Mittwoch, 20. Oktober 2021

Letztes Update:07:47:17 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Wiedereröffnung des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein und von Schloss Stolzenfels

Drucken

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 22. Mai 2021 das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein sowie Schloss Stolzenfels in Koblenz wieder für den Gästeverkehr öffnen.

Für den Besuch ist jeweils eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig. Die Kontaktinformationen hierfür können auf den Websites der einzelnen Häuser oder zentral unter www.gdke.rlp.de abgerufen werden. Dort finden Sie auch die Online-Tickets.

Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und eventuell anderen Öffnungszeiten. So sind bis auf Weiteres keine Gruppenführungen und Workshops möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen finden vorerst nicht statt (Fremdveranstalter informieren eigenständig). Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GDKE sind die an den jeweiligen Standorten aushängenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Ab Samstag, 22.05.2021 startet ebenfalls die Seilbahn Koblenz mit dem täglichen Fahrbetrieb. In der Zeit von 10:00 - 19:00 Uhr wieder im Minutentakt schwebend über den Rhein. Die Gültigkeit der Jahreskarten, welche über den 31.12.2020 hinaus gültig waren, verlängert sich automatisch um 100 Tage.

Auch die Festungsgastronomie im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein hat ab 22.05.20221 im Außenbereich wieder geöffnet. Der hierfür notwendige negative Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) kann in der kostenlosen Bürger-Schnellteststation des DRK-Kreisverbandes Koblenz e.V. vor dem Eingang zur Festung durchgeführt werden, die ebenfalls ab dem 22.05.2021 in Betrieb sein wird.

Imagefilm zum Tourismus Re-Start an der Loreley

Drucken

Loreley Touristik veröffentlicht Imagefilm für die Region

Den seitens des Gastgewerbes lange ersehnten Re-Start für den Tourismus nach dem 2. Lockdown unterstützt die Loreley Touristik mit einem Imagefilm für die Verbandsgemeinde. Mit den neuen Lockerungen, die seit 12. Mai gelten und mit dem Stufenplan der Landesregierung, werden nun wieder touristische Reisen möglich. „Wir möchten unsere Hotellerie und Gastronomie bestmöglich unterstützen und hoffen, dass es nach der langen und bitteren Zeit endlich aufwärts geht“, so der Vorsitzende der Loreley Touristik Mike Weiland und Geschäftsführerin Mareike Buchmann.

„Wir haben alles, was Gäste brauchen, um gesund, entspannt und mit Abstand genießen zu können“, betont Mike Weiland, der die Idee zum neuen Imagefilm hatte und genau das ist auch die Aussage des Trailers. Die Loreley-Region bietet alles, was man für einen Aktiv-Urlaub in der Natur braucht und dies zeigt der Film in beeindruckenden Bildern, die Lust auf einen Besuch in der Region machen.

„Wandern und Radfahren sind zwar nicht erst seit Corona Trendthemen im Tourismus, haben aber durch die aktuelle Lage noch mehr an Bedeutung gewonnen.“ so Mareike Buchmann. Auf abwechslungsreichen und vielfältigen Wander- und Radwegen können Gäste die Region erkunden. „Das Rundum-Sorglos-Paket runden unsere Gastronomiebetriebe und Hotels mit ihren Angeboten ab“, findet Mike Weiland.

Der Perspektivenplan der rheinland-pfälzischen Landesregierung sieht in den nächsten Wochen weitere Lockerungen vor, sofern die Inzidenz unter 100 bleibt. Dann können die heimischen Betriebe ihre Angebote schrittweise weiter ausbauen und wieder Fuß fassen. Da gilt es für Gäste laut Mike Weiland und Mareike Buchmann nur noch: „Herzlich willkommen in der Verbandsgemeinde Loreley!“

Der Film ist sowohl in den sozialen Medien, als auch im Internet veröffentlicht. Der Trailer ist auf den Internetseiten der Loreley Touristik (www.loreley-touristik.de) und der Verbandsgemeinde Loreley (www.vg-loreley.de) zu finden, ebenso auf dem eigenen YouTube-Channel Verbandsgemeinde Loreley sowie auf der Facebook-Seite von Bürgermeister Mike Weiland und der Loreley Touristik. „Alle Hotelbetriebe können den Trailer auch auf ihren Seiten veröffentlichen und in den sozialen Medien verbreiten, damit er bundesweit Reichweite erzielt“, so Mike Weiland und genau damit können auch die Bürgerinnen und Bürger bei dieser Werbeaktion für unsere Heimat die Gastronomie und Hotellerie unterstützen. „Es soll auch ein kleines Dankeschön für das tapfere Durchhalten in den zurückliegenden Monaten sein“, so Mike Weiland und Mareike Buchmann abschließend.

Hotspots bringen Ausstellungsinhalte direkt auf dein Smartphone

Drucken

Anfang dieses Jahres konnten erfolgreich Hotspots auf dem Loreleyplateau eingerichtet werden. Eine stabile und kabellose Internetverbindung wird heutzutage immer mehr eine wichtige Voraussetzung im öffentlichen Raum und vor allem an touristischen Anlaufpunkten. Dies gilt insbesondere für Touristen, die sich über ihr Tagesreiseziel informieren möchten oder einfach nach einem guten lokalem Gastronomiebetrieb Ausschau halten. „Für uns stand es daher außer Frage, dass auch die Loreley mit kostenfreiem WLAN ausgestattet werden muss, um künftig den Gästen mehr Komfort zu bieten“, so Bürgermeister Mike Weiland.

Auf dem Loreleyplateau bedeutet eine kabellose Internetverbindung aber auch, dass die Voraussetzungen geschaffen sind, die künftigen Ausstellungsinhalte im neuen Kultur- und Landschaftspark auf seinem Smartphone erleben zu können. Aufmerksame Gäste werden bereits heute QR-Codes unter anderem auf der Infotafel am Parkeingang bemerkt haben. Darüber kann man sich auf einfachem und schnellem Wege über die weitere Neugestaltung des Loreley Plateaus informieren.

Wer jetzt neugierig geworden ist und sich direkt informieren möchte, dem empfiehlt die Verbandsgemeinde Loreley den neuen Trailer zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung, der am 8. Mai 2021 erstmals veröffentlicht wurde und in dem die Neugestaltung des Kultur- und Landschaftsparks einfach und verständlich erläutert wird.

Foto: Armin Schaust

Tourismusland Rheinland-Pfalz braucht Öffnungsperspektive:

Drucken

IHK Koblenz fordert kurzfristige Lockerungen „innen und außen“

Koblenz. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK) fordert eine kurzfristige und verlässliche Öffnungsperspektive für das Hotel- und Gastgewerbe. „Die Inzidenzwerte sinken, die Zahl der Geimpften steigt, die Test- und Hygienekonzepte liegen griffbereit in der Schublade der Hotels, Campingplätze und Restaurants. Deshalb fordern wir, dass spätestens Pfingsten die Betriebe innen wie außen wieder öffnen dürfen“, so Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. Andere Bundesländer wie Bayern, Niedersachen und Schleswig-Holstein machen es vor und beschließen Lockerungen für die Tourismusbranche. Da dürfe das „Tourismus-Bundesland“ Rheinland-Pfalz jetzt nicht den Anschluss verpassen, so die IHK.

Der Lockdown, ehemals angedacht als dreiwöchiger Wellenbrecher, wurde seit dem 2. November 2020 immer wieder verlängert. Nach sieben Monaten stehen nun viele betroffene Betriebe am Rande ihrer Existenz. Wie ernst die Lage ist, beschreiben die Mitglieder des IHK-Tourismusausschusses:

  • „Es reicht, es reicht wirklich! Finanziell, psychisch, familiär – für Inhaber und all seine Mitarbeiter eine zu große Belastung. Wie lange will die Politik mit uns so verfahren? Keine Perspektiven! Wir wollen und müssen wieder öffnen dürfen! Ein Datum muss her und kein Abwarten mehr!“ Silvia Hees, Hotel Halfenstube & Villa Spa 1894, Senheim/Mosel, Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses.
  • „Wir haben bewiesen, dass wir anspruchsvolle Hygienekonzepte umsetzen können und Schnelltests sinnvoll integrieren können. Betriebe, Mitarbeiter und nicht zuletzt Gäste haben jetzt ein klares Öffnungsdatum verdient - ansonsten sind zahlreiche Existenzen bedroht.“ Christina Heinz, Hotel Heinz, Höhr-Grenzhausen, Mitglied IHK-Tourismusausschuss.
  • „Wir benötigen dringend eine Öffnungsperspektive und keine kurzfristigen Entscheidungen, da auch unsere Lieferanten ihr Angebot notgedrungen minimiert haben und die Lieferketten erst wieder aufgebaut und ans Laufen kommen müssen – wenn alle kurzfristig zusammen bestellen, ist Chaos vorprogrammiert.“ Odette Freytag, Hotel zur Post, Waldbreitbach, Mitglied IHK-Tourismusausschuss.

Der Ausblick auf Urlaub ist ein Anreiz, zu testen

Die Sehnsucht nach Urlaub, Erholung und somit ein Stück mehr Normalität ist in der Bevölkerung spürbar. Deshalb sieht die IHK durch die Lockerungen nicht nur Vorteile für die bislang geschlossenen Betriebe, sondern auch Vorteile zur Eindämmung der Pandemie durch die Schaffung konkreter Anreize: „Die Bereitschaft, sich testen oder impfen zu lassen, wird durch die Aussicht auf Urlaub deutlich erhöht.“

Ein Knackpunkt aus Sicht der IHK: „Ohne Öffnungsperspektive keine Ausbildungsperspektive. Wie soll eine Ausbildung als Koch, Restaurant- oder Hotelfachkraft attraktiv für junge Menschen sein, wenn die Betriebe seit Monaten geschlossen sind? Deshalb muss dringend gehandelt bzw. geöffnet werden, damit die für Rheinland-Pfalz so bedeutsame Branche neben Corona-Sorgen nicht auch noch Nachwuchs-Sorgen hat“, erklärt Rössel.

Gemeinsam für den Geschäftstourismus im Land: Städte gründen das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“

Drucken
Die großen Städte in Rheinland-Pfalz rüsten sich für die Zukunft: Um den durch die Pandemie gebeutelten Geschäftstourismus wieder zu stärken, haben sich die fünf rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Ludwigshafen, Koblenz, Trier und Kaiserslautern mit der Stadt Worms zusammengetan, um eine gemeinsame Institution für Kongresse, Tagungen und Meetings zu gründen.

Diese Städte, zusammengeschlossen im „Arbeitskreis Städte im Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V.“ bereiten aktuell die Gründung des offiziellen „Convention Bureaus Rheinland-Pfalz“ vor. Ziel ist es, das professionelle Angebot der Städte mithilfe gebündelter Marketingmaßnahmen und Netzwerkarbeit gemeinsam zu vermarkten, zu profilieren und somit den Tagungs- und Kongressstandort Rheinland-Pfalz als Wirtschaftsfaktor weiterzuentwickeln. Darüber haben sich Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck sowie die weiteren vier OB der Oberzentren in ihrer jüngsten Konferenz nach einem Impulsvortrag intensiv ausgetauscht und auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigt. Unterstützung erhalten die Städte hierbei von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Die letztendliche Teilnahme ist vorbehaltlich der noch ausstehenden Ratsentscheidungen in den Städten.

„Die Städte befinden sich in einem dynamischen Veränderungsprozess – nicht zuletzt verstärkt durch die Corona-Pandemie. Der gemeinsame Schulterschluss unserer Kommunen untereinander sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Land ist nun wichtiger denn je. Daher freuen wir uns besonders, dass mit der Gründung des Convention Bureaus nun eine konkrete Lösung zur Stärkung des Geschäftstourismus erfolgt ist“, so die Runde aus Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Ludwigshafen und den Oberbürgermeistern Michael Ebling aus Mainz, David Langner aus Koblenz, Wolfram Leibe aus Trier und Klaus Weichel aus Kaiserslautern. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiter deutlich spürbar: Insbesondere der Geschäftstourismus verzeichnete zuletzt große Einbußen, da Tagungsveranstaltungen und berufliche Meetings nur eingeschränkt möglich sind – hierunter leiden ohne Zweifel insbesondere die involvierten Akteure aus Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel. Für Rheinland-Pfalz haben wir uns zusammengetan, um diesem Trend entgegen zu wirken und das wertschöpfungsstarke Segment Geschäftstourismus langfristig wiederaufzubauen und das große Potenzial von Rheinland-Pfalz weiter zu nutzen.“

Finanziert wird das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“ durch die Beiträge der einzelnen Städte sowie durch die Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft. Verortet ist das Büro in der Landeshauptstadt Mainz. Das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“ fungiert zukünftig als zentrale Plattform und Ansprechpartner für das Tagungs- und Kongresswesen der rheinland-pfälzischen Städte. Als Vermittler zwischen Destinationen, Locations, Anbietern, Kongressgesellschaften, Partnern und Kunden ist das Convention Bureau eines der ersten landesweiten Institutionen Deutschlands, um das Segment Geschäftstourismus übergreifend zu bearbeiten. Ziel ist es, das professionelle Tagungs- und Kongressangebot der rheinland-pfälzischen Städte gemeinsam zu vermarkten und somit noch sichtbarer zu machen und weiter zu profilieren. Hierfür werden Marketing- und Vertriebsmaßnahmen wie PR-, Social Media- und Online-Kampagnen sowie Roadshows, Messen und Netzwerkveranstaltungen umgesetzt. Im ersten Schritt wird eine digitale Plattform entwickelt, die ein modernes Kundenmanagement sowie ein intelligentes System zur Suche und Planung individueller Veranstaltungen beinhaltet. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Zusammenarbeit und der Wissenstransfer mit den starken Wirtschaftsunternehmen des Landes – unter anderem aus den Branchen Pharma, Chemie, Automobil sowie Forschung und Lehre.

Um das Thema „Tagen in Rheinland-Pfalz“ zusätzlich zu stärken, erhält das „Convention Bureau“ Unterstützung seitens des Landes: Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz transportiert das Tagungs- und Kongresswesen als wesentlichen Bestandteil der Wirtschaftsstandortmarke „Rheinland-Pfalz.GOLD“. Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH – als Landestourismusorganisation – wird das Segment „Tagen in Rheinland-Pfalz“ zukünftig in das eigene Portfolio aufnehmen und die Angebote des gesamten Landes vermarkten. Hierfür wurden zusätzliche Budgets aus Landesmitteln und Personal bereitgestellt. Gemeinsame Maßnahmen mit dem Convention Bureau Rheinland-Pfalz sind bereits geplant.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH und Initiator des Convention Bureaus, ist zuversichtlich: „Das Potenzial von Rheinland-Pfalz im Geschäftstourismus ist enorm – hierfür spricht insbesondere das professionelle Tagungsangebot der großen Städte sowie deren gute Lage inmitten der Ballungsräume Rhein-Main, Rhein-Neckar, SaarLorLux und Köln-Bonn. Die Städte möchten hierbei als „Speerspitze“ des Landes auftreten – nicht zuletzt, da allein rund 15 Prozent der Übernachtungen in Rheinland-Pfalz in den sechs großen Städten generiert werden. Das Convention Bureau ist der Beginn einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit.“ Philipp Meier, Sprecher des „Arbeitskreis Städte“, ergänzt: „Gemeinsam möchten wir die Städte im Business-Segment weiterentwickeln – dieser Geschäftsbereich ist für die meisten Städte im Land der größte Umsatz- und Übernachtungsbringer. Das Convention Bureau ist ein erster wichtiger Schritt, um das Tagungsland Rheinland-Pfalz und insbesondere die starken Städtedestinationen bei den Kunden noch bekannter zu machen und Geschäfte zu akquirieren.“

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL