Freitag, 26. Februar 2021

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Online-Talk: Wahlen, Meinungsbildung und die digitale Welt

Webtalk „Digitale Wahlbegleitung durch die Zivilgesellschaft – politische Bildung im 21. Jahrhundert“ der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am 3. März 2021 um 18.00 Uhr / Anmeldung nötig

Zum dritten Webtalk in der Reihe „Rheinland-Pfalz 2021 – Wahl digital!?“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Mittwoch, 3. März 2021 um 18.00 Uhr ein.
Das Thema „Digitale Wahlbegleitung durch die Zivilgesellschaft – politische Bildung im 21. Jahrhundert“ startet mit einem kurzen Input durch Kognitions- und Medienwissenschaftler Dr. German Neubaum, Universität Duisburg-Essen. Im Anschluss stellen die drei gemeinnützigen Online-Projekte Abgeordnetenwatch, Plurapolit und Diskutier Mit Mir ihre Erfahrungen mit digitaler politischer Meinungsbildung vor. Fernsehmoderatorin Christina von Ungern-Sternberg moderiert die folgende Diskussion, in die das Online-Publikum einbezogen wird. Diese dritte und letzte Folge der Webtalk-Reihe diskutiert, wie die „sozialen Medien“ die öffentliche und private politische Debatte beeinflussen. Sie fragt, wie sich das Internet als Ort der politischen Diskussion vom „analogen Raum“ unterscheidet, wo Gemeinsamkeiten bestehen und welche neuen digitalen Trends erkennbar werden. Die Teilnahme über Zoom ist kostenlos.

Webtalk-Reihe „Rheinland-Pfalz 2021 – Wahl digital!?“
Am 14. März ist es soweit: Rheinland-Pfalz wählt einen neuen Landtag. Doch 2021 läuft vieles anders als zuvor. Corona beeinflusst auch die Wahlvorbereitungen. Welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind, untersucht vor der Landtagswahl die LpB in der dreiteiligen Webtalkreihe „Rheinland-Pfalz 2021 – Wahl digital!?“ gemeinsam mit dem Verein Diskutier Mit Mir, der ab März auf www.diskutiermitmir.de einen digitalen Diskutierchannel zur Landtagswahl zur Verfügung stellen wird.

Technische Hinweise und Anmeldung
Eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung ist bis 1. März unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. Den Zugangslink erhalten Sie per E-Mail nach der Anmeldung. Webcam und Mikrofon sind nicht zwingend erforderlich. Fragen sind auch über die Chatfunktion möglich.

Der Webtalk ist zudem live unter www.facebook.com/LpBRheinlandPfalz und www.youtube.com/channel/UCFK4WAZJOrWokKSILhZmGyQ , dem YouTube-Kanal der LpB, zu sehen. Die jeweiligen Zugangslinks sind auf der Webseite der LpB www.politische-bildung.rlp.de und in den sozialen Medien vor der Veranstaltung zu finden. Bis zum Wahltermin sind die Aufzeichnungen aller drei Veranstaltungen dort abrufbar.

Einladung zum Online-Seminar:

„Wer vom Klimawandel redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen.“

am 27.Februar 2021

Referent*innen: Dr. Athanasios Karathanassis, Soziologisches Institut der Universität Hannover, Clara Meyer, Fridays for Future,Berlin Tomasz Konicz, Journalist und Buchautor

Die dem Bildungswerk der KAB Trier angegliederte ökumenische Projektgruppe „Kapitalismus verstehen und überwinden“ veranstaltet am 27.02.2021 ein ganztägiges Online-Seminar, zu dem alle eingeladen sind, die die tieferen Ursachen und Zusammenhänge des Klimawandels kennenlernen und bearbeiten wollen.

Hierzu sprechen drei Referent*innen:

Dr. Athanasios Karathanassis vom Soziologischen Institut der Uni Hannover, der die Entwicklungsgeschichte des ökonomischen Wachstums, seine Ideologie und die Widersprüche von kapitalistischer Ökonomie und Natur darstellt.

Nach einer Pause referiert Frau Clara Mayer von Fridays for Future Berlin über das politische Konzept der Klimabewegung, die Zusammenhänge der Klimakrise mit anderen Krisenerscheinungen und darüber, was Fridays for Future unter „Systemwechsel“ versteht.

Nach Diskussion und Mittagspause spricht der Journalist und Buchautor Tomasz Konicz über die selbstzerstörerischen Systemzwänge des Kapitalismus, die es geradezu unmöglich machen, eine umwelt- und menschengerechte Politik und Ökonomie umzusetzen. Abschließend werden Wege aus dem drohenden Klima- und Sozialkollaps diskutiert.

Das Seminar ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Es geht los um 10 Uhr (mit einem zeitlichen Vorlauf ab 9.30 Uhr, um etwaige technische Probleme zu klären) und endet um 16 Uhr. Anmeldungen bitte bis 23. Februar 2021 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wenige Tage vor der Veranstaltung erhalten die TeilnehmerInnen einen Link zum Einwählen.

Digitale Weiberfastnacht im Studio Schmitt

Daniela Schmitt: „Fastnacht und Karneval sind rheinland-pfälzisches Kulturgut“

MAINZ. Die Spitzenkandidatin der Freien Demokraten zur rheinland-pfälzischen Landtagswahl, Daniela Schmitt, hat heute gemeinsam mit Herbert Mertin (Platz 2 der Landesliste) zur digitalen Weiberfastnacht geladen. Zur Fastnacht in Corona-Zeiten sagt Schmitt:

„Mit der heutigen Weiberfastnacht hätte die fünfte Jahreszeit eigentlich auf ihren diesjährigen Höhepunkt zusteuern sollen. So sehr es mich freut, dass viele Vereine aus der Not eine Tugend gemacht und in kürzester Zeit tolle digitale Angebote auf die Beine gestellt haben, so sehr vermisse auch ich das närrische Treiben auf unseren Straßen – Fastnacht und Karneval sind rheinland-pfälzisches Kulturgut! Ich hoffe daher sehr, dass wir schon im nächsten Jahr zur gewohnten Form des Feierns zurückkehren können und ‚Helau‘ und ‚Alaaf‘ nicht nur auf den Lautsprechern am Bildschirm ertönt.“

Live um 11:11 Uhr auf www.studioschmitt.de

Aschermittwoch der Künstler in diesem Jahr digital

Livestream auf der Homepage der Stadt Koblenz

Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Herz-Jesu-Kirche zum Aschermittwoch der Künstler wird es in diesem Jahr aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen nicht geben. Der Eröffnungsgottesdienst am 17. Februar um 10 Uhr zum Thema „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“ wird ohne Beteiligung von Gläubigen stattfinden, da laut Veranstalter schon die Zahl der Akteure über die Hälfte der zulässigen Gottesdienstteilnehmer ausmachen würde. Eine weitere Schwierigkeit wäre die Corona-konforme Regulierung des zu erwartenden Besucherstroms gewesen. So wird der Gottesdienst per Livestream über die Homepage der Stadt Koblenz (www.koblenz.de) übertragen.

Der Aschermittwoch der Künstler ist im Jahreskalender einer der traditionsreichen kulturellen Höhepunkte im Kulturprogramm der Stadt Koblenz. Seit vielen Jahren planen das Kulturamt und die Kultureinrichtungen der Stadt Koblenz, die Kirchengemeinde der Stadt Koblenz mit der Künstlervereinigung AKM e.V. gemeinsam mit einem abgestimmten inhaltlichen Schwerpunkt einen ganz besonderen künstlerisch gestalteten und kreativ begleiteten stimmungsvollen und inspirierenden Gottesdienst unter Beteiligung zahlreicher Mitwirkender. Seinen Ursprung hat die vom Dekanat Koblenz und dem Kulturdezernat geplante Veranstaltung in der Beendigung des Karnevals in Koblenz als einer Hochburg rheinischen Brauchtums.

Auch in diesem Jahr wird er künstlerisch von Mitgliedern des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, des Theaters und der Musikschule der Stadt Koblenz, dem Koblenzer Jugendtheater und dem Jugendkammerchor der Singschule an der Liebfrauenkirche sowie Joachim Aßmann an der Orgel mitgestaltet. Zelebranten sind Pfarrer Stephan Wolff von der katholischen und Superintendent Rolf Stahl von der evangelischen Kirche; die Dekanatsreferentin Christiane Schall hält die Predigt.
Die Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein e.V. (AKM) bietet in diesem Jahr einen Gang durch ihre virtuelle Ausstellung „Ein Teil des Ganzen VIII“ im Anschluss an die Gottesdienst-Übertragung auf der Homepage der Stadt an. Weitere Infos dazu gibt es bei Ulrich Westerfrölke, Mitglied des Vorstands der AKM, unter Tel.: 02692-85914.

Aufgrund des Aufbaus der Technik ist die Kirche Herz-Jesu von Montag, 15. bis Dienstag, 16. Februar 2021 für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich.

Ein Leben für Versöhnung als Wanderer zwischen den Welten

Online-Vortrag „Zwischen Berlin und Tel Aviv – ein Wanderer zwischen den Welten“ Alex G. Elsohn am Dienstag 16. Februar 2021 / Teilnahme kostenlos – Anmeldung nötig

Im Rahmen ihres Themenschwerpunkts „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ für das erste Halbjahr 2021 lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Dienstag, 16. Februar 2021 um 18.30 Uhr zum Online-Vortrag mit Diskussion „Zwischen Berlin und Tel Aviv – ein Wanderer zwischen den Welten“ mit Alex G. Elsohn, früherer Europadirektor von Givat Haviva, ein. Als Schweizer in seiner Jugend nach Israel ausgewandert, baute er 2005 ein Unternehmen in Berlin auf und kann sich heute seinen Lebensabend in Mainz vorstellen. Was treibt ihn an, wie erlebt er den zunehmenden Antisemitismus im Land?

Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bis zum 15. Februar 2021 nötig. Der Link zur Teilnahme wird dann zugemailt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Alex G.Elsohn
war mehr als zwölf Jahre Vertreter der israelischen Kibbuzbewegung in Europa, Europadirektor von Givat Haviva und vier Jahre Repräsentant für Nordwest-Europa der Universität Tel Aviv. Er lebt seit 2005 in Berlin und hat seit Jahrzehnten vielfältige Beziehungen zu Rheinland-Pfalz und der LpB.

Die halbjährlichen Themenschwerpunkte der LpB
behandeln und diskutieren ein Thema gründlich von allen Seiten. Die Themengebiete bisher waren Konsum, 1968, Frauen, Migration, Griechenland und Klimawandel.

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