Freitag, 10. Juli 2020

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Koblenzer Sportstiftung schüttet 30.000 € aus

Die Coblenzer Turngesellschaft, der Koblenzer Ruderclub Rhenania, der Königsbacher SC Koblenz, die Kunstturnvereinigung Koblenz, der Wassersportverein Metternich sowie das Sportinternat Koblenz sowie dessen Partner, die Eliteschule des Sports (Gymnasium auf der Karthause) erhalten in diesem Jahr von der Koblenzer Sportstiftung insgesamt 30.000 Euro. Damit hat die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1988 fast 650.000 € ausgeschüttet.

Die Koblenzer Sportstiftung hat sich die kontinuierliche Förderung der talentiertesten Nachwuchsathletinnen und -athleten mit internationaler Erfolgsperspektive und von Topsportlern in olympischen und paralympischen Sportarten auf die Fahnen geschrieben. Mit Hilfe einer zielgerichteten, dennoch differenzierten, finanziellen Unterstützung der die Hauptlast tragenden Vereine soll erreicht werden, dass besonders hohe Aufwendungen für den Nachwuchsleistungs- und Hochleistungssport teilweise kompensiert werden können.

Der Vorstand der Koblenzer Sportstiftung hat einen Vorschlag über die Vergabe der Stiftungsmittel ausgearbeitet. Beraten wurde er von Thomas Kloth, Leiter der Abteilung Leistungssport beim Landessportbund Rheinland-Pfalz. Das Kuratorium der Koblenzer Sportstiftung hat sich dem Vorschlag des Vorstandes einstimmig angeschlossen. Die Vorsitzende des Kuratoriums der Koblenzer Sportstiftung, Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, hat die Begünstigten dieser Tage über die Ausschüttung informiert.

Bei der Festlegung der Förderung wird in drei Kategorien unterschieden:
Die Förderung hat das Ziel, herausragende nationale und internationale Wettkampfergebnisse zu würdigen und den Vereinen im Bereich des Nachwuchsleistungs- und Hochleistungssports eine möglichst hohe finanzielle Unterstützung zu gewähren (Spitzenförderung).
Ferner ist eine Grundförderung möglich. Diese Förderung soll im Rahmen der Möglichkeiten als Anerkennung und Unterstützung für herausragende Ergebnisse (Platz 1 bis 8) bei Deutschen Meisterschaften im Bereich der Schüler, Jugend und Junioren verstanden werden.
Im Rahmen der punktuellen Förderung können auch einzelne Athleten oder Mannschaften unterstützt werden. So wurde etwa in diesem Jahr u. a. die erfolgreiche Olympiaqualifikation des Fechters Peter Joppich von der Coblenzer Turngesellschaft besonders honoriert.

Vorstand der CTG sagt „Danke“

Wir, der Vorstand der Coblenzer Turngesellschaft, möchte sich bei allen Mitgliedern, Übungsleitern/innen, Trainern/innen und Eltern herzlich bedanken für die Treue zum Verein. Die Corona-Zeit hat den Verein vor einige Probleme gestellt, da seit dem 16. März kein regulärer Sportbetrieb mehr stattfinden durfte. Dies gilt sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungs- und Spitzensport.

Die Teilnahme an vielen Wettkämpfen und die Ausrichtung von eigenen Sportveranstaltungen musste zwangsläufig entfallen. Besonders betroffen von den Corona-Auflagen waren der Gesundheitssport, die Kinder und Senioren. Jegliche Geselligkeit und sozialen Kontakte mussten unterbleiben. Deshalb gilt ein besonderer Dank auch an unsere Übungsleiter/innen und Trainer/innen, die Trainingspläne, Videoclips, Hinweise auf Trainingsprogramme erstellt und an Ihre Mitglieder per Telefon, WhatsApp, Twitter usw. weitergeleitet haben. Auch die Nachbarschaftshilfe kam nicht zu kurz.

Dies zeigt, dass auch in einem großen Verein das Zusammenleben nicht nur in sportlicher, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht funktioniert. Dafür ein Riesendank.

Für alle Mitglieder bietet die CTG deshalb in den Sommerferien – in denen normalerweise kein Sportbetrieb stattfindet – durchgehend Training an, soweit unsere städtischen Hallen nicht durch Sanierungsarbeiten geschlossen sind. Dafür auch ein Dankeschön an die Stadt, die uns dies ermöglicht. Die CTG zeigt: „Gemeinsam sind wir stark!“.

Nordic aktiv – ErlebnisRaumerfahrung – SRC Sommerferiencamps

„ Der Natur auf der Spur“ stärken Kinder und Jugendliche nach Corona

Rhein-Westerwald in VG Asbach noch freie Plätze

Die fachliche Zusammenarbeit des SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. in Sachen Nordic aktiv Feriencamps mit dem Lokalen Bündnis der VG Rengsdorf-Waldbreitbach und Frau Stefanie Keen in der VG Asbach geht in diesem Sommer ins 11. Jahr. Gerade nach den vielen Schwierigkeiten durch Corona brauchen Kinder und Jugendliche Sport und Bewegung in der Natur zur Stärkung vieler physischer und sozialer Gesundheitsressourcen natürlich nach den 10 DOSB-Leitplanken unter Corona mit Abstandsregeln und Hygiene. Die bundesweite JuCo Studie ergibt, dass „viele Jugendliche und junge Erwachsene sich alleine gelassen, verunsichert, einsam und psychisch belastet fühlen“. Rund die Hälfte der jungen Menschen gibt an, dass die eigenen Sorgen und Nöte nicht in ausreichender Form in der öffentlichen Diskussion berücksichtigt werden. Sie wollen selbst mitreden, wenn es um ihre Zukunft geht. Zukunftssorgen sowie eine sinkende Zufriedenheit mit der verbrachten Zeit sind weitere Ergebnisse.  Die Studie "Kind sein in Zeiten von Corona" des Deutschen Jugendinstituts zeigt auf, dass jedes dritte Kind zwischen drei und 15 Jahren Schwierigkeiten hat, mit der Corona-Krise zurechtzukommen. Viele Kinder fühlen sich aufgrund der Kontaktbeschränkungen einsam, dass gilt vor allem für Kindergartenkinder und Einzelkinder. Unter dem Motto „Nordic aktiv – ErlebnisRaumerfahrung – Sommerferiencamps  –„ Der Natur auf der Spur mit Nordic aktivSport“ haben auch in diesem Jahr wieder Kinder und Jugendliche mit einer Ferienbetreuung im Sport umweltfreundliche, nachhaltige Natursportarten wie Biathlon, Inline- Skating, Slackline, Rollski, Nordic Inline-Skating, Klettern uvm.  vor Ort wie in den Vorjahren in Asbach von Mo.-Fr. von 09.00 – 16.00 Uhr vom 20.07.2020 - 24.07.2020 kennenzulernen. Für den Termin in Asbach sind noch Plätze frei. Unter Leitung der DSV-Trainerin Stefanie Keen Tel.: 0163/9159979 – E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. statt. Die Möglichkeiten einer finanziellen Förderung/Teilhabe ( Anmeldungen und Infos sind bei der Geschäftsstelle des SRC Heimbach-Weis 2000 e.V., Bachstrasse 1, 56566 Neuwied, Tel. 0152/28926702, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) ab sofort möglich.

DSV Nordic aktiv Ausbildungszentrum Skiverband Rheinland e.V.

- Nordic-Walking – Aus- und Fortbildung - Neue Westerwälder DSV NW-Trainer - Es geht wieder …

Am Samstag und Sonntag, den 13. und 14. Juni 2020, fand nach dem Lockdown, bedingt durch die Corona-Pandemie, der erste Kurs für den Bereich “Nordic-Walking” im DSV nordicaktiv Ausbildungszentrum des Skiverbandes Rheinland / Neuwied-Gladbach-Heimbach-Weis statt. Neben den vier Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den ersten Teil der Ausbildung zum C-Trainer in Angriff nahmen, wollten sich auch weitere vier in Technik und Methodik auf den neuesten Stand bringen, um so in ihren Vereinen Nordic-Walking sinnvoll und gesund  weiter zu vermitteln. Genauso wie die Teilnehmer konnten sich auch die Ausbilder auf die Hygienevorgaben und Abstandsregeln durch die Pandemie einstellen und mussten  feststellen, dass das Unterrichten mit Abstand zwar teilweise schwerer, aber machbar ist. Über Soft-, Fitness bis hin zu vielen Bewegungsvarianten der Sporttechnik wurden viele Aufgaben, Übungen auf einer anspruchsvollen Runde im DSV nordic aktiv Walkingstreckennetz vom Ausbildungszentrum in Neuwied-Gladbach-Heimbach-Weis durchgespielt. So konnten am Ende 4 Teilnehmer das DSV Nordic Walkingtrainerzertifikat erwerben und 4 weitere Teilnehmer absolvierten eine Fortbildung zur Verlängerung Ihrer DSV ÜL-Nordic Walkinglizenz DOSB-C-Trainer Breitensport. Alle Teilnehmer erhielten außerdem in die beiden NW-Kurskonzepte, die nach §20 SGB V von der Zentralen Prüfstelle der Prävention bundesweit anerkannt sind. Dies ist umso wichtiger, da einige der angehenden Trainer aus der Eifel und dem Westerwald kommen und neben Vereinssport , Gesundheitssport für den Tourismus in ihren NW-Zentren für Unterkünfte anbieten können. Als nächster Termin ist Samstag der 04.07.2020 das Modul 2 DSV Gesundheitsseminar und am 11.07.2020 – 12.07.2020 das Modul 3 Nordic Walking Gesundheitssport zur Erlangung der DOSB-C-Trainerlizenz Nordic Walking geplant. Alle Interessenten, die gerne eine nordische Übungsleiterausbildung absolvieren möchten können jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 0152/28926702 weitere Informationen erfragen.

35 Jahre Dolphins Trier

Der Pfingstmontag bietet für die DONECK Dolphins Trier in diesem Jahr einen besonderen Grund zum Feiern. Heute vor 35 Jahren, am 1. Juni 1985 wurden die Dolphins bzw. der damalige RSC Rollis '85 Trier gegründet. Nach Unstimmigkeiten mit dem ehemaligen Stammverein TVG Trier beschlossen Otmar Passiwan und 16 Mitstreiter einen eigenen Verein zu gründen. Neben Rollstuhlbasketball boten die Rollis auch Tischtennis und verschiedene andere Rollstuhlsportarten an, die Gründung einer Kinder- und Jugendabteilung folgte 1997.

Nach dem ersten Jahr in der Regionalliga Mitte gelang nicht nur direkt der Aufstieg in die 2. Liga Süd, sondern mit 28:0 auch gleich ein Punkterekord. Und der Nachname des damaligen Topscorers der Saison, Otmar Passiwan, ist ein bis heute in der Topscorerliste der RBBL noch sehr vertrauter Anblick. Nur wenige Jahre später folgte der Aufstieg in die 1. Bundesliga und seitdem sind die Dolphins nach nunmehr 23 Jahren Erstligazugehörigkeit nicht mehr aus der höchsten Spielklasse wegzudenken.

Im Laufe der Jahre haben die Dolphins eine ganze Reihe Nationalspieler gestellt, wie z.B. Klaus Weber, Silke Bleifuss und Sebastian Spitznagel in früheren Zeiten.

Aktuell vertreten nicht nur Dirk Passiwan und Nathalie Ebertz die Dolphins international, sondern auch mehrere Juniorennationalspieler. Viele ehemalige und aktuelle Spieler haben zudem ihre RBBL-Karriere in Trier begonnen. Sei es, dass die Dolphins sie nach Deutschland geholt haben, wie z.B. Janet McLachlan, Karlis Podnieks und Mariska Beijer oder sie selbst ausgebildet haben, wie z.B. Kai Frank, Dirk Passiwan und zuletzt Valeska Finger.

Höhepunkte der Vereinsgeschichte waren sicher der Gewinn des Europapokals 2015 in Getafe (Spanien), sowie diverse Playoff-Teilnahmen. Weitere Höhepunkte abseits von Siegen und Tabellen waren die jahrelange Ausrichtung des legendären Pfingstcups mit Teams aus ganz Europa und in neuerer Zeit das Jedermannturnier, bei dem Nichtbehinderte die Möglichkeit haben Rollstuhlbasketball in Turnierform auszuprobieren. Doch auf den eigentlich größten Erfolg ist nicht nur Vereinsgründer Otmar Passiwan zurecht stolz, nämlich „dass man sich als kleiner, sehr familiärer Verein, mit bescheidenen finanziellen Mitteln in der ersten Liga behaupten konnte und dort mittlerweile zu den etabliertesten Vereinen gehört.

Gemeinsam als Dolphins-Familie werden wir auch die weitere Zukunft anpacken und hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Zeit mit den DONECK Dolphins Trier.“

Um dieses Ziel zu erreichen wollen die Dolphins auch in Zukunft auf ihre sehr gute Jugendarbeit setzen und dazu noch weitere junge, entwicklungsfähige Spieler nach Trier holen, um auch für die nächsten 35 Jahre gut gerüstet zu sein.

Redaktion und Bilder: DONECK Dolphins Trier

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