Freitag, 05. Juni 2020

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Geht heiß begehrter Titel wieder nach MYK?

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Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig ist im Rennen um „Deutschlands Schönster Wanderweg 2020“

KREIS MYK. Heiß begehrt ist alljährlich die von der Fachzeitschrift Wandermagazin vergebene Auszeichnung „Deutschlands Schönster Wanderweg“. Mit dem „Höhlen- und Schluchtensteig Kell“ ist für 2020 wieder einer der 26 Traumpfade des Landkreises Mayen-Koblenz für die Publikumswahl nominiert worden. 63 Wege aus ganz Deutschland haben sich beworben. Davon gehen zehn Mehrtagestouren und 15 Tages- und Halbtagestouren ins finale Rennen um den Platz auf dem Siegertreppchen.

„Nach viermaligem Titelgewinn und einem 3. Platz durch einen Traumpfad bestätigt die nun erfolgte sechste Nominierung erneut, dass Mayen-Koblenz Wanderland von höchster Qualität ist“, zeigt sich Landrat Dr. Alexander Saftig begeistert. Zuletzt 2015, davor in den Jahren 2013, 2011 und 2008 holte jeweils ein Traumpfad den Titel Deutschlands Schönster Wanderweg in den Kreis MYK. Saftig: „Jetzt wollen wir ein weiteres Mal den Sieg und uns im Jubiläumsjahr des Landkreises selbst damit beschenken.“ Der nominierte Traumpfad bringt dazu hervorragende Voraussetzungen mit: „Alles, was es im Wanderportfolio gibt, kann man auf dem zwölf Kilometer langen Höhlen- und Schluchtensteig erleben“, sagt Michael Schwippert von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET): Mächtige Felswände, zu erforschende Trasshöhlen, Urwaldatmosphäre in der Wolfsschlucht mit einem einzigartigen Wasserfall und sprudelnden Quellen am Wegesrand.

Wie alle „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“ entspricht der Höhlen- und Schluchtensteig Kell höchsten Premium-Qualitätsstandards und ist „unverlaufbar“ ausgeschildert und markiert. „Von unserem Wegemanagement wird er in einem Top-Zustand gehalten“, so Schwippert. Auf www.traumpfade.info findet sich der Weg mit prägnanter Wegbeschreibung, traumhaften Bildern, 3D-Flug und interaktivem Routenplaner.

Landrat Dr. Alexander Saftig ruft alle zum Mitmachen auf. „Unterstützen Sie den Traumpfad bei der diesjährigen Wahl. Motivieren Sie Freunde, Verwandte und Nachbarn zur Stimmabgabe. Jede Stimme zählt!“, so Saftig.

Und so wird gewählt:

Das Wahlbüro auf www.wandermagazin.de/wahlstudio ist seit dem 1. Februar 2020 online geschaltet. Hier sind auch die Teilnahmebedingungen zu finden. In der Kategorie Mehrtagestouren und Tages- und Halbtagestouren kann jeweils eine Stimme abgegeben werden. Das Wahlstudio schließt am 30. Juni 2020 um 24 Uhr. Man kann auch per Postkarte wählen oder ein Fax schicken. Die Siegerehrung findet am 5. September 2020 in Düsseldorf auf der Fachmesse „Tour Natur“ statt.

Wer bei der Wahl für Deutschlands schönsten Wanderweg mitmacht, kommt automatisch in die Verlosung wertvoller Outdoor-Sachpreise. Zu gewinnen gibt es Wander- und Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, -Rucksäcke und vieles mehr.

Tourismus-Bilanz 2019: Erneuter Gäste- und Übernachtungsrekord

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Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche erzielte 2019 bei den Gäste- und Übernachtungszahlen neue Bestmarken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,98 Millionen Gäste im Land. Der Zuwachs gegenüber dem Jahr 2018, das den bisherigen Höchststand markierte, fiel mit 0,3 Prozent gering aus. Die Übernachtungszahlen stiegen um 0,9 Prozent auf 25,87 Millionen und überschritten damit zum fünften Mal in Folge die 25-Millionen-Marke.

Tourismusregionen

In sieben der neun Tourismusregionen lagen die Übernachtungszahlen über dem Niveau des Vorjahres. Den Spitzenplatz belegte die Region Rheinhessen mit einem Plus von 5,5 Prozent. Dahinter folgten die Tourismusgebiete Ahr und Naheland mit plus 3,9 bzw. 3,1 Prozent. In fünf der neun Tourismusregionen gingen die Gästezahlen zurück bzw. verharrten auf dem Vorjahresniveau. Mit einem Plus von 6,8 Prozent führte auch hier Rheinhessen das Ranking an. Den höchsten Rückgang gab es im Hunsrück mit einem Minus von 6,2 Prozent.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten erzielten die Hotels garnis den höchsten Übernachtungszuwachs (plus 16,5 Prozent). Die Ferienhäuser und -wohnungen folgten mit einem deutlichen Plus von 11,2 Prozent an zweiter Stelle. Des Weiteren profitierten noch die Ferienzentren mit überdurchschnittlichen 5,7 Prozent sowie die Campingplätze (plus 2,8 Prozent) von der gestiegenen Nachfrage. Fünf Betriebsarten mussten Übernachtungsrückgänge hinnehmen. Am größten fiel das Minus mit 5,9 Prozent bei den Privatquartieren aus. Die Gästezahlen stiegen in fünf der elf Betriebsarten; die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten mit deutlichem Abstand auch hier die Hotels garnis (plus 16,4 Prozent).

Herkunft

Rheinland-Pfalz ist vor allem bei Gästen aus dem Inland beliebt. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland erhöhte sich um 0,4 Prozent auf 7,89 Millionen. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,2 Prozent auf 20,03 Millionen. Aus dem Ausland kamen mit 2,09 Millionen weniger Gäste als im Vorjahr (minus 0,3 Prozent). Die Zahl der von ihnen gebuchten Übernachtungen veränderte sich mit 0,1 Prozent kaum und betrug wie im Vorjahr rund 5,83 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Gastgewerbe 2019: Realer Umsatz leicht im Minus

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Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe musste 2019 einen realen Umsatzrückgang hinnehmen. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Erlöse zwar nominal, also zu jeweiligen Preisen, um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Real – d. h. um Preisveränderungen bereinigt – waren die Umsätze jedoch um 0,2 Prozent niedriger als 2018.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die rund zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, lagen die Erlöse 2019 real um 0,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahrs. Mit einem Minus von 0,3 Prozent fiel der reale Umsatzrückgang in der speisengeprägten Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, etwas geringer aus. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das das weitere Drittel der Umsätze im Gastgewerbe erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse um 0,3 Prozent höher aus als im Jahr 2018.

Beschäftigung

Insgesamt nahm die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe 2019 geringfügig um 0,3 Prozent zu. Während die Zahl der Vollzeitkräfte um 0,9 Prozent abnahm, stieg die Zahl der Teilzeitkräfte um 0,9 Prozent.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 280 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen keine absoluten Werte und Regionalangaben vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Schnellmeldung Tourismus Jahr 2019: Mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahr

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Übernachtungen als im Vorjahr

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten 2019 im siebten Jahr in Folge einen Anstieg der Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um 0,3 Prozent auf 9,99 Millionen zu. Die Übernachtungszahlen stiegen auf 25,88 Millionen (plus ein Prozent).

Im Monat Dezember 2019 wurden 535.000 Gästeankünfte gezählt, was einem Zuwachs um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 1,33 Millionen und war damit um 1,6 Prozent höher als im Dezember 2018.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Fachlich und regional untergliederte Ergebnisse stehen voraussichtlich in zwei Wochen zur Verfügung.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Tourismus von Januar bis November 2019: Übernachtungen und Gästeaufkommen im Plus

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis November 2019 eine Zunahme bei den Übernachtungszahlen und dem Gästeaufkommen (plus 0,9 und plus 0,2 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,46 Millionen Gäste im Land und buchten 24,55 Millionen Übernachtungen.

Tourismusregionen

Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten ein höheres Übernachtungsaufkommen, wobei die Regionen Rheinhessen und Ahr mit einem Zuwachs von 5,3 bzw. 4,5 Prozent an der Spitze lagen. Dahinter folgten die Regionen Naheland und Pfalz mit einem Plus von jeweils 2,5 Prozent. Die Gästezahlen stiegen in drei der neun Regionen; die Spannweite der Veränderung lag zwischen plus 6,4 Prozent in der Region Rheinhessen und minus 6,1 Prozent im Hunsrück.

Betriebsarten

Rund die Hälfte der elf touristischen Betriebsarten konnte von den Gäste- und Übernachtungszuwächsen profitieren. Die Hotels garnis verbuchten beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen gegenüber dem Vorjahreszeitraum den größten Zuwachs (plus 15,2 und 15,5 Prozent). Den stärksten Rückgang der Zahl der Gäste- und Übernachtungen gab es bei den Privatquartieren mit einem Minus von fünf bzw. 5,4 Prozent.

Herkunft

Von Januar bis November 2019 stieg die Zahl der Gäste aus dem Inland mit 7,46 Millionen um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,2 Prozent und belief sich auf 18,97 Millionen. Aus dem Ausland kamen rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher (minus 0,4 Prozent), die 5,58 Millionen Übernachtungen buchten.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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