Sonntag, 31. Mai 2020

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Zum Schutz vor Coronaviren: Ab sofort nur noch telefonische Pflegeberatung in den Pflegestützpunkten

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Pflegestützpunkte vor Ort derzeit geschlossen

Mainz. Menschen, die Kontakt zu den Pflegestützpunkten aufnehmen, sind in der Regel aufgrund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes besonders schützenswert. Deshalb haben sich die Träger der Pflegestützpunkte am Montagnachmittag dazu entschieden, alle Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz für den Kundenverkehr zu schließen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung von Coronainfektionen findet keine persönliche Beratung in den Pflege­stützpunkten mehr statt.

Deshalb können momentan auch keine persönlichen Besuche im häuslich-familiären Bereich erfolgen.

Die Maßnahme gilt in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie zunächst bis Ende der Osterferien in Rheinland-Pfalz (19.04.2020).

Personen, die Hilfe benötigen, bekommen diese aber weiterhin per Telefon oder E-mail. Die Kontaktdaten aller rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkte findet man auf der Homepage des Sozialportals Rheinland-Pfalz:

www.pflegestuetzpunkte.rlp.de oder

https://sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte/

Allgemeinverfügung des Landkreises Mayen-Koblenz zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen

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(17.03.2020) Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Es muss alles dafür getan werden, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Deshalb sind erhöhte Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung erforderlich, welche durch eine Allgemeinverfügung geregelt werden. Konkret geht es um weitere kontaktreduzierende Maßnahmen wie Schließungen, Zugangsbeschränkungen und Verbote von Zusammenkünften.

Die Maßnahmen der Allgemeinverfügung gelten ab dem morgigen Mittwoch, 18.03.2020, 00:00 Uhr.

Die Allgemeinverfügung ist hier zu finden:

https://www.kvmyk.de/kv_myk/live/Slideshow/Informationen%20zum%20Coronavirus/AllgVerf_kontaktreduzierende%20Ma%C3%9Fnahmen.pdf

Coronavirus: Einwohner aus umliegenden Landkreisen wenden sich bitte an zuständige Ämter

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(17.03.2020) Laut der gestern veröffentlichten Ankündigung werden ab sofort in den Fieberambulanzen in Mayen und Koblenz nur noch Bürger/innen mit Wohnort in der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz untersucht.
Die Fieberambulanzen sind vor allem dafür eingerichtet worden, um die hiesigen Krankenhäuser zu entlasten. Bei einer zu hohen Zahl an neuen Patienten können diese jedoch ihre Aufgabe nicht ausreichend erfüllen. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz bitten deswegen nur Menschen, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen, die Ambulanzen aufzusuchen:
- Generell nur Menschen mit Wohnort im Stadtgebiet Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz.
- Menschen, die in den letzten 14 Tagen direkten Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten UND eindeutige Symptome aufzeigen. Dazu gehören Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost.
- Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben UND Symptome aufzeigen. Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut (www.rki.de):
in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan),in Österreich das Bundesland Tirol,in Spanien Madrid,in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang),in den USA die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York,Iran,Italien.
Besonders betroffenes Gebiet in Deutschland ist der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen).
Bürger mit Wohnort in Koblenz und Mayen-Koblenz, die unsicher über das Aufsuchen der Ambulanzen sind, können sich telefonisch beim Gesundheitsamt informieren. Dazu ist eine Corona-Hotline unter Telefon 0261 108-730 oder 0261 129-6666, montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr, erreichbar. Darüber hinaus können Bürger ihre Fragen auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. stellen. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, ob ein Besuch in einer der Fieberambulanzen notwendig ist.
Einwohner anderer Landkreise finden unter den nachfolgenden Links Informationen von ihren Kreisverwaltungen und den jeweiligen Gesundheitsämtern:
- Landkreis Ahrweiler: https://www.kreis-ahrweiler.de
- Landkreis Cochem-Zell: https://www.cochem-zell.de
- Landkreis Neuwied (eigene Fieberambulanz in Neuwied): https://www.kreis-neuwied.de
- Landkreis Vulkaneifel: https://www.vulkaneifel.de
- Rhein-Hunsrück-Kreis: https://www.kreis-sim.de
- Rhein-Lahn-Kreis (eigene Fieberambulanz in Gemmerich): https://www.rhein-lahn-kreis.de
- Westerwaldkreis: https://www.westerwaldkreis.de

Apotheker: Jetzt unverzüglich die Versorgung mit Arzneimitteln erleichtern

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Mainz, den 16.03.2020 – Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Corona-Krise fordert der Apothekerverband Rheinland-Pfalz (LAV) Regelerleichterungen bei der Arzneimittelabgabe. Insbesondere soll dadurch Geschwindigkeit bei der unmittelbaren Patientenversorgung mit Arzneimitteln aufgenommen und Mehrfachbesuche der Apotheke vermieden werden. Dadurch wird das Infektionsrisiko von Patienten und Mitarbeitern in den Apotheken gebremst.

Der Verbandsvorsitzende Andreas Hott erklärt: „Die Vor-Ort-Apotheke ist derzeit unverzichtbarer denn je. Wie für Krankenhäuser und Arztpraxen gilt auch für die Apotheken: Wir müssen alles tun, damit die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt und das Ansteckungsrisiko der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so weit wie nur möglich gesenkt wird. Für Apotheken gibt es in der Versorgung der Fläche keine Alternative und keinen Ersatz. Zusätzlich brauchen wir Maßnahmen, die gewährleisten, dass wir unsere Patienten so schnell und so unbürokratisch wie möglich versorgen können.“ Um das zu erreichen, schlägt der Verband die zeitlich befristete Außerkraftsetzung von derzeit gültigen Abgaberegelungen bei der Arzneimittelversorgung vor. Eine Akutversorgung im Pandemiefall wird so unbürokratisch möglich.

Insbesondere fordert der Verband neben der Außerkraftsetzung der Rabattverträge und der Pflicht zur Abgabe von Importarzneimitteln auch die uneingeschränkte Möglichkeit, nicht verfügbare Arzneimittel ohne wirtschaftliche Hürden gegen baugleiche Medikamente anderer Hersteller auszutauschen. Hott: „Derzeit werden wir hier oft durch bürokratische Hemmnisse und Wirtschaftlichkeitsgebote gehindert, schnell zu versorgen. Für die Patienten bedeutet das nicht selten, dass sie mehrfach in die Apotheke kommen müssen, bis das für sie ‚wirtschaftlichste‘ Arzneimittel zur Verfügung steht. Das ist schon aufgrund des derzeitigen Infektionsrisikos nicht sinnvoll.“ Insofern müssten hier vor allem auch vor dem Hintergrund knapp verfügbarer Arzneimittel Erleichterungen geschaffen werden, die Mehrfachbesuche verhindern, so Hott weiter.

Zusätzlich bemerkt der Verband, dass immer mehr Kunden die Botendienste der Apotheken in Rheinland-Pfalz in Anspruch nehmen wollen. Verbandschef Hott meint: „Wir arbeiten hier schon jetzt am Limit, denn unsere Botendienste müssen wir bereits nach den Vorgaben des Pandemieplans Rheinland-Pfalz vorhalten. Auch deshalb brauchen wir Regelungen, die es uns ermöglichen, einen Patienten möglichst unverzüglich zu versorgen. Schnelle Versorgung spart Zeit und Wege, senkt damit das Infektionsrisiko und spart Ressourcen beim wichtigen pharmazeutischen Botendienst.“

Das Kreisjugendamt informiert: Fieberambulanz wird installiert

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Rhein-Lahn-Kreis. Im Rhein-Lahn-Kreis wird, so Landrat Frank Puchtler, eine „Fieberambulanz“ installiert. Die Fieberambulanz wird am Wochenende auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots in Gemmerich aufgebaut und steht ab kommenden Montag im 12 Uhr in Gemmerich zur Probenentnahme bereit. Damit können sich die Bürger an drei Stellen im Kreisgebiet schnell und unkompliziert testen lassen, ob sie mit dem Corona-Virus infiziert sind: die Praxis Dr. Martin von Bergh im Diezer Parkhaus Werkes (Im Werkes 1, 65582 Diez), die Praxis Dr. Simons in Bad Ems (Bahnhofplatz 2, 56130 Bad Ems) und die vom Gesundheitsamt des Kreises betriebene Einrichtung in Gemmerich.

Häufig gestellte Fragen:

Wo genau befindet sich die Fieberambulanz?

Die Fieberambulanz befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepots bei Gemmerich, Am Depot 1, 56357 Gemmerich. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 14 Uhr.

Wer sollte die Fieberambulanz ansteuern?

Personen, die in den vergangenen 14 Tagen mit einem bestätigt, infiziertem Coronapatienten direkten Kontakt hatten und eindeutige Symptome aufweisen. Dazu gehören Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost. Diese Personen müssen nicht nochmal Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen und können die Fieberambulanzen direkt aufsuchen. Dem Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen erster Kategorie (direkter Kontakt zu einem Infizierten) werden schriftlich benachrichtigt.

Wie und wann erhält man Rückmeldung, ob ein Test positiv ausgefallen ist?

Getestete Personen erhalten telefonische Rückmeldung, ob ihr Test positiv oder negativ ausgefallen ist. Es wird darum gebeten, dass getestete Personen das Testergebnis nicht über die Hotline oder per Mail erfragen. Dort erhalten sie keine Auskunft. Die Personen werden in jeden Fall von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes angerufen und über die weitere Vorgehensweise informiert.

Kann man sich in den Fieberambulanzen auch präventiv testen lassen?

Nein! Nur wenn Personen die zuvor genannten Voraussetzungen erfüllen, wird ein Test durchgeführt. Bei reinen Erkältungsbeschwerden ist der Ansprechpartner der Hausarzt.

Was sollten Personen tun, wenn sie unsicher sind, ob sie sich infiziert haben?

Diese Personen sollten sich telefonisch beim Gesundheitsamt melden. Dazu ist eine Corona-Hotline 02603/972-555 erreichbar. Darüber hinaus können Bürger ihre Fragen auch per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. stellen. Das Gesundheitsamt entscheidet dann, ob ein Besuch in einer der Fieberambulanzen notwendig ist.

Was sollten Personen tun, die in einem Risikogebiet oder besonders betroffenen Gebiet waren?

Personen, die aus diesen Gebieten in ihre Heimat zurückkehren und klare Symptome aufweisen, können telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder der kassenärztlichen Vereinigung aufnehmen, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen. Internationale Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut: In China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), der Iran, Italien sowie in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang). Zuletzt wurde Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino-Südtirol hinzugefügt. Besonders betroffene Gebiete in Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts der Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen).

Hinweise zur Hotline:

Da bei der Corona-Hotline vermehrt auch ganz allgemeine Fragen zu dem Virus auflaufen, bitten wir darum, sich in verlässlichen Quellen – z.B. auf www.rhein-lahn-kreis.de zu informieren, falls Sie keine dringenden, konkreten oder detaillierten Fragen haben. Dort finden sich auch zahlreiche Hinweise und Verlinkungen – beispielsweise zum Robert-Koch-Institut oder dem Bundesgesundheitsamt.

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