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Es ist Zeit, Danke zu sagen – und zu handeln!

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KNAPPSCHAFT bedankt sich bei Pflegekräften und startet Offensive zur Gesundheitsförderung

Pflegekräften wird vieles abverlangt. Sie arbeiten körperlich hart und unter ständigem Zeitdruck. Zudem sind sie emotional stark gefordert. Die Corona-Pandemie hat die Situation noch verschärft, sodass die meisten Pflegekräfte über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinausgehen. „Es ist Zeit, Danke zu sagen! Den Menschen, die tagtäglich für andere Menschen da sind und dabei selbst an ihre Grenzen gehen. Den Pflegekräften gilt unsere höchste Wertschätzung. Unsere Idee ist, mit einer Videokampagne unseren Dank an alle Pflegekräfte auszudrücken“, sagt Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT. „Doch wir wollen nicht nur Danke sagen“, so am Orde weiter, „wir wollen auch handeln und die Pflegekräfte aktiv unterstützen“.

Bereits im vergangenen Jahr hat die KNAPPSCHAFT das Projekt „Stark in der Pflege“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die psychosoziale Gesundheit von Pflegekräften zu fördern. Insgesamt haben bereits über 3.000 (angehende) Pflegekräfte aus 28 verschiedenen Krankenpflegeschulen und -häusern an dem Projekt teilgenommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den Seminaren Wissen und Methoden aus den Bereichen Kommunikation und Konfliktlösung, Resilienz und Selbstwirksamkeit sowie Stress- und Selbstmanagement erlernt.

“Um bestmöglich in diesem Bereich zu unterstützen, haben wir uns weitere Expertise mit ins Boot geholt und setzten das Projekt gemeinsam mit der cco netzwerke GmbH, Institut für Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung um”, erklärt Bettina am Orde.

Im vergangenen Jahr war die erhöhte Arbeitsbelastung durch die Corona-Pandemie der häufigste Ansatzpunkt in den Seminaren. Insgesamt zeigte sich 2020 bei einem Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch ein starkes Engagement, tiefe Verbundenheit, eine hohe Motivation für den Pflegeberuf und das Bedürfnis, anderen Menschen Gutes zu tun – daran knüpft das Projekt in diesem Jahr an. Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT, betont: „Bis Ende 2021 werden wir über 300 Seminare durchgeführt haben. Ich bin mir sicher, dass wir gut durch Krisen kommen, wenn wir gemeinsam auf andere und auf uns selbst achten sowie optimistisch und zukunftsgewandt bleiben.”

Regelmäßige endoskopische Diagnostik auf neurogene Schluckstörungen in der BDH-Klinik Vallendar

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Modernes Gerät und erhöhte fachliche Kompetenz nutzt die BDH-Klinik Vallendar seit Beginn des Jahres 2021 für eine umfangreichere Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien). Diese dient einer individuellen, möglichst genau auf die jeweilige Dysphagie der Patienten ausgerichtete Therapieplanung.

Im April 2019 hat die Fachklinik für neurologische Rehabilitation ein neues Gerät mit sehr schmalem Endoskop angeschafft, das bei der Untersuchung über die Nase in den Rachen eingeführt wird. Damit wird eine für die Patienten angenehmere Durchführung begünstigt.

Da die FEES (Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens) vom Untersucher ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz erfordert, ließ die BDH-Klinik Vallendar drei Mitarbeiter in diesem Bereich ausbilden.

Oberärztin Dr. Simone von Landwüst, Logopädin Swenja Schröer und der leitende Logopäde Michael Gombert erhielten nach erfolgreicher theoretischer und praktischer Prüfung im Dezember 2020 das FEES-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Seitdem finden die Untersuchungen in einer deutlich höheren Frequenz statt. Dies kommt der Effizienz der Behandlungen der neurogenen Schluckstörungen zu Gute und bietet somit den Patienten bessere Perspektiven beim Wiedererlangen der Fähigkeiten des Essens und Trinkens.

Die BDH-Klinik Vallendar ist eine der wenigen Kliniken im Großraum Koblenz, die diese Art der bildgebenden Untersuchung regelhaft einsetzt.

Hilfe für Opfer der Flutkatastrophe

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BARMER: Krankengeld ist sicher

Mainz, 23. Juli 2021 – Die BARMER bezahlt Opfern der Flutkatastrophe auch bei verspäteter Meldung das Krankengeld. Dafür reicht es, wenn die Betroffenen glaubhaft machen können, dass sie durch die Auswirkungen der Flut an der rechtzeitigen Meldung ohne eigenes Verschulden gehindert worden sind. „Die Flutkatastrophe hat vielerorts die Infrastruktur massiv geschädigt. Dadurch kann es sein, dass erkrankte Versicherte gar nicht in der Lage sind, ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos oder rechtzeitig nachzuweisen. Wir wollen den Betroffenen eine Sorge nehmen und bezahlen das Krankengeld auch dann, wenn uns die Krankmeldung dadurch zu spät erreicht“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

„Wichtig, Betroffenen schnell zu helfen“

Dies sei zum Beispiel der Fall, wenn die eigene Wohnung betroffen oder angesichts örtlicher Einschränkungen die Praxis der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes nicht erreichbar oder der Postbetrieb gestört sei. Grundsätzlich seien die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet, kein Krankengeld zu zahlen, wenn die Krankmeldung nicht fristgerecht erfolge. „In dieser dramatischen Lage, die die Flutkatastrophe verursacht hat, ist es wichtig und richtig, den Betroffenen schnell zu helfen“, sagt Kleis weiter.

BARMER-Flut-Sonderhotline

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Antworten rund um Gesundheit für alle Flut-Betroffenen

Mainz, 23. Juli 2021 – Die BARMER schaltet ab sofort eine Hotline für alle Menschen in den Hochwassergebieten. Auf diesem Wege sollen sie schnelle und zuverlässige Antworten auf Fragen zu den Bereichen Medizin, Pflege und Kassenleistungen bekommen. „Rund 2,6 Millionen unserer Versicherten leben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, den am stärksten von der Flut betroffen Bundesländern. Ihnen, aber auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern wollen wir zur Seite stehen und ihre drängendsten Fragen klären“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Krankenversicherungsexpertinnen und -experten an der Hotline würden Auskunft geben zu Themen wie Krankengeld, Pflegeleistungen oder zur Stundung von Beiträgen. Die Hotline sei kostenlos werktags von 7 bis 20 Uhr erreichbar. Für von der Flut betroffene Firmen habe die BARMER zusätzlich eine weitere Hotline geöffnet.

Informationsangebot im Internet

Neben der Hotline biete die BARMER auf ihrer Webseite konkrete Antworten auf viele Fragen zu spezifischen Krankenversicherungsthemen für die Betroffenen der Flut an. Dabei gehe es zum Beispiel um Medikamente, Hilfsmittel, Krankmeldungen oder Fahrkosten. „Bei allen Antworten im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe wollen wir einfach, schnell und unbürokratisch helfen“, sagt Kleis. Die Hotline werde so lange geschaltet, bis ein normaler Beratungsbetrieb wieder möglich sei.

Die Flut-Sonderhotline der BARMER ist erreichbar unter 0800 454 01 50.

Firmen können sich beraten lassen unter 0800 333 05 05.

Krankenversicherungsspezifische Fragen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe beantwortet die BARMER auf ihrer Homepage unter www.barmer.de/fluthilfe.

BARMER schaltet Hotline zu Corona-Schutzimpfung

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Fundierte Informationen zu Nutzen und Risiken

Mainz, 21. Juli 2021 – Eine Hotline der BARMER beantwortet ab sofort Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. Die Hotline steht allen Menschen in Rheinland-Pfalz offen. Sie soll dazu beitragen, die weit verbreiteten Unklarheiten rund um die Immunisierung auszuräumen. „Corona und die Schutzimpfung lösen bei vielen Menschen Fragen aus. Oft ist unklar, wann die Schutzwirkung der verschiedenen Impfstoffe eintritt und wie hoch diese ist. Aber auch die Risiken und Nebenwirkungen der Impfung machen so manchem zu schaffen. Diese und weitere Fragen beantworten wir entsprechend des aktuellen Stands der Wissenschaft“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Die Hotline mit medizinisch geschultem Personal sei rund um die Uhr erreichbar und auch für nicht bei der BARMER Versicherte kostenlos.

Aufklärungsbedarf zum Thema Corona ungebrochen hoch

Mit ihrer neuen Hotline setze die BARMER ihre vor über einem Jahr begonnene Aufklärungsarbeit zum Thema „Corona“ fort. Bereits im Januar 2020 sei eine erste Hotline geschaltet worden. Fast 57.600 Anruferinnen und Anrufer hätten diese genutzt. Davon allein rund 24.400 in diesem Jahr. „Der Bedarf an Informationen über die Corona-Pandemie spielt in der Beratung durch unseren Teledoktor nach wie vor eine große Rolle. Daran dürfte sich auch in nächster Zeit nichts ändern“, sagt Kleis.

Die Hotline zur Corona-Schutzimpfung ist erreichbar unter: 0800 84 84 111.

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