Dienstag, 02. Juni 2020

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Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz:

1941-45: Kreta unter deutschem Joch

Vortrag mit Diskussion „Zwischen Strandidylle und Nichtaufarbeitung – Die NS-Besatzung Kretas“ am Mittwoch, 12. Februar 2020 um 19.00 Uhr in Osthofen


Am Mittwoch, 12. Februar 2020 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz im Rahmen ihres 26-teiligen Griechenland-Schwerpunkts für das erste Halbjahr 2020 in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein.

Der stellvertretende Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen, Dr. Klaus Jürgen Becker präsentiert in seinem Vortrag „Zwischen Strandidylle und Nichtaufarbeitung – Die NS-Besatzung Kretas“ vielfältige Informationen über die deutsche Besetzung Kretas im Zweiten Welt-krieg. Der Vortrag ist eine Kooperation mit der ADD Rheinland-Pfalz.

Zum Thema
Die deutsche Besetzung Kretas im Rahmen der Operation „Merkur“ 1941 steht zu Beginn des Vortrages im Mittelpunkt. Danach wird das deutsche Besatzungsregime erläutert und die Schwierigkeiten der Befreiung vom NS-Joch 1945 dargelegt. Zum Abschluss geht der Referent auf die heute noch sichtbaren Spuren dieses nicht aufgearbeiteten Kapitels deutsch-kretischer  Geschichte anhand zahlreicher Fotodokumente ein

Dr. Klaus Jürgen Becker
ist Historiker und Mitglied der pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 1988-1994 studierte er Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaft- und Sozialgeschichte, Neuere Geschichte sowie Politische Wissenschaft an der FH Worms und an der Universität Mannheim.
1994 erwarb er seinen Magister Artium. Im Mai 1999 schloss er seine Promotion als Dr. phil. ab. Er ist u.a. regelmäßig Referent der OSZE zur europäischen Konflikt-Prävention.

Die halbjährlichen Schwerpunktthemen der LpB
Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen an. Nach „1968“ und „Konsum“ vor zwei Jahren standen 2019 die Themen „Frauen verändern die Welt" und „Migration“ im Mittelpunkt.

Turbulente Komödie "Pension Schöller" ab Samstag im Theater Koblenz

Pension Schöller
Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs
Fassung von Jürgen Wölffer


Philipp Klapproth, vermögender Bewohner eines Landguts, möchte am heimischen Stammtisch mit einem exotischen Erlebnis prahlen, nämlich dem Besuch einer echten Irrenanstalt. Er konsultiert zu diesem Zweck seinen Neffen Alfred in Berlin. Da dieser für eine Existenzgründung dringend Geld braucht, kann der reiche Onkel ihn hervorragend erpressen: Eine Finanzspritze für den Neffen gegen die Möglichkeit, den verrückten Plan umzusetzen. Nun kennt Alfred aber kein solch gewünschtes Etablissement von innen. Daher lädt er den Onkel kurzerhand zu einer Soiree in die Pension Schöller ein und gibt deren Gäste als Patienten aus – einen Großwildjäger, eine exaltierte Schriftstellerin, einen Major a.D. und einen Schauspielanwärter mit Sprachfehler. Der Abend wird ein voller Erfolg. Doch das durchgedrehte Abenteuer setzt sich für Klapproth fort, als auf seinem provinziellen Gut die spießig–angestaubte Idylle durch das Auftauchen der Pensionsgäste aufgemischt wird. Zunehmend stellt sich nicht nur für Philipp Klapproth und seine Schwester Ida die Frage: Wer ist hier eigentlich normal und wer verrückt? Sollte er sich vor dem Besuch der Pension dessen noch sicher gewesen sein, schwindet diese Gewissheit zusehends.

Auch 130 Jahre nach der Uraufführung sorgt die Komödie für unbändigen Spaß auf der Bühne und im Zuschauerraum. Denn sie ist mit den delikatesten Zutaten für saftigen Humor zubereitet: spritziges Tempo, kräftige Figurenzeichnung und raffinierte, unerwartete Wendungen und – nicht zu vergessen: natürlich auch die zarten Aromen der Liebe.

Inszenierung: Christian Schlüter
Bühne und Kostüme: Jürgen Höth
Musik: Ralf Schurbohm
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Mit: David Prosenc, Isabel Mascarenhas, Lukas Winterberger, Marcel Hoffmann, Esther Hilsemer, Jan Käfer, Jan Sabo, Dorothee Lochner/ Shantia Ullmann, Jona Mues

Premiere am Samstag, den 8. Februar 2020 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 11./ 17./ 19./ 24. Februar; 6./ 8./ 10./ 12./ 29. März; 2./ 6./ 11./ 12./ 26. April

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Johannes und Thaddäus Hüppi, 15.2.-3.5.2020, Mittelrhein-Museum Koblenz

Ausstellungseröffnung: Johannes und Thaddäus Hüppi

Eröffnung: Freitag, 14.02.2020, 19 Uhr (großes Foyer)

Laufzeit: 15.02.-03.05.2020

Johannes und Thaddäus Hüppi entstammen einer Künstlerfamilie, in der schon die Eltern  Alfonso Hüppi und Brigitta Hüppi-Weber sowie die Großeltern künstlerisch arbeiteten. Beide Brüder leben und arbeiten in unmittelbarer Nähe  zueinander, aber ihr Werk zeigt denkbar verschiedene Ansätze. Johannes Hüppis Werk bewegt sich im Rahmen einer theoretisch reflektierten, aber malpraktisch ganz klassisch gegenständlichen Malerei, während Thaddäus Hüppi Gattungen, Formen und Farben frei kombiniert.

Thaddäus Hüppi, geboren 1963 in Hamburg, studierte zunächst in Hamburg bei den Professoren Kai Sudeck und Bernd Koberling, um sein Studium 1992 an der Städelschule in Frankfurt bei den Professoren Ullrich Rückriem und Ludger Gerdes zu beenden. Bevor er begann, sich ganz der Kunst zu widmen, arbeitete er als Bau- und Möbeltischler. Skulpturen und Installationen, die bewusst figürlich und farbig gehalten sind, gehören zu seinen Arbeiten wie Gemälde mit narrativen, politischen und poetischen Anteilen. Seine Werke sind in öffentlichen und privaten Kunstsammlungen vertreten; bundesweit realisierte der Künstler zahlreiche Kunst-am-Bau Projekte im öffentlichen Raum auf kommunaler wie auch Landesebene. Von 2010 bis 2016 war Hüppi Professor an der Kunsthochschule in Berlin-Weissensee. Er lebt und arbeitet in Baden-Baden.

Johannes Hüppi studierte von 1984 bis 1990 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler und Dieter Krieg. Von 1997 bis 2000 hatte er ein Atelier in New York, danach in Miami. 2002 siedelte er nach Italien über. Es schlossen sich Aufenthalte in Basel von  2004 bis 2011 und 2012 in Spanien und Korea an. Seit 2012 lebt und arbeitet er in Baden-Baden. Johannes Hüppi war von 2004 bis 2007 Professor für Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hüppis malerische Arbeiten sind subtil in geradezu klassischer Manier ausgearbeitet. Die sehr fein ausgeführte, fast magische Beleuchtung der Szenen erzeugt eine geheimnisvolle Atmosphäre, die den Motiven, die auf den ersten Blick ganz klar zugänglich scheinen, einen mehrdeutigen, ja verwirrenden Charakter geben. So wandelt sich die Wahrnehmung des Publikums beim Betrachten der Bilder, die im Grunde Malerei über die Möglichkeiten der Malerei sind.

Begleitprogramm

Künstlerführung mit Johannes und Thaddäus Hüppi

Samstag, 15. Februar 2020, 15 Uhr

Kosten: 3,00 € / ermäßigt 2,00 € zzgl. Museumseintritt

Kuratorenführungen

Sonntag, 15. März 2020, 15 Uhr mit Dr. Claudia Heitmann

Sonntag, 19. April 2020, 15 Uhr, mit Peter Paul Pisters

Kosten: 3,00 € / ermäßigt 2,00 € zzgl. Museumseintritt

Osterferien-Workshop für Kinder

Dienstag – bis Freitag, 14.-17. April 2020, 9-14 Uhr

Kosten 55,00 € inkl. Arbeitsmaterialien

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kunstgespräch mit dem Kulturbüro Ductus

Dienstag, 21. April 2020, 18 bis 19.30 Uhr

Preis: € 12,00 / ermäßigt € 10,00

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Finissage der Sonderausstellung

Führung mit Dr. Matthias von der Bank, Direktor des Mittelrhein-Museums, und Johannes und Thaddäus Hüppi

Sonntag, 3. Mai 2020, 15 Uhr

Kosten: 3,00 € / ermäßigt 2,00 € zzgl. Museumseintritt

Koblenzer Literaturtage „ganzOhr´20“

08. bis 21.03.2020, diverse Veranstaltungsorte
Koblenzer Literaturtage „ganzOhr´20“

13 Veranstaltungen an zwölf verschiedenen Orten laden kultur- und literaturbegeisterte Besucher aus Koblenz und der Region zu den Koblenzer Literaturtagen „ganzOhr“ vom 08. bis 21. März 2020 ein. Zur 13. Auflage von „ganzOhr“ kommen neue und altbekannte Autoren, Musiker und Schauspieler zusammen, um ihre Werke vorzustellen.

Auch im dreizehnten Jahr der Koblenzer Literaturtage hat der Veranstalter, die Koblenz-Touristik GmbH in Kooperation mit der Buchhandlung Reuffel, der Buchhandlung Heimes und BECKER Hörakustik, alte Freunde und neue Gesichter nach Koblenz eingeladen. Folgende Veranstaltungen werden im Rahmen der Koblenzer Literaturtage präsentiert:

Literaturmatinee – John von Düffel

Der brennende See

Hannah, Tochter eines Schriftstellers, kehrt nach dem Tod ihres Vaters in die Stadt ihrer Kindheit zurück. Als sie erste Schritte unternimmt, die Wohnung des Verstorbenen aufzulösen, findet sie in der Nachttischschublade das Foto einer jungen Frau. Wer ist die Unbekannte?

In der diesjährigen Literaturmatinee weitet sich John von Düffels packender, frisch erschienener neuer Roman in einmaliger performativer Form: Esther Hilsemer, Lena Fuhrmann, Jona Mues und Wolfram Boelzle aus dem Schauspielensemble des Theaters Koblenz werden drei exklusiv für diesen

Anlass dramatisierte Szenen aus dem Roman in einer szenischen Einrichtung von Intendant Markus Dietze zur Uraufführung bringen; Robert Duchstein und John von Düffel werden dazu begleitend durch den Vormittag führen und die

(Un-)Tiefen von „Der brennende See“ ausloten.

Besonderheiten:

  • exklusiv für diesen Anlass werden dramatisierte Szenen, aus dem Roman, von Schauspielern vom Theater Koblenz zur Uraufführung gebracht
  • Buch erscheint am 18.02.2020

Volker Weiderman:

Das Duell

1958 waren sie sich schon einmal im Warschauer Hotel Bristol begegnet – und hatten beide bereits ein Leben hinter sich: Der eine war bei der Waffen-SS gewesen, der andere Überlebender des Warschauer Ghettos. Doch Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki einte ihre große Liebe zur deutschen Literatur und ihr unbedingter Wille, ihr weiteres Leben dieser Literatur zu widmen. Und so lagen über ein halbes Jahrhundert der Auseinandersetzungen, zahlreiche Romane und Verrisse, Liebeserklärungen und Wut vor ihnen.

Volker Weidermann erzählt so farbig wie schillernd von einer wechselseitigen

Abhängigkeit, von Streit und Nähe, Empörung und Entspannung.

Thomas Meyer:

Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: Sie trachten nach der Weltherrschaft. Bisher allerdings völlig erfolglos.

Erst als Motti das Steuer übernimmt, geht es vorwärts. Doch eine Gruppe von Nazis hat das gleiche Ziel – und eine gefährlich attraktive Agentin in petto.

Thomas Meyer kehrt mit einer neuen Geschichte über Motti Wolkenbruch nach Koblenz zurück. 2014 war er mit: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse bei ganzOhr dabei.

Melanie Raabe:

Die Wälder

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben.

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Kochen für Leib und Seele

Evangelisches Dekanat Nassauer Land bietet Kurs zu Grundlagen der Vollwertküche


RHEIN-LAHN/DAUSENAU. (31. Januar 2020) „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“ sagte die Heilige Teresa von Avilla. Unter diesem Motto steht auch ein Abend am Freitag, 13. März, 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus von Dausenau. In Kooperation mit der Kirchengemeinde wird Ralf Skähr-Zöller mit den Teilnehmenden etwas vollwertig Leckeres kochen und dabei auch über die Bedeutung einer gesunden Küche für Leib und Seele informieren.

Der Referent, der im Dekanat Nassauer Land innovative Angebote für jüngere Seniorinnen und Senioren macht, hat selbst eine Ausbildung zum Koch absolviert und weiß zudem als Gesundheitsberater (GGB) um die Zusammenhänge zwischen einem guten Essen und einer gesunden Seele. „Gut kochen und eine vitale Gesundheit gehören zusammen. Und wir haben alles, um uns genussreich, vollwertig und gesund zu ernähren und gut durch die Jahreszeiten zu kommen“, sagt Skähr-Zöller. „An diesem Abend werden wir die Grundlagen der Vollwertküche kennenlernen und diese sofort beim Zubereiten von frischen, knackigen Salaten sowie vollwertigen, leckeren und farbenfreudigen Gerichten mit aromatischen Kräutern und Gewürzen umsetzen.“

Mitzubringen sind ein Brett, ein gutes Messer und Freude am Kochen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nähere Infos und Anmeldung (bitte bis 1. März) bei Heidi Jung (02603-6640; heidi.jung(at)kabelmail.de) oder Ralf Skähr-Zöller (02603-509 9271; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

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