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Zum Weltherztag: Gesundheit der Bewohner liegt dem Landkreis MYK am Herzen

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KREIS MYK. Am Samstag, 29. September, ist Weltherztag. Damit soll rund um den Globus darüber informiert werden, dass Herzinfarkt und Schlaganfall die häufigsten Todesursachen sind. Die Herzgesundheit seiner Bewohner ist auch dem Landkreis Mayen-Koblenz ein besonderes Anliegen. Mithilfe der Smartphone  „Herz-App“ sollen Herzpatienten künftig Daten in Echtzeit an ein neu einzurichtendes Telemedizin-Zentrum am St. Elisabeth Krankenhaus Mayen, das zum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gehört, übertragen können. Dort werden diese dann von Ärzten kontrolliert. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Die „Herz-App“ ist Teil des Herzverbundes Rheinland-Pfalz – einem Modellprojekt zur Optimierung der Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten, das im Rahmen einer Studie evaluiert werden soll. Mit 150.000 Euro unterstützt der Landkreis Mayen-Koblenz das vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie geförderte Modellprojekt der Softwareentwickler der Firma Qurasoft aus Koblenz.

Katia Saalfrank informierte Eltern in Vallendar

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DAK-Gesundheit holte Familienberaterin in die Stadthalle

Vallendar, 25. September 2019. Unter dem Motto „Kindheit ohne Strafen“ hielt die Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank am vergangenen Freitag einen Vortrag in der Stadthalle in Vallendar. Vor rund 800 Zuschauern sprach der Erziehungscoach, bekannt aus der Fernsehsendung „Die Super Nanny“ bei RTL, über einen wertschätzenden Umgang mit Kindern und eine konstruktive Eltern-Kind-Beziehung, die von Vertrauen und Achtsamkeit geprägt ist. Die Expertin beriet dabei Eltern, die ihre Kinder selbstbewusst und stark machen wollen, um sie mit bester Gesundheit auf seelischer und körperlicher Ebene aufwachsen zu lassen.

„Eine gesunde Entwicklung der Kinder liegt jedem am Herzen. Wer vorausschauend auf die Gesundheit seiner Kinder achtet, legt Wert auf eine Erziehung ohne Strafen, Ängste und Gewalt“, ist sich DAK-Chef Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit in Koblenz sicher. „Für Gesundheit ein Leben lang braucht es nicht nur Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, sondern eben auch eine gesunde Erziehung.“ Ziel der Veranstaltung ist es Eltern zu unterstützen und damit eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder zu fördern.

Kindern soll es gut gehen

Die bindungs- und beziehungsorientierte Pädagogik ist aus Sicht von Katia Saalfrank eine gute und vor allem nachhaltig gesunde Alternative zur herkömmlichen Erziehung. Sie stellt die konstruktive Beziehung, das Wachstum und die gesunde Entwicklung aller Beteiligten, insbesondere jedoch der Kinder in den Mittelpunkt. „Eltern kommen vor allem mit dem Anliegen in meine Praxis, besser mit ihrem Kind zurechtkommen zu wollen“, sagt Saalfrank. „Sie wollen es besser verstehen und es nach meiner Erfahrung anders machen, als sie es selbst früher erlebt haben. So suchen sie nach neuen Wegen. Sie wollen keine nur gehorsamen Kinder – sie wollen vor allem, dass es ihren Kindern gut geht.“

Die Pubertät ist dabei nach der sogenannten „Trotzphase“ eine wichtige Abnabelungsphase von Kindern gegenüber ihren Eltern. Es entsteht in den Kindern und Jugendlichen ein inneres Hin- und Hergerissensein zwischen einem Gefühl der Abhängigkeit und der Selbständigkeit. Die Bindung zu den Eltern verändert sich in dieser Zeit so, dass eine emotionale Abhängigkeit beim Jugendlichen nur noch selten besteht. Was können Eltern in dieser Phase tun? Saalfrank empfiehlt: Auch wenn sich Eltern häufig zurückgestoßen, hilflos und unnütz fühlen – Kontakt zum Kind halten ist wichtig. Eltern sollten präsent sein und Begleitung und Unterstützung anbieten.

Nachzulesen sind die Tipps und Empfehlungen von Katia Saalfrank auch im gleichnamigen Buch „Kinderheit ohne Strafen“.

Rheinland-Pfälzer scheuen Gang zum Zahnarzt

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Mainz, 25. September 2019 – In fast keinem anderen Bundesland gehen weniger Menschen zur Zahnvorsorge als in Rheinland-Pfalz. Das zeigt der BARMER-Zahngesundheitsatlas, für den Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden zusammen mit dem Datenanalyse-Unternehmen AGENON Daten aus dem Jahr 2017 ausgewertet haben. „Der regelmäßige Zahnarztbesuch fördert die Zahngesundheit und senkt die Kosten für den Eigenanteil zum Zahnersatz. Besonders Eltern tragen eine große Verantwortung für die Zahnpflege ihrer Kinder“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Dieser Verantwortung würden Eltern in Rheinland-Pfalz aber unzureichend nachgekommen.

Laut Zahngesundheitsatlas hat nur knapp jeder zweite Rheinland-Pfälzer (47,2 Prozent) im Jahr 2017 seinen Zahnarzt zur Zahnvorsorge aufgesucht. Rheinland-Pfalz liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt (51,4 Prozent) und weit hinter Spitzenreiter Thüringen, wo sechs von zehn Menschen (60,2 Prozent) beim Zahnarzt zwecks Zahnprophylaxe vorstellig wurden. Noch seltener zur Zahnvorsorge gingen nur die Bremer, Niedersachsen und Saarländer. Insgesamt haben fast sieben von zehn Rheinland-Pfälzern (68,5 Prozent) im Jahr 2017 einen Zahnarzt aufgesucht (Bund: 71,5 Prozent).

Eltern in Rheinland-Pfalz bringen ihre Kinder zu selten zum Zahnarzt

Besonders rheinland-pfälzische Kinder und Jugendliche sehen ihren Zahnarzt zu selten. So wurde nur jedes dritte Kind zwischen zweieinhalb und fünf Jahren (33,4 Prozent, Bund: 35,9 Prozent) beim Zahnarzt für die vorgesehene Früherkennungsuntersuchung vorstellig. Kleis erklärt: „Ziel der Untersuchung ist eine frühzeitige Erkennung von Erkrankungen und Entwicklungsstörungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Zudem soll sie ein Bewusstsein für Zahnpflege und zahngesunde Ernährung bei Eltern und Kindern fördern.“ Die gesetzlichen Krankenkassen tragen bei Kindern zwischen zweieinhalb und fünf Jahren die Kosten für maximal drei Früherkennungsuntersuchungen im Abstand von mindestens zwölf Monaten.

Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren sollten sich zweimal jährlich zahnärztlich untersuchen lassen. Diese sogenannte Individualprophylaxe erhielten aber laut Zahngesundheitsatlas nur 62,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz (Bund: 65,9 Prozent). „Bei der Individualprophylaxe überprüft der Zahnarzt den Mundhygienestatus und den Zustand des Zahnfleischs. Zudem informiert er über eine zahngesunde Ernährung und schützt den Zahnschmelz mit einer lokalen Fluoridierung“, erläutert Kleis.

Rheinland-Pfälzer geben viel Geld für Zahnersatz aus

Ein weiteres Indiz für die mangelnde Zahnvorsorge der Rheinland-Pfälzer liefern Daten zum Zahnbonusheft. Ein zehn Jahre lückenlos vom Zahnarzt ausgefülltes Bonusheft belohnen die gesetzlichen Krankenkassen mit einem um 30 Prozent erhöhten Festzuschuss zum Zahnersatz. Allerdings konnten nur 43,3 Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz bei ihrem Zahnarzt den 30-prozentigen Extrabonus einsetzen. Das ist der zweitniedrigste Wert im Vergleich aller Bundesländer (Bund: 51,4 Prozent). Den höchsten Wert erreichte Sachsen, wo 69,0 Prozent der Menschen den maximalen Bonus geltend machten.

Dabei würde sich der regelmäßige Zahnarztbesuch besonders für die Menschen in Rheinland-Pfalz lohnen. Der durchschnittliche Eigenanteil für den Zahnersatz in dem Bundesland lag je Versichertem bei 953,23 Euro (Bund: 879,36 Euro). Das waren knapp 52 Prozent mehr als im günstigsten Bundesland Sachsen-Anhalt (628,23 Euro). Kleis sagt: „Ursache für die hohen Zahnersatzausgaben der Rheinland-Pfälzer könnte der verstärkte Wunsch der Versicherten nach aufwendigerem Zahnersatz mit mehr Ästhetik und Tragekomfort sein. Es ist fraglich, ob es immer der alleinige Wunsch der Patienten ist, wenn sie sich für einen aufwendigen Zahnersatz entscheiden.“

Atemwegserkrankungen erhöhen Krankenstand

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Mainz, 24. September 2019 – Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz waren im Jahr 2018 öfter krankgeschrieben als im Jahr davor. Das meldet die Krankenkasse BARMER, die die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der rund 200.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen anonymisiert ausgewertet hat. „Besonders Erkrankungen der Atemwege sorgten für einen Anstieg bei Krankschreibungen von Erwerbspersonen in Rheinland-Pfalz. Hierfür dürfte die heftige Grippewelle im ersten Quartal des Vorjahres die Ursache sein“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Laut der BARMER-Daten schlugen Erkältungs- und Grippekrankheiten besonders heftig in der Pfalz zu. Pirmasens verzeichnete von allen 413 Landkreisen und kreisfreien Städte in Deutschland den Höchstwert an Arbeitsunfähigkeitstagen pro Erwerbsperson wegen Erkrankungen der Atemwege (4,4). Auch Beschäftigte aus Frankenthal (3,6 Tage, Platz 34) und dem Donnersbergkreis (3,5 Tage, Platz 42) blieben deswegen oft krank zuhause. Im Landesdurchschnitt war jeder Beschäftigte in Rheinland-Pfalz 2,8 Tage wegen Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig (2017: 2,4 Tage).

Psychische Leiden belasten Beschäftigte in der Pfalz besonders stark

Auf hohem Niveau verharrten die Ausfallzeiten rheinland-pfälzischer Arbeitnehmer wegen seelischer Leiden. Ihretwegen blieb jede Erwerbsperson aus Rheinland-Pfalz im Durchschnitt 3,4 Tage der Arbeit fern (2017: 3,4 Tage). Die bundesweit zweitmeisten Krankheitstage aller Landkreise und kreisfreien Städte wegen psychischer Erkrankungen verbuchte der Landkreis Kusel (5,4 Tage). Auch der Landkreis Südwestpfalz (4,6 Tage, Platz 16) und die Stadt Kaiserslautern (4,5 Tage, Platz 22) erlebten hohe Ausfallzeiten von Beschäftigten wegen seelischer Leiden.

„Nie war es für Arbeitgeber wichtiger, mit Maßnahmen zur Stressprävention und Stärkung der psychischen Gesundheit ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen“, sagt BARMER-Landesgeschäftsführerin Kleis. Besonders die Digitalisierung der Arbeit berge gesundheitliche Risiken. Das habe eine Studie der Universität St. Gallen im Auftrag der BARMER jüngst belegt. Kleis erklärt: „Digitalisierung führt immer öfter zu Burnout. Wer digitale Medien wie das Diensthandy privat kaum nutzt, ist seltener emotional erschöpft.“ Führungskräfte würden eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern bei der Digitalisierung der Arbeit tragen.

Muskel-Skelett-Erkrankungen Hauptursache für Krankschreibungen

Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit rheinland-pfälzischer Erwerbspersonen blieben Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Sie sorgten im Durchschnitt für 4,0 Arbeitsunfähigkeitstage unter Beschäftigten in Rheinland-Pfalz (2017: 4,0). Häufigste Ursache waren Rückenbeschwerden. Mehr als jeder zweite Tag (55,8 Prozent) von Arbeitsunfähigkeit ging im Jahr 2018 auf das Konto von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (21,7 Prozent), seelischen Leiden (18,7 Prozent) und Atemwegserkrankungen (15,4 Prozent).

Über alle Krankheiten hinweg zählten die Statistiker 18,3 Tage von Arbeitsunfähigkeit pro Beschäftigten in Rheinland-Pfalz (2017: 17,8). Im Durchschnitt meldete sich jede Erwerbsperson in dem Bundesland 1,3 Mal krank. Mehr als jeder zweite Beschäftigte (56,7 Prozent) in Rheinland-Pfalz blieb mindestens einmal arbeitsunfähig (2017: 55,6 Prozent) zuhause. Der Krankenstand lag bei 5,0 Prozent (2017: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten in Rheinland-Pfalz 50 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Kleis.

Zahnpflege – Nur bürsten allein genügt nicht

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Spülungen, Zahnseide, Interdental-Bürsten richtig anwenden

Mainz, den 19. September 2019 – Das Zähneputzen bleibt in der täglichen Mundhygiene wichtigster Bestandteil. Eine gute und sorgfältige Mundhygiene beugt Zahnerkrankungen und anderen Erkrankungen im Mundraum vor. Was alles dazu gehört, was dabei sinnvoll ist und was nicht erläutert der Apothekerverband Rheinland-Pfalz rund um den Tag der Zahngesundheit am 25. September 2019.

Durch nichts anderes lässt sich das Zähneputzen ersetzen und stellt damit die Basis der gesamten Zahnpflege dar. Mindestens zweimal täglich rund 3 Minuten lang sollten die Zähne mit einer Bürste von Essensresten und Zahnbelägen gesäubert werden. Da circa ein Drittel der Zahnoberfläche zwischen den Zähnen liegt, muss dieser Bereich besonders gereinigt werden. „Um den gesamten Zahn von schädlichen Zahnbelägen, dem sogenannten Plaque, zu befreien, empfehle ich für die Zwischenräume Interdental-Bürsten und Zahnseide. Mit der Zahnbürste allein, kommt man dort nicht hin. Die Beläge sind der Nährboden für Bakterien und diese verursachen Karies, Zahnfleischentzündungen und sind häufig auch die Ursache für Mundgeruch“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Interdental-Bürsten gibt es in unterschiedlichen Größen und es ist möglich, dass man mehrere Größen braucht, weil die Abstände zwischen den Zähnen variieren. In sehr enge Zahnzwischenräume gelangt man hingegen mit Zahnseide besser. „Zur Ergänzung der Zahnhygiene kann am Ende eine Mundspülung erfolgen. Sie kann bei Zahnfleischentzündungen unterstützend helfen. Sie ist aber nie Ersatz für das Zähneputzen“, gibt die Apothekerin zu bedenken.

Besondere Pflege benötigen die ersten Zähne bei Kleinkindern und die dritten Zähne. Auch hier beraten Apotheken wie geputzt werden soll. Ebenso geben Apotheken Tipps, worauf bei der Einnahme von Arzneimitteln zu achten ist. Patienten, die Asthmasprays mit Kortison verwenden oder Blutgerinnungshemmer einnehmen, sollten ein besonderes Augenmerk auf ihre Zahnpflege haben. Generell sollte die Zahnbürste nach dem Putzen gründlich ausgespült werden und schnell trocknen können, um Bakterien in der Bürste zu vermeiden. Nach drei Monaten muss die Bürste ausgetauscht werden. Die Borsten sind dann ausgeleiert, der Reinigungseffekt lässt nach und eine neue Bürste wird fällig.

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