Dienstag, 01. Dezember 2020

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Neue Coronafälle:

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Vorsorgliche Schließung von Kita und Schulen in Koblenz und Andernach

KREIS MYK. Aufgrund neuer Coronafälle haben die Verwaltungen von Stadt Koblenz und Landkreis Mayen-Koblenz auf Empfehlung des gemeinsamen Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz beschlossen, als Vorsichtsmaßnahme vor einer möglichen Ausbreitung des Virus (COVID-19) in Stadt und Kreis im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein die Grundschule (Im Teichert 110) und die Katholische Kindertagesstätte Spiel- und Lernstube Ehrenbreitstein (Brentanostraße 6) von Montag, 9. März, bis einschließlich Freitag, 20. März, für 14 Tage zu schließen. Darüber hinaus wird in Andernach das Schulzentrum (Salentinstraße), zu dem das Kurfürst-Salentin-Gymnasium, das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, die St.-Thomas-Realschule plus und die Geschwister-Scholl-Realschule plus zählen, vorsorglich von Montag, 9. März, bis einschließlich Donnerstag, 12. März, für vier Tage geschlossen, um mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln. Die Betreuung der Kindergartenkinder und Schulkinder ist – soweit altersmäßig noch erforderlich – für die besagten Zeiträume von den Eltern selbst zu organisieren.

Hintergrund der vorsorglichen Schließungen, die auch mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier abgesprochen wurden, sind drei neue Coronavirus-Fälle. Dabei handelt es sich um ein Ehepaar aus dem Stadtgebiet Koblenz und ihr Kind im Grundschulalter, die alle drei am Freitag und Samstag positiv getestet wurden. Zur Familie gehört noch ein weiteres Kind im Kindergartenalter, bei dem der Test aber negativ ausgefallen ist.

Die Kinder des Ehepaars besuchen die besagten Einrichtungen in Koblenz-Ehrenbreitstein.  Ein Elternteil gehört dem Lehrerkollegium des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Andernach an. Derzeit werden alle Personen, die entweder in Grundschule und Kita in Koblenz-Ehrenbreitstein oder im Schulzentrum Andernach in direktem Kontakt zum besagten Personenkreis gestanden haben, ermittelt, kontaktiert und durch das Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen sowie über eine mögliche häusliche Isolierung informiert. Der andere Elternteil arbeitet in der Hauptagentur der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen in Koblenz. Die Agentur in Koblenz muss nach jetzigem Stand nicht geschlossen werden. Allerdings sind nach Angaben der Behörde die Dienstleistungen wegen der angeordneten häuslichen Quarantäne einiger Mitarbeiter möglicherweise eingeschränkt. Alle Kontaktpersonen innerhalb der Arbeitsagentur sind bereits identifiziert und werden entsprechend den Vorgaben des Gesundheitsamtes informiert.

Um auch eine mögliche größere Anzahl an Menschen im Landkreis und der Stadt Koblenz untersuchen zu können, wird aktuell die Einrichtung von zwei mobilen medizinischen Versorgungseinheiten – eine im Stadtgebiet und eine im Landkreis Mayen-Koblenz – vorbereitet. In einem festgelegten Verfahren werden dort möglichweise Infizierte erfasst, untersucht und je nach Symptomatik getestet. Daraufhin werden die Menschen weiter behandelt oder eine in häusliche Isolierung geschickt. Sobald die organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden Standorte und Zeiten bekannt gegeben.

Alle weiteren Informationen und Hygienetipps gibt es im Internet unter www.kvmyk.de. Weiter Fragen können Bürger an die Telefonhotline 0261/108-730 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.