Sonntag, 17. Oktober 2021

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Lahnsteiner Kur- und Heilwald

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Minister Lewentz enthüllt neue Infotafel im Lahnsteiner Kur- und Heilwald und dankt den Kommunen im Rhein-Lahn-Kreis für die Hilfsaktion zugunsten der VG Adenau

Lahnstein. Ein Ausflug ins Grüne tut Körper und Seele gut. Schon längst ist die positive Wirkung der Natur auf den Menschen bekannt. In Lahnstein, einem der größten Waldbesitzer im Land, wurde nun der erste rheinland-pfälzische Kur- und Heilwald ausgewiesen – und erst der zweite überhaupt in Deutschland.

Was kann dieser Wald, was andere nicht können? Vorbild für den Heilwald sind spezielle Heilwälder in Japan, wo schon seit Längerem besonders gestaltete Waldflächen betrieben werden, die der Gesundheit förderlich sein sollen.

Ein Kurwald zeichnet sich durch bestimmte Eigenschaften aus, die eine breite gesundheitsfördernde Wirkung auf den Besucher haben.

Der Heilwald wird von kranken Menschen und deren Therapeuten aufgesucht. Er ist dafür geeignet, den Verlauf von Krankheiten und das Ausmaß von Behinderung durch bestimmte Krankheiten positiv zu beeinflussen. Anwendungsbereiche sind beispielsweise psychosomatische und psychische Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das Projekt wurde von Anfang an partnerschaftlich zwischen Stadtverwaltung, Forstamt und medizinischen Einrichtungen (Klinik auf der Lahnhöhe, Gesellschaft für Gesundheitsberatung, Bundeswehrzentralkrankenhaus, Malbergklinik, Ambulantes Reha-Zentrum) entwickelt. So wurde und wird die Vereinbarkeit von Naturschutz – der Stadtwald ist Teil des „Naturparks Nassau“ -, Forst, Jagd, Tourismus und die Ausübung von medizinischen Tätigkeiten sichergestellt.

Auf bestehenden Wegen werden einzelne Cluster und Rundwege angelegt, an deren Rand in regelmäßigen Abständen Stationen Platz finden.

Es entstehen ein Psychotherapie-Pfad, ein Lungen-Cluster, ein Orthopädie-/ Geriatrie-Weg, ein Herz-Kreislauf-Pfad sowie ein allgemeiner Entspannungs- und Achtsamkeits-Weg. Die verschiedenen Wege werden so beschildert, dass Besucher sie auch ohne Therapeuten nutzen können.

Im Kinderheilwald sollen Kinder in verschiedenen Zonen in ihrer gesundheitlichen Entwicklung gefördert werden, indem sie spielerisch auf einem Parcours Aufgaben erfüllen. Beim Suchen, Laufen, Klettern, Balancieren, Werfen, Atmen, Hören, Riechen, Fühlen, Tasten, Schmecken werden alle Sinne angesprochen. Durch diese gezielten Übungen und die freie Bewegung im Wald werden Konzentration, Aufmerksamkeit, Kreativität, motorische und koordinative sowie psychische Fähigkeiten, Interaktion in der Gruppe und Verständigung ohne Sprache gefördert. Gerade erkrankten Kinder soll es so kindgerecht ermöglicht werden, schneller zu gesunden und gesund zu bleiben.

Derzeit ist im Lahnsteiner Kur- und Heilwald nur an manchen Stellen etwas zu sehen, der Baubeginn wird jedoch noch in diesem Sommer erfolgen.

Damit Gäste und Interessierte jedoch einen Überblick über das Projekt erhalten, wurde am vergangenen Samstag von Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte und Schirmherr Roger Lewentz eine Informationstafel enthüllt. Mit dabei waren selbstverständlich auch die Mitglieder der Projektgruppe: Leo Cremer, Dr. Jörg Henning, Jens Blümel, Forstamtsleiter Andreas Nick und Willi Bausch-Weis.

Auf dieser kann man die bisherigen Stationen bis zur Verwirklichung des Projektes sowie die geplanten Bauschritte in den nächsten Jahren nachlesen.

„Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es bald richtig los geht mit unserem Kur- und Heilwald. Bis die ersten Stationen stehen, gibt unsere neue Hinweistafel einen guten Überblick, was uns demnächst erwartet“, so Labonte.

„Die Anerkennung als erster Kur- und Heilwald in Rheinland-Pfalz ist eine gute Entwicklungschance für Lahnstein und die Region. Mit der Infotafel ist nun ein erster Schritt hin zur Realisierung des Projekts getan und ein erstes Zeichen der Anerkennung für das Engagement der Beteiligten gesetzt“, so Roger Lewentz als Schirmherr. „Der Wald dient der Gesundheit und das wurde mit der Ausweisung als Heil- und Kurwald bestätigt.“

Auch an diesem Tag waren alle Beteiligten natürlich in Gedanken bei den Opfern der Flutkatastrophe. Innenminister Roger Lewentz ist nahezu täglich im Krisengebiet unterwegs und berichtete von der bedrückenden Lage vor Ort. Er dankte bei dieser Gelegenheit Oberbürgermeister Peter Labonte stellvertretend für den Landrat und allen hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für die Initiative des Rhein-Lahn-Kreises zugunsten der von der Flutkatastrophe sehr stark betroffenen Verbandsgemeinde Adenau, eine kommunale Hilfsaktion zu starten.

Labonte verwies darauf, dass bereits auf Bürgermeisterebene und koordiniert durch die Verwaltungen ein regelmäßiger virtueller Austausch über die dort notwendigen Hilfsmaßnahmen erfolge. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Jugendhilfe, dem Kommunalen Vollzugsdienst sowie insbesondere im Bereich Bauen sowie Werke (Wasser/Abwasser) helfen auch teilweise vor Ort in der betroffenen Region bei den unterschiedlichsten Aufgaben, die dort jetzt und in der Zukunft konkret anstehen.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung widme sich bereits dem Wiederaufbau der zerstörten Regionen, so Lewentz. Der Minister betonte die Chance, die Region im Zuge des Wiederaufbaus wieder gut und zukunftsgerichtet aufzustellen und nachhaltig zu erneuern.

Neuer Lahnstein-Wein

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Stadtführung „Schlenderweinprobe“ wieder möglich

Lahnstein. Wein ist ein guter Botschafter und ein sehr beliebtes Mitbringsel, vor allem aus einer Stadt, die in einem weltweitbekannten Weinanbaugebiet wie dem Mittelrheintal liegt.

Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte nahm deshalb mit Freude die jährliche Weinlieferung von Erwerbswinzer Frank Lambertin entgegen, der höchstpersönlich den städtischen Tropfen im Rathaus überreichte.

Lambertin bewirtschaftet seit 2010 rund 2900 m² in der Lahnsteiner Lage „Lahnsteiner Koppelstein“, einer seit Jahrhunderten bekannten Rieslinglage mit Trauben von 80 Jahre alten Stöcken. Der „Lahnsteiner Koppelstein“ wurde schon im Mittelalter erwähnt und gehörte zur Aachener Abtei Kornelimünster.

„Es freut mich sehr, dass durch Herrn Lambertin wieder ein echtes Lahnsteiner Produkt erzeugt wird. Schließlich ist das Mittelrheintal als Weinregion im In- und Ausland ein Begriff und wir haben immer ein besonderes Präsent zur Hand“, bedankt sich Labonte.

Wer gerne mal verschiedene Lambertin-Weine verköstigen und dabei noch etwas von Lahnstein erkunden will, kann die Schlenderweinprobe mit Frank Lambertin buchen. Bei einem rund anderthalbstündigen geführten Stadtrundgang durch das historische Ober- oder Niederlahnstein wird an sechs Wein-Stationen Halt gemacht. Der Preis pro Person beträgt inklusive sechs Weinen 21,00 Euro (Mindestteilnehmerzahl fünf Personen). Buchungen nimmt die Touristinformation Lahnstein telefonisch unter 02621 914-174 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. entgegen.

Tourist-Information Waldbreitbach für barrierefreies Reisen ausgezeichnet

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Gerade für Gäste mit Einschränkungen stellen detaillierte und vor allem verlässliche Informationen über die Nutzung und Erlebbarkeit von touristischen Angeboten eine wesentliche Grundlage für die Reiseentscheidung dar. Die Tourist-Information Waldbreitbach hat sich auf die Bedürfnisse von Gästen mit Handicap eingestellt und wurde für seinen besonderen Einsatz mit dem Siegel „Reisen für Alle – Barrierefreiheit geprüft“ ausgezeichnet.

Mehr Barrierefreiheit schaffen – das ein Ziel, das die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH im Auftrag des Wirtschaftsministeriums seit vielen Jahren strategisch verfolgt. Die RPT ist Lizenznehmer des bundesweiten Kennzeichnungssystems „Reisen für Alle“ und unterstützt Betriebe dabei, vorhandene und neue touristische Angebote so zu gestalten, dass alle Menschen ihre beruflich oder privat motivierte Reise uneingeschränkt genießen können. Die Tourist-Information gehört nun zu den inzwischen knapp 400 touristischen Dienstleistungsunternehmen im Land, die sich durch eine Zertifizierung zum Thema Barrierefreiheit positioniert haben.

Die Kennzeichnung von „Reisen für Alle“ hilft selbstverständlich nicht nur Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneneinschränkungen, sondern auch älteren Menschen mit Rollator oder Familien mit Kinderwagen. Sie alle können schon im Vorfeld online prüfen, ob beispielsweise Türbreiten, Bewegungsflächen oder spezielle Serviceleistungen vorhanden sind und auf Basis dieser verlässlichen Informationen ihre Reiseentscheidung treffen – für einen schönen und unbeschwerten Urlaub.

23.07.2021 Tourismus auch im Mai unter Vorjahresniveau

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Trotz der teilweisen Aufhebung der Bundesnotbremse entwickelten sich im Mai die Gäste- und Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahresmonat rückläufig. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten im Mai 2021 rund 204.600 Gäste im Land; die Übernachtungen beliefen sich auf 660.000.

Die Gästezahlen lagen um 18 Prozent und die der Übernachtungen mit 8 Prozent unter dem Niveau vom Mai 2020. Bei einem Vergleich mit den Mai-Ergebnissen 2019 wird der durch Corona verursachte Einbruch deutlich (Gäste: minus 78 und Übernachtungen: minus 70 Prozent).

Tourismusregionen

Im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen begrüßten die Mehrzahl der Tourismusregionen im Land weniger Gäste, dennoch wiesen nur ein Drittel weniger Übernachtungen auf. In der Region Mosel-Saar waren die Einbußen beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen am höchsten (Gäste: minus 30 Prozent; Übernachtungen: minus 23 Prozent). Demgegenüber konnten die Regionen Hunsrück und Rheinhessen Zuwächse bei den Gästen (plus 7,2 bzw. 6,7 Prozent) und den Übernachtungen (plus 20 bzw. 4,5 Prozent) verbuchen. In vier weiteren Regionen lagen die Übernachtungszahlen trotz rückläufigem Gästeaufkommen gegenüber dem Vorjahresmonat im Plus.

Betriebsarten

Die Ferienzentren sowie Erholungs-, und Ferienheime profitierten von den Feiertagen und Ferien im Mai 2021 und verzeichneten Zuwächse bei den Gäste- und Übernachtungszahlen (Gäste: plus 58 bzw. 14 Prozent und Übernachtungen: plus 63 bzw. 11 Prozent). Bei den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken lag die Zahl der Gäste und deren Übernachtungen ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Am stärksten von Rückgängen betroffen waren die Jugendherbergen, Hütten u.Ä. (Gäste: minus 94; Übernachtungen: minus 90 Prozent).

Herkunft

Mit rund 190.000 kamen 93 Prozent der Gäste aus dem Inland. Gemessen am Vorjahresmonat waren das 19 Prozent weniger. Die Zahl der Übernachtungen der inländischen Gäste betrug 607.000 (minus 8,4 Prozent). Aus dem Ausland kamen rund 15.000 Gäste (plus 0,1 Prozent), die 53.000 Übernachtungen buchten (plus 2,7 Prozent).

Zeitraum Januar bis Mai

In den ersten fünf Monaten besuchten 496.000 Gäste Rheinland-Pfalz, die 1,9 Millionen Übernachtungen buchten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der Gäste um 64 Prozent reduziert; die Übernachtungen lagen um 47 Prozent niedriger.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten sowie den Betreibern von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen. Hinweis: Mit dem Berichtsmonat Januar 2021 werden Privatquartiere und Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort nicht mehr befragt. Zu Vergleichszwecken wurden die Vergleichsergebnisse entsprechend umgerechnet. Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

E-MTB Führungen rund um die Loreley

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Die Loreley Touristik bietet kostenlose E-Mountainbike (E-MTB) Touren an.

Die Corona-Krise hat dem E-MTB Markt einen enormen Boom beschert. Viele Gäste haben sich den eigenen Wunsch vom E-MTB erfüllt und sind auf der Suche nach touristischen Traumrouten.

Rund um die Loreley, im UNECO Welterbe Oberes Mittelrheintal, wartet eine der vielfältigsten Mittelgebirgs-Regionen Deutschlands darauf erkundet zu werden. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Hobbysportler finden Gäste hier ihre neue Lieblingstour. Wo der Felsen der Loreley steil aus dem Rhein ragt, wo Wälder, Felder und Wiesen das Biker-Herz auf den Hangschultern über dem Rheintal höher schlagen lassen und die regionale Küche nach jeder Tour darauf wartet entdeckt zu werden, da sind Sie richtig, um Spaß, Kultur und sportliche Aktivitäten miteinander zu verbinden.

Jeden Freitag findet eine offene Orientierungsrunde rund um die Loreley statt. Entdecken Sie die Hauptrouten der Region und erwecken die Lust auf mehr fantastische Naturkulissen.

Orientierungsrunde

Termine: 23.07., 14.00 Uhr, 30.07., 14.00 Uhr, 06.08., 15.00 Uhr

Treffpunkt: Besucherzentrum auf der Loreley
Dauer: 2,5 Std.
Preis: kostenlos
Info: Helm und Fahrradhandschuhe sind verpflichtend
Anmeldung/Info/Buchung: Loreley-Touristik,
Telefon 06771-9100 oder -599093, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.loreley-touristik.de

Wer anschließend Lust auf mehr bekommen hat, der kann eine individuell geplante Thementouren buchen. Die touristischen Ausfahrten orientieren sich stets am Leistungsniveau der Gäste. Das Landschaftserlebnis steht im Vordergrund, wobei das für E-MTB‘s geniale Fahrgefühl des Uphill Flows nicht zu kurz kommen wird.

Thementouren:

  1. Foto-Hotspot-Tour
  2. Welterbe-Tour
  3. Auf den Spuren der Nassauischen Kleinbahn
  4. DSDS-Route
  5. Early Morning Tour

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