Freitag, 26. Februar 2021

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Verheerende Bilanz für rheinland-pfälzische Tourismusbetriebe in 2020

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Die Corona-Pandemie hat der rheinland-pfälzischen Tourismusbranche 2020 deutlich zugesetzt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,05 Millionen Gäste im Land. Das waren 40 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das Minus bei den Übernachtungszahlen lag bei 33 Prozent. Mit 17,43 Millionen Übernachtungen unterschritt der Wert deutlich die 20-Millionen-Marke. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren fast zehn Millionen Gäste und knapp 26 Millionen Übernachtungen registriert worden.

Tourismusregionen

Herbe Einschnitte mussten infolge der Betriebsschließungen während den Lockdown-Phasen im Frühjahr und zum Jahresende ausnahmslos alle Tourismusregionen hinnehmen. Die Spannweiten der Abnahmen bei den Gästezahlen reichten von minus 31 bis minus 49 Prozent bzw. bei den Übernachtungen von minus 26 bis minus 42 Prozent. Die stärksten Rückgänge verzeichnete bei beiden Merkmalen die Region Rheinhessen. Dagegen hatte das Gebiet Mosel-Saar die geringsten Abnahmen bei den Gästen und Übernachtungen.

Betriebsarten

Unter den Betriebsarten reduzierte sich das Gäste- und Übernachtungsaufkommen bei den Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen sowie bei den Jugendherbergen mit Abnahmen von 58 bis 61 Prozent in 2020 am stärksten. Auch die Hotels waren mit Rückgängen bei den Gästen von 46 Prozent bzw. 42 Prozent bei den Übernachtungen deutlich betroffen. Trotz deutlicher Zuwächse in den Monaten nach dem ersten Lockdown verzeichnete der Campingtourismus für das gesamte Jahr einen Rückgang bei den Gästen um 7,4 und bei den Übernachtungen um sechs Prozent.

Herkunft

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sank in 2020 um 35 Prozent auf 5,14 Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 27 Prozent auf 14,59 Millionen ab. Mit 906.700 Gästen aus dem Ausland reduzierte sich der Besucherstrom um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; ihre Übernachtungen gingen um 52 Prozent zurück.

Tourismus im Dezember 2020

Aufgrund der Beschränkungen des Tourismus auf nicht-touristische Zwecke fielen die Einbrüche im Dezember 2020 noch gravierender aus. Die Gästezahlen brachen um 89 Prozent ein und die der Übernachtungen um 79 Prozent. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung lagen die Abnahmen bei den Rehabilitationskliniken mit 37 Prozent bei den Gästen und 26 Prozent bei den Übernachtungen deutlich unter dem Durchschnitt. In der Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe sowie Pensionen) beliefen sich die Einbußen bei den Gästezahlen zwischen 79 und 88 Prozent und bei den Übernachtungen in einem Korridor zwischen 69 und 85 Prozent.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)


09.02.2021 Schnellmeldung Tourismus Jahr 2020: Corona hinterlässt tiefe Einschnitte

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Die Corona-Pandemie führte 2020 zu einem noch nie dagewesenen Rückgang bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um fast 40 Prozent auf 6,05 Millionen gegenüber 2019 ab. Die Übernachtungszahlen brachen um 33 Prozent auf 17,42 Millionen ein.

Noch deutlicher zeigten sich die Rückgänge bei den Dezemberzahlen: Mit einem Gästeaufkommen von 62.000 lag dieser Wert um 88 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der Einbruch bei den Übernachtungszahlen belief sich auf 78 Prozent; insgesamt gab es im Dezember 291.000 Übernachtungen.

Schwächer als der Dezember war nur der vom ersten Lockdown stark betroffene April, für den lediglich 42.000 Gäste und 222.000 Übernachtungen gezählt wurden.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Fachlich und regional untergliederte Ergebnisse stehen voraussichtlich in zwei Wochen zur Verfügung.
Durch die Einschränkung der Übernachtungsangebote auf nicht-touristische Zwecke aufgrund der Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Zweiter Lockdown lässt Tourismus erneut einbrechen

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Durch den neuerlichen Lockdown, der Anfang November verhängt wurde, musste der rheinland-pfälzische Tourismus wieder schmerzhafte Einbußen hinnehmen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag die Gästezahl um 85 Prozent und die der Übernachtungen um 74 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt kamen nur noch 97.000 Besucher nach Rheinland-Pfalz, die 389.000 Übernachtungen buchten.

Verglichen mit den Daten des ersten Lockdowns im April 2020 liegen die Rückgänge niedriger: Im April 2020 kamen 95 Prozent weniger Gäste nach Rheinland-Pfalz und die Übernachtungen gingen um 90 Prozent zurück.

Tourismusregionen

Die Beherbergungsverbote für touristische Zwecke führten in allen Tourismusregionen zu massiven Rückgängen bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Die Rückgänge bei den Besuchern reichten von 75 Prozent in der Region Hunsrück bis 93 Prozent in der Region Mosel-Saar. Bei den Übernachtungen lag die Spannweite der Abnahmen zwischen 50 Prozent in der Region Naheland und 87 Prozent in der Region Mosel-Saar.

Betriebsarten

Mit einer Ausnahme mussten alle Betriebsarten drastische Einschnitte hinnehmen. Bei den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken machten sich die Beherbergungsverbote aufgrund des medizinisch-therapeutischen Schwerpunktes in geringerem Umfang bemerkbar: Die Gästezahl lag um 34 Prozent und die der Übernachtungen um 19 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Rückgänge bei den übrigen Betriebsarten lagen mit einer Bandbreite von 75 bis 98 Prozent bei den Besuchern und von 54 bis 98 Prozent bei den Übernachtungen deutlich höher. Besonders stark betroffen waren Jugendherbergen, Ferienzentren, Campingplätze sowie Privatquartiere.

Herkunft

Der Großteil der rheinland-pfälzischen Gäste stammte mit einem Anteil von knapp 90 Prozent aus dem Inland (85.300 Gäste). Verglichen mit dem November 2019 waren das 84 Prozent weniger. Diese buchten knapp 344.400 Übernachtungen (minus 72 Prozent). Die Gäste aus dem Ausland bezifferten sich auf etwa 11.400 (minus 89 Prozent) mit 44.600 Übernachtungen (minus 83 Prozent).

Zeitraum Januar bis November

In den ersten elf Monaten im Jahr 2020 besuchten 5,99 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 37 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Übernachtungen reduzierten sich um 30 Prozent auf 17,13 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Drei neue Spazierwanderwege rund um Hachenburg

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Die Familie der „Kleinen Wäller“ wächst!

„Die „Kleinen Wäller“ haben Nachwuchs bekommen und runden das Angebot der Spazierwanderwege im Wander-Westerwald weiter ab.“, freut sich Katrin Cramer vom Westerwald Touristik-Service zu berichten.

Wanderer und Spaziergänger haben die Qual der Wahl zwischen drei Löwenpfaden, die passend zum Namen mit einer Löwentatze – je nach Wegführung in orange, rot oder blau – markiert sind.

Der 6,3 km lange Kleine Wäller "Löwenpfad 1 orange" startet im Burggarten von Hachenburg. Die Tour erfordert eine durchschnittliche Fitness, feste Schuhe und Spaß an steilen Auf- und Abstiegen. Es geht an der Großen Nister entlang durch das tiefgrüne, weitläufige Nistertal. Es gibt im Wegeverlauf steigähnliche Passagen, schmale und kurvige Stellen, die Wanderer mit Höhenangst vor eine Herausforderung stellen könnten. An der Nistermühle - der ältesten Hachenburger Mühle - vorbei (hier versteckte sich Konrad Adenauer vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten) wandert man hinauf zu tollen Ausblicken über die Nister. Von dort geht es zurück durch die historische Hachenburger Innenstadt mit ihrem Alten Markt und dem Löwen-Brunnen – der perfekte Ort für eine Rast, bevor es durch den Burggarten zum Zielpunkt des Pfades geht.

Der Kleine Wäller "Löwenpfad 2 rot" bietet auf 8 km einen Ausflug in die Geschichte und verläuft dabei auf wunderschönen Wegen. Durch den Burggarten und vorbei am Landschaftsmuseum führt die Tour am alten Judenfriedhof entlang zu den Bodendenkmälern in der Nähe der ehemaligen Ziegelhütte. Der Hachenburger Stadtwald ist die Heimat unterschiedlichster, faszinierender Baumarten. Ein idealer Weg, um Ruhe und Weite zu genießen. Es gibt traumhafte Aussichten auf Hachenburg. Auch ein Gang durch das Kneipp-Tretbecken kann auf dem Programm stehen. Bevor es wieder durch den Burggarten zum Zielpunkt des Weges geht, lädt die historische Hachenburger Innenstadt zu einem kleinen Bummel und einer Pause auf dem Alten Markt mit ihrem goldenen Löwen ein. Für historisch Interessierte ist das Landschaftsmuseum ein „Muss“ bei einem Besuch in Hachenburg. Am Rande des historischen Burggarten gelegen, findet man die original historischen und typischen Häuser aus dem Westerwald zu einem Ensemble zusammengestellt, die gleichzeitig als Ausstellungsräume dienen.

Der mit einer blauen Tatze markierte Kleine Wäller "Löwenpfad 3 blau" kombiniert auf 7,5 km die Ruhe des Hachenburger Stadtwaldes mit grandiosen Ausblicken in die umliegende Landschaft. Es gibt Geschichte zu entdecken im Landschaftsmuseum und man kann einer historischen Straße ein kleines Stück Richtung Frankfurt folgen. Der älteste Hachenburger Wasserbehälter liegt am Weg und die Rothbachgrotte lädt zum Innehalten und Durchatmen ein. Im Verlauf der Strecke gibt es am sog. „Gipfelkreuz“ einen wunderbaren Blick auf Hachenburg mit seinem Barockschloss. Durch den Ortsteil Altstadt mit der Hachenburger Brauerei, Hopfengarten und historischem Eiskeller, geht es zurück in die traditionsreiche Innenstadt mit ihrem Alten Markt und goldenem Löwen auf dem Brunnen. Hier lässt man die Seele baumeln, bevor es durch den Burggarten zum Zielpunkt geht.

Detaillierte Informationen zu allen Kleinen Wällern sowie weiteren Wanderwegen im Westerwald sind online unter westerwald.info sowie im Tourenplaner und der Touren-App Rheinland-Pfalz zu finden.

Infos: Westerwald Touristik-Service, Kirchstr. 48a, 56410 Montabaur,

Tel.: 02602/30010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Internet: www.westerwald.info

Wer wird „Deutschlands schönster Wanderweg 2021“?

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Loreley Extratour hat es unter die Nominierten geschafft. Wahlstudio ist geöffnet.

Urlaub im eigenen Land und Freizeit in der Natur liegen voll im Trend - das Wandern vereint beides und erlebt zurzeit eine wahre Renaissance.

Doch welcher Wanderweg ist der Schönste von allen? Seit Montag, 04.01.2021 haben Wanderer die Wahl: Das Wandermagazin sucht im Jahr 2021 bereits zum 18. Mal nach Deutschlands schönstem Wanderweg!

In der Kategorie der Tagesstouren misst sich die Loreley Extratour mit 14 weiteren Wanderwegen. Wanderer aus ganz Deutschland können noch bis 30.06. für ihren Favoriten abstimmen. Mit ihrer Stimmabgabe können alle Einheimischen und Wanderfans dazu beitragen, dass die Loreley Extratour die Auszeichnung gewinnt.

Bereits die Nominierung ist für die Region ein Erfolg, denn die Loreley Extratour hat sich gegen 112 weitere Bewerber durchsetzen können.

Seit ihrem Entstehen im Jahr 2014 erfreut sie sich großer Beliebtheit und lockt Wanderer aus Nah und Fern in die Region. Diese sind begeistert von der abwechslungsreichen Route, die alles auf einer Schleife bietet, was man sich von einer Rundtour im Mittelrheintal erhoffen kann. Neben den beeindruckenden Panoramen auf den Rhein, wo die Loreley-Extratour parallel mit dem Rheinsteig verläuft, erlebt man hier auch die Weite des Hochplateaus und die Stille der kleinen Bachtäler, die in den Rhein münden. Sie ist als Premiumrundwanderweg zertifiziert und konnte diese Auszeichnung bereits 3 Mal in Folge erhalten.

Seit Beginn der Wahl am 04.01. haben bereits über 5.000 Personen ihre Stimme abgegeben. Unter www.wandermagazin.de/wahlstudio kann online abgestimmt werden. Unter allen Teilnehmern der Wahl werden ab Mitte Januar monatlich wertvolle Outdoor-Sachpreise verlost.

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