Mittwoch, 15. Juli 2020

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„Das Ende der Wahrheitssuche – Justiz zwischen Macht und Ohnmacht“

Gemeinsame Veranstaltung des Vereins Pro Justiz Rheinland e.V., des Vereins der Rechtsanwälte Koblenz e.V., des Deutschen Richterbundes – Bezirksverein Koblenz und der Staatsanwaltschaft Koblenz

„Das Ende der Wahrheitssuche“ - so lautet der Titel eines Buches des langjährigen Leiters der ARD Politikmagazins „Panorama“, Dr. Joachim Wagner, über die Justiz in Deutschland. Grundlage seiner Arbeit waren fast 200 Interviews mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Auf ihrer Basis beschreibt und analysiert der Autor unter anderem das Selbstverständnis von Richterinnen und Richtern, eine neue Richtergeneration sowie die Feminisierung der Justiz. Seine Thesen: Die Wahrheitssuche spiele im Justizalltag nur noch eine Nebenrolle, während einvernehmliche Konfliktlösungen einen Siegeszug angetreten hätten. Die Justiz sei nicht generell überlastet, lediglich eine Minderheit von Richtern und Staatsanwälten arbeite mehr als 45 Stunden in der Woche. Allerdings sei die Arbeit innerhalb der Justiz ungerecht verteilt und es fehle an einem Personalausgleich für Ausfälle durch Schwangerschaften und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Wagner wird seine Thesen am

28.03.2019 um 18.00 Uhr

im Foyer des Neuen Justizzentrums Koblenz

vorstellen.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Wagner findet eine Podiumsdiskussion auch mit Vertretern der Anwalt- und Richterschaft statt. Sicherlich werden die höchst diskussionswürdigen Thesen von Dr. Wagner hinterfragt und mit dem jeweils Erlebten verglichen werden.

In jedem Fall steht die Justiz vor – auch für Bürger, Rechtsanwälte und sonstige am Rechtsstaat Interessierte höchst relevanten – massiven Umwälzungen (e-Rechtsverkehr, Massenverfahren, Organisationsfragen, Spezialisierungen usw.). Eine Standortbestimmung und Einschätzung der realen Situation und vorhandener bzw. fehlender Potentiale ist zwingend erforderlich.

Zu dieser Veranstaltung laden der Verein Pro Justiz Rheinland e.V., der Verein der Rechtsanwälte Koblenz e.V., der Deutschen Richterbund – Bezirksverein Koblenz - und die Staatsanwaltschaft Koblenz alle herzlich ein.

Darknet: Nicht alles ist kriminell oder verboten

"Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" am 25. März 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz / Eintritt frei

Am Montag, 25. März 2019 um 18.30 Uhr zum lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Technologiejournalist Stefan Mey die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Nutzung des Darknet und präsentiert die sich daraus ergebenden ethischen und politischen Fragen. Der Eintritt ist frei!

Stefan Mey

berichtet in Medien wie heise online, iX, Spektrum.de, Fluter.de und Le Monde Diplomatique, was die Digitalisierung für unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bedeutet.
In Halle an der Saale geboren, studierte er an der Uni Halle, der Uni Postdam und der FU Berlin Publizistik und Soziologie. Seine Magisterarbeit handelte von der "Ökonomie von Blogs". Zu seinen Spezialthemen gehören u.a. Bitcoin und Blockchain, Spam, Smartphones und das Darknet.
Zum Darknet erschien 2017 von ihm das Sachbuch "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert".

Darknet
kennen viele nur aus Berichten zu Skandalen.
Doch in der Informatik bedeutet es einfach ein "Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk", in dem die Nutzenden ihre verschlüsselten Verbindungen untereinander manuell herstellen. Angriffe mit Zugriff auf das Netzwerk sind so erschwert. Umgangssprachlich wird der Begriff heute oft allgemein für anonymisierte, zensurfreie und Nutzer-zu Nutzer verschlüsselte Netzwerke verwendet, die wie TOR auch einladungsfrei (und damit weniger sicher) funktionieren.
Die Darknet-Technik hilft Menschen in aller Welt anonym und zensurfrei zu kommunizieren. Und dies nutzen nicht nur Kriminelle, sondern auch Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Whistleblower.

Führungen auf der Sayner Hütte mit neuen Höhepunkten

Hochofen mit Inszenierung und Dauerausstellung besichtigen

Bendorf. Ausflugstipp für das Osterwochenende: Bei öffentlichen Führungen auf dem Denkmalareal Sayner Hütte werden 250 Jahre Industriegeschichte wieder lebendig.

Am Ostersonntag, 21. April, 15 Uhr und am Ostermontag, 22. April, 16.30 Uhr finden Rundgänge statt, bei denen auch die neuen Höhepunkte auf dem Hüttengelände vorgestellt werden.

So werden die Teilnehmer die neue Ausstellung zur Geschichte der Sayner Hütte im Besucherzentrum besichtigen. Im frisch sanierten Hochofenbereich der Gießhalle vermittelt eine multimediale Inszenierung mit Licht und Soundeffekten ein umfassendes Bild von der Eisenproduktion und dem technisch-innovativen Charakter des in Sayn konstruierten Hochofens.

Treffpunkt ist das Besucherzentrum auf dem Areal der Sayner Hütte (Zufahrt über Koblenz-Olper-Straße bzw. Althansweg). Die Rundgänge dauern ca. 1,5 Stunden, die Teilnahme kostet fünf Euro.

Vom 28. April bis zum 25. August findet an jedem vierten Sonntag im Monat um 15 Uhr eine öffentliche Führung auf der Sayner Hütte statt.
Es wird um Anmeldung in der Tourist-Information im Schloss Sayn unter 02622/902 913 gebeten oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die angekündigte öffentliche Führung am Sonntag, 23. März, findet nicht statt.

Autogenes Training & Entspannung

Das autogene Training ist ein Verfahren, bei dem ein Zustand der tieferen Ruhe, geistigen Gelöstheit und körperlichen Entspannung erreicht wird. Hierbei kann es zu Erleichterung z. B. bei Nervosität, innerer Unruhe oder Konzentrations- und Schlafstörungen, führen. Es wird insbesondere darauf geachtet, die Übungen und Anleitungen so anschaulich wie möglich zu gestalten, damit Sie diese auch im Alltag entspannt üben und in Ihren gewohnten Tagesablauf integrieren können. Ein wichtiger Aspekt beim Erlernen des autogenen Trainings ist der gemeinsame wöchentliche Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe während des ganzen Kurses.

Beginn: Di., 02.04.2019, 18:30-20:00 Uhr, acht Abende

Ort: Grundschule Rübenach, Am Mühlenteich 15, 56072 Koblenz, R. 223

Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Suzanne von Borsody liest Frida Kahlo

Suzanne von Borsody ist eine der profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands. In ihrer vom „Trio Azul“ musikalisch unterstützten Lesung bei den Rommersdorf Festspielen am Samstag, 15. Juni, 20.15 Uhr, widmet sie sich dem Mythos Frida Kahlo.

In Briefen, Gedichten und Tagebucheinträgen lässt von Borsody die berühmteste Malerin Mexikos zu Wort kommen. Es sind intime und offenherzige Bekenntnisse, die von Humor und unbändiger Lebensfreude, aber auch innerer Zerrissenheit zeugen.

Tickets gibt es unter anderem in der Tourist-Information Neuwied, Tel. 02631 802 5555, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen oder beim zentralen Online-Bestell-Service www.rommersdorf-festspiele.de

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