Samstag, 23. Oktober 2021

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Vertigo im Theater Lahnstein

Noch bis zum 17. Oktober wird gespielt

Lahnstein. Noch bis zum 17. Oktober ist "Vertigo - Aus dem Reich der Toten" im Theater Lahnstein zu sehen. Obwohl das Roadmovie von Hitchcock in einen einzigen Theaterraum verlegt und verändert wurde, geht nichts vom mysteriösen Plot verloren: Ex-Polizist "Scottie" Ferguson hat einige schwere Schicksalsschläge zu verzeichnen, als ihn sein Freund Gavin Elster um Hilfe bittet. Seine Frau Madeleine verhält sich zunehmend seltsam und scheint von der Vergangenheit heimgesucht zu werden. Ehe sich "Scottie" versieht, befindet er sich in einer schwindelerregenden Spirale von zerstörerischer Liebe, Wahnsinn und Verrat.

Ein Stück, bei dem Gänsehaut garantiert ist: voll unheilvoller Szenen in einer Beziehung zwischen Wahrheit und Lügen, ein "grandioses Verwirrspiel um Sein und Schein".

Tickets für die spannende Inszenierung gibt es bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional, online oder im Theaterbüro.

Christoph Westermeier und Ani Schulze führen durch die Ausstellung

„Verwandlungsmöbel – Elmar Hermann, Ani Schulze und Christoph Westermeier“.

Zurzeit zeigt das Roentgen-Museum Neuwied die Ausstellung „Verwandlungsmöbel – Elmar Hermann, Ani Schulze und Christoph Westermeier“. Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, 10. Oktober 2021, findet als Finissage um 15.00 Uhr eine Führung mit Christoph Westermeier und Ani Schulze statt.

Ani Schulze und Christoph Westermeier sind zwei der drei ausstellenden Künstler. Beide studierten in Düsseldorf; Ani Schulze außerdem in Glasgow und an der Städelschule in Frankfurt, Christoph Westermeier in Amsterdam.

Auch der weitere ausstellende Künstler Elmar Hermann studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie. In der gemeinsamen Ausstellung im Roentgen-Museum setzten die Künstler sich mit der Museumssammlung, insbesondere mit dem gestalterischen Impuls der Möbelkünstler Roentgen auseinander. So entstand eine Installation mit skulpturalen Objekten sowie Fotografien, die künstlerische Produktion, Zeitgeist und Wohnkultur miteinander verbindet.

Im Museum gelten die 3 G-Regelungen.

Dieter Aurass liest aus seinem neuen Thriller „Zwang zu töten“ in der Stadtbibliothek

Koblenz. Mit diesem Buch macht der Krimiautor und Ex-Kommissar Koblenz zum dritten Mal zum Schauplatz seiner Spannungsliteratur. Wieder zieht sich eine Spur des Verbrechens durch die Stadt. Diesmal hat der Täter es auf die Teilnehmer einer Gruppentherapie abgesehen, und mordet äußerst perfide.

Dieter Aurass wird am Donnerstag, 7. Oktober ab 19 Uhr aus dem Buch lesen, aber auch im Gespräch mit dem Publikum sein Erzähltalent unter Beweis stellen, wenn er vom Schreiben und Büchermachen berichtet oder aus seinem Berufsleben als Polizeibeamter.

Der Eintritt beträgt 3 € (VVK in der Stadtbibliothek).
Bitte beachten Sie die geltenden Hygienebestimmungen, u.a. ist ein 3G-Nachweis erforderlich.
Infos auch unter: stb.koblenz.de oder Tel.: 0261/129 2626

Einladung zum Hauskonzert

Freitag, 08.10.2021 // 20 h 

ABSTRAKT ORCHESTER - Jazz Baden-Württemberg

Kammermusiksaal - Ehrenbreitstein Obertal 24c, 56077 Koblenz

Eintritt 25 EUR, Schüler/Studenten 15 EUR, bis 18 Jahre frei!

Nur mit Reservierung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Parkplätze unter der B 42

Lieber Freiheit statt Bananen!

Vortrag "Meinen Eltern war immer klar, dass dieser Staat Freiheitsrechte verletzt!" am Mittwoch, 6. Oktober 2021 um 18.00 Uhr / Teilnahme kostenlos - Anmeldung nötig.

Im Rahmen ihres Themenschwerpunkts "Freiheit" für das zweite Halbjahr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Mittwoch, 6. Oktober 2021 um 18.00 Uhr zum Abschluss der dreiteiligen Reihe "Gesichter der Freiheit. Deutsch-deutsche Erfahrungen" zum Vortrag mit Diskussion " ,Meinen Eltern war immer klar, dass dieser Staat Freiheitsrechte verletzt! Bananen waren für sie nicht wichtig!' Die DDR-Ausreise in den Erinnerungen von Übersiedler-Eltern und -Kindern" ein.

Der Vortrag von Dr. Laura Wehr, Kulturwissenschaftlerin, analysiert im Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6) auf Basis lebensgeschichtlicher Interviews die Migrationsgeschichten von Übersiedler-Familien aus der DDR. Im Zentrum steht für sie die Frage nach den Ausreisemotiven und den damit verbundenen Vorstellungen von "Freiheit".
Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos. Vor Ort gelten die aktuellen Mainzer Corona-Regeln.

Zum Thema
Zwischen 1961 und 1989 verließen mehr als 500.000 Menschen die DDR Richtung Westen. Die Ursachen waren vielfältig: Angst vor Bespitzelung, Verfolgung und Inhaftierung, allgemeine Unzufriedenheit mit dem politischen und wirtschaftlichen System und viele andere zählten dazu wie auch der Wunsch nach Meinungsfreiheit, die Sehnsucht nach Reisefreiheit oder das Bedürfnis nach Familienzusammenführung.
Im Westen sind vor allem Geschichten von spektakulären Fluchten, von genehmigten Westreisen ohne Rückkehr oder Freikauf durch die Bundesregierung bekannt. Kaum bekannt sind jene, die per Ausreiseantrag emigrierten. Viele von ihnen saßen jahrelang auf gepackten Koffern und mussten dann in 24 Stunden das Land verlassen - ohne Vorstellung davon, wie sich ihr Leben fortan gestalten würde.

Dr. Laura Wehr
absolvierte nach dem Studium der Europäischen Ethnologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Regensburg, Wien und München ein Museumsvolontariat. Zuletzt leitete sie ein Forschungsprojekt zum Vortragsthema am Institut für Empirische Kulturwissenschaft / Europäische Ethnologie der LMU München, wo sie sie auch eine Vertretungsprofessur hatte. Derzeit ist sie als wiss. Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum "Zukunft Alter" der Katholischen Stiftungshochschule München tätig.

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