Dienstag, 01. Dezember 2020

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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

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Task-Force

Auf Initiative von Landrat Frank Puchtler hat die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises präventiv eine verwaltungsinterne Task-Force unter seiner Leitung gebildet, um für eine eventuelle Corona-Pandemie gewappnet zu sein. Task-Force-Koordinatorin ist die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Frau Dr. Hildegard Hamm.

Der Notfallplan für den Rhein-Lahn-Kreis wurde aktualisiert, der Bestand an Schutzmaterialien überprüft, neues Material bestellt und Arztpraxen und Krankenhäuser kontaktiert. Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen bzw. Erkrankten wurden den Krankenhäusern/Fachärzten zur Verfügung gestellt und auf die Möglichkeit des Zugriffs auf täglich aktualisierte Informationen beim Robert-Koch-Institut hingewiesen.

Die Task-Force beobachtete laufend die aktuelle Entwicklung und trifft sich regelmäßig, um im Akutfall sofort handlungsfähig zu sein.

Das Gesundheitsamt ist im ständigen Kontakt mit dem Mainzer Gesundheitsministerium, den Gesundheitsämtern der benachbarten Landkreise sowie den hygieneverantwortlichen Mitarbeitern der medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Zentrale Ansprechpartnerin:

Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das weitere Vorgehen wird vom Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit den Institutionen vor Ort (Verwaltungen, Betriebe, Schulen, Kitas, etc.) organisiert.

Empfehlungen:

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot.

Die Symptome ähneln denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf das Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt wenden.

Den Notruf 112 bzw 116117 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison, aber auch sonst, sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, d.h. Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Hotline:

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: 030 / 346 465 100 und beim Gesundheitsministerium in Mainz,Telefonnummer: 0800 5758100.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).