Dienstag, 25. Juni 2019

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Jetzt heißt es: „freie Fahrt mit Bus und Bahn“

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Einführung des VRM Gästeticket für die Stadt Lahnstein

Lahnstein. Im Nachgang zu einer Informationsveranstaltung zum VRM-Gästeticket erfolgte direkt die Rückmeldung von zwei Betrieben, die sich zur sofortigen Teilnahme gemeldet haben. „Wir begrüßen diese Zusage, quasi mitten in der Saison, und freuen uns, dass die ersten Betriebe dieses Serviceangebot für ihre Gäste vorhalten“, so Petra Bückner von der Touristinformation.

Zu diesem Schritt gratulierten neben dem Oberbürgermeister Peter Labonte auch der Geschäftsführer der VRM GmbH, Stephan Pauly, sowie Guido Hönig von der Regionalagentur Romantischer Rhein.

„Ich freue mich sehr, dass wir dieses Angebot jetzt vorhalten und unseren Lahnsteiner Gästen dieses Ticket, wenn auch erstmal in „nur“ zwei Betrieben anbieten können. Der Stein wurde ins Rollen gebracht und das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung für unsere Besucher“, so Labonte.

Ab sofort fahren die Übernachtungsgäste von Frau Rust, Ferienwohnung „Am Sporkenburger Hof“, sowie Herrn Neubert von „Neuberts Gasthaus am Rhein“ kostenlos im gesamten Geltungsbereich des VRM mit Bus und Bahn. Denn das Gästeticket berechtigt den öffentlichen Personennahverkehr unentgeltlich zu nutzen.

Selbstverständlich werden diese Betriebe auch im landesweiten Buchungssystem sowie auf der städt. Homepage gesondert gekennzeichnet. Das Gästeticket kann man nicht kaufen. Man kann es nur durch die Gastbetriebe erhalten.

Das bedeutet für die Gäste, dass sie unbeschränkt den Rhein-Mosel Tarif ausschöpfen können, dazu gehören die Kreise Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Cochem–Zell, Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn, Neuwied sowie die Stadt Koblenz. Dazugekommen sind dann noch der Landkreis Altenkirchen sowie der Westerwaldkreis.

„Mit dem Gästeticket geht es gemeinsam weiter vorwärts“, freut sich Petra Bückner. „Wir hoffen, dass noch zahlreiche Mitstreiter dazukommen, um für unsere Gäste eine weitere Attraktivität zu bieten“.

Das VRM-Gästeticket erstreckt sich von Ahrweiler bis Altenkirchen, von Cochem bis Koblenz, vom Rhein-Hunsrück-Kreis bis in den Rhein-Lahn-Kreis und deckt einen Bereich von 6.5000 Quadratkilometern ab.

Für weitere Informationen steht die Touristinformation Lahnstein gerne zur Verfügung.

 

Tourismus

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Tourismus von Januar bis April 2019: Weniger Gäste, etwas mehr Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis April 2019 ein leichtes Minus bei den Gästezahlen und einen moderaten Anstieg der Übernachtungen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis April 2,25 Millionen Gäste im Land, was einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Gleichzeitig nahmen die Übernachtungen um 0,8 Prozent auf 5,70 Millionen zu.

Tourismusregionen

In sechs der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei die Region Ahr mit einem Zuwachs von 3,9 Prozent den vordersten Platz einnahm, gefolgt von der Region Mosel-Saar mit einem Plus von 3,7 Prozent. In der Mehrzahl der Regionen entwickelte sich die Zahl der Gäste rückläufig. Einen Anstieg konnten die Regionen Mosel-Saar und Rheinhessen verbuchen.

Betriebsarten

Vier der elf touristischen Betriebsarten verbuchten in den ersten vier Monaten 2019 höhere Gäste- und Übernachtungszahlen als im Vorjahreszeitraum. Um ein Viertel stiegen die Übernachtungen auf den Camping- und Reisemobilplätzen. Ferienzentren, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie die Hotels garnis konnten ebenfalls von einem deutlich gestiegenen Gäste- und Übernachtungsaufkommen profitieren. In den anderen Betriebsarten sanken die Gäste- und Übernachtungszahlen. Die größten Rückgänge verzeichneten die Erholungs-, Ferien-, und Schulungsheime sowie die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken.

Herkunft

Von Januar bis April 2019 übernachteten 1,83 Millionen Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Auf sie entfielen 4,62 Millionen Übernachtungen. Das waren 0,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden 1,08 Millionen Übernachtungen von Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland gezählt, was einer Zunahme um 3,2 Prozent entspricht.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Führung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte

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Industriegeschichte erleben

Bendorf. Am Sonntag, 23. Juni, 15 Uhr wird die eiserne Geschichte des Denkmalareals Sayner Hütte bei einer öffentlichen Führung lebendig.

Der Rundgang startet im Besucherzentrum und bringt interessierten Gästen die 250-jährige Historie des Industriedenkmals von europäischem Rang näher.

Auch die neuen Höhepunkte auf dem Hüttengelände werden vorgestellt. So werden die Teilnehmer die neue Ausstellung zur Historie der Sayner Hütte im Besucherzentrum besichtigen.

Im frisch sanierten Hochofenbereich der Gießhalle vermittelt eine multimediale Inszenierung mit Licht und Soundeffekten ein umfassendes Bild von der Eisenproduktion und dem technisch-innovativen Charakter des in Sayn konstruierten Hochofens.

Der Rundgang dauert ca. 1,5 Stunden, die Teilnahme kostet fünf Euro zzgl. Eintritt.

Es wird um Anmeldung in der Tourist-Information im Schloss Sayn unter 02622/902 913 gebeten oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wanderung auf den Spuren Raiffeisens im Wiedtal

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Die Wurzeln des Genossenschaftswesens liegen im Westerwald. Auch im Wiedtal hat Friedrich Wilhelm Raiffeisen seine Spuren hinterlassen. Unter diesem Motto startet am Sonntag, 7. Juli 2019 um 10:00 Uhr eine geführte Wanderung über 12 km durch die Klosterlandschaft Wiedtal. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,00 € pro Person. Zum Abschluss besteht eine Einkehrmöglichkeit auf der Klosterbergterrasse, wo auch Start und Ziel der Wanderung ist.

Raiffeisen beabsichtigte 1879 eine „Gesellschaft für soziale Krankenpflege mit besonderer Berücksichtigung der ländlichen Bevölkerung“ zu errichten. Diese sollte sich hauptsächlich mit der Altenpflege befassen. Er dachte daran, diese „Societas Caritatis“ nach dem Vorbild der Waldbreitbacher Ordensgemeinschaften zu konzipieren. Außerdem hatte Waldbreitbachs damaliger Bürgermeister Reusch 1868 Kontakt zu Raiffeisen im Zusammenhang mit der Gründung eines Darlehns-Kassen-Vereins.

Weitere Stationen der Wanderung sind das Hausener Franziskanerkloster und die Niederbreitbacher Clauskapelle. Anmeldungen sind beim Touristik-Verband Wiedtal unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02638 – 4017 möglich.

„Wegewarte starten in die neue Wandersaison“

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Die Wandersaison im Wiedtal und im Rengsdorfer Land ist bereits in vollem Gange. Erstmals nach der Fusion trafen sich jetzt zum Saisonauftakt viele der 35 ehrenamtlichen Wegewarte aus der gesamten Verbandsgemeinde Rensgdorf-Waldbreitbach. Diese betreuen zurzeit gut 50 örtliche und überregionale Wanderwege. Man traf sich im Deichwiesenhof in Bonefeld zum Abendessen und tauschte sich dabei über Neuigkeiten und Erfahrungen bei der Wegearbeit aus. Besonders ging es auch um das gegenseitige Kennenlernen nach dem touristischen Zusammenschluss.

Für die Wegewarte gab es schwarze und gelbe Sprühfarbe, Aluminium-Nägel, Schilder, Aufkleber und Markierungspfeile. Damit ist man wieder gut für die anstehenden Arbeiten ausgestattet. Im Rengsdorfer Land wird nach und nach von Klebeplaketten auf die umweltschonende und langlebige Sprühmarkierung umgestellt.

„Dank des Wegemanagements mit den regelmäßigen Kontrollen durch die Wegewarte haben wir deutlich weniger Beschwerden von Wanderern über fehlende Schilder oder sonstige Probleme auf den Wegen. Wem etwas auffällt, der kann das gerne direkt in unseren beiden Tourist-Informationen melden“, so Hans-Werner Breithausen, 1. Vorsitzender des Touristik-Verbands.

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