Montag, 26. Oktober 2020

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Leserbrief

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Gerät der Corona-Virus außer Kontrolle - Der Virus und seine Folgen...

Diese Epidemie muss dringend auch in Verbindung mit dem verhängnisvollen Pflegenotstand und dem Sanierungs-Wahnsinn bei den vorgesehenen nicht nachvollziehbaren Krankenhaus- und Klinikschließungen gesehen und geklärt werden...

Von Hans-Peter Meyer

Derzeit müssen wegen der Ausbreitung des Coronavirus, der COVID-19-Erkrankung in zahlreichen Krankenhäusern Sonderschichten angesetzt werden, obwohl seit langer Zeit ein zunehmender dramatischer Pflegenotstand herrscht. Und da wird in Deutschland noch laut unverantwortlich überlegt und geplant, wie man viele Krankenhäuser schließen soll. Aktuelle Gutachten (zum Beispiel die Studie der Bertelsmann Studie vom 15.07.2019) empfehlen die Schließung von 1400 auf 600 Krankenhäuser und Kliniken. Eine verhängnisvolle Reduktion um 800 Einrichtungen soll erfolgen - und es es sollen von sogenannten Privaten Betreiber- und Trägergesellschaften stattdessen auf "freier" marktwirtschaftlicher Basis "Superkliniken" - geschaffen werden, denen es nur noch um Gewinnmaximierung und Rendite geht.

Und wie Corona uns erneut zeigt: Wir brauchen dringend jedes Krankenhaus !
Unter den gutachterlichen und tonangebenden Gesundheitsökonomen herrscht ein unverantwortlicher Sanierungs-Wahnsinn.

Wenige spezialisierte (unmenschliche) Superkliniken haben nicht genügend Kapazitäten - beispielsweise für die Quarantäne infizierter Corona-Patienten. Gleichzeitig zur Quarantäne müssen ja auch symptomatisch Erkrankte adäquat behandelt werden. Und gleichzeitig muss die Versorgung der nicht direkt betroffenen Bevölkerung weiter gewährleistet sein.

Bei dieserart Zuständen besteht eine zunehmende große Gefährdung für die Patienten in der Grundversorgung und es geht jedes Vertrauen in eine menschenwürdige medizinische Versorgung verloren.

Wer das will, riskiert schlicht Menschenleben.

Bei der sich zunehmenden desaströsen Situation bedeutet es eine zusätzliche unkalkulierbare Gefahr, Patient/in in einem Krankenhaus zu werden.
Das kann und darf nicht das Ziel einer seriösen verantwortungsvollen Gesundheitsversorgung sein. Wo bleibt da die vorgeschriebene verpflichtende Daseinsfürsorge des Staates? Gesundheit ist keine Ware - endlich Schluß mit der menschenunwürdigen Privatisierung und Kommerzialisierung und dem damit verbundenen systemzerstörenden Sanierungs-Wahnsinn im Gesundheitswesen. Ein Krankenhaus kann nicht gemanagt werden wie eine Autowerkstatt. Da geht jede Ethik und Menschenwürde verloren.

...Übrigens ist mir die Gesamtproblematik des Niedergangs im deutschen Gesundheitswesen infolge verheerender politischer Fehlentscheidungen durch eigene persönliche wiederholte stationäre Krankenhausaufenthalte schon seit langer Zeit immer mehr bewusst geworden.

Mich hat es immer in große Empörung versetzt, wenn Patienten sich beim geschundenen, unschuldigen und schlecht bezahlten Pflegepersonal über die katastrophalen Zustände beschwert haben. Ein solches Patientenverhalten ist absolut unverständlich und inakzeptabel. Die zunehmenden desolaten gesetzlichen Rahmenbedingungen haben eine gravierende Verschlimmerung der Situation herbeigeführt.

Das Kernproblem in unserer Gesellschaft ist meines Erachtens die höchst bedauernswerte egoistische und egozentrische Einstellung, solange es mich nicht direkt betrifft, interessiert es mich nicht.

So kann sich natürlich nichts ändern und entscheidend verbessern.
Hier muss dringend ganz schnell und wirkungsvoll entgegen gewirkt werden - wenn nötig - u.a. durch bundesweite Demonstrationen und Proteste der gesamten betroffenen Bevölkerung...

Jeder von uns kann zu jeder Zeit betroffen sein.
Und dann kann es schon zu spät sein !

Mit dem renommierten (friedlichen) Widerstandskämpfer und Schriftsteller Stephane Hessel kann ich nur unmissverständlich sagen:

E m p ö r t E u c h !

Hans-Peter Meyer
56130 Bad Ems

Masernverdachtsmeldung

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Das Kreisgesundheitsamt Neuwied erreichte eine Masernverdachtsmeldung. Die mutmaßlich erkrankte Person besuchte in der Zeit vom 21. bis einschließlich 25. Februar 2020 mehrfach Karnevalsveranstaltungen in der Mehrzweckhalle (Sprudelhalle) in Bad Hönningen. Das Kreisgesundheitsamt bittet nun Personen, die diese Veranstaltungen besucht haben und nach 1970 geboren sind und keinen Impfschutz für Masern besitzen, sich an die Hotline des Gesundheitsamtes, Nummer 02631 803 888 (samstags und sonntags 10-16 Uhr, montags ab 8 Uhr ) zu wenden.

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

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Task-Force

Auf Initiative von Landrat Frank Puchtler hat die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises präventiv eine verwaltungsinterne Task-Force unter seiner Leitung gebildet, um für eine eventuelle Corona-Pandemie gewappnet zu sein. Task-Force-Koordinatorin ist die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Frau Dr. Hildegard Hamm.

Der Notfallplan für den Rhein-Lahn-Kreis wurde aktualisiert, der Bestand an Schutzmaterialien überprüft, neues Material bestellt und Arztpraxen und Krankenhäuser kontaktiert. Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen bzw. Erkrankten wurden den Krankenhäusern/Fachärzten zur Verfügung gestellt und auf die Möglichkeit des Zugriffs auf täglich aktualisierte Informationen beim Robert-Koch-Institut hingewiesen.

Die Task-Force beobachtete laufend die aktuelle Entwicklung und trifft sich regelmäßig, um im Akutfall sofort handlungsfähig zu sein.

Das Gesundheitsamt ist im ständigen Kontakt mit dem Mainzer Gesundheitsministerium, den Gesundheitsämtern der benachbarten Landkreise sowie den hygieneverantwortlichen Mitarbeitern der medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Zentrale Ansprechpartnerin:

Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das weitere Vorgehen wird vom Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit den Institutionen vor Ort (Verwaltungen, Betriebe, Schulen, Kitas, etc.) organisiert.

Empfehlungen:

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot.

Die Symptome ähneln denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf das Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt wenden.

Den Notruf 112 bzw 116117 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison, aber auch sonst, sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, d.h. Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Hotline:

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: 030 / 346 465 100 und beim Gesundheitsministerium in Mainz,Telefonnummer: 0800 5758100.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

Coronavirus: Bürger können sich über Hotline informieren

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Rhein-Lahn-Kreis.

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: 030 / 346 465 100, erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

BARMER verlängert Info-Hotline

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Coronaviren: Lage in Deutschland spitzt sich zu

Mainz, 26. Februar 2020 – Der neuartige Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus, nun sind auch in Deutschland weitere Fälle bekannt geworden. Angesichts dieser neuen Entwicklung verlängert die BARMER ihre Hotline zum Coronavirus. Experten geben hier Tipps, wie man sich und die Familie schützen kann und bereits Verdachtsfälle erkennt. „Das Coronavirus ist ernst zu nehmen. Eine Panik ist aber nicht angebracht. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen wissen, wann tatsächlich Gefahr droht und wie sie sich bestmöglich schützen. Medizinexperten geben Tipps, die auf dem aktuellen medizinischen Stand der Forschung basieren“, sagt Dunja Kleis bei der BARMER. Die kostenlose Hotline steht uneingeschränkt allen Bundesbürgern rund um die Uhr zur Verfügung unter

0800 84 84 111.

Krankenkassen übernehmen Test bei Verdachtsfällen

Bei einer Infektion mit dem Coronavirus zeigten sich meist Symptome wie bei einer Erkältung wie zum Beispiel Fieber und Husten. Bei einem Verdachtsfall solle die betroffene Person möglichst schnell einen Arzt kontaktieren, so Kleis. Die Krankenkassen übernähmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen. Anspruch auf diesen Test haben Risikogruppen wie Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Gute Händehygiene ist das A und O

Die Menschen könnten bereits einiges tun, um sich zu schützen. Dazu gehöre eine sehr gute Händehygiene sowie die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette, so Kleis. Wer in Kontakt zu einem Verdachtsfall stehe, solle wie auch bei Grippe- oder Erkältungspatienten möglichst ein bis zwei Meter Sicherheitsabstand halten. Dies gelte umso mehr, solange nicht klar sei, ob die betreffende Person tatsächlich das Coronavirus habe. Alle wichtigen Fragen rund um das Coronavirus beantwortet die BARMER auch im Internet.

Fragen und Antworten zum Coronavirus unter www.barmer.de/p014554

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