Sonntag, 29. November 2020

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Dritter digitaler Stammtisch der Landeszentrale für politische Bildung

Dritter digitaler Stammtisch der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 8. Oktober 2020 / Anmeldung erforderlich

Zu ihrem dritten digitalen Stammtisch lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 8. Oktober 2020 um 19.00 Uhr in die Landeszentrale nach Mainz (Am Kronberger Hof 6) und ins Internet ein. Das vorgesehene Thema ist "Wie verändern sich unsere Städte? .oder Neues zu SmartCity"

Die Diskussion wird sich u.a. um die Fragen drehen: "Wie leben wir zukünftig zusammen? Was liefern unsere Energieversorger? Was passiert in unserer Heimat und was im fernen China?

Sofern andere wichtige oder aktuelle "Digitalthemen" auftauchen, werden die Abendschwerpunkte angepasst. Geleitet wird der digitale Stammtisch von Dipl.-Ing. Dieter Carbon, der seit vielen Jahren Erfahrungen in der IT-Branche sammelt, Datenschutz-Workshops durchführt und beim VDI (Verband der Ingenieure) einen regionalen Arbeitskreis Internet-Sicherheit betreut.

Sowohl für die Teilnahme vor Ort als auch für die virtuelle Teilnahme ist eine Anmeldung nötig. Diese kann per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder unter www.politische-bildung-rlp.de erfolgen. Die Zugangsdaten zur virtuellen Teilnahme werden kurz vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.
Die Teilnahmezahl vor Ort ist begrenzt. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln zur Corona-Prävention, die mitzubringende Maske darf erst nach Einnehmen des Sitzplatzes abgesetzt werden.

Der digitale Stammtisch
"Digital" heißt, wir wollen in zwangloser Atmosphäre über das Thema "Digitalisierung" reden. So, dass es auch ohne Vorkenntnisse jede und jeder verstehen kann. Und das, wie es sich für einen Stammtisch gehört, regelmäßig.
Ihre Fragen stehen im Mittelpunkt! Eigene Erfahrungen machen den Austausch lebendig. Wenn passend, werden Kurz-Videos gezeigt und Medienberichte und Presseartikel besprochen. Zudem werden Veranstaltungs- und Buchtipps gesammelt und veröffentlicht.

Dowland’s Delight - Historische Harfenmusik aus England und Irland

John Dowland, englischer Komponist und Lautenist der Renaissancezeit, wirkte acht Jahre lang am dänischen Königshof. Auch ein irischer Harfenist namens Charles O’Reilly („Carolus Orelli“) gehörte zur Hofkapelle.

Es ist anzunehmen, dass die zwei Kollegen gemeinsam musizierten.

Die Kombination von Laute und Harfe war zur damaligen Zeit sehr beliebt und viele Melodien Dowlands lassen sich hervorragend auf Harfe übertragen.

Im Konzert erklingen neben tänzerischen Kompositionen der englischen Renaissancezeit auch keltische Melodien.

Bis ins 18. Jahrhundert war die Harfe das Nationalinstrument von Iren und Schotten.

Der Barde Turlough O’Carolan, bis heute einer der bekanntesten Komponisten Irlands, traf sogar mit dem italienischen Barockmeister Geminiani zusammen, der damals in Dublin lebte.

Ein abwechslungsreicher und vergnüglicher Abend mit melancholischen und heiteren Melodien, gespielt auf diversen historischen Harfen.

Wie bei unseren letzten Konzerten  müssen wir der aktuellen Situation gerecht werden:

1. Das Konzert wird zweimal angeboten: 15 Uhr und 17:30 Uhr 
2. Die Personenzahl wird jeweils auf 25 begrenzt und die Stühle werden so weit wie möglich voneinander entfernt positioniert; zusammengehörige Personen dürfen selbstverständlich nebeneinander sitzen.
3. Einlass wird nur denjenigen gewährt, die sich per E-Mail bei mir verbindlich angemeldet haben (mit vollständigem Namen und Adresse) und bei denen sich selbstverständlich keine Erkältungssymptome zeigen.
4. Alle betreten das Haus und den Saal mit dem gebotenen Abstand.  5. Desinfektionsmittel und Einmalhandtücher werden bereitgestellt.

Wir möchten Sie bitten, nach dem Konzert besonders grosszügig zu spenden (der Eintritt ist frei)! Alle freischaffenden Künstler haben seit März 2020 den Totalausfall ihrer Einnahmen erlebt. Sie verdienen in dieser existenzbedrohenden Situation unbedingt die Unterstützung durch das Publikum, zumal sie bereit sind, die Konzerte aufgrund der besonderen Umstände zweimal zu spielen.

Mit freundlichen Grüßen

ALTE MUSIK AM MITTELRHEIN e.V.

Für den Vorstand Rangulf Zschenderlein

Die Orgel tanzt Walzer, Tango und Boogie

Duo Lenz gibt zwei Konzerte in der evangelischen Kirche Oberlahnstein

LAHNSTEIN/RHEIN-LAHN. (1. Oktober 2020) „Die Orgel tanzt – Walzer, Tango, Boogie und Co." – so ist ein humorvolles Orgelkonzert überschrieben, bei dem am Samstag, 24. Oktober in der evangelischen Kirche Oberlahnstein die Pfeifen tanzen. Das Konzert war ursprünglich für den 8. März geplant, wurde aber damals kurzfristig abgesagt. Da aktuell durch die Abstandsregelungen nur ein Teil der Sitzplätze genutzt werden kann, gibt es zwei Aufführungen des Konzertes um 16 Uhr und 18 Uhr. Dabei ist die barock inspirierte Bosch-Orgel (erbaut 1963) mit beschwingter und humorvoller Musik, gespielt mit vier Händen und vier Füßen, zu hören und zu sehen. Die Spielanlage wird per Video auf eine große Leinwand übertragen.

An der Orgel erklingt originale Tanzmusik für Pfeifenorgel von 1500 bis heute. Bereits in der Frühzeit der Orgelmusik wurden neben geistlichen Kompositionen auch Tänze für Orgel komponiert. Schon in den Orgel-Notenbüchern im 14. Jahrhundert sind erste Orgel-Tänze überliefert. Auch in Klöstern der Barockzeit entstand Orgel-Tanzmusik oder im 19. Jahrhundert in der Schweiz die berühmten Toggenburger Hausorgeltänze. Heute wird diese Tradition mit viele neuen Orgelstücken im Swing- und Jazz-Stil fortgesetzt. Die Konzertbesucher hören Tänze, Märsche, Walzer, Tango, Polka, Ländler, Swing, Blues, Cha Cha Cha,  Boogie und andere Rhythmenn unter anderem von Elias Nikolaus Ammerbach, Giovanni Morandi, Elsbeth Forrer, Thomas P. Westendorf, Julien Bret, Robin Dinda (Charlie Dog Blues) und Carsten Lenz (Geburtstags-Tänze zu „Happy Birthday“).

Die Organisten sind das Orgel-Duo Iris und Carsten Lenz. Die beiden Virtuosen gelten zurzeit als eines der führenden Orgel-Duos in Europa. Sie sind Organisten an der großen und bedeutenden Skinner-Orgel der Saalkirche in Ingelheim am Rhein. Dort haben sie im Frühjahr regelmäßig die vielbeachteten evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste musikalisch gestaltet. Mit ihren vierhändigen Konzertprogrammen haben sie bisher zahlreiche Konzerte in vielen Ländern Europas, in Russland und in den USA gespielt. Zusätzlich haben sie rund 30 CD-Einspielungen und 3 Video-DVDs vorgelegt sowie bei Radio- und TV-Produktionen mitgewirkt.

Die Musiker ergänzen: „Wir freuen uns sehr, dass wir das im März ausgefallene Konzert jetzt nachholen können. An dieser schönen Orgel haben wir ja bereits mehrere Konzerte gespielt. Mit ihrem frischen Klangbild eignet sie sich besonders gut für unser neues Programm mit fröhlichen und beschwingten Orgel-Tänzen“. Etwa zehn Minuten vor Konzertbeginn gibt es als kleines Vorprogramm noch eine kurze Orgel-Vorführung, bei der die Besucher Einblicke in die Funktionsweise und Klangmöglichkeiten der Orgel bekommen.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten. Das Konzert dauert etwa eine Stunde. Eine Anmeldung im Gemeindebüro ist erforderlich unter Telefon 02621-22 36). Infos zu den Ausführenden und ein Demo-Video gibt es im Internet unter www.lenz-musik.de.

 

Da wir zusammen waren...“ Eine Rheinreise mit Clemens Brentano und Achim von Arnim

Clemens Brentano und Achim von Arnim haben mit ihrer Lyrik, ihren Märchen und Sagen allen folgenden Generationen die Augen für den Zauber der Rheinlandschaft geöffnet.

Ganz sicher animierten sie etliche Abenteurer und Reiselustige zur „Nachfolge“ und vielleicht auch Victor Hugo, der in den Jahren 1839 und 1840 zweimal den Rhein bereiste.

Das Theaterprojekt „Da wir zusammen waren“ will Texte der beiden Romantiker an ihrem Ursprungsort erklingen lassen, die Rheinreise findet also genau da statt, wo sie vor über 200 Jahren ihren Ausgangspunkt genommen hat.

Die Inszenierung von Waltraud Heldermann bewegt sich in einer vielsinnigen Auseinandersetzung zwischen Schauspiel, Lesung und den modernen Klängen einer Jazzgitarre.

Das Theaterprojekt möchte den Menschen am Rhein auf diese Weise einen Anstoß geben, die Rheinlandschaft, ihre Geschichte und Geschichten intensiver wahrzunehmen und mit allen Sinnen zu erfahren.

Porträtleiste v.l.n.r.:

Schauspiel: Harald Preis

E-Gitarre: Katrin Zurborg

Textauswahl und Inszenierung: Waltraud Heldermann

Schauspiel: Christoph Maasch

Eine Produktion von taw - theater am werk koblenz - www.theater-am-werk.de

Sonntag, 11. Oktober 2020

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

Museum Boppard
Kurfürstliche Burg


Begrenzte Platzzahl!

Kartenvorverkauf:

Museum Boppard, Kurfürstliche Burg, Tel. 06742/8015984, www.museum-boppard.de

Die Besucher der Veranstaltung werden gebeten,  die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten sowie den Anweisungen vor Ort zu folgen.
Information hierzu stehen auch auf www.museum-boppard.de bereit.

Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland

Podiumsdiskussion "Sozial schwaches Deutschland. Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" am Dienstag, 29. September 2020 um 19.00 Uhr in Mainz im Haus der Kulturen /Eintritt frei

Am Dienstag, 29. September 2020 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz zur Podiumsdiskussion "Sozial schwaches Deutschland. Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" ein. Der Eintritt ist frei!

Im Anschluss an seinen Einführungsvortrag "Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland" diskutiert Prof. Dr. Stefan Sell mit
- Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Baum, Sprecher der Landesarmutskonferenz RLP für die Wissenschaft
- Hans Sander, Sprecher der Landesarmutskonferenz RLP für die Betroffenenvertretung und
- Lisa Sommer, Politikwissenschaftlerin des Zukunftsforums Familie e.V. in Berlin.
Die Diskussion moderiert Lila Sax dos Santos Gomes.

Zum Thema
Seit den 1980er Jahren verschärft sich die soziale Ungleichheit in Deutschland. 15,9 Prozent der Bevölkerung waren 2019 in einer der wohlhabendsten Wirtschaftsnationen der Welt von Armut betroffen. Auch ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis oder das Beziehen von Sozialleistungen (z.B. Rente, Hartz IV) bieten keinen vollständigen Schutz vor Armut und sind keine Garantie für ein menschenwürdiges Leben.
Die Frage nach Ursache und Begründung für diese Entwicklung wird in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft unterschiedlich beantwortet. Innerhalb der Podiumsdiskussion soll zunächst ein Überblick über Begriffe und Zustände von Armut und sozialer Ungleichheit in Deutschland geschaffen werden. Außerdem sollen Entwicklungen aufgezeigt werden, wie es dazu kam, welche Herausforderungen heute bestehen und welche Lösungsansätze denkbar und machbar sind.

Anmeldung nötig
Corona-bedingt wird um eine verbindliche Anmeldung mit vollem Namen, Postadresse und Telefonnummer bis Donnerstag, 24. September an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und das Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes, der erst am Platz abgelegt werden darf, gebeten. Sollte die Veranstaltung nicht vorab ausgebucht sein, können am 29. 9. bis 18.45 Uhr, noch Plätze vergeben werden. Die Kontaktdaten werden dann vor Ort abgefragt. Eine Online-Live-Übertragung der Veranstaltung ist geplant, alle Infos dazu finden Sie auf www.politische-bildung-rlp.de. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich.

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