Samstag, 26. September 2020

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Da wir zusammen waren...“ Eine Rheinreise mit Clemens Brentano und Achim von Arnim

Clemens Brentano und Achim von Arnim haben mit ihrer Lyrik, ihren Märchen und Sagen allen folgenden Generationen die Augen für den Zauber der Rheinlandschaft geöffnet.

Ganz sicher animierten sie etliche Abenteurer und Reiselustige zur „Nachfolge“ und vielleicht auch Victor Hugo, der in den Jahren 1839 und 1840 zweimal den Rhein bereiste.

Das Theaterprojekt „Da wir zusammen waren“ will Texte der beiden Romantiker an ihrem Ursprungsort erklingen lassen, die Rheinreise findet also genau da statt, wo sie vor über 200 Jahren ihren Ausgangspunkt genommen hat.

Die Inszenierung von Waltraud Heldermann bewegt sich in einer vielsinnigen Auseinandersetzung zwischen Schauspiel, Lesung und den modernen Klängen einer Jazzgitarre.

Das Theaterprojekt möchte den Menschen am Rhein auf diese Weise einen Anstoß geben, die Rheinlandschaft, ihre Geschichte und Geschichten intensiver wahrzunehmen und mit allen Sinnen zu erfahren.

Porträtleiste v.l.n.r.:

Schauspiel: Harald Preis

E-Gitarre: Katrin Zurborg

Textauswahl und Inszenierung: Waltraud Heldermann

Schauspiel: Christoph Maasch

Eine Produktion von taw - theater am werk koblenz - www.theater-am-werk.de

Sonntag, 11. Oktober 2020

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

Museum Boppard
Kurfürstliche Burg


Begrenzte Platzzahl!

Kartenvorverkauf:

Museum Boppard, Kurfürstliche Burg, Tel. 06742/8015984, www.museum-boppard.de

Die Besucher der Veranstaltung werden gebeten,  die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten sowie den Anweisungen vor Ort zu folgen.
Information hierzu stehen auch auf www.museum-boppard.de bereit.

Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland

Podiumsdiskussion "Sozial schwaches Deutschland. Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" am Dienstag, 29. September 2020 um 19.00 Uhr in Mainz im Haus der Kulturen /Eintritt frei

Am Dienstag, 29. September 2020 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz zur Podiumsdiskussion "Sozial schwaches Deutschland. Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" ein. Der Eintritt ist frei!

Im Anschluss an seinen Einführungsvortrag "Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" diskutiert Prof. Dr. Stefan Sell mit
- Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Baum, Sprecher der Landesarmutskonferenz RLP für die Wissenschaft
- Hans Sander, Sprecher der Landesarmutskonferenz RLP für die Betroffenenvertretung und
- Lisa Sommer, Politikwissenschaftlerin des Zukunftsforums Familie e.V. in Berlin.
Die Diskussion moderiert Lila Sax dos Santos Gomes.

Zum Thema
Seit den 1980er Jahren verschärft sich die soziale Ungleichheit in Deutschland. 15,9 Prozent der Bevölkerung waren 2019 in einer der wohlhabendsten Wirtschaftsnationen der Welt von Armut betroffen. Auch ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis oder das Beziehen von Sozialleistungen (z.B. Rente, Hartz IV) bieten keinen vollständigen Schutz vor Armut und sind keine Garantie für ein menschenwürdiges Leben.
Die Frage nach Ursache und Begründung für diese Entwicklung wird in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft unterschiedlich beantwortet. Innerhalb der Podiumsdiskussion soll zunächst ein Überblick über Begriffe und Zustände von Armut und sozialer Ungleichheit in Deutschland geschaffen werden. Außerdem sollen Entwicklungen aufgezeigt werden, wie es dazu kam, welche Herausforderungen heute bestehen und welche Lösungsansätze denkbar und machbar sind.

Anmeldung nötig
Corona-bedingt wird um eine verbindliche Anmeldung mit vollem Namen, Postadresse und Telefonnummer bis Donnerstag, 24. September an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und das Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes, der erst am Platz abgelegt werden darf, gebeten. Sollte die Veranstaltung nicht vorab ausgebucht sein, können am 29. 9. bis 18.45 Uhr, noch Plätze vergeben werden. Die Kontaktdaten werden dann vor Ort abgefragt. Eine Online-Live-Übertragung der Veranstaltung ist geplant, alle Infos dazu finden Sie auf www.politische-bildung-rlp.de. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

Campingplatz Sardella II wird nachgeholt

Karteninhaber müssen sich für Vorstellungen registrieren

Bendorf. Da die Theateraufführung „Campingplatz Sardella“ im April dieses Jahres wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, freut sich die Stadtverwaltung Bendorf umso mehr, dass die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Freien Bühne Neuwied nun im Oktober nachgeholt werden kann.

Um die Auflagen der aktuellen Corona-Verordnung einhalten zu können, wird die Vorstellung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt.

Unter dem Motto „Campingplatz Sardella, Teil 2, der Wahnsinn geht weiter“..., finden die Inszenierungen am Donnerstag, 8. und Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr in der Bendorfer Stadthalle statt.

Tammy Sperlich, Boris Weber und Holger Kappus spielen eine turbulente Fortsetzung, die mit unterschiedlichsten Liedern gespickt ist.

Um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten, wird es für beide Vorstellungen eine automatische Sitzplatzvergabe durch den Veranstalter geben.

Alle Besucher, die bereits für die Veranstaltung im April eine Karte erworben hatten, werden gebeten, eine Online-Registrierung vorzunehmen, mit ihrer Adresse und dem gewünschten Aufführungstag. Das ist möglich auf www.bendorf.de/sardella.

Die Sitzplätze sind begrenzt. Wenn bei einer Aufführung die Plätze alle vergeben sind, wird die Reservierung automatisch in der anderen Aufführung vorgenommen. Anmeldeschluss ist Freitag, 2. Oktober.

Die Stadtverwaltung weist freundlich darauf hin, dass eine Teilnahme nur mit einer Registrierung und festen Sitzplatzvergabe möglich ist.

Alle Angaben sind ohne Gewähr, die Stadtverwaltung Bendorf behält sich Änderungen vor.

Nähere Informationen gibt es auf  www.bendorf.de/sardella oder telefonisch unter 02622/703-105.

"Ein Mythos wird vermessen - Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung"

Klaus-Dieter Regenbrecht stellt "Ein Mythos wird vermessen - Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung" vor - mit dem Schwerpunkt auf regionalen Aspekten.

Warum macht die Rheinromantik das Mittelrhein-Gebiet ausgerechnet in einer Zeit, in der die Heere im Rheinland hin- und herziehen, zu einem Magneten für Besucher aus aller Herren Länder?

Dieser Frage geht Klaus-Dieter Regenbrecht in seinem Essay „Ein Mythos wird vermessen – Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung“ nach. Die Zeit von der Französischen (1789) bis zur Deutschen Revolution (1848 ) ist nicht nur eine Zeit der Schlachten, z.B. der Vielvölkerschlacht bei Leipzig oder der bei Waterloo, und eine Zeit der wechselnden Herrschaften im Rheinland, sondern auch die Zeit der
Romantik. Die Zeit des Übergangs von der Kleinstaaterei des Römischen Reiches Deutscher Nation über das Departement Rhin-et-Moselle des Napoleonischen Kaiserreichs zur Rheinprovinz im Königreich Preußen.

Nicht nur englische Touristen, Romantiker und Soldaten kommen zum romantischen Rhein, sondern auch die Landvermesser Tranchot, der französische Oberst, und von Müffling, der preußische General.

Klaus-Dieter Regenbrecht, Autor von über 20 Romanen und Erzählungen, befasst sich seit vielen Jahren mit dieser hochinteressanten Epoche. In seinem Vortrag wird er die vielfältigen Abbildungen aus dem Buch zeigen: historische Karten und Gemälde vom Mittelrhein und Koblenz.

29. Oktober 2020, 19:30 h

Ort: Kurt-Esser-Haus, Markenbildchenweg 38, Koblenz (Nähe Hauptbahnhof)
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in
Kooperation mit dem Regionalverband Rhein-Mosel-Lahn des Rheinischen
Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Anmeldung: https://politische-bildung.rlp.de/home.html

Ausstellung wider das Vergessen: Renato Mordo – Theater auch im Exil

Ausstellungseröffnung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“ am 24. September 2020 in der Gedenkstätte KZ Osthofen / Bestätigte Anmeldung nötig

Zur Eröffnung der Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“ laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) und der Landtag Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 24. September 2020 in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein.
Das Ausstellungsbüro öffnet um 16.30 Uhr, die offizielle Eröffnung beginnt um 18.00 Uhr. Nach der Begrüßung durch Bernhard Kukatzki, Direktor der LpB, spricht Minister Prof. Dr. Konrad Wolf als Mitglied des Vorstands der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, welche die Ausstellung fördert, ein Grußwort. Als Schirmherr eröffnet dann Landtagspräsident Hendrik Hering die Ausstellung.
Im Anschluss führt Ausstellungskurator Torsten Israel, Gräzist und Dramaturg, in die Ausstellung ein und zeigt danach bei einem Rundgang den Ehrengästen die Ausstellung.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist nach der Anmeldung ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) eine Teilnahmezusage durch die Gedenkstätte erforderlich. Diese ist beim Eintritt in die Gedenkstätte vorzulegen. Das Tragen einer selbst mitzubringenden Mund-Nasen-Bedeckung ist in der Gedenkstätte verpflichtend. Beim Eintritt in die Gedenkstätte ist die Angabe der Kontaktdaten (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer) aller Teilnehmenden zur Sicherstellung der Kontaktnachverfolgbarkeit nötig. Die hygieneerforderlichen Maßnahmen sind strikt zu beachten.

Die Ausstellung
zeigt Stationen im Leben des Theater- und Opernregisseurs Renato Mordo, der Ende 1932 Deutschland auch wegen antisemitischer Anfeindungen verließ. Erste Station war Prag, 1939 floh er nach Griechenland. Dort war er Mitgründer der Griechischen Nationaloper in Athen und förderte die junge Opernsängerin Maria Callas. Er überlebte das KZ Chaidari bei Athen und verfasste dazu ein Theaterstück. Bevor er 1952 - 55 Leiter der Mainzer Oper war, arbeitete er nach dem Krieg an Theatern in der Türkei und Israel.
Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Darstellung der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg, ihrer katastrophalen Auswirkungen auf das Land und individuellen Folgen für Renato Mordo.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2021 in der Gedenkstätte zu besichtigen. Um die Abstandsregeln einzuhalten, können maximal 15 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen.

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