Sonntag, 17. Oktober 2021

Letztes Update:05:00:24 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Naturgenuss Gastgeber bringen Regionales auf den Tisch

Drucken

Neues Gemeinschaftsprojekt in der Region Rhein-Westerwald will Gastronomie und Regionalerzeuger enger vernetzen, Naturerlebnis mit Regionalgenuss kombinieren und damit attraktive Angebote für Gäste und Bewohner entwickeln.

Kreis Neuwied - Schon im vergangenen Jahr starteten auf Initiative des Neuwieder Landrats Achim Hallerbach und der Wirtschaftsförderung erste Treffen mit Gastronomen und Touristikvertretern des Kreises. Schnell fand sich daraus eine interessierte Gruppe von Anbietern, denen die Idee einer neuen Regionalvermarktungsinitiative zwischen Gastronomen und Erzeugern gefiel. Zusammen mit dem Naturpark Rhein-Westerwald wurde dann ein konkretes Konzept erarbeitet und vorgestellt. Erste Kennenlern-Exkursionen zu Westerwälder Käsereien, Ölmühlen und Linsenanbauern fanden im Herbst statt. Über den Winter formte sich das Projekt zu einer verbindlichen Gemeinschaftsinitiative, im Frühjahr wurden Projektvereinbarungen mit den Partnern und Marketingvorbereitungen getroffen, so dass nun der offizielle Startschuss geschehen kann.

„Die Zeiten für die gemeinsame Profilierung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten, deren kulinarische Einbettung in ein attraktives Gastronomieangebot und letztlich die damit verknüpfte touristische Attraktivitätssteigerung der Natur- und Kulturlandschaft sind mehr als reif“, ist sich Landrat Achim Hallerbach sicher.

14 gastronomische Betriebe gehen nun an den Start, die sich alle darauf verständigt haben, zukünftig mehr Regionalität auf den Teller und ins Glas zu bringen. Um die kommenden Angebote besser für den Gast sichtbar zu machen, wurde eine spezielle Naturgenuss-Mappe entwickelt, worin sich das Speisenangebot präsentiert, aber der Gast auch für die besondere Herausforderung regionaler Vermarktung und Verarbeitung ländlicher Produkte sensibilisiert werden soll.

Das gemeinsame Erscheinungsbild aus Besteck- und Blattmotiven ist prägnant und zeichnet die Initiative und deren Partner aus. Momentan wird an einer Informationsbroschüre und an einem Imagefilm mit einer daran angeschlossenen Social Media Kampagne gearbeitet. Satt eines geplanten herbstlichen Genuss-Marktes mit Gastronomen und Erzeugern, der aufgrund der Pandemiesituation verschoben werden musste, lockt stattdessen eine herbstliche Angebotsaktion. „Vom 15. September bis 15. November können Gäste über einen Pass Besuche in den beteiligten Betrieben sammeln und später mit etwas Glück die Chance haben, regionale Genusspakete und Gastrogutscheine zu gewinnen“, berichtet Irmgard Schröer vom Naturpark. Als Mitinitiatorin des Regionalprojekts freut sie sich über die gute Entwicklung des Projekts: „Es steckt zwar noch in den Kinderschuhen, erhält aber schon viel Interesse und positive Resonanz im Laufe seiner Vorbereitungen“.

Jörg Hohenadl von der Kreiswirtschaftsförderung und zuständig für die Bereiche Standortmarketing und Regionalentwicklung ist seit vielen Jahren durch diverse Projekte eng mit der heimischen Gastronomie und zahlreichen Produzenten vernetzt und sieht in dem „Naturgenuss-Gastgeber“ die Chance, das Profil der teilnehmenden Betriebe und letztlich der gesamten Region zu schärfen und gleichzeitig den gesellschaftlichen Entwicklungen hin zu einem neuen Verständnis von Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen. „Mit diesem Netzwerkprojekt können wir in den Zukunftsthemen punkten und gleichzeitig regionale Wirtschaftskreisläufe fördern.“

Der Naturgenuss-Gastgeber präsentiert sich online unter www.naturgenuss-gastgeber.de. Ansprechpartner für weitere Informationen ist die Wirtschaftsförderung Neuwied, Jörg Hohenadl, Telefon 02631-28212, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Hier erfahren interessierte Gastronomen und Regionalerzeuger mehr über das Projekt, seine Rahmenbedingungen und Teilnahmemöglichkeiten.

Die Gastronomie- Startpartner der neuen Regionalinitiative sind:

-Restaurant Sonnenseite, Bad Hönningen

-Weinhotel Emmel, Hammerstein

-food hotel, Neuwied

-Malberghütte, Hausen

-Hotel-Restaurant Zur Post, Waldbreitbach

-Gasthof Paganetti`s Zur Erholung, Verscheid

-Hotel-Restaurant Zur Post, Roßbach

-Landhotel Fernblick, Hümmerich

-Hotel-Restaurant Thalhauser Mühle, Thalhausen

-Hotel-Restaurant Westerwälder Hof, Strauscheid

-Landgasthaus Zum Alten Fritz, Asbach-Löhe

-Gasthaus Stroh, Buchholz

-Romantikhotel Alte Vogtei, Hamm

-Klostergastronomie Marienthal, Marienthal b. Hamm/Sieg

Drei Landräte aus AK, NR und WW fordern:

Drucken

Digitalisierung auch in der Tourismusentwicklung dringend fördern Stellungnahme der Landräte zur Tourismusanalyse des Landes

Region Westerwald – Mit der Tourismusstrategie 2025 des Landes Rheinland-Pfalz befassten sich die Tourismusexperten und die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). Die vorgelegte Analyse ist die neue Richtschnur für die Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz und soll eine gemeinsame Grundlage für alle Akteure zur Entwicklung des Tourismus in Rheinland-Pfalz darstellen.

Eines der Strategieprojekte sieht eine grundlegende Optimierung der touristischen Strukturen und eine klare Aufgabenteilung auf allen Ebenen, die Bündelung von Ressourcen und die digitale Transformation als Voraussetzungen für den künftigen Markterfolg vor.

„Wir schließen uns der Meinung der Geschäftsführer der touristischen Regionen an und stehen der Studie grundsätzlich positiv entgegen“, so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). Besonders wichtig, so die Landräte weiter, sei insbesondere, dass das Thema Digitalisierung vorrangig in der Umsetzung der Tourismusstrategie 2025 Eingang finde und priorisiert werde. Auch bedürfe es differenzierterer Aufgabendefinitionen für die Ebenen im Drei-Ebenen-Modell, die es ermöglichen, die Aufgabenerfüllung qualitativ und quantitativ zu überprüfen. Bemängelt wird am Gutachten die fehlende Unterlegung mit Fakten. So seien die getroffenen Ableitungen nicht überprüfbar, beispielsweise durch Faktenvergleiche zu anderen Bundesländern im In- und Ausland.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz hatte im letzten Jahr den Auftrag für ein Fachgutachten zur Optimierung der Strukturen und Prozessanalysen im System Tourismus vergeben. Im Frühjahr 2020 wurde das Gutachten veröffentlicht. Mit der gutachterlichen Studie ist eine umfassende Grundlage für die Weiterentwicklung der touristischen Strukturen und den Aufbau/Ausbau von digitalen Kompetenzen im Rheinland-Pfalz Tourismus ausgearbeitet worden.

Neues gastronomisches Angebot in den Oberweseler Rheinanlagen

Drucken

Weinstand öffnet am kommenden Wochenende

Ab dem kommenden Wochenende können sich Gäste und Einheimische am Oberweseler „POP-UP WEINSTAND“ in den Rheinanlagen erfrischen.
Den Start macht das Weingut Goswin Lambrich mit eigenem Wein, Softgetränken und kleinen Snacks!

Öffnungszeiten sind Samstag, 01. August und Sonntag, 02. August jeweils ab 11:00 Uhr bis in die Abendstunden, je nach Gästeaufkommen.
Für ein Picknick am Rhein kann gern die eigene Picknickdecke mitgebracht werden.

Damit alle Gäste das Angebot genießen können, wird um Einhaltung der Coronaregelungen gebeten.

Weitere Informationen:

Tourist-Information Oberwesel

Rathausstr. 3

55430 Oberwesel

06744-710624

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wieder geführte WesterwaldSteig-Wanderung am 22. August 2020

Drucken

Die sehr beliebten geführten WesterwaldSteig-Wanderungen mit Wanderführer Josef Rüth und verschiedenen Wegepaten gehen an den Neustart. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die letzten drei Veranstaltungen seitens des Westerwald Touristik-Service verschoben und der erste Nachholtermin steht nun fest: Am Samstag, den 22. August 2020, erwartet die Wanderer der ca. 19 km lange Abschnitt vom Hofgut Dapprich (Holzbachschlucht) bis nach Rehe.

Treffpunkt: 9 Uhr Christliches Gästezentrum in Rehe (Heimstraße 49); Parkmöglichkeit besteht bei der Fa. ABUS

Dauer: ca. 6:30 h

Höhenmeter im Anstieg: 300 m, im Abstieg: 280 m

Abschlusseinkehr (auf Wunsch; Selbstzahler): Christliches Gästezentrum, Café im Grünen

Vom Treffpunkt aus werden die Wanderer mit dem Bus zum Hofgut Dapprich gebracht und wandern von dort zum Zielort zurück. Die Kosten betragen 5,- € pro Teilnehmer. Highlights dieser WesterwaldSteig-Wanderung sind die Secker Weiher, die drei Kaisereichen, der geografische Mittelpunkt der einstigen Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung – der Butterweck, der Hexenbaum sowie das einstige Bet- und Schulhaus in Rehe.

Es gilt der Schutz von allen für alle! Aufgrund der aktuellen Situation bittet der Westerwald Touristik-Service daher um Einhaltung folgender Maßnahmen:

Falls Wanderer Erkältungssymptome aufweisen oder vor Ablauf von 14 Tagen Kontakt zu Infizierten hatten, ist eine Teilnahme nicht möglich. Die Wanderung erfolgt ohne Mund-/ Nasenschutz, jedoch besteht im Bus Maskenpflicht. Die Teilnahme an der Abschlusseinkehr ist freiwillig. Auch hier müssen die vorgeschriebenen Verhaltensregeln eingehalten werden. Bei der Begrüßung und während der Wanderung gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Die Teilnehmerzahl von 40 Personen darf nicht überschritten werden.

Eine Teilnahme ist ausschließlich mit vorheriger Anmeldung möglich. Diese muss bis spätestens Dienstag, den 18. August 2020, beim Westerwald Touristik-Service unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02602/3001-0 erfolgen. Folgende Daten müssen seitens des Veranstalters mit der Anmeldung erhoben werden: Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer und - falls vorhanden - E-Mail-Adresse.

Westerwald Touristik-Service, Kirchstr. 48a, 56410 Montabaur, Tel: 02602/3001-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.westerwald.info

WesterwaldSteig-Etappe 11 vom Kloster Marienthal nach Weyerbusch

Drucken

Wo der gute Hirte lebte, ein Aussichtsturm den Atem raubt und eine Idee die Welt eroberte

Schwierigkeit: mittel
Strecke:
ca. 15,5 km
Höhenmeter:
ca. 333 Hm
Start:
Kloster Marienthal, Am Kloster 15, 57577 Marienthal (Navi: Seelbach bei Hamm/Sieg)

Ziel: Hotel Sonnenhof, Kölner Str. 33, 57635 Weyerbusch

Vom Kloster Marienthal geht es über den Kreuzweg und die alte Kohlstraße zum Aussichtsturm auf dem 389 Meter hohen Beulskopf und ins Raiffeisenland bis nach Weyerbusch.

Was für eine bemerkenswerte Geschichte. Ein Hirte soll im Mittelalter die Muttergottes aus Holz geschnitzt und unter einer Eiche aufgestellt haben. Mit wundersamen Gebetserhörungen wurde er für seine Frömmigkeit belohnt. Die Madonnenfigur und ihr Standort im Tal wurden alsbald von vielen Menschen verehrt und bekannt. Eine Kapelle folgte und später auch ein Kloster, das bis heute als Marienthal bekannt ist. Die Franziskanermönche haben zwar den Ort wegen fehlenden Nachwuchses längst verlassen, doch Marienthal atmet noch immer eine besondere Idylle und Harmonie. An einigen schönen Fachwerkhäusern vorbei führt der Weg auf die Höhen, wo der WesterwaldSteig 2007 aus der Taufe gehoben wurde. Der Beulskopf überragt die Landschaft und damit nicht genug. Wie eine Antenne ragt der Raiffeisenturm um weitere 34 Meter in den Himmel und hat eine magische Anziehungskraft. Was für eine Weitsicht! Wie ein Falke suchen die Augen alle Himmelsrichtungen ab. In der Ferne lassen sich sogar das Bergische Land und das Siebengebirge am Rhein erspähen. Viel näher ist das Raiffeisenland, das sich vor einem ausbreitet. Der berühmte Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen erkannte hier früh die Not der Menschen und begründete die weltweit bekannte Genossenschaftsidee. Die Etappe endet nach gut 15 Kilometern in Weyerbusch, wo Raiffeisen mit der Gründung des Brodvereins seine Spuren hinterlassen hat.

Tipp: Auch auf den WesterwaldSteig-Etappen 12 und 13 trifft man auf Spuren des Sozialreformers Raiffeisen.

Infos zur Tour, eine interaktive Karte sowie einen GPX-Track zum Downloaden gibt’s online im Tourenplaner unter: https://bit.ly/3jk7JXy

Westerwald Touristik-Service, Kirchstr. 48a, 56410 Montabaur, Tel: 02602/3001-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.westerwald.info

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL