Donnerstag, 13. August 2020

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Staatsanwaltschaft Koblenz

"Das Ende der Wahrheitssuche", Veranstaltung d. Vereins Pro Justiz Rheinland e.V., d. Vereins d. Rechtsanwälte Koblenz e.V., d. Dt. Richterbundes Bezirksverein Koblenz u. der Staatsanwaltschaft Koblenz

„Das Ende der Wahrheitssuche“ - so lautet der Titel eines Buches des langjährigen Leiters der ARD Politikmagazins „Panorama“, Dr. Joachim Wagner, über die Justiz in Deutschland. Grundlage seiner Arbeit waren fast 200 Interviews mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Auf ihrer Basis beschreibt und analysiert der Autor unter anderem das Selbstverständnis von Richterinnen und Richtern, eine neue Richtergeneration sowie die Feminisierung der Justiz. Seine Thesen: Die Wahrheitssuche spiele im Justizalltag nur noch eine Nebenrolle, während einvernehmliche Konfliktlösungen einen Siegeszug angetreten hätten. Die Justiz sei nicht generell überlastet, lediglich eine Minderheit von Richtern und Staatsanwälten arbeite mehr als 45 Stunden in der Woche. Allerdings sei die Arbeit innerhalb der Justiz ungerecht verteilt und es fehle an einem Personalausgleich für Ausfälle durch Schwangerschaften und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Wagner wird seine Thesen am

28.03.2019 um 18.00 Uhr

im Foyer des Neuen Justizzentrums Koblenz

vorstellen. Anschließend wird er mit Vertretern aus der Richter- und Anwaltschaft über seine Thesen diskutieren.

Zu dieser Veranstaltung laden der Verein Pro Justiz Rheinland e.V., der Verein der Rechtsanwälte Koblenz e.V., der Deutschen Richterbund - Bund der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte - Bezirksverein Koblenz und die Staatsanwaltschaft Koblenz alle herzlich ein.

gez. Kruse, Leitender Oberstaatsanwalt

Sind wir noch zu retten? Klimapolitik und ihre Möglichkeiten

"Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wie wir unser Klima schützen können" am 19. März 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz / Eintritt frei

Am Dienstag, 19. März 2019 um 18.30 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wie wir unser Klima schützen können" nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Prof. Dr. Uwe Leprich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, der von 2016-18 beim Umweltbundesamt die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, Wege auf, um dem Schutz unseres Klimas zum Durchbruch zu verhelfen und diskutiert diese im Anschluss mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei!

Professor Dr. Uwe Leprich
wurde 1959 im ostwestfälischen Espelkamp geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Uni Bielefeld und der University of Georgia. Danach arbeitete er knapp zehn Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Freiburger Öko-Institut.

1993 promoviert, wurde Leprich 1995 Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und war zusätzlich Mitbegründer und von 2008 - 16 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) in Saarbrücken. 2016-18 leitete er beim Umweltbundesamt die Abteilung Klimaschutz und Energie.

Frauengeschichte am Donnerstag: Ein spannender Vortrag zur Hexenverfolgung

Bis heute ranken sich weit verbreitete und lieb gewonnen Klischees und Mythen um das Thema „Hexenverfolgung“. Dazu gehört z.B. auch die Vorstellung, dass insbesondere „weise Frauen“ und Hebammen verfolgt wurden. Nicht nur Frauen wurden der Hexerei bezichtigt. Fakt ist jedoch, dass die Mehrzahl der Opfer weiblich war. Denunziationen spielten eine große Rolle, um Hexenprozesse in Gang zu setzen. Die in diesen Prozessen eingesetzte Folter war keine Strafe, sondern diente der „Wahrheitsfindung“.

Dr. Petra Weiß, Historikerin und stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Koblenz, zeigt in ihrem Vortrag „Hexenverfolgung –denunziert, verurteilt, verbrannt“ auf, wie damals in und um Koblenz mit so genannten „Hexen“ verfahren wurde und nimmt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit in diese spannende, für Frauen oft verhängnisvolle Epoche.

Der Vortrag findet statt am 21. März 2019, 17 Uhr, StadtBibliothek im Forum Confluentes, Zentralplatz 1 in Koblenz. Der Eintritt kostet 3 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der StadtBibliothek.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren interessanten Vorträgen zur Frauengeschichte in Koblenz finden Sie im Internet unter www.frauen.koblenz.de und in den Flyern, die u.a. in der StadtBibliothek ausliegen.

Schauspielpremiere am 16. März um 19:00 Uhr im Theater Koblenz

Moskitos
Schauspiel von Lucy Kirkwood


Das Stück erzählt die Geschichte der Physikerin Alice und ihrer Familie über den Zeitraum der Jahre 2000 bis 2010. Sie arbeitet am CERN in Genf, wo mithilfe des Teilchenbeschleunigers das Higgs-Boson nachgewiesen werden soll, und sie steht nach jahrelanger intensiver Arbeit vor dem Durchbruch. Ihre Schwester Jenny lebt diametral entgegengesetzt: Ihre Bildung verdankt sie Google und sie jobbt sich ziellos durchs Leben. Beider Mutter Karen Landau war früher selbst eine bedeutende Wissenschaftlerin, doch nun gleitet sie sukzessive in die Demenz ab. Zu ihrem autistischen Sohn Luke, den sie alleine aufzieht, hat Alice hingegen den Zugang verloren. Um diese Familienkonstellation arrangiert Lucy Kirkwood raffiniert weitere Figuren, radikal berührend in der Modernität der Dialoge und in geradezu Faust'schem Sinne daran interessiert, zur Diskussion zu stellen, was unsere Welt im Großen wie im Kleinen denn wirklich zusammenhält.

Inszenierung: Tobias Wellemeyer
Bühne: Matthias Müller
Kostüme: Ines Burisch
Musik und Video: Marc Eisenschink
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Mit: Raphaela Crossey, Dorothee Lochner, Marcel Hoffmann, Ian McMillan, Magdalena Pircher, Petra Soltau, Jona Mues, Ks. Claudia Felke

Premiere am Samstag, den 16. März 2019 um 19:00 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 21./ 31. März; 2./ 4./ 6./ 12. April; 8./ 21. Mai; 3./ 17. Juni

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Die Gleichstellungsbeauftragten informieren: Equal Pay Day 2019 - „Wertsache Arbeit“

Der 18. März 2019 ist der Equal Pay Day oder Tag der Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Er symbolisiert den Verdienstunterschied von Frauen und Männern, der laut Statistischem Bundesamt derzeit bei 21 Prozent liegt. Der Termin am 18. März steht für 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen), die Frauen im Jahr länger arbeiten müssen, um rein rechnerisch auf das durchschnittliche Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Deutschland zählt damit zu den Staaten mit dem höchsten Lohnabstand in Europa. Nur in Estland und in der Tschechischen Republik ist die Lücke noch größer. Ursachen, Hintergründe und Erklärungen für die unterschiedlichen Verdienste von Männern und Frauen hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz auf ihrer Internetseite www.frauen.koblenz.de zusammengestellt.

Haben Sie Fragen? Dann kommen Sie am 18. März 2019 zwischen 11 und 12 Uhr zum Koblenzer Rathaus, Willi-Hörter-Platz 1. Hier sind die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Koblenz und der Landkreise Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Westerwald präsent und informieren.

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