00 Uhr)

35 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 35 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit verringert sich die Zahl um 10 im Vergleich zum Vortag. (Stand: 22.04.2020, 10.00 Uhr)

Nach wie vor 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit ergab sich erneut keine Veränderung zum Vortag. (Stand: 21.04.2020, 12.00 Uhr)

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit ergab sich keine Veränderung zum Vortag. (Stand: 20.04.2020, 11.00 Uhr)

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit blieb die Zahl im Vergleich zu gestern unverändert. (Stand: 19.04.2020, 11.00 Uhr)

45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu gestern um 8 Patienten erhöht. (Stand: 18.04.2020, 15.00 Uhr)

Weiter 37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit hat sich im Vergleich zu gestern die Zahl nicht verändert. (Stand: 17.04.2020, 11.00 Uhr)

37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Damit wird im Vergleich zu gestern eine Person weniger behandelt. (Stand: 16.04.2020, 13.00 Uhr)

38 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 38 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Zahl um 1 gesunken. (Stand: 15.04.2020, 11.00 Uhr)

39 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 39 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit um 6 Personen gesunken. (Stand: 14.04.2020, 11.00 Uhr).

Ostermontag: 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleichgeblieben (Stand: 13.04.2020, 11.00 Uhr).

Ostersonntag: 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleichgeblieben (Stand: 12.04.2020, 15.00 Uhr).

Weiterhin 45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl damit gleich geblieben (Stand: 11.04.2020, 11.00 Uhr).

45 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 8 gestiegen (Stand: 10.04.2020, 11.00 Uhr).

37 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 37 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 6 gesunken (Stand: 09.04.2020, 11.00 Uhr)Diese Information wird täglich fortgeschrieben.

43 COVID-19-Patienten in Koblenzer Krankenhäusern

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 43 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 2 gestiegen (Stand: 08.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 41 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Im Vergleich zu gestern ist die Anzahl um 4 gesunken. (Stand: 07.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert der letzten Tage. (Stand: 06.04.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert der letzten Meldung vom Freitag. (Stand: 05.04.2020, 12.00 Uhr).

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies entspricht dem Wert von gestern (Stand: 03.04.2020, 12.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 45 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. Dies sind im Vergleich zu gestern, 5 Patienten weniger (Stand: 02.04.2020, 13.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 50 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 01.04.2020, 15.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 50 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 31.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 55 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 30.03.2020, 11.00 Uhr)

Zum Stand Sonntag, 29.03.2020, 11:00 Uhr, wurden in Koblenzer Krankenhäusern 49 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind.

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 41 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 27.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 39 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 26.03.2020, 11.00 Uhr)

Derzeit werden in Koblenzer Krankenhäusern 36 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind. (Stand: 25.03.2020, 11.00 Uhr)




Nur geringe Hinweise auf eine Übersterblichkeit im Zuge von Corona-Pandemie

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Eine Auswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen des Jahres 2020 liefert in Rheinland-Pfalz bisher nur geringe Hinweise auf eine Übersterblichkeit im Zuge der Corona-Pandemie. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, verstarben zwischen der 12. und der 16. Kalenderwoche 2020 – dem Zeitraum, in dem die ersten Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung in Rheinland-Pfalz gemeldet wurden – 4.732 Menschen.
Das waren nach vorläufigen Zahlen der amtlichen Sterbefallstatistik nur drei mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019.

Eine differenziertere Betrachtung der einzelnen Kalenderwochen deutet im Vergleich der letzten fünf Jahre nur in den Kalenderwochen 14 (30. März bis 5. April) und 15 (6. bis 12. April) auf eine erhöhte Sterblichkeit gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 hin (plus 6,1 bzw. plus 4,6 Prozent). In der 16. Kalenderwoche (13. bis 19. April), für die aufgrund des Meldeverzugs jedoch möglicherweise noch nicht alle Sterbefälle berücksichtigt werden konnten, stellen sich hingegen so gut wie keine Abweichungen gegenüber dem vierjährigen Durchschnittswert ein (minus 0,3 Prozent).

Seit Jahresbeginn sind in Rheinland-Pfalz vor allem im ersten Quartal weniger Menschen gestorben als im langjährigen Mittel. Das gilt auch dann, wenn die Veränderung der Bevölkerungszahl und der Wandel der Altersstruktur der Bevölkerung im Zeitverlauf berücksichtigt werden. Dazu dürfte unter anderem der mildere Winter und die vergleichsweise kurze Influenzasaison beigetragen haben, nachdem Rheinland-Pfalz insbesondere im Winter 2017/2018 eine der stärksten Grippewellen der letzten Jahrzehnte durchlebte. Berechnungen des Robert Koch-Instituts auf Bundesebene legen nahe, dass auch die politischen Maßnahmen, die seit Mitte März zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, – gewissermaßen als Nebeneffekt – zu einer Verkürzung der Grippesaison 2019/2020 beigetragen und damit höhere Sterbefallzahlen verhindert haben. Insbesondere die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ist hier zu nennen, denn Kindern fällt bei der Verbreitung der jährlichen Grippe eine maßgebliche Rolle zu.

Unter den 4.732 Verstorbenen des Zeitraums 16. März bis 19. April 2020 befinden sich 2.378 Männer (plus 70 bzw. plus 3 Prozent gegenüber 2019) und 2.353 Frauen (minus 68 bzw. minus 2,8 Prozent gegenüber 2019). Gut 58 Prozent der Verstorbenen waren zum Todeszeitpunkt bereits 80 Jahre oder älter, knapp 34 Prozent waren zwischen 60 und 79 Jahren alt. Das entspricht einem Anstieg um 1,2 bzw. 0,2 Prozent gegenüber 2019. In der Gruppe der unter 60-Jährigen nahm die Zahl der Personen, die zwischen der 12. und der 16. Kalenderwoche 2020 verstarben, gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent ab.

Die Ergebnisse dieser Pressemitteilung zu den Sterbefallzahlen 2019 und 2020 beruhen auf einer Sonderauswertung der täglichen Meldungen der Standesämter an die Statistischen Ämter der Länder. Sie sind noch nicht endgültig plausibilisiert und aufgrund des zu erwartenden Meldeverzugs seitens der Berichtsstellen möglicherweise noch nicht vollständig. Deshalb müssen die Ergebnisse als vorläufig angesehen werden. Abweichungen gegenüber den endgültigen Ergebnissen, wie sie für die Berichtsjahre bis 2018 bereits vorliegen, können sich insbesondere für kürzer zurückliegende Berichtszeiträume ergeben.
Für die Berechnungen wurden darüber hinaus die Ergebnisse der Statistik der Sterbefälle, der laufenden Bevölkerungsfortschreibung sowie Daten des Robert Koch-Instituts zu den bestätigten Todesfällen, die mit einer COVID-19-Erkrankung in Zusammenhang stehen, herangezogen.

Weiterführende Informationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz inklusive methodischer Hinweise zur Aussagekraft der verwendeten Daten sind unter www.statistik.rlp.de/de/corona/aktuelle-entwicklung/ verfügbar.

Autor: Sebastian Fückel (Referatsleiter Analysen Staat, Soziales)

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